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  • Die Arbeit war anstrengend. Ich hole meinen 2-jährigen Sohn vom Kindergarten ab - es ist ein Kampf. Er will noch 3x die Hände waschen, dann mit dem Kinderbesen fegen. Als er angezogen ist, kommt er nicht mit raus. Ich rede mit ihm, gehe vor, er kommt nicht. Eigentlich wollte ich ihn nicht tragen, weil mir dazu die Kraft fehlt - aber ich hebe ihn hoch, damit er nicht stundenlang vor der Kita weiter zetert. Ich fange ihn draußen ein, nachdem er ein anderes kleines Mädchen dazu gebracht hat, auch noch mit im den Garten der Kita zu laufen. Ich halte ihn am Arm fest, er schmeißt sich hin. Im Auto fange ich an zu weinen. Ich hatte ihm gesagt, dass ich keine Kraft mehr habe, er hat es nicht beachtet. Im Auto sage ich ihm weinend: 'Die Mama passt gut auf dich auf, ich bitte dich, dass du auch auf mich aufpasst.' Die Tränen strömen mir über die Wangen. Ich weiß, dass nur ich auf mich aufpassen kann, dass er zu klein dafür ist, um mich zu verstehen. Wenn ich keine Kraft mehr habe, muss ich sehen, wie ich dafür eine Lösung finde - nur wie?

  • Sorry, kann diesen, ersten!!, Beitrag von Dir nicht ernst nehmen, kommt mir nicht ganz koscher vor. :frag

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt,

    muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Musst du ja nicht. Wäre nur hilfreich, wenn du dir dann auch die Antwort verkneifen könntest. Ich suche nach Menschen, die mich ernst nehmen. Wenn du mich nicht ernstnehmen kannst, dann ignorier mich bitte.

  • Die meisten Leute hier im Forum nehmen neue User ernst, wenn diese sich auch kurz vorstellen, oder zumindest ihr Profil ausfüllen, oder oder...
    Die meisten Leute erkennen aber auch schnell, wenn etwas nach Märchenstunde riecht.
    Was ich Dir hiermit aber nicht unterstelle... :wink

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt,

    muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Hallo ImmerMeer,


    ich hoffe deinen Beitrag richtig verstanden zu haben. Bitte korrigiere mich wenn ich etwas falsch annehme.


    Du hast keine Kraft mehr und du machst gerade einen großen tollen Schritt: du suchst dir Hilfe!



    Das zeigt innere Stärke.


    Nun wäre es toll wenn du dir im realen Leben Hilfe vor Ort suchst. Wenn du magst kann ich dir gerne dabei helfen die richtige Anlaufstelle herauszusuchen. Wenn du magst auch gerne per PN.


    Lieben Gruß

  • Schade, dass du nicht genug Respekt besitzt, auf meine Bitte einzugehen. Jemandem, der am Ende seiner Kräfte ist, zu sagen: dich kann ich nicht ernstnehmen, schreib eine Vorstellung und fülle dein Profil aus, ansonsten unterstelle ich, dass du nur aus Spaß schreibst und genau ausmalst, wie sehr du am Ende bist ... das ist m. E. hochgradig sadistisch und destruktiv.

  • Danke. Ich hab schon vor 2 Jahren angefangen, mir Hilfe zu suchen - aber auch das kostet immer wieder viel Kraft. Ich bin in psychologischer Behandelung - dafür muss ich mir immer Zeit abknapsen, meine Freunde, Eltern und die Babysitterin frage ich immer wieder nach Hilfe mit dem Kleinen - die bekomme ich auch - aber es reicht nicht, ich bin trotzdem immer wieder an meiner Grenze. Nicht täglich, aber immer wieder.



    Ich arbeite 50% als Lehrerin - aber der Job stresst mich so sehr, dass es sich wie 100% anfühlt. Mit dem Geld kommen wir um die Runden. Der Vater kümmert sich nicht, er ist psychisch krank. Das Unterhaltsgerichtsverfahren läuft.


    Meine Freundinnen sind hauptsächlich Alleinerziehende - auch ziemlich ausgepowert ... viel Hilfe ist da leider nicht möglich. Die Babysitterin hat auch nur bestenfalls 1x pro Woche 2 h Zeit.

  • Bitte nicht gleich irgendwas unterstellen !!!
    FYI:
    Und Nein, es ist keine Pflicht sich vorzustellen und sein Profil auszufüllen-


    Ansonsten, bitte an das Thema halten, sonst besteht Löschgefahr.


    Danke.

    Gruß
    babbedeckel

    Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben,
    die wissen, wie man ohne sie auskommt. (Charles Baudelaire)


    Jedes Kind bringt die Botschaft,
    dass Gott die Lust am Menschen noch nicht verloren hat.

  • Wäre es nicht sinnvoll nach Alternativen zum Job zu suchen? Er macht Dich krank, das hat zur Folge das Du Deinem Kleinen eine unglückliche Mutter bist.


    Ich glaube Du musst die Prioritäten anders setzen!


    Dein Junge braucht Dich, in Deutschland muss niemand verhungern, dass halte Dir bitte vor Augen.


    Es bringt nix das Du zusammenbrichst, wo soll der Junge denn hin??


    Also sieh zu das Du was neues findest oder aber ne ganze Zeit aus dem Verkehr gezogen wirst, sprich Krankschreibung da würde ich ein Gespräch mit der Psychologin führen.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • du hast bereits Hilfe, das ist gut.


    Immer wieder bist du an Grenzen.


    Weißt du warum du dich häufig an einer Grenze empfindest?
    Was hast du für Vorstellungen von deinem Tag, deinem Kind?


    Kannst du akzeptieren dass es manchmal nicht gut läuft, ohne dass es sich nach Versagen anfühlt?

  • Ich arbeite 50% als Lehrerin - aber der Job stresst mich so sehr, dass es sich wie 100% anfühlt.


    :knuddel Oh klar da hat man noch viel Arbeit neben bei zu Hause


    lies Dich mal etwas durchs Forum sind einige Lehrerinnen unterwegs die können Dir sicher Tipps geben wie Sie es bewältigen

    Probiers mal mit Gemütlichkeit mit Ruhe und Gemütlichkeit

    jagst du den Alltag und die Sorgen weg

  • Ja, ich könnte weniger arbeiten ... aber es würden die Dinge wegfallen, die mir Freude machen - und das, was mich sehr ansterengt, müsste ich weiter machen - wäre kein großer Gewinn. Zudem würde ich mich damit bei meinen Kollegin unbeliebt machen - es ist ja alles eingetaktet - es würde dann Personal fehlen. Wir sind eh grad knapp besetzt.


    Ich hab eigentlich alles so eingerichtet, dass es machbar ist. Ist es an
    sich auch. Es ist auch heute nichts Schlimmes passiert. Der Unterricht
    war etwas chaotisch und laut, aber das Ergebnis war großartig. Bin nach
    ner Beratung spät heimgekommen, hab kurz was gegessen, bin dann in die
    Kita - und dort ging der Kampf weiter, obwohl ich schon ausgepowert war.
    Es fühlt sich so an, als würde mein Kind kein Stück auf mich hören. Ich weiß nicht, ob das besser wäre, wenn ich weniger arbeiten würde.


    Das Schlimme für mich ist glaub ich, dass ich an so anstrengenden Tagen keinen Puffer habe - dass niemand mal ne halne Stunde einspringen kann. Und dann muss ich bis abends funktionieren. Grad brüllt mein Kind, weil ich hier schreibe. Also - genau dieser gedanke ist für mich schlimm - wo soll der Junge denn hin, wenn ich nicht funktioniere?


    Die Gespräche mit dem Psychologen führen immer dahin, dass ich mir sage "schwere Tage gehören halt dazu, es ist okay, ich möchte das so akzeptieren und mich in meinem Job verbessern und nicht aufgeben." Ich war schon mehrmals kurz davor, es hinzuschmeißen - aber es hat mich immer jemand ermutigt ... dann ging es wieder ganz gut, zeitweise eben.

    Ich empfinde mich an einer Grenze, wenn ich mich körperlich gleichzeitig ausgepowert fühle (Gliederschmerzen, schlapp, müde), obwohl ich zeitig schlafen gegangen bin - und wenn ich dann noch meinen Sohn tragen muss, weil er nach Warten und Diskussionen nicht mitkommen, sondern noch irgendwo auf dem Weg spielen will. Dieser Kampf, wenn sein und mein Wille aufeinanderstoßen und nicht vereinbar sind.


    Ich hab die Vorstellung, dass ich nicht jeden Tag ne halbe Stunde brauche, bis wir von der Kita zum Auto gegangen sind. Und ich hab die Vorstellung, dass ich auch mal auftanken kann. Manchmal geht das. Aktuell aber kaum.

  • Ich hab die Vorstellung, dass ich nicht jeden Tag ne halbe Stunde brauche, bis wir von der Kita zum Auto gegangen sind. Und ich hab die Vorstellung, dass ich auch mal auftanken kann. Manchmal geht das. Aktuell aber kaum.

    Und wenn Du einfach akzeptierst, dass Ihr eine halbe Stunde braucht bis Ihr am Auto seid - ihm die Zeit lässt ? Dass entspannt vielleicht von vornherein Deine Gedanken.


    2 Jahre ist kein einfaches Alter, da setzt ja so richtig der eigene Wille ein - und er spielt mit Dir. Er läuft weg, Du hinterher - großartig... Was passiert, wenn Du das nicht machst ? Kommt er dann irgendwann von allein ?
    Bei uns hilft: "Ich gehe dann schon mal vor, komm dann bitte nach, wenn Du fertig bist" - er ist aber auch schon älter.


    Auftanken wiederum ist wichtig - wenn er abends schläft, ist Deine Zeit ! Tu Dir was Gutes, vielleicht gibt es Entspannungsübungen, die Du ausprobieren magst ?

  • Kannst du dir Entlastung holen?


    Kind vll halbe Stunde länger in der Kita lassen?
    Jemanden, der ihn dir mal abnimmt, eine Oma oder Freundin oder andere Mutter?


    Kannst du dir selber kleine Inseln schaffen und dir was Gutes tun?



    Im übrigen, ich finde zwischen zwei und drei ist ein megaanstrengendes Alter, zu der Zeit bin ich auch oft am Zahnfleisch gegangen...


    aber es wird irgendwann auch wieder leichter :daumen




    Wünsch dir viel Kraft :blume LG Jona

  • Hallo


    Dein Eingangspost klingt schon merkwürdig. Du bürdest Deinem kleinen Kind eine sehr große Verantwortung auf, wenn er auf Dich aufpassen soll.


    Weniger als 50% im Job kann schwierig werden, weil zumindest in einigen Bundesländern die Beihilfe = die Krankenversicherung an eine Mindeststundenzahl gekoppelt ist. Wie sieht Dein Stundenplan aus? Welche Fächer hast Du, kannst Du da umschichten? Oft entlasten etwas mehr Stunden (14 - 16), weil man eh so lange in der Schule ist. Dafür entspannt sich die finanzielle Situation.


    Das Jugendamt bietet Hilfe an, die kommen zu Dir nach Hause. Eventuell kannst Du Dich über den Amtsarzt krank schreiben lassen und in eine Reha gehen. Allerdings müßte Dein Kind dann als Therapiekind mit, da Du sonst die Kosten übernehmen mußt. Oder es besteht die Möglichkeit einer ambulanten Therapie vor Ort. Eine halbe Stunde Puffer würde Dir vermutlich nicht reichen, um die Batterien aufzuladen.


    Du schreibst, Du warst erst daheim, bevor Du Dein Kind abgeholt hast. Kannst Du Dir zu Hause erst eine Tasse Kaffee gönnen / eine halbe Stunde spazieren gehen, bevor Du zur Kita fährst?


    Gruß

  • klingt jetzt vll blöd aber ich denke heute War vll das alleine heimgehen und essen der Fehler. Würde ich nie machen. Ist ja wie den Stecker raus ziehen. einmal im Monat kommt meine Mutter und dann muss ich nicht mehr 100% geben sondern kann runterfahren. aber alles ist doppelt so anstrengend für mich und die ersten 24-48 h wenn sie weg ist, bin ich auch ko. weil ich halt runterfahren konnte und dann ist das funktionieRen schwerer. ich bin auch pädagogisch schlecht und setzte mein Kind auch mal vor TV nach 7 min kommt ein Mama und Körperkontakt ist wieder notwendig. aber in den 7 kann ich ein viertel der Küche putzen. geht halt nicht anders wenn kein 2. mitspieler da ist.

  • Wie soll ein so kleines Kind dich denn verstehen?!


    Er ist nicht für dich und deine schlechten Tage/Phasen zuständig.


    Such dir Hilfe - nicht nur in Form einer Therapie sondern das du auch mal durchschnaufen kannst

  • nun, ich kenne das....zusammenkrachen, wieder hochhiefen, weiter gehts........bis zum nächsten mal.....am Anfang waren die Abstände größer....dann würden sie immer kürzer.......bei mir kam dann noch der Schlafmangel dazu....3 Jahre....und ansonsten lief ich 5m unterhalb des Laminats.


    vielleicht hilft dir eine Mutter-kind-kur oder eine Reha- in manche Reha-Einrichtungen können Kinder mit und werden betreut.


    Ich war auf Reha vor 3 Jahren - meine Mutter hat auf meine 3 Kinder aufgepasst als Art "Haushaltshilfe" lief dann über die Krankenkasse.....mir hat die Reha gut getan....


    PS. ich würde das lassen, meinem Kind die Verantwortung aufzulasten, dass du traurig bist, weil er nicht "gehorcht"......warum bleibst du nicht noch eine halbe std in der Kita, unterhälst dich mit den Erziehern, läßt ihn noch spielen......


    wie wäre eine Familienhilfe?

    Einmal editiert, zuletzt von Kopf-Salat ()

  • Hallo,


    ich bin auch Lehrerin.


    Mir hat eine Mutter - Kind - Kur sehr geholfen.


    Vielleicht kannst Du fragen, ob Du im nächsten Schuljahr von einigen Herausforderungen entlastet werden könntest und/oder die leichteren Schulklasse für das nächste Schuljahr bekommst? Teilungsunterricht? Kein stellvertretender Klassenleiter etc.? Deine Kollegen/Kolleginnen haben sicher Verständnis für deine Situation..




    Ich wünsche Dir viel Kraft :troest