Eltern-LehrerInnen-Frust-Freude-Faden.....einfach so :)

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  • Siri, ich weiß nicht, ob du deinem Junior da einen Gefallen getan hast. In der Sache magst du Recht haben. Doch er muss danoch fast vier Jahre lang hingehen, 5 Stunden am Tag, und im schlechtesten Fall ausbaden, wenn die Lehrer von dir genervt sind. Das sollte zwar nicht sein, aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass es durchaus nicht unwahrscheinlich ist. Auch wenn du genervt bist, würde ich dazu raten, diplomatisch zu bleiben.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • Ich kann da Jaycee nur beipflichten, auch wenn es schwer fällt solltest Du hier ruhig bleiben.

    Die Qualifikation einer Schulsozialarbeiterin würde ich jetzt erstmal nicht infrage stellen und die Lehrer Deines Sohnes haben sich doch auch sicher nicht mit Lebenslauf vorgestellt.


    In Eurem Fall würde ich da auch nichts Böses vermuten, glaube nicht, dass es was mit der Schweigepflichtsentbindung zu tun hat, geschweige denn mit Eurer sozialen Stellung.


    Die Schulen haben gewisse Förderangebote und nehmen Kinder da nach Bedarf rein. Um die Kinder zu fördern, nicht um die Eltern zu ärgern.


    Ich bin da selbst eher kritisch und sehr wachsam, aber hier sehe ich keinen Grund für so eine Reaktion.

  • Warum denkst Du immer - weil Du AE bist usw. das sie Dir bzw. Deinem Kind wollen.

    Förderung ist ja nicht schlecht und ich seh da keinen bösen Willen dahinter.

  • Warum denkst Du immer - weil Du AE bist usw. das sie Dir bzw. Deinem Kind wollen.

    Förderung ist ja nicht schlecht und ich seh da keinen bösen Willen dahinter.

    Das hat mich die Schulleitung indirekt bereits wissen lassen.

    Aber das WIE stößt mir halt sehr auf. Ich kann mir unter der Frau schlicht und ergreifend nix vorstellen. Ich habe noch nie etwas von ihr gehört. Und ohne irgendeine Mitteilung, dass Junior sowas ggf benötigen könnte und dass es so ein Angebot gibt, wäre meiner Meinung nach der richtige Weg gewesen. Aber nicht so! Es gab keine Vorstellung von dem was sie macht oder was sie darstellt- nicht einmal ein DIN A4 Blatt. Nee, aber bei sowas geht mir die Hautschnur hoch.

  • Siri, so wie das gelaufen ist, kann ich Deinen Zorn nachvollziehen. Einer Schulsozialarbeiterin, ohne sie zu kennen, Kompetenz zu unterstellen, finde ich auch gewagt. Ich habe da schon eine erleben dürfen, bei der Kompetenz das letzte Wort ist, was mir dazu einfiele. Was diejenige an Eurer Schule betrifft, kann ich das natürlich nicht beurteilen.


    Dass Du die Schweigepflichtserklärung nicht unterschrieben hast, kann Dich ja nicht daran hindern, persönlich mit einem Schreiben der Ergotheapeutin, in dem genau das steht, was Du oben gesagt hast, bei der Sozialarbeiterin mal vorstellig zu werden. Das würde ich wohl schon machen.

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Zu Blau:

    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

    Wenn du die laufende Kettensäge in den Wald wirfst, darfst du dich nicht wundern, wenn dir (deinem Kind) ein Baum auf den Kopf fällt.


    Zu Grün:

    Ist wohl sehr kuschelig, wenn man immer nur die anderen für sein eigenes Schicksal verantwortlich macht und hinter jedem was da kommt ,nur einen Angriff/Diskriminierung auf sich selbst sieht. Weil DU bist ja AE (wofür wohl auch nur die anderen verantwortlich sind).....und deshalb von Hause aus ein Diskriminierungsopfer.... Ganz mein Humor.


    Leidtragend in diesem Fall:

    Das Kind.


    Nachdenkliche Grüße

  • Also, ich bin in ähnlicher Situation wie Siri und erlebe hier auch, dass es offenbar gewünscht ist, dass man die Schule am besten gegenüber allen und jeden (bei uns aktuell: Jugendamt, Arbeitsagentur und Jobcenter wegen Berufsorientierung) von der Schweigepflicht entbindet, "damit eine umfassende Zusammenarbeit und Förderung" möglich wäre. Informationsaustausch kann auch anlassbezogen und mit konkretem Ziel erfolgen, ist aber mühsamer, weil man dann mehr mit den Eltern, statt nur über das Kind kommunizieren müßte.


    Und dass das Kind OHNE vorherige ABSPRACHE aus dem UNTERRICHT herausgeholt wird geht in meinen Augen gar nicht !! Was wird übrigens aus dem verpassten Unterrichtsstoff ???

    UND: Wer trägt die Kosten für diese Massnahme ? Kostenträger haben in der Regel Informationen bekommen, sonst würden die nicht genehmigen/bezahlen !! Versuch mal, den Antrag zu bekommen, da stehen vielleicht für Dich interessante Erkenntnisse !

  • Zu Blau:

    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

    Wenn du die laufende Kettensäge in den Wald wirfst, darfst du dich nicht wundern, wenn dir (deinem Kind) ein Baum auf den Kopf fällt.

    So laut musst du hier in der Gegend (auch Siri wohnt hier) gar nicht rufen ;)

    Wir haben ein Kind in der Klasse dem man den Migrationshintergrund deutlich ansieht....zack deutsch Förder obwohl der deutlich besser deutsch spricht und flüssiger liest als fast alle anderen in der Klasse.

    JEDE(!) Abweichung von der Norm wird argwöhnisch beobachtet.

    Wurscht ob jetzt Behinderung, Zugezogen, Migration oder alleinerziehend.

    Es reicht auch schon wenn eine Familie so dreist ist das beide ernsthaft arbeiten müssen und das Kind jeden Tag in der Betreuung ist damit es zu einem Gespräch und Maßnahmen kommt.

    Gut, wenn diese Eltern dann noch dicke Autos fahren, ein großes Haus haben und richtig großkotzig auftritt ist das dann wieder was anderes und es finden überschwängliche Huldigungen seitens des Lehrkörpers und der Elternschaft statt.

    Der schulische "Erfolg" deines Kindes hängt hier (und in den meisten anderen Gegenden dieses Landes) nun mal vom gesellschaftlichen Status der Eltern ab, das ist auch wissenschaftlich belegt.

    Bei mir helfen zwei Buchstaben im Ausweis und das eich keine Ex mehr habe enorm (helfersyndrom aktiviert) sonst wäre es das gleiche wie bei Siri auch

  • Warum hast Du nicht einfach nachgefragt und zu gleich klar gemacht, das Du wert darauf legst genauere Informationen zu bekommen.


    Ich weiß selbst, wie schwer es fällt, nach doofen Erlebnissen mit Schule noch an was nettes zu glauben.Doch allein im Sinne Deines Kindes versuch es.

    Lege der Schule einen Bericht der Ergotherapeutin vor und gut.



    Unfreundlich werden kann man dann immer noch.;)


    Ich habe durch Umzug für meinen Burschen Nr 1 einen Schulwechsel erzwingen u.a weil die Direktorin mir klar ins Gesicht gesagt hat, das mein Sohn verhaltensauffällig wäre, aber kein Wunder mit einem behinderten Bruder und dann noch AE.

    Weder Reden noch der Hinweis auf die guten Leistungen etc änderten bei der Frau was.

    Bis dahin bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, das es diese Schublade und dann noch unter Pädagogen gibt.


    Ich habe nie meine Kinder und mich als Opfer gesehen , oder sehe uns so.

    Ich bin AE und das ist gut so.


    Agrippa hat ja schon drauf hingewiesen in unserem reichen Land hängt der Bildungsstatus vom Einkommen und sozialen Status ab.

    Das sollte mal zum Nachdenken anregen.


    Liebe Grüße


    Ute

  • Siri, ich verstehe nicht, warum du nicht einfach höflich oder zumindest neutral nachfragst, worum es genau geht bei der Maßnahme und dass du die Dame kennenlernen möchtest.

    Meine Kinder hatten auch schon Zettel mir Kursen/Angeboten dabei. Da hab ich doch einfach mal die Sozpäd angerufen und mir ihr gesprochen, ein Termin wäre jederzeit möglich gewesen, auch an den Elternabenden war sie anwesend und ist am Elternsprechabend da, viel Zeit um sich auszutauschen, wenn man möchte. Ober vorher in Therapie war ist doch vollkommen egal, jemand denkt, es könnte ihm helfen und es gibt ein passendes Angebot, das sehe ich überhaupt nicht schlimm.

    Nachhaken und genauere Infos bekommen kannst du ja gerne, verstehe nicht, warum man da unfreundlich sein muss.

    Geh doch einfach mal davon aus, dass sowohl die Schule als auch du das Beste für deinen Sohn wollen, und nicht Gründe suchen, euch zu diskriminieren. Wir haben unendlich viele geschiedene/alleinerziehende Eltern und auch Lehrer. Manche kommen toll in ihrer Arbeit zurecht, manche toll mit ihren Kindern, andere nicht, genauso wie auch die nicht alleinerziehenden Eltern.

    Und ich nehme ständig Schüler meiner Klasse aus dem Unterricht raus. Wenn die Kapazitäten da sind, dann wird immer ein kleiner Teil von einerm anderen Lehrer betreut, davon profitiert der Rest der Klasse und die Kinder, die den Stoff dann nur zu dritt durchnehmen. Und Kurse/Angebote gibts auch viele, manchmal auch nur mit ganz kurzer Info an die Eltern. Auch durch die Sozialpädagogin (die bei der Stadt beim Jugendamt angestellt ist, das kostet also nix).

    Freundlich bleiben, gut für dich und dein Kind. Nachhaken gerne, der Ton macht die Musik. ;)

  • Die meisten Eltern vergessen oder begreifen gar nicht, dass ihre Kinder in der Schule resp. Kita anders sind als zu Hause. Was zu Hause funktioniert, kann unter Ablenkung und Geräuschpegel einer Klasse nicht laufen.


    Manchen Eltern müsste man die Möglichkeit geben können, mal einen Tag hinter Spiegelglas versteckt zu hospitieren.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Wenn es in der Gegend so "schlimm" ist....warum dann nicht wegziehen um dem Kind und einem selbst ein, nennen wir es ein "tolleranteres" Umfeld, zu ermöglichen? Das soziale Umfeld kann ja nicht zum Bleiben dazutragen, da es ja stigmatisierend daher kommt.

    Arbeit lässt sich in vielen anderen Regionen finden, wie auch Kitas/Schulen.


    Sorry für die folgende Ironie:

    Die Landschaft muss ja dann bei euch in der Gegend ein Traum sein....wenn der Rest eher zum Gehen "einläd".


    Nachdenkliche Grüße

  • Naja, ganz so einfach ist ein Umzug dann doch nicht ;).

    Wenn es so "pressiert" sollte man es in Betracht ziehen ;)

    Es gibt ja Menschen dort in der Gegend, die sich entsprechend arrangiert haben, andere ziehen es halt vor sich in die "Mimimimi-Rolle" zu versetzen.

    "Sind immer die anderen" und dementsprechend auftreten .....womit wir wieder bei der fliegenden Kettensäge sind.

  • Wieso sollte ich das tun? trifft mich doch bis auf blöde Sprüche alles gar nicht (mehr). Ich beobachte das nur und kann Siri verstehen wenn sie manchmal laut schreien will. Ist halt in der tiefen katholischen Provinz so da muss man tolerant sein, das Stichwort heißt hier Integration in die bestehenden Lebensverhältnisse...verlangen wir von Ausländern auch ;)

    Ich bin mit der Schule und der Lehrerin höchst zufrieden, mein König hat hier sein Reich in dem er sich völlig frei bewegen kann, wir beide haben hier viele echte Freunde, keine finanziellen Sorgen, eine Familie die zusammen hält und eine tolle Landschaft mitten im Sternenpark.

    Zeig mir doch mal das tolerante AE freundliche Umfeld von dem du schwärmst und wo die soziale Herkunft keinen Einfluss auf die Bildung hat.

    Ich bin gespannt.

    Die ach so bunte und tolerante Regenbogenstadt Berlin wo die hippen stylischen Weltbürger in den Szenebezirken ihre Kinder panisch an (möglichst teuren) Privatschulen anmelden fällt da wie viele andere Großstädte schon mal raus.

    Gut man kann Siri natürlich den Vorwurf machen sich so einen Looser gesucht zu haben der ihr kein Häusschen in München Grünwald finanziert und sie ernsthaft arbeiten gehen muss...irgendwas ist halt immer .


    Wo kommst du denn her? das muss ja ein Traum für Alleinerziehende sein ;)

  • Es gibt ja Menschen dort in der Gegend, die sich entsprechend arrangiert haben, andere ziehen es halt vor sich in die "Mimimimi-Rolle" zu versetzen.

    "Sind immer die anderen" und dementsprechend auftreten .....womit wir wieder bei der fliegenden Kettensäge sind.

    Achja und ein Mann der bestehende Misstände benennt ist immer ein vollkommener Jammerlappen das solltest du doch wissen.

    Dein "gejaule" und "gejammer" wegen der Eltern von Sternenkindern ist doch noch ganz frisch. Ziehst deshalb auch um ......alles gejammer was nicht super toll und wunderbar ist :party


    vielleicht solltest du den Medien mal einen geharnischten Brief schreiben das sie dieses ewige mimimimi mal sein lassen sollen...wie die hier

    https://www.zeit.de/gesellscha…ung-studium-herkunft-oecd

    Was ne Pfeife, nur am Jammern :dribbel


    ...hach Leute herrlich :D

    Einmal editiert, zuletzt von Agrippa ()

  • Zu Blau:

    Warum sollte ich umziehen?

    Ausserdem hab ich nicht "gejammert" nur geschildert was man so garnicht braucht.

    UND weil wir entsprechende Änderungen vornehmen.

    Jammern tun hier diejenigen, die sich in ihre "Mimimi-Decke" einmummeln weil es je eh immer die anderen sind.

    Die Menschen, die Gegend oder was sonst noch dazu dient, die eigene Unzufriedenheit anderen in die "Schuhe zu schieben"


    Im übrigen ist es herrlich zu sehen, wie du, der eigentlich überhaupt nicht angesprochen war, sich aufs Pferd schwingt und gegen die Windmühlen reitet.


    Noch jemand Popcorn oder/und was zu trinken?