Schutz der Kinder (und mir) vor Vorwürfen der KM

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  • Nach knapp vier Monaten wird die Mutter meiner Kinder nun vollständig nach Hause entlassen. In der Vergangenheit gab es in schöner Regelmäßigkeit immer wieder Meldungen von ihr an das Jugendamt oder gleich an die Polizei mit völlig an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfen nicht nur mir gegenüber (immer wieder gerne das Thema Missbrauch), welche aber zum Glück nicht weiter verfolgt wurden - diese hätten zur Folge haben können, dass die Kinder aus ihrem Lebensumfeld gerissen und erneut in eine Pflegefamilie gekommen wären.


    Die Familienhilfe, welche für uns die letzten Jahre aktiv war, läuft Ende des Jahres aus, aber die Frage, welche bisher unbeantwortet ist, ist, was geschieht, wenn jetzt erneut solche Vorwürfe kommen. Die Polizei muss ja solchen Vorwürfen nachgehen, das hatte ich ja schon einmal inkl. Strafverfahren. Wer schützt die Kinder und mich vor solchen Aktionen der Kindesmutter, die auch in Zukunft nicht ganz unwahrscheinlich sind?


    Diese Frage ist tatsächlich ernst gemeint, und ich freue mich über Anregungen und Erfahrungen, welche in die Richtung gehen. Ich bitte herzlich darum, davon abzusehen, dies als Steilvorlage für Sticheleien oder Ähnliches zu benutzen. Danke im Voraus

  • Moin!

    Schützen kann euch da leider keiner.

    Du kannst nur auf eine gut arbeitende Polizei und Staatsanwaltschaft hoffen.

  • Hallo,


    ich befürchte, da kann man erstmal nichts machen.


    Sollte da wieder was kommen seitens Polizei usw. kannst nur darauf hinweisen, dass die Frau psychisch krank ist und die Gefahr leider sehr hoch ist, dass sie immer wieder sowas vom Stapel lässt.

    Ich würde auch tatsächlich auf die diversen Krankenhausaufenthalte, Az. des vorherigen Strafverfahrens mit Ausgang usw. hinweisen ggf. denen auf der Wache vorlegen, was ich habe.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Du wirst entspannt bleiben, den Umgang fördern und bei Vorwürfen seitens der KM auf die dich unterstützenden Leute als Zeugen verweisen.

    Wo ist das Problem?


    Über ungelegte Eier sollte man sich nicht den Kopf zerbrechen. Schade um Zeit und Lebensqualität.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Du wirst entspannt bleiben, den Umgang fördern und bei Vorwürfen seitens der KM auf die dich unterstützenden Leute als Zeugen verweisen.

    Wo ist das Problem?

    Schade, das letzte, was ich jetzt in dieser Situation brauche, sind abstrakte Belehrungen. Das Problem ist, dass ich demnächst keine offizielle Unterstützung mehr haben werde, aber vermutlich schon den Kontakt zum Jugendamt halten werde. Zeugen nützen bei der KM sowieso nichts, weil sie ihre eigene Sichtweise hat, von der sie niemand abbringen kann (das ist einfach so).


    Ich habe den Eindruck, Du hast meine Situation nicht so ganz verstanden. Ist aber auch ok.

  • Über ungelegte Eier sollte man sich nicht den Kopf zerbrechen. Schade um Zeit und Lebensqualität.

    Es geht mir hier vor allem darum, dass ich das Richtige für meine Kinder tue, denn die stehen für mich im Mittelpunkt. Und genau das trägt zur Lebensqualität für meine Kinder und mich bei. Daher ist es vielleicht lästig, wenn ich mir dazu Gedanken machen (muss), aber das hat für mich vor allem mit der Verantwortung für meine Kinder und mich zu tun.

  • Die KM ist krank. Dauerhaft. Mal geht es ihr so gut, dass sie ihren Alltag bewältigen kann, mal nicht, dann ist sie wieder in der Klinik.


    Du musst ihr nicht beweisen, dass die Kids bei dir gut aufgehoben sind. Du bist ihr doch keine Rechenschaft schuldig.


    Falls was kommt, werden Polizei und JA an dich herantreten. Dann musst du den Behörden ggü. agieren. Die nehmen dann Stellung zur angezeigten Behauptung, ggf. unter Einbeziehung eurer Akte beim JA.


    Viel wichtiger, und darauf solltest du den Fokus legen, ist, dass du die Kinder unterstützt, sich ggf. mit verbalen Attacken gegen dich auseinander zu setzen.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Du musst ihr nicht beweisen, dass die Kids bei dir gut aufgehoben sind. Du bist ihr doch keine Rechenschaft schuldig.

    Das weiß ich schon lange. Danke, dass Du mich so freundlich daran erinnert hast.


    Falls was kommt, werden Polizei und JA an dich herantreten. Dann musst du den Behörden ggü. agieren. Die nehmen dann Stellung zur angezeigten Behauptung, ggf. unter Einbeziehung eurer Akte beim JA.

    Warst Du schon einmal in einer solchen Situation? Wenn nein, kann ich nur sagen: grau ist alle Theorie. Danke trotzdem.

    Viel wichtiger, und darauf solltest du den Fokus legen, ist, dass du die Kinder unterstützt, sich ggf. mit verbalen Attacken gegen dich auseinander zu setzen.

    Auch das ist mir klar, und ich mache das schon seit Monaten, wenn nicht sogar seit Jahren. Aber danach hatte ich nicht gefragt. Danke trotzdem.

  • Hast du, bzw. deine Kinder denn noch Unterstützung durch Psychologen oder die therapeutische Spielgruppe? Dort hättest du ja geschultes Personal, welches deine Kinder gut kennt und gewisse Vorwürfe durch deine Ex entkräften kann.


    Welche Unterstützung hattest denn durch die Familienhilfe, die nun weg fällt im Umgang mit deiner Ex aber wichtig wäre? Wenn es nur um die Beobachterrolle geht, so sind deine Kinder in einem sozialen Netzwerk (Lehrer, Freunde, Eltern von Klassenkammeraden verflochten, evtl Trainer im Verein oder ähnliches), die alle in gewisser Weise ein Auge auf sie werfen. Brauchst du da wirklich eine weitere Person?


    Ich denke, dass die Gefahr einer erneuten Inobhutnahme deiner Kinder wirklich minimal ist, so weit sie sich gut entwickeln und soweit keine größeren Sorgen bestehen, dass ihnen etwas fehlt.


    Verhindern, dass deine Ex in irgendeiner Form Unterstellungen oder Klagen gegen dich richtet, wirst du wohl nicht können. Du kannst dir nur ein dickes Fell zulegen und dich in Zuversicht üben, dass eine solche Klage oder Unterstellung dadurch entkräftet werden kann, dass es deinen Kindern bei dir gut geht, sie sich gut entwickeln und das Umfeld dies, im Falle einer Klage, großflächig bestätigen kann.

  • Hast du, bzw. deine Kinder denn noch Unterstützung durch Psychologen oder die therapeutische Spielgruppe?

    Ja, die Kinder haben noch genau diese Unterstützung. Die Verlängerung der Therapie für meinen Sohn ist gerade in Beantragung. Und die Kinder bleiben beide bei der therapeutischen Spielgruppe.


    Welche Unterstützung hattest denn durch die Familienhilfe, die nun weg fällt im Umgang mit deiner Ex aber wichtig wäre? Wenn es nur um die Beobachterrolle geht, so sind deine Kinder in einem sozialen Netzwerk, Lehrer, Freunde, Eltern von Klassenkammeraden verflochten, die alle in gewisser Weise ein Auge auf sie werfen. Brauchst du da wirklich eine weitere Person?

    Die Familienhilfe war ja ursprünglich dafür da, die Eingewöhnung des Sohnes in unserem Haushalt zu begleiten, das war teilweise sehr schwierig. Sinn und Zweck, sie im letzten Jahr trotzdem verlängert zu haben, war dem Umstand geschuldet, dass die KM weggezogen war und sich daher für die Kinder viel verändert hat. Seit dem letzten HPG gab es sowieso nur noch Termine bei Bedarf, etwa einmal pro Monat. Du hast schon recht, dass die Kinder in einem stabilen sozialen Netzwerk sind und ihren vertrauten Lebensmittelpunkt haben. Da sehe ich nicht, dass ich jemand zusätzlich zur laufenden Unterstützung brauche. Aber die zuständigen Personen vom Jugendamt müssen m. E. informiert sein, um die zu erwartenden Äußerungen der KM passend einzuordnen und dann entsprechend zu handeln. Es geht sozusagen um einen Notfallplan.

    Verhindern, dass deine Ex in irgendeiner Form Unterstellungen oder Klagen gegen dich richtet, wirst du wohl nicht. Du kannst dir nur ein dickes Fell zulegen und dich in Zuversicht üben, dass eine Solche Klage oder Unterstellung dadurch entkräftet werden kann, dass es deinen Kindern bei dir gut geht, sie sich gut entwickeln und das Umfeld dies, im Falle einer Klage, großflächig bestätigen kann.

    Da hast Du wohl recht. Solange solche Unterstellungen nur persönlich sind, ist mir das ziemlich egal. Nicht mehr egal kann mir das sein, wenn sie offizielle Wege einschlägt, weil sie z. B. immer noch der Meinung ist, dass der Sohn bei mir permanent leidet. Da wird keine Ruhe einkehren, zumindest muss ich damit rechnen.

  • Da hast Du wohl recht. Solange solche Unterstellungen nur persönlich sind, ist mir das ziemlich egal. Nicht mehr egal kann mir das sein, wenn sie offizielle Wege einschlägt, weil sie z. B. immer noch der Meinung ist, dass der Sohn bei mir permanent leidet. Da wird keine Ruhe einkehren, zumindest muss ich damit rechnen.

    Ist es möglich, die Familie als Notfallkontakt zu behalten? Sie kennt deinen Sohn und seine Entwicklung.


    Vielleicht wäre es gut mit ihr ein Abschlussgespräch zu führen in dem du ihr sagst, dass es bereits mehrfach zu solchen Aussagen seitens der Mutter gekommen ist und du sie im Notfall gern als Unterstützung dazu holen würdest. Wenn es wieder heißt, dein Sohn würde bei dir leiden oder wenn es zu Manipulationsversuchen während des Umgangs kommen sollte, hättest du so schnell eine unabhängige Person zur Unterstützung an deiner Seite.

  • Ist es möglich, die Familie als Notfallkontakt zu behalten? Sie kennt deinen Sohn und seine Entwicklung.

    Du meinst sicher den Familienhelfer? So in etwa hatte sich das auch die SB des JA vorgestellt. Eigentlich ist die SB da auch ganz gut im Bilde, weil sowohl Familienhelfer als auch ich regelmäßig mit ihr zum Thema kommuniziert haben. Die Idee finde ich aber gut.

  • Musica, in der Sache gibt es zwei Varianten: Eine Anzeige bei der Polizei, die dazu führt, dass die mit Blaulicht und Tatütata bei dir vorfahren, um das Leben der Kinder zu retten. - Das ist eher unwahrscheinlich.


    Die zweite Variante ist der Klassiker: Eine Anzeige bei Jugendamt und/oder Polizei, die sich in einer Aussage und Augenscheinnahme der Kinder nach einem Kontakt mit der Mutter begründet: "Sohn hat mir seine blauen Flecken gezeigt und dazu berichtet, dass der Vater ..."


    Darauf kannst du dich nicht vorbereiten. Da kannst du nur hoffen, dass die Kids älter werden. Und darauf, dass das JA in die Akten guckt und selbst zu dem Schluss kommt, dass hier mit aller Wahrscheinlichkeit eine schräge Geschichte in die Welt gesetzt werden soll. Nur: So lange du Kontakt mit den Kids hast und die Mutter auf Kriegspfad ist, wirst du mit dieser Konstellation leben müssen. Helfen tut dabei nur "das dicke Fell", also zB eben nicht jetzt schon in Sorge zu sein, was denn da demnächst wieder kommt.


    Eine Inobhutnahme brauchst du nicht zu befürchten. Bei der Vorgeschichte wird das JA bei keiner "Anzeige" der Mutter die Hühner satteln und in einer Nacht- und-Nebel-Aktion bei dir aufschlagen. Das "Schlimmste", was da kommen kann ist ein Schreiben und eine Besuchsankündigung mit Gespräch. Wenn das passiert, hast du immer noch alle Zeit der Welt, dir Gedanken zu machen. Heute ist da noch nichts nötig. Mach dich nicht verrückt.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Warst Du schon einmal in einer solchen Situation? Wenn nein, kann ich nur sagen: grau ist alle Theorie. Danke trotzdem.

    Um einen objektiven Blick auf die von dir beschriebene Situation zu haben, muss ich sie nicht selbst erlebt haben. Genau das macht nämlich meine Objektivität aus.


    Fragst du den Kinderpsychologen auch, ob er all die Probleme, die er therapiert, selbst erlebt und gelöst hat?


    Niemand hier wird dir den perfekten Lösungsansatz für eine Situation geben können, die noch nichtmal eingetreten ist.

    Und selbst dann gibt es nicht DEN Ansatz aus einem Lehrwerk.


    Warum versuchst du es nicht ein wenig mit Vertrauen bzgl. Polizei und JA?

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Bitte dokumentiere alle Schritte der KM, wie oft gemeldet etc. Evtl begleiteter Umgang - somit wären auch 3. anwesend, die über das Verhältnis der KM Auskunft geben können, evtl bekommen sie etwaige Situationen frühzeitig mit.


    *Schick Dir viel Kraft

    "all your lives a cosmic joke" lemmy
    2 Kids *2007 *2010

  • Vorbereiten halte ich auch für schwierig.


    Vielleicht ist es ja auch möglich, dass die vier Monate Klinikaufenthalt auch etwas gebracht haben in ihrer Denke. Das der Klinikaufenthalt etwas bewirkt hat. Und deine Bedenken im Sande verlaufen.


    Sollte dem nicht so sein, dann hat sie im Vorfeld schon ihre Glaubwürdigkeit untergraben. Das wird ja alles dokumentiert sein und spricht ja nicht gerade für sie.

  • Bitte dokumentiere alle Schritte der KM, wie oft gemeldet etc. Evtl begleiteter Umgang - somit wären auch 3. anwesend, die über das Verhältnis der KM Auskunft geben können, evtl bekommen sie etwaige Situationen frühzeitig mit.

    Das zu dokumentieren, was ich gar nicht direkt erfahre bzw. nur über die Kinder, ist schwierig. Letzten Endes sind es die Kinder, welche damit leben müssen, dass die Mutter ihr Bild von mir ungefiltert an sie weitergibt - und ich kann die Kinder da immer nur ermutigen, auf ihren eigenen Eindruck zu vertrauen.


    Betreute Umgänge ist eine Idee, die schon seit Monaten im Raum steht. Das hiesige Jugendamt ist aber nicht für die Kindesmutter zuständig, sondern da müsste wohl Amtshilfe durch das Jugendamt am Wohnort der Mutter beantragt werden. Hat leider die SB beim Jugendamt trotz mehrfacher Anregung nicht getan und auch nichts unternommen.

    Vielleicht ist es ja auch möglich, dass die vier Monate Klinikaufenthalt auch etwas gebracht haben in ihrer Denke.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn ich keine Anhaltspunkte dafür habe, möchte ich mich lieber nicht darauf verlassen. Wenn sie den Kindern sagt, so etwas (ihre Psychose) wird nicht mehr passieren, dann spricht das nicht gerade für einen anderen, besseren Umgang mit ihrer Erkrankung. Warum sollte man in der Klinik mit ihr daran gearbeitet haben, ihr Umfeld anders als bisher zu beurteilen? Nein, ich gehe mal davon aus - mit allen Konsequenzen - dass ich weiterhin in ihren Augen ihr größter Feind bin, der ihr die Kinder weggenommen hat. Von allem anderen lasse ich mich gerne positiv überraschen.

  • Niemand hier wird dir den perfekten Lösungsansatz für eine Situation geben können, die noch nichtmal eingetreten ist.

    Und selbst dann gibt es nicht DEN Ansatz aus einem Lehrwerk.

    Ich kann mich nicht erinnern, nach einem perfekten Lösungsansatz gefragt zu haben. Und wenn ich davon überzeugt wäre, es gäbe ein entsprechendes Lehrwerk, hätte ich mir das längst besorgt und würde nicht hier fragen. Diese Gedanken bringen mich irgendwie nicht wirklich weiter. Danke trotzdem.

  • Menschen mit der Erkrankung Psychose sind nun mal so von ihrer Sichtweise überzeugt, dass sie nur schwer die vielleicht auch wirkliche und wahre Sicht akzeptieren. Ich fürchte auch, dass Du nicht viel tun kannst, als Deine Kinder immer wieder darin zu bestärken, bei ihrer Sichtweise zu bleiben, die sie bereits haben. Ich weiß selbst aus persönlicher Erfahrung, was Du und Deine Kinder gerade durchmachen. Mehr in einer PN.


    Ich wünsche Dir viel Kraft und dass es nicht so kommt, wie Du es befürchtest. :troest

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" (Antoine de Saint-Exupéry)