Beiträge von Aquintus

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    So richtig kann ich nicht folgen.


    "Die Vaterschaft anerkennen" kann er doch erst wenn er bei der Anmeldung des Kindes von der Mutter als Vater benannt wird.

    Das ist ja aber offensichtlich nicht passiert. Oder konkreter: Vater unbekannt, was ja aber gelogen war/ist.


    Und dieses Spiel machen Jugendamt und Rechtsanwalt mit? Geben sogar auf dieser Basis noch Tips?


    Und der Vater macht das ebenfalls mit? Er zahlt Unterhalt, will das Kind aber ausgerechnet ein Trumpf-Ass, nämlich die Vaterschaft zieht er nicht?


    :/

    Ich habe den Eindruck, dass es eher die Ausnahme als die Regel ist, bei getrennten Eltern von gemeinsamer Erziehung ausgehen zu können.

    Zumindest in meinem Bekanntenkreis klappt das bei gefühlten 3/4 aller getrennten Eltern. Klar läuft da nicht alles synchron, bei uns zum Beispiel ist der running gag "Mamas Haus Mamas Regeln, Papas Haus Papas Regeln. Das bezieht sich dann aber eher auf Kleinigkeiten.


    Natürlich weiß man beim Titel dieses Forums woher hier der Wind weht. Schade finde ich es trotzdem dass so unsägliche Vokabeln wie Umgangselternteil und Betreuungselternteil hier Standard sind. Als Frischgetrennte(r) kann man doch schnell den Eindruck gewinnen dass das garnicht anders geht.

    Natürlich muss man dem anderen Elternteil seiner Kinder ("Ex-" SOLLTE in dem Zusammenhang doch eher zweitrangig sein) nicht sein Liebesleben auf die Nase binden. Aber spätestens wenn die Kinder mit im Boot sind sollte ein Kennenlernen der Akteure doch wohl selbstverständlich sein.


    Wie kommt diese gegenseitige, oder auch einseitige Mißachtung denn bei den Kindern an? Und an gemeinsame Erziehung braucht man bei solchem Umgang miteinander auch nicht wirklich zu denken.

    Naja. Der Freund der Mutter plus dessen Kinder (die vielleicht ja auch noch einen mütterlichen Haushalt haben) sind nun doch etwas weiter weg als die eigenen Großeltern. Allerdings finde ich das zu kritisieren genauso armselig, das stimmt schon.

    Die 2-Haushalte-Regel gilt meines Erachtens eh nur für den öffentlichen Raum. Dementsprechend kann der Vater sich, egal wer was wie definiert, mit seinen Kindern und seinen Eltern in seinen eigenen Wänden treffen wann er will.


    Aber überhaupt das Treffen von Kindern, Vater und Großeltern so zu sezieren empfinde ich echt als abstoßend. Was ist denn zum Beispiel mit den Sitznachbarn der Kinder in der Schule? Schaut man da auch so genau hin mit wem die sich wann treffen? Aber mit deren Eltern pflegt man ja keinen Kleinkrieg, da ist das wohl auch nicht so wichtig.

    Meine Frau möchte gern, daß die Kleine bei ihr gemeldet ist, damit sie in einer besseren Steuerklasse bleiben kann.

    Es bleibt sowieso keiner in seiner Steuerklasse. Ihr werdet jetzt wahrscheinlich Steuerklassen 3 + 5 haben. Spätestens nach der Scheidung habt Ihr 1 + 2.


    Steuerklasse 2 bekommt derjenige, bei dem das Kind lebt, alles andere wäre sowieso Trickserei. Und die Definition von Steuerklasse 2 ist ALLEINERZIEHEND. Eine bodenlose Unterverschämtheit den anderen Elternteilen gegenüber, die sind dann ja per Steuergesetzgebung schon abgeschrieben. Diese Fakten würde ich Deine Noch-Frau an Deiner Stelle also nicht schaffen lassen.

    Sie darf die Tochter ohne deine Einwilligung nicht mitnehmen. Punkt.

    Ich glaube es ja, aber merkwürdig finde ich es schon.


    Dreh- und Angelpunkt ist also die akutelle, noch gemeinsame Wohnung? Derjenige der bleibt, dem "steht das Kind zu"?


    Wie ist die Situation denn wenn man gemeinsam mit Kind in einem Haus oder einer Wohnung lebt das/die aber einem alleine gehört? Wäre ja dann eine einfache Lösung: man schmeißt den ungeliebten Partner raus und hat bei ansonstiger Chancengleichheit automatisch den AE-Status erlangt?

    Alter Schwede, wem nutzt diese Erbsenzählerei?


    Ob die 50,- Euro richtigerweise erst im Oktober vom Unterhalt abgezogen werden dürfen oder fälschlicherweise schon im September abgezogen wurden wird wohl im Normalfall keine ernste Finanzkrise verursachen.


    Das hat sowas von "weil ich es kann", bzw. hier "weil ich es weiß".

    Ne, er tut "nur" am Boden jagen und das auch noch in Frankreich, dem einzigen Stützpunkt der BW im Ausland (mir bleibt auch nichts erspart :| ).

    An Deiner Stelle würde ich nochmal nachhaken.


    Abgesehen davon dass es jede Menge Bundeswehr Stützpunkte im Ausland gibt, sollte Dein Junior die oben genannten 840,- Euro schon (fast) als Auslandszulage bekommen.


    Und "Kampftruppen Ausbildung" hört sich nach Zeitsoldat an und nicht nach Zivilangestellter bei der Bundeswehr. Und die verdienen normalerweise von Anfang an deutlich mehr, erst recht mit Auslandszulage. Oder welchen Status hat Dein Sohn beim Eintritt in die Bundeswehr?

    Das sind wirklich gute Nachrichten! Weiß jemand, ob diese Regelung auch für Beamtinnen und Beamte gilt?

    Selbstverständlich! Kinder von Beamten sind doch keine Kinder zweiter Klasse.



    Eventuell meinst Du aber garnicht den Anspruch auf Kinderkranktage, sondern die Zahlung von Kinderkrankengeld. Das zahlt nur die gesetzliche Krankenversicherung. Hier ist also mal die sonst so nette (und bei Beamten übliche) private Krankenversicherung ein Nachteil.


    Allerdings gibt das Beamtenrecht wohl jede Menge Sonderregelungen her. Da gibt es dann Sonderurlaub zur Betreuung der kranken Kinder. Und zwar, läßt sich halt einfacher rechnen, bei vollen Bezügen.


    Der kleine Selbstständige, privat versichert weil gesetzlich für ihn genau doppelt so teuer wie für einen Arbeitnehmer, bekommt zwar nix vom Staat, kann seine kranken Kinder ja aber mit in die Firma nehmen. Ist ja schließlich seine.

    Hallo Temi,


    wie oben zu lesen sitzt Du gerade am gaaaanz langen Hebel. Der Vater Eueres Kindes ist zunächst mal auf Dein Wohlwollen angewiesen. Gibst Du ihm das nicht, muss er sich so ziemlich alles in Bezug auf das Kind mühsam erstreiten. Rainbowfish hat es schon geschrieben, Euerer gemeinsamen Elternschaft wird das sicher nicht zuträglich sein.


    Wie es letztlich laufen wird, kann jetzt noch niemand vorhersagen. Für Dich, den Vater und das Kind ist ein brauchbares Verhältnis als Eltern auf jeden Fall sehr erstrebenswert. Dementsprechend würde ich an Deiner Stelle nicht nur vom Vater erwarten Männchen zu machen, sondern auch selber Kompromissbereitschaft signalisieren und praktizieren.

    Meine absoute Empfehlung: Haus und Grund .


    Der Verein ist wohl in Ortsverbände untergliedert. Zumindest bei uns kostet die Jahresmitgliedschaft 60,- Euro.


    Dafür gibt es unter anderem 2x wöchentlich Telefonzeiten mit einem auf Immobilien- und Mietrecht spezialisierten Juristen und vieles mehr. Es gibt wasserdichte Vertragsvorlagen und wirklich alles an Informationen die man braucht.


    Die machen allerdings auch viel Lobby-Arbeit, aber daran muss man ja nicht teilnehmen.

    Volleybap


    „Nahe Verwandte“ klingt doch in dem Zusammenhang schon zynisch.


    Du kennst doch sicher reichlich Kinder deren Eltern nicht stattgefunden haben. Frag doch mal wie sich das anfühlt. Und wie es sich anfühlt wenn man dann für diese „nahen“ Verwandten plötzlich doch wichtig wird.


    Die Kosten auf die Allgemeinheit „abzuwälzen“ ist auch nicht schlecht. Vielleicht sollte man die Kosten für die Unterbringung in einer Pflegefamilie später selbst zurück zahlen. Auch da war ja in der Regel bei den „nahen Verwandten“ nichts zu holen.