Erneut Kinderbonus

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  • Es gibt auch noch eine Welt jenseits des Forums mit all den raffgierigen "UETs".


    Im richtigen Leben kenne ich jedenfalls niemanden der Unterhalt zahlt und die Hälfte des Kinderbonus 2020 eingefordert oder vom Unterhalt abgezogen hat. Und das wird jetzt genauso sein.

    Ich habe mit der KM abgesprochen, dass unser “kleines“ Kind meine Hälfte erhält. Denn der neue Laptop wurde vom Kind aus dem Ersparten selbst bezahlt (der alte von KM war Schrott, aber sie brauchte wohl auch keinen). Vom Unterhalt habe ich das natürlich nicht abgezogen.


    Und das große Kind bekommt das Kindergeld ja selbst (hoffe ich zumindest mal). Da beschränke ich mich auf Information.


    Das finde ich eigentlich eine Regelung, mit der alle gut leben könn(t)en. Man kann natürlich auch Stress machen, deswegen.


    LG

    ... unn denn bin ick in mir jejangen, war aber ooch nüschd los! :drink ...

  • Es wird auch eine sog. "besserverdienende Klientel" geben, für die eine Bonusauszahlung eh keine Relevanz hat.

    Wer als AE mehr als ca. 37.500 Euro Bruttoeinkommen erzielt, bei dem greift der Kinderfreibetrag von je 8366 Euro in 2021. Gleiches gilt für Eltern, die gemeinsam veranlagt mehr als ca. 75.000 Euro verdienen.

    Da braucht auch keiner irgend eine (Teil)Summe für sich in Anspruch zu nehmen oder vom Unterhalt abzuziehen. Das wird beim Steuerbescheid alles schön einberechnet und automatisch nachträglich zugerechnet.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ich frage mich jedes Jahr, wenn ich die Steuererklärung mache, wieviel Kindergeld ich angeben muss/soll. Theoretisch Dichtung die Hälfte ,oder? Praktisch habe ich das ganze bekommen. Und muss ich den Bonus gabzboder zur Hälfte angeben?

  • Da braucht auch keiner irgend eine (Teil)Summe für sich in Anspruch zu nehmen oder vom Unterhalt abzuziehen. Das wird beim Steuerbescheid alles schön einberechnet und automatisch nachträglich zugerechnet.

    Falsch und richtig.


    Richtig ist dass beim Einkommensteuerbescheid das (anteilige) Kindergeld komplett wieder eingezogen wird wenn man den Kinderfreibetrag in Anspruch nimmt. Und sicherlich (wird sich zeigen, wird aber so sein), der Kinderbonus auch.


    Dementsprechend wird der kleinkarierte Unterhaltszahler sehr wohl die (Teil)Summe in Anspruch nehmen müssen um unter'm Strich auf Null zu kommen. Anderfalls zahlt er sogar drauf.

  • Alle zwei Jahre Regel-Überprüfung des Jahresnettoeinkommens durch Vorlage Einkommensteuerbescheid. Zahlungsveränderung bei Abweichung jenseits der 10 Prozent. Da wird keine Steuer vorher verschoben ...

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ich habe noch nie Kindergeld zurückgezahlt und bekomme seit Jahren den Freibetrag! Das KG wird einfach gegengerechnet.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Ich weiss ja nicht, wo Du bist. Ich bin beim Unterhalt und der Unterhaltsberechnung und etwaigen gegenseitigen Forderungen der Eltern gegeneinander.


    Da ist es (mir) eigentlich wumpe, ob du dem Finanzamt Kindergeld zurück zahlst um dann den Kinderfreibetrag anzusetzen oder ob du das wie die meisten einfach automatisch berechnen laesst, weil das Finamt eine Besserstellung berechnen muss.

    Auf jeden Fall wird der Unterhalt in Regelfall nur fruehestens alle zwei Jahre überprüft und nur bei mindestens 10prozentiger Abweichung vom bisherigen Einkommen veraendert. Dafür reichen aber 75 Euro allein nicht bei Leuten, die jenseits der oben genannten Summe verdienen und damit den Kinderfreibetrag ansetzen können.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Es wird auch eine sog. "besserverdienende Klientel" geben, für die eine Bonusauszahlung eh keine Relevanz hat.

    Wer als AE mehr als ca. 37.500 Euro Bruttoeinkommen erzielt, bei dem greift der Kinderfreibetrag von je 8366 Euro in 2021. Gleiches gilt für Eltern, die gemeinsam veranlagt mehr als ca. 75.000 Euro verdienen.

    Da braucht auch keiner irgend eine (Teil)Summe für sich in Anspruch zu nehmen oder vom Unterhalt abzuziehen. Das wird beim Steuerbescheid alles schön einberechnet und automatisch nachträglich zugerechnet.

    Da bin ich.


    Und der letzte Abschnitt ist immer noch falsch. Das Finanzamt rechnet beiden Elternteilen den Empfang des Kindergeldes (und mutmaßlich den des Kinderbonus) zu gleichen Teilen an. Das hat genau null mit der Unterhaltsberechnung zu tun.


    Kaj : Du hast natürlich recht. Es wird verrechnet. Hut ab! :thumbup:

  • Da bin ich.


    Und der letzte Abschnitt ist immer noch falsch. Das Finanzamt rechnet beiden Elternteilen den Empfang des Kindergeldes (und mutmaßlich den des Kinderbonus) zu gleichen Teilen an. Das hat genau null mit der Unterhaltsberechnung zu tun.


    Kaj : Du hast natürlich recht. Es wird verrechnet. Hut ab! :thumbup:

    Kindergeld und der parallel geschaltete Kinderfreibetrag sind Steuerkomponenten, die das Nettoeinkommen beeinflussen. Und das (bereinigte) Nettoeinkommen ist die Grundlage zur Berechnung des (Bar)Unterhalts.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Kaj : Du hast natürlich recht. Es wird verrechnet. Hut ab! :thumbup:

    Wenn du schreibst, man müsse das KG zurückzahlen, impliziert das bei mir die Vorstellung einer Überweisung von Betrag X an das Finanzamt/wen auch immer. Und nicht wenig anderen Usern wird das genauso gehen. Zurückzahlen löst bei manchen einen Herzkasper aus. Wer hat mal eben ein paar tausend Euro auf dem Konto?

    Unsere Sprache gibt uns die Möglichkeit zum präzisen und differenzierten Ausdruck. Warum das nicht nutzen? Es senkt erheblich die Missverständnisrate.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


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