Beiträge von overtherainbow

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    Gibt es da Erfahrungswerte, ab wann der Kredit als in der Ehe aufgenommen gilt?

    Wenn ich es richtig nachgelesen habe, hat die KM hier kurzfristig bevor sie auf Nachfrage die Trennung ausgesprochen hat so ca. 30.000 € aufgenommen....


    Oder gilt das irgendein Stichtag, quasi räumliche Trennung?


    wolfi: Was sagt denn Deine Anwältinnen zum Thema Kündigungsfrist wegen der jetzt zu großen Wohnung?


    lg von overtherainbow

    Kleine Anmerkung, das o.g. bezieht sich wohl eher darauf, dass der gesetzliche Vater automatisch eingetragen worden ist und aber gar nicht der biologische Vater ist. Zum Beispiel bei noch verheirateten Paaren, wo der Ehefrau mal ein "Missgeschick" passiert ist. Der gesetzliche Vater (nicht der biologische) kann die Vaterschaft nur 2 Jahre anfechten, wenn der Vater quasi "unbekannt" ist, kann der biologische Vater immer kommen, da gibt es m.W. nach keine Fristen.


    Ob der biologische Vater dann für die entgangenen, bzw. vom Staat erbrachten Unterhaltsleistungen aus der Vergangenheit in Regress genommen wird, entzieht sich wiederum meiner Kenntnis. ich tippe aber mal auf nein.


    LG

    Hallo Yogi,


    das halte ich auch für den Regelfall, oder besser für die häufigste Variante.

    Ich bin kein RA und schrieb ja bereits, dass ich nicht sagen kann wie oft und ob erfolgreich damit geklagt wurde.

    §1600 BGB Absatz 1 Nr. 2

    Da steht ausdrücklich Mann.


    §1597a Absatz 1 Nr.3 ist spannend zum Thema missbräuchliche Anerkennung

    §1600b Absatz 6 zum Thema Fristen. Ich weiß zwar nicht was unzumutbare Folgen der Vaterschaft für das Kind sein könnten, aber so wie ich es verstehe beginnt die 2 Jahres Frist dann erneut....


    Mit dem Wissen dass mein Leben lang der biologische Vater oder das eigene Kind über Abstammung oder ähnliches mir auf den Keks gehen können, fänd ich meinen Alltag zu stressig. Klar würde ich, wenn begründet in Kauf nehmen. Aber die Gründe kenn ich ja nicht...


    lg von overtherainbow

    Ich denke Du hast einen Rechtsanwalt?

    Schwerwiegende Störung in der Kommunikation? ...während Du hier weder richtig liest, noch Fragen beantwortest?

    Aber gut, es lesen ja auch noch andere Menschen in diesem Forum.


    Mein Kenntnisstand ist:

    Kein Vater rechtlich vorhanden, also keiner beurkundet eingetragen, bedeutet dass der Vater auf Feststellung der Vaterschaft klagen kann. Dafür gibt es meines Wissens nach keine Frist. Also kann er das mindestens die nächsten 18 Jahre machen.

    Also gehst Du die nächsten 18 Jahre zum Briefkasten und es könnte immer Post vom Gericht drin sein.


    Jemand anderes als der biologische Vater ist eingetragen, dann kann der biologische Vater die Vaterschaft anfechten. Dies unterliegt Fristen. Ich meine 2 Jahre.

    Diese Fristen können sich je nach Sachstand verlängern.


    Wer das was zu bezahlen hat, entzieht sich meiner Kenntnis


    overtherainbow

    Für die Anerkennung der Vaterschaft gibt es keine Frist.

    Für die Anfechtung sind es zwei Jahre., mit diversen Hemnissen.


    Solange kein rechtlicher Vater eingetragen ist, sitzt Du auf heißen Kohlen.

    Ferner nimmst Du dem Kind Rechte und Vermögen.


    Schriftlich meinte wohl weniger Beweise für "schwerwiegende Störungen in der Kommunikation". Du sollst dir die Handlungsempfehlungen der verschiedenen Institutionen schriftlich geben lassen.

    Soviel zum Thema Kommunikation.


    Wenn die Rechtsgrundlage nicht gegeben ist, ist es dann rechtens was du tust?

    Wenn es vor Gericht kommt geht es doch um den Umgang und nicht um uns?

    Vor Gericht geht es um das Wohl des Kindes.

    Die Zeit die es dauert bis da irgendetwas in „trockenen Tüchern“ ist, würde ich je nach Deiner Kooperationsbereitschaft auf 2 bis 4 Jahre schätzen.


    Um Euch kann es in sofern gehen, wenn es um Euch als Eltern geht.

    Da sind wir aber wieder bei dem Punkt der nicht anzukommen scheint.


    Niemand hat hier eine Glaskugel und kann vorhersehen, wie sich die nächsten 5 Jahre entwickeln. Man kann Dir aufzeigen in welchem Spielraum Dinge passieren könnten!

    Dazu maximal persönliche Meinungen für wie wahrscheinlich das der ein oder andere User hält.


    Das geht von der Vater verschwindet aus eurem Leben bis Gutachten zur Erziehungsfähigkeit und Geldstrafe bei Umgangsvereitlung...


    vg von overtherainbow

    Hallo Desperate23,


    was ist denn an einer konkreten Beschreibung der Kindeswohlgefährdung des ersten Kindes „persönlich“?


    Keiner weiß hier woher Du kommst, wie alt Du bist, ob groß oder klein.

    Wenn Du also nicht noch 10 andere Informationen einbringst (total seltene Erkrankung Eures Kindes, Klarnamen, lokale Coronaverordnung, nahe gelegene Bushaltestelle und wer Bezirksbürgermeister ist), findet Dich niemand.


    In Deiner Eingangsfrage ging es um die Möglichkeiten die Du hast, unbegleiteten Umgang Eures gemeinsamen Kindes zu verhindern, weil Du für das Kind eine Gefährdung siehst.


    Ohne die Gefahr zu benennen, ist eine Bewertung da nicht möglich. Trotzdem ist hier mehrfach versucht worden Dir zu helfen.


    Deine Reaktionen darauf sind widersprüchlich und nur zwischen den Zeilen mal so, dass ich als Leser Reflektion wahrnehme.

    Was bei mir ankommt ist eine nur begrenzte Möglichkeit, mit den gegeben Antworten um zu gehen.

    Woran liegt´s?


    lg von overtherainbow

    Ich wuerde selbstverständlich

    Zu 1

    Bitte erkläre es mir. Worauf spielst du an? Ich wuerde ihm mitteilen, dass ich die Beziehung beende und umziehe und mich bemühen eine Einigung bezüglich des Umgangs zu finden. Ab da wuerde er aber ausrasten und wir über Anwälte kommunizieren.

    Wenn ich wissen will, wohin jemand umgezogen ist, dann finde ich das raus. Und das ist gar nicht schwer.

    Wenn Du nicht vor hast unter zu tauchen, dann brauchst auch nicht umziehen.


    Sei mir nicht böse, aber so nach 10 Seiten, entsteht bei mir der Eindruck, dass Du keine Lösung, sondern Aufmerksamkeit willst.

    Hier machen sich User Gedanken und nehmen Anteil, während Du Fragen offen lässt und gleichzeitig eine Gefährdung eines oder beider Kinder in den Raum stellst.

    Darunter kann sich dann jeder etwas anderes Schlimmes vorstellen.


    Ich hoffe Du gehst so nicht immer durchs Leben.


    LG von overtherainbow

    zu 1. es gibt so etwas wie eine Melderegisterauskunft, die kann jeder bemühen. Wenn der KV vor Gericht zieht das Gericht sowieso

    zu 2. begleiteter Umgang ist in der Regel befristest

    zu 3. wie soll das denn gehen?

    zu 4. wenn Du dir sicher sein kannst, dass er nicht mit umzieht, warum nicht

    zu 5. der Mindestunterhalt bis zum 18. Lebensjahr beträgt so round about 60.000 € und ein paar Zerquetschte, hinzu kommen Rechte und Pflichten, auch das Recht auf Wissen der Abstammung.

    Ob der biologische Vater erfolgreich dagegen angehen kann? Ich meine schon, andere denken nicht.


    Was der biologische Vater des Kindes am Ende wirklich unternimmt, kann hier keiner wissen.

    Wenn er das geschickt macht wäre wohl der Worst Case ein Gutachten zu Deiner Erziehungsfähigkeit und diverser anderer Kleinkram. Ob mit Erfolg, sei mal dahin gestellt.


    Die Erkenntnisse und Informationen die Du hast über Erzeuger und/oder seine Mutter sollten mal langsam auf den Tisch.


    overtherainbow

    Hallo desperate23,


    ich glaube wenn man es sachlich herunter bricht auf realistische, legale und moralisch tragbare Möglichkeiten, gibt es da gar nicht so viel Spielraum zu entscheiden.

    Entweder geradeaus mit beiden Beinen fest auf dem Boden, dann bist Du am Steuer

    oder

    Du entziehst Dich und versuchst der Situation und der damit einhergehenden Verantwortung zu entkommen.


    Letzteres kann aus meiner persönlichen Sicht nicht erfolgreich sein und bringt dir keinen Millimeter die (Planungs-)Sicherheit, die du ja eigentlich suchst.


    lg von overtherainbow

    Hallo Monsterkrümel,


    ich kann natürlich nicht sagen wieviele Anträge nach BGB §1600d jedes Jahr gestellt werden, wieviele davon von Vätern, wieviele davon mit Erfolg.


    Aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass er als Vater auf Feststellung der Vaterschaft klagen kann. Punkt.

    Der normale Weg wäre als die Mutter zur Zustimmung auf zu fordern und wenn sie dem nicht zustimmt nehmen die Dinge ihren Lauf.


    lg von overtherainbow

    @ monterkruemel

    Mit einer Tatsache hab ich hinter dem Berg gehalten, weil ich dachte, dass ihr euch dann verschaukelt vor kommt. Die Beratung hat mir gesagt, dass ich einfach einen anderen eintragen lassen sollte. Ich sollte mich informieren. Sie dürfte da nichts mehr zu sagen.

    Ich finde es moralisch nicht in Ordnung und er täte mir auch leid. Aber sachliche bitte weil ihr es anspricht.

    Wäre es im absoluten Katastrophenfall eine Option die mich retten könnte?

    Bitte sachlich bleiben. Nur weil ihr es jetzt erwaehntet.

    Also mal so sachlich wie möglich:


    BGB § 1600 Anfechtungsberechtigte der Vaterschaft

    Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    § 1600 Anfechtungsberechtigte

    (1) Berechtigt, die Vaterschaft anzufechten, sind: 1.der Mann, dessen Vaterschaft nach § 1592 Nr. 1 und 2, § 1593 besteht,
    2.der Mann, der an Eides statt versichert, der Mutter des Kindes während der Empfängniszeit beigewohnt zu haben,
    3.die Mutter und
    4.das Kind.



    Dafür hat er so ungefähr zwei Jahre Zeit.

    Wenn kein anderer Vater eingetragen ist, wird es leichter.


    Als bei allem Respekt davor die TE hier psychisch aufbauen zu wollen, ist das eben schlicht falsch, zu behaupten der biologische Vater hätte keine Möglichkeiten.


    Frag doch gerne nochmal Deinen RA, als juristischer Laie kann ich nur meine Meinung sagen und die stellt ja keine Rechtsberatung dar.


    Wenn sie einen anderen Mann als Vater angibt, sollte der übrigens, wenn er nicht der Vater ist, unbedingt die deutsche Staatsbürgerschaft haben, sonst hat sie nicht nur gelogen, sondern sich auch noch strafbar gemacht.


    Mal spitz formuliert: Wenn mir als Mann eine Verurteilung wegen falscher an Eides Statt gegebener Versicherung egal ist, kann so ziemlich jeder versuchen die Vaterschaft an zu fechten. Der biologische Vater kann das nicht nur, er hat auch größte Aussichten auf Erfolg....aus meiner Sicht.


    Das der, der die Vaterschaft anerkennt nicht der biologische Vater sein muss, ist schon richtig.

    Gleichwohl ist der eingetragene Vater sowohl berechtigt die Vaterschaft an zu fechten, oder eben mit allen Rechten und Pflichten zu leben.

    Kommt Geld ins Spiel, ist es sittenwidrig.


    Hättest Du denn ja jemanden zur Verfügung desperate23?


    lg von overtherainbow

    Meine Tochter hat Angst vor ihrer Mutter, wenn sie erfährt, daß sie zu mir möchte.

    :/ was ja eigentlich Quatsch ist.

    Also nicht das sie Angst hat, das kann ich schon nachvollziehen und ist vielleicht andersrum genauso.

    Ich denke Kinder wollen einfach gar nicht in so einem Prozess mit eingebunden sein.

    Es sollte der Tochter klar vermittelt werden, das es in Ordnung ist, dass sie beide Elternteile will. Also auch räumlich und zeitlich.


    lg von overtherainbow

    Hallo Vollbio,


    50:50 gefällt mir sehr gut ^^.

    Du scheinst eine sehr kluge und besonnene Frau zu haben. :thumbup:

    Das gibt dir die Möglichkeit mit einem Prozent zu beginnen und von 51:49 zu erreichen und erarbeiten, was Du Dir im Kern immer gewünscht hast. Prima.


    Ich drücke Euch auf jeden Fall mit Zuversicht die Daumen.


    lg von overtherainbow

    zu blau:


    das geht allerdings nicht. Sobald die TE Leistungen der öffentlichen Hand in Anspruch nimmt ist sie in der Regel immer per Sgb zur Mitwirkung verpflichtet. UHV und den Vater nicht angeben ist da nicht so klug...


    Wenn sie den Vater als unbekannt angibt, fallen Erbrecht, Unterhalt, Umgang weg.


    Aber mal davon abgesehen, dass sie dann ihr und das Leben des Kindes auf einer Lüge aufbaut und jetzt schon psychisch nicht stabil ist, ist das a. zu spät und schafft b. wenn der Vater vor Gericht zieht maximal Zeit, dann aber eine sehr sehr schwache Position.

    Im ungünstigsten Fall, also mit Blick auf die Stabilität der Mutter, interveniert das Jugendamt schon lange vorher.


    Alles nicht der Regelfall und die Mutter zu Straftaten anstiften will ja nun auch niemand.


    Wie bereits erwähnt. Wenn die Mutter nicht selber aus dem Quark kommt, entscheiden andere, stellen andere fest und bestimmen.

    Und da dann auch im Bezug auf Umgang.


    zu rot:

    Er kann sich zwar nicht eintragen lassen ohne Zustimmung der Mutter, aber die Zustimmung durch ein Gericht ersetzen lassen.


    lg von overtherainbow