Corona Tests an den Schulen

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  • Naja, wenn die Zahlen nach Wochenenden sinken wird immer ausdrücklich erwähnt dass weniger getestet wurde. Nur umgekehrt findet es keine Erwähnung.


    Und das interessiert in meinem Umfeld doch ziemlich viele.

    Es interessiert aber die Regierung nicht und die Maßnahmen hängen alleine von dieser durch die Testanzahl manipulierbaren Inziden ab.

    Was glauben die Eltern denn, was mit der Inzidenz passiert, wenn man Millionen Schüler 2×/Woche testet, ohne das Ergebnis auf die Gesamtzahl der Tests zu beziehen?

  • Hier ein Bericht eines Lehrers, wie wunderbar die Testung an den Schulen läuft. :love:^^
    https://www.google.de/amp/s/ww…anleiten.htm/alt=amp.html


    Also ich habe beschlossen, mich nicht mehr darüber aufzuregen. Solange sie solchen Mist an den Schulen veranstalten, bleibt mein Kind zu Hause. Und zwar so lange, bis die Schulen auf Grund hoher Inzidenzen wieder geschlossen werden. Dürfte nächste Woche soweit sein.

  • Ich stelle es mir an den Schulen gar nicht vor. Ich stelle es mir ausschließlich zu Hause vor.

  • Es interessiert aber die Regierung nicht und die Maßnahmen hängen alleine von dieser durch die Testanzahl manipulierbaren Inziden ab.

    Was glauben die Eltern denn, was mit der Inzidenz passiert, wenn man Millionen Schüler 2×/Woche testet, ohne das Ergebnis auf die Gesamtzahl der Tests zu beziehen?

    Was für einen Nutzen hätte die Regierung von künstlich in die Höhe manipulierten Inzidenzien?

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Tiefergehende, analytische Daten liegen ja vor und sind veröffentlicht auf den Seiten des RKI und anderen. Das ist nur, was nicht erstaunlich ist, ein riesiges Datenvolumen.

    Wer also die Basisfakten wissen will - wie die Wissenschaftler, viele Entscheider - kann sich die holen.

    Mir selbst reichen aber in der Regel die durch zahlreiche Medien gut aufbereiteten und vom RKI gut vorbereiteten Übersichtsdaten. Nur wenn mal Lust und vor allem Zeit ist in der Woche, gehe ich tiefer in Datensätze, wenn mich was besonders interessiert. Zuletzt zum Beispiel, wie die Infektionszahlen bei Teenagern aussehen. Leider deutlich höher als in anderen Altersgruppen. Losgelöst von den vielen Testungen in dem Alter - das können Mathematiker herausrechnen und tun es auch.


    Was aber von den unterschiedlichen Zeitungs- und Fernsehredaktionen seit Monaten an Daten zusammengefasst und täglich/woechentlich veröffentlicht wird, gibt mir jedenfalls einen guten Einblick in die Tendenz der Entwicklung.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • richtig..und genau das ist das Problem. Die Schnelltests werden nicht insgesamt gewählt sondern nur die, die zur PCR kommen. Die werden sozusagen aufkonzentriert.

    WEnn du 100 PCRs und 10 davon positiv hast und machst noch 100 Schnelltests, davon sind wieder 10 positiv wird eben nicht gerecjnet 20 aus 200 sondern 20 aus 110. Das ist fast das Doppelte in der Inzidenz obwohl sich der Anteil der Positiven nicht verändert hat.

    Woher hast du diese Informationen?

  • @Volley

    du meinst jetzt aber nicht die ÖR?


    ich finde die Infektionszahlen für Kinder und Jugendliche komplett uninteressant. Interessant finde ich die wirklichen Erkrankungen und dabin ich tiefenentspannt.

    Natürlich meine ich damit auch die Öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, die seit Monaten sehr differenziert und investigativ weltweit zum Thema recherchieren, in (fast zu vielen) Talkrunden Wissenschaftler, Politiker und Betroffene einladen, informieren und diskutieren lassen. Die Online auf ihren Homepages viel Zusatzmaterial mit sauberen, nachvollziehbaren Quellenangaben liefern.


    Ansonsten finde ich die Infektionszahlen für Kinder und Jugendliche nun wirklich nicht "komplett uninteressant". Denn im Moment kristallisiert sich heraus, dass entgegen der ersten und zweiten "Welle" in der dritten Welle nahezu 100 Prozent der in einem Haushalt zusammenlebenden Personen sich infizieren, wenn nur eine Person Corona in den Haushalt trägt. So wenig Jugendliche derzeit akut erkranken (aber die Zahlen steigen auch hier rasant), so hoch ist die Chance bei den Eltern (Durchschnittsalter auf den Intensivstationen ist mittlerweile dicht am Bevölkerungsmittel von ca. 47 Jahren).

    Hinzu kommt: Die vorliegenden wissenschaftlichen Daten weisen auch darauf hin, dass mit noch wachsenden Folgeschäden - Stichwort "Longcorona" - immer stärker zu rechnen ist. Gerade bei Infizierten, die so milde Verläufe hatten, dass sie anfangs nicht einmal einen Arzt aufgesucht haben.

    Und ich hatte es an anderer Stelle bereits geschrieben: Hier in der Mitte Deutschlands sind die Intensivbetten vollgelaufen, eigentlich notwendige OPs werden wieder verschoben, es herrscht durchgängig "Notfallmanagement".


    Bei mir bewirkt das keine "Tiefenentspannung".

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Vielleicht können wir uns zumindest auf die bisher 80.000 Toten einigen in Deutschland?


    Und dann ist es ja klar. Beim einen ruft das "Tiefenentspanntheit" hervor, beim anderen große Sorge. So unterschiedlich empathisch sind die Leute.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • ich habe nie etwas gegen die Tests an sich geschrieben. Aber entweder


    ich teste viel (was ich auch gut finde), dann muss ich aber den Fokus von der Inzidenz wegrücken, da die direkt abhängig ist von der Anzahl der Tests (auch der der Schnelltests, der positiven wie negativen), deren Anzahl aber nicht berücksichtigt wird.


    oder ich teste immer denselben Querschnitt der Bevölkerung mit einer immer annähernd gleichbleibenden Anzahl von Tests


    Alles andere ist unwissenschaftlich


    Nichtsdestotrotz muss ich aber IMMER beachten, wie die Inzidenz bei den Alten ist, wieviel Hospitalisierungen, Intensivbettenkapazität, Todesfälle, Impfquote der Risikogruppe. Wenn die Risikogruppe geschützt ist ist es faktisch egal, wieviel 7-jährige sich infizieren.

  • Vielleicht können wir uns zumindest auf die bisher 80.000 Toten einigen in Deutschland?


    Und dann ist es ja klar. Beim einen ruft das "Tiefenentspanntheit" hervor, beim anderen große Sorge. So unterschiedlich empathisch sind die Leute.

    Leider können wir uns nichtmal darauf einigen. Wir haben keine Übersterblichkeit. Menschen sterben nunmal. Und in Deutschland dterben pro Jahr um die 1 Millionen Menschen.


    Und du unterstellst mir gerade mangelnde Empathie. Ich hatte auf eine sachliche Diskussion gehofft, offensichtlich geht es aber ohne (ab)wertende Spitzen nicht.


    Das alte "Gut - Böse"-Spiel?

  • "Inzidenz bei den Alten" war ein Maßstab vor einem halben Jahr. "Risikogruppe" auch. Die Zeiten und die damit verbundenen Hoffnungen sind leider vorbei.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • "Inzidenz bei den Alten" war ein Maßstab vor einem halben Jahr. "Risikogruppe" auch. Die Zeiten und die damit verbundenen Hoffnungen sind leider vorbei.

    kannst du das belegen? Weder die Hospitalisierungsrate noch die Todeszahlen bei Jüngeren haben sich prozentual erhöht. Es infizieren sich mehr, deswegen werden auch mehr hospitalisiert. Aber prozentual nicht mehr als vorher.


    Doch, die Inzidenz bei den Alten (die ja inzwischen auchdurch eine Impfung zum großen Teil geschützt sind) ist wichtiger denn je. Denn das ist die Gruppe, auf die es ankommt.

  • Habe ich bereits vorher geschrieben: Das Alter der stetig steigenden Zahl der Coronapatienten auf den Intensivstationen entspricht mittlerweile ungefähr dem Durchschnittsalter der Bevölkerung. Die Daten veröffentlicht das RKI und das Statistische Bundesamt.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.