Beiträge von overtherainbow

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    Hallo zusammen,


    natürlich wäre es optimal, wenn da immer bei beiden Elternteilen die Vernunft, so ganz rational siegen würde.

    Ich finde es da schon schwierig, wenn ein Elternteil da „vernünftige“ Entscheidungen treffen soll, also weg von den eigenen menschlichen Emotionen und neutral aus Sicht des Kindes.


    Also ein ET über den Grad der Vernunft des Anderen bestimmt und daraus dann Rechte ableitet.


    LG

    von overtherainbow

    Hallo Temi1,


    es ist ja schon viel geschrieben worden, daher nur ein kurzer Gedanke. :-)

    Ihr müsst beide alles lernen.

    Also nicht nur der Vater, Vater zu sein, was getrennt lebend sicherlich nicht einfacher ist.

    Auch Du musste lernen Mutter zu sein.

    Und ihr beide habt die Möglichkeit Eltern zu sein.


    Das eigene Ego zurück zu stellen, die eigenen Ängste und Sorgen und die des anderen Elternteils im Blick zu behalten ist sicherlich herausfordernd, aber machbar.


    LG von overtherainbow

    Hallo NC2006,


    das klingt doch nach einem guten Plan.

    So wie es sich liest, wird dir die Trennung emotional nicht wirklich Probleme bereiten. Ich finde Deinen Blick auf die Kinder gut und vielleicht mag es dir ja gelingen, sie aus jeglichen Entscheidungsprozess raus zu halten.

    Wenn ich die Beschreibung Deiner „Beziehung“ so lese, ist der erste Gedanke: “Lauf Mädchen, lauf...“, aber ich denke du machst das besonnen und Schritt für Schritt besser.

    :-)

    Vielleicht bleibt noch für Dich zu hinterfragen, was Du tust, wenn der KV, der ja jetzt etwas unter Druck gerät, jetzt zu allem ja und amen sagt, also Deinen Bedürfnissen folgt.

    Willst oder kannst Du das noch annehmen?


    LG von overtherainbow


    p.s.: ...ist natürlich eine Frage, die Du nur Dir für Dich alleine beantworten musst.

    :/ mmh, dann verstehe ich nicht, warum man:


    a) bei aus Erfahrung in der Masse der Fälle klarer Rechtslage schlafende Hunde wecken sollte


    bei


    b) einem Elternteil welches eh schon unter Kontrollverlusten leidet und von der Mutter eine Anwesenheitsliste über den Verbleib des Kindes bei der Tagesmutter verlangt


    da so ein brüchiges Stöckchen hinhalten sollte.


    Klingt für mich wie eine Anleitung zum Öl ins Feuer gießen.


    Wenn ich mir bestätigen lassen muss, was unbestritten ist, stelle ich grundlos eine Position zur Disposition.

    Dafür das diese, wenn der andere ET dem denn schriftlich zustimmt, keine unwiderrufliche Gültigkeit hat, ein hoher Preis.

    Die gewünschte Sicherheit bietet der Schrieb er TE letztlich nicht. Also warum nicht ehrlich sein und sagen: „Brauchste nich, hasse schon. Jeder Tag der vergeht macht den Verbleib des Kindes bei dir sicherer.

    Sowohl der BET, als auch das Kind später mal, können sich das im Leben ja mal anders überlegen. Da hilft auch keine im Heute geschlossene privatrechtliche Vereinbarung.

    Das muss man als AE aushalten lernen.“


    lg von overtherainbow

    Hallo Aquintus,


    jetzt weniger an den Geschichten im Forum orientiert, sondern eher an den geschilderten bisherigen Versuchen der Eltern einen Konsens per Dialog zu erreichen. ;-)


    Mit dem Betreuungsunterhalt lerne ich gerne dazu .


    Was sollte die TE denn jetzt tun?

    Dem Vater mitteilen, dass sie sich trennen will, das sie beabsichtigt die Kinder mit zu nehmen und in den Ort xy zu ziehen.


    Das wäre wohl der anständigste Weg.

    ...ob der gangbar ist?

    Also hätte die TE ihre Probleme, wenn es so ginge?


    lg von overtherainbow

    Hallo Bennie,


    vielleicht wirkt der Rat konstruktiver, wen er kein Schlag ist.

    Um möglichst alle Punkte die eine Trennung mit Kindern mit sich bringt auf zu zeigen, ist sicherlich jeder Gedanke hilfreich.


    Vorsicht und Überlegung konnte ich jetzt nicht so für mich entdecken ^^, aber da wohl jeder so seine Art.


    Also bot:

    Was wäre denn dein konkreter Rat?


    lg von overtherainbow

    gerade , weil ich ihn nicht vertrauen kann und er schon genug „abgezogen“ hat , würde ich gerne etwas haben , wo steht , dass auch er damit einverstanden ist, damit er , wie du sagst nicht auf iwelche Ideen kommt oder gar behauptet , dass er damit nie einverstanden war und ich es durchgesetzt habe

    Hallo Unury12,


    bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung kann (!) so ein Dokument durchaus Gewicht haben.

    Mein Wissensstand wäre allerdings, das Du da keinen Handlungsbedarf hast. Wenn der ET bei dem das Kind nicht seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, mit der bisherigen Regelung nicht mehr einverstanden ist, müsste dieser Einvernehmen über den weiteren Aufenthalt mit dir herstellen.

    Siehe auch: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1687.html


    Sprich: Wenn ihr Euch gut versteht und das nicht zusätzlich Konfliktpotenzial bringt, ist das sicher eine Dich beruhigende Lösung. Aber eben nur solange, bis es sich der andere ET anders überlegt. Wenn bisher der gewöhnliche Aufenthalt (ist ja bei Dir gemeldet) nicht strittig ist, geht der Gesetzgeber davon aus, das sich der auf den Weg macht, der mit guter Begründung den Status quo ändern will.


    Mal eben ummelden mag funktionieren, fällt dem UET aber dann auch auf die Füße.

    Behaupten kann der andere dann viel.


    lg von overtherainbow


    p.s.: ...wir übrigens auch gerade in einem anderen Themenstrang diskutiert.


    Nachtrag: musicafides : das ABR, als Teil der gemeinschaftlichen elterlichen Sorge ändert sich in der Tat nicht. Zugleich festigt sich der gewöhnliche Aufenthalt über die Unterscheidung zwischen Entscheidungen des Alltags und denen von weiter Tragweite, zu der die Veränderung des Lebensmittelpunktes wohl unstrittig gehört, also bei GSR nicht mehr von einem allein getroffen werden kann

    Hauptsache der KV kommt nicht durch die Vereinbarung erst auf die Idee.:saint:


    lg von overtherainbow

    Hallo zusammen,


    also ob es sinnhaft ist der TE hier überwiegend unbegründet Angst zu machen :/?


    Also der Reihe nach. :)

    Bennie: ja zwei Haushalte sind teurer als einer. Vielleicht führt die Trennung dazu, dass der BET auf Mittel der öffentlichen Hand nach der Elternzeit angewiesen ist. Und auch die Leistungsfähigkeit des UET spielt sicher keine unerhebliche Rolle. Sollte dieser Leistungsfähig sein, was übrigens imho Unterhalt für die Mutter ausschließt, weil nicht verheiratet, bliebe die Abhängigkeit vom UET bestehen.

    Wenn als nicht, aus meiner Sicht umso besser.

    Was sollte denn die Konsequenz aus den monetären Überlegungen sein?

    Sie sind sicherlich auch wichtig, ja klar.


    Verantwortung: Wenn man gemeinsam 3 Kinder hat und die gemeinsame elterliche Sorge ausübt haben wohl auch beide ET die gleichen Pflichten und Rechte. Hier besteht, so wie die TE schreibt Uneinigkeit. Zu dem möchte die TE die Paarbeziehung beenden.


    Wenn sie jetzt einen ganz normalen und alltäglichen Weg geht, wird bei der Vorgeschichte aus meiner Sicht überhaupt gar nichts passieren. Hypothese? ja klar. Ne Glaskugel Haben wir ja nun nicht.


    NC2006: Lass Dich beim Jugendamt beraten, die kommen über kurz oder lang eh mit ins Boot. Schildere die jetzige Verteilung von Pflichten, Rechten und Verantwortung. Zeige auf in welchem Umfang der Vater bevor ihr zusammen gezogen seid und seitdem ihr zusammen lebt sich einbringt. Kümmere Dich um eine Wohnung, die Versetzung und ´nen Kita Platz.

    Wichtig: Als erstes mal rausfinden, welches JA für Euch zuständig ist, dass dürfte mit dem Landkreis wechseln.


    bay-of-russel : Bei GSR und damit auch gemeinsamen ABR, wäre es maximal ein Kindesentzug und bei 90 km, also nicht Ausland und der Tatsache, das sie die Kinder nicht vorenthält, wohl nicht ganz so dramatisch wie Du es darstellst. Wohl noch nicht mal ein Entzug. Hinzu kommt, dass Du bei Karl auch ein Gefährdung des Kindeswohls in der Hand hattest, wenn ich mich recht erinnere.



    Und mal so grundsätzlich.

    Natürlich wäre es auch aus meiner Sicht wünschenswert, wenn da keine Entfernung geschaffen würde, die ein 6 Jähriges Kind nicht auch allein bewältigen kann.

    Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die Eltern solche auch bleiben, was die Entfernung und das Alter der Kinder in Kombination erschwert bis verhindert. (und ich kenne durchaus ET, die mit umgezogen oder nicht weggezogen sind ;-) )


    Das sehe ich aber zumindest hier nicht!

    Wenn jetzt schon kein Konsens gefunden wird, wenn es um Kiga und Spielplatz geht, dann wahrscheinlich nach einer Trennung noch weniger.


    Ich denke NC2006 sollte und muss sich klar sein, dass und welche Konsequenzen ihre nächsten Schritte haben. Und da ist wohl vom Rosenkrieg bis zum Kontaktabruch alles drin. Das sich der Vater der Kinder mehr einbringt und das auch noch im Sinne der Mutter wohl eher nicht, auch wenn es auch solche Fälle schon gegeben haben soll.


    Gleichzeitig: Was wären denn die Alternativen?


    lg von overtherainbow

    Hallo Bennie,


    ich denke die Frage nach der Finanzierung ist wohl eher nachrangig.

    Der betreuende ET ist berufstätig und in Elternzeit, die Kosten des Umganges werden bei der geringen Entfernung und 309,- € anteiligem Kindergeld und einer Unterhaltsverpflichtung von jetzt 801,- € Mindestunterhalt mit einer Wahrscheinlichkeit im Promille Bereich dem betreuenden Elternteil angerechnet. Ich glaube da muss sich jetzt mal keiner Sorgen machen.


    Wenn der Vater wirklich wie hier beschrieben, die Kinder bisher nur bespielt hat, wird das eh nix. Auch wenn die Mutter nebenan einzieht.


    Wichtiger finde ich, dass die Entfernung aufgrund des Alters der Kinder, zwangsläufig zu einer Entfremdung führt. 14 Tage sind für kleine und kleinste Kinder einfach zu lang. :-(


    lg von overtherainbow

    Ich finde, und ja sogar bei Eurer Vorgeschichte, wenn es eine Uhrzeit gibt, bei der niemand +/- 15 warten muss, dann solltet ihr die nehmen.

    Du bist kooperativ und Deine Tochter lernt wie Erwachsene überflüssige Konflikte lösen.


    Aber eben mit der Konsequenz, wenn nicht im Zug, dann ab nach Hause.

    ...das schließt natürlich höhere Gewalt, Verspätungen der DB, also was nicht in der Verantwortung des UET liegt aus.


    lg von overtherainbow

    Ich würde wohl schreiben, ob es für ihn ok ist, die Zeit auf Ankunft des nächsten Zuges zu setzen. Also das er nicht 30 Minuten warten muss.

    Gleichzeitig: Sitzt er nicht in dem Zug, würde ich wieder gehen.


    Kann das Probleme mit evtl. gerichtlichen Vereinbarungen geben?


    lg von overtherainbow

    Hallo Vollbio,


    ich habe mir mal die Mühe gemacht durch ältere Beiträge von dir zu lesen.

    Aus persönlicher Erfahrung mag ich Dir sagen, dass das manchmal Sinn machen kann, um das hier und jetzt mit dem Blick auf den Weg wie ihr als Eltern dahin gekommen seid, anders zu werten.

    Wenn Du mal schaust, was ihr Euch da seit 2015 alles „gegeben“ habt, welche grundlegenden Probleme schon immer bestehen, wie oft schon JA, Polizei und diverse Behörden involviert waren, hilft es Dir vielleicht Dich besser ein zu norden.

    Wo Du jetzt stehst, was vermeidbar wäre, welche Konflikte nicht vermeidbar waren und aus meiner Sicht vor allen Dingen:

    „Was macht es mit meinen Kindern, wenn ich versuche jedes Problem mit dem größtmöglichen Konsens für alle Beteiligten zu lösen?“


    Welchen Blickwinkel sollen denn dritte einnehmen, wenn sie denn neutral sein wollen?

    Wenn sie nicht neutral sondern aus Sicht der Kinder agieren?




    lg von overtherainbow

    Hallo zusammen,


    bei allem Verständnis für gesellschaftliche Missstände und den Umgang mit Minderheiten, z.B. auch im Bezug auf AE Väter, sehe ich nicht wo es für die Kinder hilfreich sein soll, Vollbio jetzt auch noch mit ´ner Gender Diskussion zu füttern. :/

    Er ist wohl kaum das „Opfer“ in der Geschichte.

    Die Haltung und Möglichkeiten des Jugendamtes, stehen im direkten Bezug zum Verhalten der Eltern.

    Ein Elternteil, welches letztlich nur auf der Diversität im Erziehungsstil rum reitet, gleichzeitig aber überhaupt gar kein Ziel hat, wo die Reise hingehen soll, ist da wenig hilfreich.

    Gibt es für das JA eine juristische Möglichkeit, die KM zu zwingen?

    Soll es auf eine Entnahme der Kinder hinauslaufen?

    Wofür setzt Vollbio sich den hier ein?


    lg von overtherainbow

    Hallo Vollbio,


    was erwartest Du den vom JA?

    Mit Deiner wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass Strategie, die du dann noch mit einem Hang zum delegieren untermauerst, kann das JA doch kaum anders handeln.


    Du nimmst zur Kenntnis, teilst mit, bringst deinen Unmut auf den Tisch und dann war es das. Das zieht sich so durch deine threads in meiner Wahrnehmung.


    lg von overtherainbow

    Hallo NC2006,


    ich kann da Deine Wünsche und Not schon nach vollziehen.

    Gleichzeitig finde ich es hilfreich, wenn denn möglich, auch mal neutral von außen auf eure Situation zu schauen.

    Eure unterschiedlichen Ansichten zur Lebensgestaltung als Familie, ebenso zum Thema Erziehung, sind letztlich noch euer Erwachsenenproblem.

    Auch nach der gewünschten und für mich verständlichen Trennung, sind die ja nicht weg oder gelöst.

    Grundsätzlich denke ich, dass 100 km Distanz und ein Vater der jetzt schon in einem für Dich nicht tragbaren Rollen- und Aufgabenverständnis agiert, den Vater aus dem Leben der Kinder kickt.

    Wenn er sich bisher nicht gekümmert hat, wird er es auch dann nicht tun!


    Ob Du trotzdem den von Dir gewählten Weg gehen sollst? Ja klar.

    Nur bitte mit Überzeugung, Weitblick und Rückrat.


    360 km jedes zweite Wochenende, ist so schon kein Pappenstiel und 14 Tage für 3jährige und erst recht für 6 Monate alte Kinder, viel zu wenig.


    lg von overtherainbow