Tochter zum Islam übergetreten !!

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  • Hallo,


    Meine Tochter (22 Jahre) ist zum Islam übergetreten. Ich habe damit auch kein Problem, Aaaber :


    Mein Enkel (knapp 3 Jahre alt) darf kein Ostern, Weihnachten und kein Geburtstag feiern !! Habe ich vor ein wenig mit ihm diese Tage zu geniessen, schiebt meine Tochter einen Riegel davor. Sie wünscht dies ausdrücklich nicht und entzieht uns notfalls auch das Kind...
    Ich versuche immer tolerant zu sein und irgendwie mit ihr auf einen Nenner zu kommen... sie ist es aber Null... Flippt gleich aus wenn es nicht nach ihrer Religion geht... Bin mit meinem Latein am Ende... Wem geht es ähnlich ??
    Gerne auch PN..


    LG doro

  • Sind dir ihre Grüne bekannt???? Findet sie die Religion einfach gut, oder ist ihr Partner Moslem?
    Hat sie Freunde in einer Moschee gefunden?

  • Sie ist durch ein paar Freundinnen dazu gekommen, hat sich dann intensiv damit auseinander gesetzt. Plötzlich stand sie da mit Kopftuch und in schwarzem Gewand gehüllt. Für mich eigentlich immer noch schwer zu verstehen... Hatte die Hoffnung das es genauso schnell wieder vorrüber geht, wie es angefangen hat.
    Ihr derzeitiger Freund ist Moslem.
    Ich komme einfach nicht damit klar, das mein Enkel so damit reingezogen wird und auf vieles verzichten muß.. Denn wir leben ja halt anders..
    Meine Tochter argumentiert dann so, das der Kleine es ja gar nicht erst kennenlernen braucht und gut. Sie erwartet 100% Toleranz von der gesamten Umgebung, ist aber nicht bereit irgendwie ein Stück auf ihre Umgebung zuzugehen..
    Letztes Weihnachten durfte ich den Kleinen nur holen, wenn ich keinen Weihnachtsbaum aufstelle... Ich erkenne meine Tochter eigentlich überhaupt nicht wieder..
    Sie geht regelmäßig in eine Moschee..

    Einmal editiert, zuletzt von dorothea69 ()

  • Das war das erste, was mir beim lesen auch in den Sinn kam.
    Wir sind mit vielen Moslem befreundet - und alle feiern ihren Geburtstag und den der Kinder.

    LG m_m_h
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    Wer sich auf die Suche nach einem Tiger begibt, muss sich nicht wundern, wenn er einen Tiger findet. (indisches Sprichwort)


    Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee.

  • @Trisha das habe ich auch gedacht !! Deswegen hat mich das ja auch so umgehauen !! Gestern hat sie mir ein Link geschickt, darin stand das man ins Höllenfeuer kommt, wenn man Geburtstag feiert.. War so eine Islam Seite..

  • Mir hat mal ein Pfarrer gesagt:


    alle, die den Glauben für sich (neu) entdecken, sind für die nächsten 10 Jahre erst einmal völlig intolerant.
    Und da ist es egal, ob es der katholische, protestantische, jüdische, freikirchliche oder islamische Glaube ist.


    So ähnlich konnte ich es tatsächlich in meinem Bekannten-/Familienkreis beobachten - da haben drei Menschen den Glauben (unterschiedliche Ausrichtung) für sich entdeckt und in den ersten zwei Jahren drehte sich JEDES Gespräch darum (wie sie sich selber fühlen, wie toll das ist, wie unwillig/intolerant die Anderen sind etc.). Dann schwächte sich das etwas ab, es waren wieder andere Gespräche möglich, aber bei zweien ist es jetzt 8-10 Jahre her und sie sind wieder "normal" geworden, d.h. die Gesprächsthemen sind wieder vielfältig, sie wollen nicht mehr missionieren und lassen andere nach ihrer Facon selig werden.


    Das hilft Dir jetzt mit Deinem Enkel nicht, ich weiß.


    Ich kann nur von unserer Kita berichten, dass ALLE Feste gemeinsam gefeiert werden. Also Ostern, Weihnachten, Bayram, Hanukka, einfach alles. Das finde ich persönlich sehr schön.

    "Was für ein schöner Tag" :sonne

  • Die Tochter hat sich dafür entschieden. Nur sie, nicht das Kind. Ich bin Christin und würde meinen Kinder niemals zwingen, mit mir in die Kirche zu gehen, zu beten o.ä.. :wow


    Ihr derzeitiger Freund ist auch der Vater des Kindes?


    Was sie bei sich zu Hause tut, ist ihre Sache, aber in deiner Wohnung gelten deine Regeln und du hast als Großmutter ein Recht auf Umgang. Wie wird es denn, wenn das Kind später in den Kindergarten kommt? Da wird auch Ostern und Weihnachten gefeiert. Bei sich zu Hause muss sie das natürlich nicht tun, aber was spricht dagegen, Kinder beide Seiten kennenlernen zu lassen?


    An deiner Stelle würde ich deutlich auf den Tisch hauen und das Gespräch suchen.


    Viele Grüße,
    Kai :blume

  • @Trisha das habe ich auch gedacht !! Deswegen hat mich das ja auch so umgehauen !! Gestern hat sie mir ein Link geschickt, darin stand das man ins Höllenfeuer kommt, wenn man Geburtstag feiert.. War so eine Islam Seite..


    Ich hab nicht allzu viel Ahnung davon, aber nach einem "reinen" islamistischen Glauben hört sich das nicht an. Klingt sehr extrem.
    Da gehen meine Alarmanlagen an.

  • Hallo Doro,


    event. könntest du die Feste und Feiern der Moslems "mit feiern" und auf diese Weise auch schöne Tage, sozusagen "Feier-Tage" mit deinem Enkel haben.


    Klar, das wäre dann wieder ein Entgegenkommen nur von dir, aber damit erreichst du vielleicht mehr, nämlich einfach deinen Enkel sehen- und eine gewisse Harmonie mit deiner Tochter.



    Ich wünsch dir alles Gute
    Maudleen

  • Hi,


    ich bin selbst zum Islam übergetreten (freiwillig, da war kein Mann oder Freund, der darauf hingearbeitet hat, der kam erst später). Meine Tochter ist laut meinem Ex auch Moslemin; jedoch finde ich, das darf er nicht entscheiden und ich auch nicht! Das muss sie später selbst entscheiden, ob und was sie glaubt, und evtl. Religionszugehörigkeit. Schließlich leben wir in D und nicht in Iran oder Saudi Arabien!


    Wir feiern alle christlichen Feste mit, meine Eltern sind schließlich Christen, und auch meine Tochter feiert alles mit, außer dass wenn es mal einen Kirchgang gibt eben z. B. kein Vater unser gebetet wird und auch kein Kreuzzeichen gemacht mit. Als Tochter in die Schule kam, 2010, ging es um den Religionsunterricht. Ich habe entschieden, sie für den ev. Reliunterricht anzumelden, das habe ich für besser gefunden wie eine Freistunde irgendwo in irgendeiner Klasse; bevor sie sich da langweilt.... Ihr Vater hat es nicht gut befunden, aber war mir egal, ich möchte nicht, dass sich meine Tochter ausgeschlossen fühlt... Meiner Tochter macht Religion sehr viel Spass, sie hat Psalmen auswendig gelernt und gerade geht es um Gleichnisse und singen tut sie auch recht gerne. Ich lege ihr niemals Steine in den Weg...
    Ich wurde als Baby kath. getauft und mich hat nie jemand gefragt, ob ich das möchte, auch später nicht, ob das richtig war!

  • Sie ist durch ein paar Freundinnen dazu gekommen, hat sich dann intensiv damit auseinander gesetzt. Plötzlich stand sie da mit Kopftuch und in schwarzem Gewand gehüllt. Für mich eigentlich immer noch schwer zu verstehen... Hatte die Hoffnung das es genauso schnell wieder vorrüber geht, wie es angefangen hat.


    Na ja, wenn sie den Glauben für sich entdeckt hat, bitte...dann musst Du das akzeptieren. Schwierig wird es nur, wenn sie anfängt Euch bekehren zu wollen und das ist immer problematisch, egal welche Religion es betrifft.


    Ihr derzeitiger Freund ist Moslem.


    Ist ihr Freund der Vater des Jungen?


    Ich komme einfach nicht damit klar, das mein Enkel so damit reingezogen wird und auf vieles verzichten muß.. Denn wir leben ja halt anders..


    Na ja, wenn der Freund der Vater und damit auch Moslem ist...finde ich das jetzt nicht so schlimm und das hat ja nichts mit rein gezogen zu tun. Dein Enkel kann auch als Moslem ein glückliches Kind sein.


    Was den Verzicht anbelangt...das ist für Dich als Großmutter sicherlich schwierig, aber es ist die Entscheidung deiner Tochter, sie ist die Mutter, sie erzieht ihr Kind so wie sie es für richtig hält. Zu hoffen bleibt hier nur, das sie den Glauben selbst aus freien Stücken übernommen hat.


    Meine Tochter argumentiert dann so, das der Kleine es ja gar nicht erst kennenlernen braucht und gut. Sie erwartet 100% Toleranz von der gesamten Umgebung, ist aber nicht bereit irgendwie ein Stück auf ihre Umgebung zuzugehen..


    Das ist schwierig, aber leider nicht allzu selten.


    Letztes Weihnachten durfte ich den Kleinen nur holen, wenn ich keinen Weihnachtsbaum aufstelle... Ich erkenne meine Tochter eigentlich überhaupt nicht wieder..
    Sie geht regelmäßig in eine Moschee..


    Ich habe in meinem Leben bisher auch zwei deutsche Frauen kennen gelernt, die zum Islam konvertiert sind und die diesen teilweise sehr viel strenger lebten als ihre Partner. Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Ob sie dann was beweisen wollen. Keine Ahnung.

    LG N. :winken:
    .
    1 + 1 = 4 :love:


    - 1 wenn die Ex-Frau so ist wie sie hier bei uns ist ;(

  • Meine Alarmanlagen läuten schon seit Monaten. Ich denke auch das es eine extreme Form des Glaubens ist.. Möchte es eigentlich gar nicht schreiben, aber manchmal habe ich das Gefühl, sie hatte ne Gehirnwäsche.. Der Freund ist nicht der KV.. Der KV hat regelmäßigen Kontakt zu dem Kleinen, bekommt dann aber auch Auflagen von meiner Tochter..
    Ein Gespräch ist nicht möglich.. Sie redet mich dann in Grund und Boden und ich flippe dann irgendwann aus und wir gehen im Streit auseinander !! Ich möchte mich eigentlich überhaupt nicht mit dem Islam auseinandersetzen, bin aber gezwungen es zu tun.. Und kann davon so vieles überhaupt nicht nachvollziehen.. Ihre Ausbildung hat sie auch verloren, weil ihr Chef kein Kopftuch im Geschäft geduldet hat.. Sie macht sich das Leben unnötig schwer und wir können nur zuschauen..

  • Das wäre gerade meine nächste Frage, ob sie arbeitet und ihr Chef das duldet... Finde ich äußerst merkwürdig ihr Verhalten, ja Gehirnwäsche könnte sein.

  • Zitat

    Meine Tochter argumentiert dann so, das der Kleine es ja gar nicht erst
    kennenlernen braucht und gut. Sie erwartet 100% Toleranz von der
    gesamten Umgebung, ist aber nicht bereit irgendwie ein Stück auf ihre
    Umgebung zuzugehen..

    Find ich ne Frechheit, aber so ist das leider sehr oft!


    Ich glaube kaum, das man auf dich zukommt, egal wie tolerant du sein wirst. Habe keinen Rat für dich, hoffe aber, das deine Tochter wieder zur Normalität zurückkehrt!

  • Also was du da beschreibst, ist schon sehr radikale Glaubensausübung...Ich bin das Kind eines arabischen Vaters und einer Feutsvhen Mutter..Die eine Hälfte meiner Verwandtschaft ist also moslemisch...aber selbst meine Cousins und Cousinen haben damals ihren Geburtstag gefeiert, deren Kinder heute sowieso und keiner von dene hat oderhatte jemals ein Problem mit unseren Christlichen Feiertagen.Als wir noch Kinder waren kam um die Weihnachtszeit ein Onkel mit seiner Familie zu Besuch. Das Weihnnachtsessen schmeckte allen prima( gab natuerlich kein Schwein) und die Kids haben sich über Geschwnke gefreut...wie kommt es also, dass deine Tochter da so radikale Ansichten hat? Nicht dass sie an so Extremisten geraten ist...lass dich da mal beraten...k

    ReitKUNST kommt von KÖNNEN, käme es von WOLLEN würde es ReitWULST heißen...
    Man sieht nur mit dem Herzen gut... das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!

  • Oh, ich würde auch die Wände hochgehen. Nicht weil es sich um Islam handelt, sondern weil das so extrem zu sein scheint.
    Das klingt für mich entweder nach einer Gehinrwäsche oder nach dem "Fanatisismus" einer neu-Konvertitin.
    Ein bisschen wie Menschen, die ihre Heimat verlassen und in der neuen alle aber alle alten Bräuche aufrechterhalten, egal ob diese in der alten Heimat schon längst abgeschafft wurden.
    Es scheint du wirst mit Reden im Moment kein Stück weiter kommen.
    Und wahrscheinlich wird sie erst etwas "lockerer" dir gegenüber wenn sie das Gefühl hat, du akzeptierst ihre Entscheidung. Du musst sie nicht gut heißen, aber gegen eine solche Wand wirst du nicht ankommen :-(

  • Ich würde mich unter bezugnahme auf den Link und alles, was ich sonst noch so mitbekommen habe, an einen Sektenbeauftragten wenden und um eine Einschätzung der Situation bitten. Die Frau ist wahrscheinlich radikalisiert - fragt sich nur, ob deinem Enkel dadurch ernste Gefahr droht, oder nicht. Bei der Klärung dieser Frage wird Dir ein Sektenbeauftragter vermutlich weiterhelfen können, dafür sind die unter anderem da.