Beiträge von Wattwanderin

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    Es ist doch okay, wenn man mehr Infektionen aufdeckt.

    Nur manche der Maßnahmen greifen halt überhaupt nicht, bzw. machen keinen Unterschied. Dazu gehört für mich die Außengastronomie zum Beispiel. Warum man da nicht aufmachen kann, meinetwegen mit Regeln wie maximale Anzahl Leute am Tisch oder maximale Anzahl Hausstände...

    Gleichzeitig gibt es hier eine Skaterbahn, wo sich überregionales jugendliches Publikum trifft und die achten auf nix. Die Skatebahn war eine Zeitlang gesperrt und müsste es meines Erachtens weiterhin sein.

    ist die skatebahn draußen? Dann muss sie dringend geöffnet bleiben.

    Alternative wäre, dass sich die Jugendlichen drinnen treffen.


    Die Annahme, dass sie sich dann nicht treffen ist realitätsfern

    Lena,

    wenn du in einer Menge von 100 Personen 20 Infizierte hast und machst 30 Tests, erwischst du von den 30 vielleicht 7.

    Machst du 60 Tests erwischst du 14 der 20 Positiven.

    Es hat sich zwar nichts an der eigentlichen Anzahl der Positiven geändert, die Inzidenz ist aber nun doppelt so hoch. Und schon ist alles wieder geschlossen.


    Viele Tests: gerne. Aber ohne diese unsägliche Inzidenz

    nee. Ich will nicht geschützt werden. Mir macht das Virus keine Sorgen.

    Und wenn ein anderes Elternteil mir meinem Kind den Kontakt untersagt ist das so. Darf jeder für sich entscheiden.


    Mein Ältester ist Pfleger, der sieht das ähnlich wie ich. Die ITS dort ist nicht voller als in jedem anderen Jahr (das war im letzten Frühjahr anders).


    Jeder, der will hat es in der Hand, sich selber vor diesem Virus zu schützen. Ohne anderen die Existenz zu rauben, ohne dass Kinder daran gehindert sind die Schule zu besuchen etcpp.

    Und diese Leute verdienen natürlich jegliche Unterstützung in Form von Verdienstausfallgeld, Unterstützung im homeschooling, kostenlose shuttles zu Ärzten/Versorgungsmöglichkeiten.

    Emma,

    willst Du mich falsch lesen?

    Genau das schrieb ich doch. Dass sich die Inzidenz auf die Anzahl der Einwohner bezieht, nicht auf die Anzahl der Tests.

    Und das ist eben falsch.


    Und ich hab dich schon mehrfach gebeten einfach nach der Inzidenz und der Berechnung zu googeln.

    Aber gerne nochmal ein Beispiel, sogar mit Video.


    https://www.offenbach.de/leben…h-die-7-tage-inzidenz.php


    Die Gesamtzahl der Tests wird nirgends mit einberechnet.

    Und aus welchem Grund genau wird das dann so gemacht; mit welchem Ziel? Die Antwort darauf ist auch Wattwanderin weiter oben schuldig geblieben...

    ich bin die Antwort nicht in böser Absicht schuldig geblieben aber nochmal: ich kann als Wissenschaftlerin nur sagen, DASS es so ist. Nicht warum. Ich werde mich da nicht in irgendwelche kruden Theorien versteigen.

    ich schrieb, dass andere in ganz vielen anderen Themen sicherlich wissender sind als ich. Ich sehe da keine Überheblichkeit.


    Das ist doch ein Diskussionforum hier. Und jeder, der sich irgendwann man dazugesellt hat hatte sicher bestimmte Theman, die ihn zu dieser Zeit vorrangig interessiert/beschäftigt haben und das Bedürfnis, darüber zu diskutieren. Oder seine Meinung kundzutun. Weil er/sie in irgendeiner Form betroffen ist.


    Das gilt soch sicherlich auch für mich, oder?


    Und danke für deine netten Wünsche, ich freu mich auch wieder hier zu sein :-)

    WW

    Im Januar und Dezember sind teilweise 5.000 Menschen pro Woche/20.000 pro Monat mehr gestorben - jetzt geht die Rate wieder langsam nach unten

    Quelle Statistisches Bundesamt, Sonderauswertung zu den Sterbefällen 2016 bis 2021

    du musst eine Übersterblichkeit übers ganze Jahr sehen, da kann man sich nicht einzelne Wochen rauspicken. Es sterben auch im Juli/August mehr Menschen als im März und in der Grippesaison schon immer mehr Menschen als im Mai.


    Und zur Einordnung (ich weiß, dass deine Zahlen auf den ersten Blick hoch erscheinen): es sterben pro Tag in Deutschland ca. 2600 Menschen (bei ca. 83Mio Einwohnern und einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 82 Jahren).


    Und die Rate geht nicht langsam wieder nach unten, wir haben aktuell eine Untersterblichkeit von 11%.


    WW

    Nein, nochmal nur PCR Tests werden gezählt und auch nur 1 Infektion pro Person.

    Personen in der Pflege werden lange getestet und können nach einer Infektion lange positiv getestet werden, deshalb werden sie aber nicht jede Woche als neuer Fall gezählt.

    Nur bestätigte PCR Tests werden pro Person in die Statistik aufgenommen - alle anderen Tests (Büger/Schnelltest) nicht und auch nicht diese Person mehrfach.

    richtig. Und genau das ist das Problem. Von allen Schnelltests, die gemacht werden kommen nur die positiven zur PCR. Das konzentriert die Zahlen sozusagen auf und verfälscht sie somit.

    Und ich habe nie behauptet, dass Menschen mehrmals positiv gezählt werden.

    ich war schon mal hier, sogar ziemlich lange und intensiv. Dann war irgendwie das Forum umgezogen, ich hatte meine alten Daten nicht mehr. Mein Nick war flo glaube ich.


    Ihr müsst gar nichts. Ihr müsst nichtmal antworten. Ihr könnt über das, was ich geschrieben habe nachdenken, ihr könnt es aber auch lassen. So ist das in einer Diskussion.


    Ihr seid nicht "unwissend". Vielleicht zu diesem Thema weniger wissend als ich, dafür aber in ganz vielen anderen Themen sicherlich wissender.


    Und niemand, wirklich niemand möchte, dass dein Bursche oder andere sterben. Aller Voraussicht nach wird er das aber auch nicht tun.


    https://de.statista.com/statis…tschland-nach-geschlecht/

    Warum sind für do

    Da finde ich nichts über deine Erläuterungen zum Zusammenrechnen der PCR-Tests und der Schnelltests. Da wird lediglich erläutert, wie die Inzidenz berechnet wird und die setzt sich aus der Anzahl der aktuell Infizierten in Relation zur Gesamtbevölkerung zusammen. Das bei Schnelltests nur die positiven und nicht die Gesamtzahl an Tests gewertet wird, steht da nicht.

    das st doch klar, alleine deswegen, weil man die Anzahl der Tests nicht kennt.

    Und auch die positiven PCR-Tests werrden nicht auf die Gesamtzahl bezogen, DAS steht da explizit

    Habe ich bereits vorher geschrieben: Das Alter der stetig steigenden Zahl der Coronapatienten auf den Intensivstationen entspricht mittlerweile ungefähr dem Durchschnittsalter der Bevölkerung. Die Daten veröffentlicht das RKI und das Statistische Bundesamt.

    klar verlagert sich das nach unten, die Alten sind geschützt, die Infektionen häufen sich in den jüngeren Bevölkerungsgruppen. Aber auch hier steigt der prozentuale Anteil nicht. Und die Jüngeren sterben kaum, deswegen belegen die die Intensivstationen länger (jemand der stirbt, ist schneller runter).

    "Inzidenz bei den Alten" war ein Maßstab vor einem halben Jahr. "Risikogruppe" auch. Die Zeiten und die damit verbundenen Hoffnungen sind leider vorbei.

    kannst du das belegen? Weder die Hospitalisierungsrate noch die Todeszahlen bei Jüngeren haben sich prozentual erhöht. Es infizieren sich mehr, deswegen werden auch mehr hospitalisiert. Aber prozentual nicht mehr als vorher.


    Doch, die Inzidenz bei den Alten (die ja inzwischen auchdurch eine Impfung zum großen Teil geschützt sind) ist wichtiger denn je. Denn das ist die Gruppe, auf die es ankommt.

    Vielleicht können wir uns zumindest auf die bisher 80.000 Toten einigen in Deutschland?


    Und dann ist es ja klar. Beim einen ruft das "Tiefenentspanntheit" hervor, beim anderen große Sorge. So unterschiedlich empathisch sind die Leute.

    Leider können wir uns nichtmal darauf einigen. Wir haben keine Übersterblichkeit. Menschen sterben nunmal. Und in Deutschland dterben pro Jahr um die 1 Millionen Menschen.


    Und du unterstellst mir gerade mangelnde Empathie. Ich hatte auf eine sachliche Diskussion gehofft, offensichtlich geht es aber ohne (ab)wertende Spitzen nicht.


    Das alte "Gut - Böse"-Spiel?

    ich habe nie etwas gegen die Tests an sich geschrieben. Aber entweder


    ich teste viel (was ich auch gut finde), dann muss ich aber den Fokus von der Inzidenz wegrücken, da die direkt abhängig ist von der Anzahl der Tests (auch der der Schnelltests, der positiven wie negativen), deren Anzahl aber nicht berücksichtigt wird.


    oder ich teste immer denselben Querschnitt der Bevölkerung mit einer immer annähernd gleichbleibenden Anzahl von Tests


    Alles andere ist unwissenschaftlich


    Nichtsdestotrotz muss ich aber IMMER beachten, wie die Inzidenz bei den Alten ist, wieviel Hospitalisierungen, Intensivbettenkapazität, Todesfälle, Impfquote der Risikogruppe. Wenn die Risikogruppe geschützt ist ist es faktisch egal, wieviel 7-jährige sich infizieren.