Mutter will in Großstadt ziehen... Weiterer Umgang.

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  • Und willkommen Miss Jane. Entschuldige für den persönlichen Gegenwind, Hier sind allen die Pferde durchgegangen.


    würdest du bitte davon absehen, dich in aller Namen zu entschuldigen?
    Zumindest mir ist hier nix durcggegangen, zu dem ich nicht stehen würde.


    Mima

    Einmal editiert, zuletzt von Mrs Mima ()

  • Und willkommen Miss Jane. Entschuldige für den persönlichen Gegenwind, Hier sind dem einen oder anderen die Pferde durchgegangen.


    Ich habe nur für mich gesprochen und das zeigt, dass hier alles sofort persönlich interpretiert wird.



    äh,...


    Mima


    ich bin raus

  • Egal was hier steht oder nicht.


    In einem Post steht, dass er das ABR beantragen will. Mich interessiert eigentlich nur das Ergebnis dazu. Wäre schön, wenn du es irgendwann einmal hier schreibst.


    Ansonsten wünsche ich der Patchwork-Family alles Gute. Hoffentlich ist das ein Segen für alle 6 Personen.


  • Zwischenfazit der Äußerungen über die letzten Seiten hier: gtom soll den Sohn mit seiner Mutter wegziehen lassen, dann wird es ihm gutgehen. Ich denke, dahinter steht eher eine Aversion gegen das Verhalten von gtom und die Sicht, dass die arme KM das Opfer wäre. Mein Eindruck: um die Kinder geht es hier in dieser Diskussion nur noch am Rande.

    Das ist vielleicht eine Frage des Blickwinkels, aber das finde ich nun überhaupt nicht. Ich denke viele waren hier bemüht FÜR die Kinder zu sprechen. Ich finde es heftig, wenn Kinder von 10 und ? Jahren (über die Tochter berichtet Thomas nicht soviel) bereits seit 4 Jahren in psychologischer Behandlung sind, obwohl sie ihre Anfänge in einer vermeintlich "normalen" Familie genommen habe. Ich frage mich, ob der Kinderpsychologe es sich nicht zu einfach macht, ob die Schulpsychologin ausreichend qualifiziert ist, ob wirklich alle Möglichkeiten uva. die richtigen in Betracht gezogen den Kindern zu helfen. Ich empfinde einiges von dem Thomas denkt, was für ihn spricht und umgekehrt gegen die Mutter, anders. Z.B. kann ich es durchaus nachvollziehen, dass jemanden der jahrelang betrogen wurde, die Sicherung rausfliegt und er/sie mit Fäustchen schwingt. Dafür halte ich 10 Jahre Ehe - Jüngere - 10 Jahre Beziehung - Jüngere nun wahrlich nicht als Aushängeschild für ein stolzes Beziehungsleben, sondern eher ein schräges Verhaltensmuster.


    Aber das ist auch ganz egal, weil wir nur (s)eine Sicht kennen. Mittlerweile hoffe ich einfach ganz fest darauf, dass das Gericht die richtige Entscheidung treffen wird. Denn dort werden sicherlich beide Seiten gehört und abgewogen, um das hoffentlich kleinere Übel für die Kinder(!) zu wählen.

    Einmal editiert, zuletzt von butterblum ()

  • Aber das ist auch ganz egal, weil wir nur (s)eine Sicht kennen. Mittlerweile hoffe ich einfach ganz fest darauf, dass das Gericht die richtige Entscheidung treffen wird. Denn dort werden sicherlich beide Seiten gehört und abgewogen, um das hoffentlich kleinere Übel für die Kinder(!) zu wählen.


    Seine Sicht natürlich.....aber es gibt ja auch noch das Gutachten.
    Angeblich, laut gtom, wird beiden ET Erziehungsfähigkeit bescheinigt.
    Mehr erfahren wir nicht. :hae:
    Ich bin mir aber beinahe sicher, dass das Gutachten zu weit mehr Stellung genommen hat...falls der entsprechende Auftrag vom FamG vorlag.
    Hätten sich im Gutachten die Aussagen und Sichtweise von gtom bestätigt, würde er sich - garantiert :!: - in seinen Beiträgen hier darauf beziehen.
    Das tut er aber genau nicht. Ich denke, das Gutachten ist nicht in seinem Sinne ausgefallen.......


    Ein Gutachten, das klar Stellung bezieht, ist in strittigen Angelegenheiten eine Hilfe.
    Es gibt dann zwar einen "Gewinner" und einen "Verlierer", was aber nicht zwangsläufig ein Nachteil sein muss.
    Der "Verlierer", der bisher nicht einsehen/glauben wollte, dass sein Handeln nicht dem Kindeswohl dient, erhält mit diesem Schuss vor den Bug die Gelegenheit, über sich und seine Handlungen, auch die aus der Vergangenheit, nachzudenken.


    LG

  • Ich finde das Niveau hier auch beim kurzen reinlesen gerade unter aller Sau. Dieses an jemanden auf persönlicher Ebene abzuarbeiten muss ja nicht sein, auch wenn man einer Person nicht auf den Pelz gucken kann... Warum auch immer :frag .


    Mein konstruktiver Vorschlag: lasst euer Grundschulkindern zur Schule laufen. Denn neben mit Messer und Gabel zu essen, gehört die Bewältigung des Schulwegs meiner Meinung nach zur Alltagskompetenz eines jeden GrundschulKindes. Hat auch den prima Nebeneffekt, dass man vor der Schule ein wenig Bewegung und frische Luft hatte und niemand muss sich mehr Gedanken machen wer möglicherweise unangemessen hinter wem parkt :rainbow: . Manchmal könne Kleinigkeiten viel bewegen und die Welt so viel friedlicher machen :sonne

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Hallo Tom,
    ich wage noch einmal den Versuch Deinen Denkansatz in Frage zu stellen.
    Vorab: Ich bin mir sicher, Du willst das Beste für Deine Kinder.



    ...
    Und nachdem wir (!) als Eltern gemerkt haben dass wir dieses Verhalten nicht mehr in den Griff bekommen haben wir uns professionelle Hilfe gesucht.
    Dann ging es los mit Diagnose, Ergotherapie usw..
    Ab dem Moment gingen aber die Meinungen der Eltern bezüglich der Erziehung auseinander...
    Die Standardantworten der Psychologen waren immer gleich: Grenzen setzen, Regeln erklären, Sport und Bewegung, strukturierte Tagesabläufe usw...


    Regeln sind wichtig, sie müssen aber unbedingt sinnvoll und nachvollziehbar für das Kind sein. Sie müssen auf jeden Fall auch für das Kind in jeder Situation einhaltbar sein.
    Dein Sohn ist bei Reizüberflutung überfordert, er kann in solchen Situationen nicht anders. Er will es aber, er kann nicht und das frustriert, und das führt zu einer Abwärtsspirale. Das führt dann zur Abwärtsspirale, wenn er nicht aufgefangen wird, liebevoll, versteht sich.


    Wir beide haben aber unterschiedlich auf diese Antworten reagiert...
    Während ich der Meinung war der Junior müsse lernen sich innerhalb einer Gruppe (Familie,Freunde,Vereinen usw) einzuordnen war die KM der Meinung den Junior möglichst aus dem Konfliktumfeld heraus zu halten...
    Während ich also darauf bestand dass Junior am WE mit ans Wasser geht, lernen muss sich in dem Umfeld einzuordnen, war die KM der Meinung mit dem Junior besser zu Hause zu bleiben.
    Sie hat also den Konflikt vermieden, ich wollte ihm aus dem Konfliktumfeld nicht heraus halten...


    Tom, es hilft Deinem Sohn nicht, mit Biegen und Brechen ihn in Situationen zu bringen, mit denen er überfordert ist. Er lernt dadurch nicht damit umzugehen.
    Mein Sohn hat ADS (also ohne H), er zog sich immer mehr zurück, wenn er überfordert war, lebte in seiner eigenen Welt, hat alles andere nicht mehr wahrgenommen. Wenn ich gemerkt habe, es ist wieder so weit, habe ich das Kind geschnappt und bin aus diesem Stress für das Kind raus. Mein Sohn hat außerhalb dieser Stresssituationen gelernt, wie er in diesen Situationen umgehen kann. Natürlich gibt es Situationen, die nicht vermeidbar sind. Schule muss nun mal sein. Wenn die Hausaufgaben im Hort nicht gemacht wurden (zu viele Reize, keine Möglichkeit für meinen Sohn die Hausis zu machen), dann habe ich zu Hause den Raum und die Zeit geschaffen, dass er die Hausis stressfrei machen kann.
    Es gibt aber Situationen, die müssen nicht sein, die kann ich meiden. Sie bringen dem Kind keinen Mehrwert, sie belasten nur. Warum muss man mit Kind auf einer Feier bis zum bitteren Ende bleiben? Nicht in jeder Gruppe muss man sich zu jeder Zeit einordnen. Wenn es Erwachsenen zu viel wird, gehen sie auch. Warum möchtest Du Deinem Sohn dieses Recht verwehren? Das hilft ihm nicht!

    Und zu dem Satz "Eltern haben sich den Bedürfnissen von Kindern anzupassen."
    Ja, das stimmt. Es hat aber seine Grenzen darin dass man die Bedürfnisse so auszurichten hat das die Kinder zu "normalen" Menschen erzogen werden.
    Übertrieben dargestellt: Wenn ein Kind nur Nudeln essen will dann kann ich mich nicht danach richten und 18 Jahre lang nur Nudeln servieren...
    Zwischen Bedürfniss und Wille des Kindes gibt es also einen Unterschied, es gibt auch unterschiedliche Gewichtungen in der Erziehung inwieweit man den Bedürfnissen der Kinder nachkommt.
    Auch da haben wir verschiedene Meinungen...


    Tom, wenn Du nur Nudeln essen möchtest und Dir permanent mit ziemlichen Druck (und so empfinden Kinder, wenn Ansagen von den Eltern kommen) anderes Essen serviert wird...wie würdest Du reagieren?
    Die Lust auf andere Speisen (gilt auch für andere Dinge) entsteht nicht durch Druck sondern durch Wecken der Neugier.


    Baispiel:
    Nach meiner Auffassung haben die Kinder das zu essen was auf den Tisch kommt, wollen sie das nicht essen dann wird der Teller eben in den Kühlschrank gestellt, das Kind muss solange am Tisch sitzen bis alle anderen mit dem Essen fertig sind und es gibt danach auch keine Süßigkeiten o.ä. Hat das Kind später Hunger darf es sich den Teller aus dem Kühlschrank holen und es wird nochmal warm gemacht...


    So ähnlich hat auch der zweite Mann meiner Mutter agiert. Ich war eine gute und interessierte Esserin, bis er die Regeln neu formuliert hat. Ab da war ich ein Hungerhaken (Dein Beuteschema), habe erst als junge Erwachsene das Essen wieder gelernt und gelernt es zu genießen. Sonst war Essen für mich eine Qual. Hand aufs Herz, Tom! Isst Du immer alles auf, was Dir vorgesetzt wird? Oder sagst Du nicht auch mal, das mag ich gerade nicht. Warum müssen Kinder Dinge essen, die sie nicht mögen, während Erwachsene die Wahl haben?

    DAS ist für mich Normal !


    Dein Sohn ist nicht normal! Deine Normalität kannst Du Deinem Sohn nicht einfach überstülpen.

    Sich dem "Bedürfniss" des Kindes unterzuordnen geht nach meiner Auffassung garnicht...


    Doch, die Kinder sind die Schwächsten! Sie haben keine Möglichkeit sich zu wehren. Ihre Bedürfnisse müssen an erster Stelle stehen. D.h. nicht, dass Eltern keinen Spaß mehr haben dürfen. Der Spaß hört aber da auf, wo die Kinder anfangen zu leiden.
    ...

    edit: Rechtschreibfehler gefunden und korrigiert


    Nur wer einen Schatten hat, steht auf der Sonnenseite des Lebens!

  • ...

    Ich kann auf solche grundlegenden Dinge auch nicht mit Liebe und Verständnis reagieren.... Ich schreie den Junior nicht an, erkläre ihm die Regeln... Aber er muss sitzen bleiben und es gibt nichts anderes zu Essen als das was auf dem Tisch steht...


    Würdest Du Affenhirn essen, nur weil es auf dem Tisch steht? Die Kinder haben das gleiche Recht "Nein" zu sagen. Und wenn das Essen nicht passt , ist es Aufgabe der Eltern einen Kompromiss zu finden! Warum? Ganz einfach, weil sie erwachsen sind und die Möglichkeiten haben, die Kinder noch nicht haben!


    Man kann (!) es sich als ET leicht machen und Konflikte und Stress vermeiden indem man den Kindern über Jahre hinweg 2 bis 4 Gerichte kocht bei denen man sich Sicher ist dass die Kids das essen.
    Dann ist das Stressfrei, man hat keine Diskussionen und ist den "Bedürfnissen" der Kinder gerecht geworden...


    Ok, ich frage mal anders: Ihr als Paar wollt gemeinsam kochen...macht ihr zwei Gerichte oder einigt Ihr Euch auf ein gemeinsames Gericht? .......nachdenk.....
    Und genau so funktioniert es mit Kindern!
    Hand aufs Herz, Tom! Isst Du immer alles auf, was Dir vorgesetzt wird? Oder sagst Du nicht auch mal, das mag ich gerade nicht. Warum müssen Kinder Dinge essen, die sie nicht mögen, während Erwachsene die Wahl haben?

    Sich dem "Bedürfniss" des Kindes unterzuordnen geht nach meiner Auffassung garnicht...


    Doch, die Kinder sind die Schwächsten! Sie haben keine Möglichkeit sich zu wehren. Ihre Bedürfnisse müssen an erster Stelle stehen. D.h. nicht, dass Eltern keinen Spaß mehr haben dürfen. Der Spaß hört aber da auf, wo die Kinder anfangen zu leiden.

    Ich kann auf solche grundlegenden Dinge auch nicht mit Liebe und Verständnis reagieren.... Ich schreie den Junior nicht an, erkläre ihm die Regeln... Aber er muss sitzen bleiben und es gibt nichts anderes zu Essen als das was auf dem Tisch steht...


    Würdest Du Affenhirn essen, nur weil es auf dem Tisch steht?


    Und da sind wir als Eltern völlig verschiedener Meinung:
    Ich selbst vermeide den Stress nicht, bei mir nehmen die Kinder am täglichen Leben teil, wenn wir auf einem Fest sind dann sollen die Kinder sich dort zurechtfinden, wenn ich mich mit einem Erwachsenen unterhalte dann sollen die Kinder lernen dass sie warten, die Kinder sollen Guten Tag sagen und auf Wiedersehen, wenn die Kids quengeln dass sie nach Hause wollen dann gebe ich da nicht nach sondern die haben zu warten bis eine Veranstaltung zu Ende ist. Wenn mehrere Kinder dabei sind sollen die Kids lernen sich innerhalb einer Gruppe darauf zu einigen was sie spielen...
    Da war in den letzten 2 Jahren der Beziehung schon einiges im Argen...
    Waren wir z.b bei Freunden eingeladen dann war es i.d.R. so dass die KM, wenn der Sohn auffällig wurde, ihre Sachen gepacht hat und nach Hause gefahren ist, es war normal dass wir mit 2 Autos gefahren sind... Sie hat ihn also permanent, über Jahre hinweg immer dann irgendwo aus einer Gruppe genommen wenn es "kritisch" wurde...


    Siehe oben...Euer Sohn kann das nicht immer so, wie Du es gerne hättest. Das permanente Aussetzen von Stresssituationen ist wirklich kontraproduktiv.


    Sie bringt ihn bis heute noch an den Klassensaal (4te Klasse!!!)


    Würde ich so auch nicht machen.


    Ich hingegeen setze ihn vor der Schule ab, auch auf die Gefahr hin dass er zu spät kommt, lasse ich ihn alleine laufen...


    Finde ich gut!


    Wenn er zu spät ist muss er lernen den Ansschiß in der Schule zu kassieren...


    Das wird er nicht lernen können! Und genau das ist wieder der Punkt: Du denkst, er lernt den Ärger, ja, er kassiert den Ärger, er ist aber nicht in der Lage die Situation zu ändern. Er wird nur weiter frustriert. Deine Aufgabe ist es Lösungen für Euren Sohn zu finden, dass er es schafft rechtzeitig in der Schule zu sein.


    Nochmal in Kurzfassung: Dein Sohn möchte viel, kann es aber nicht! Dein Sohn braucht da Unterstützung, braucht Wege, wie er da raus kommt. Er braucht keine allgemein gültigen Regeln, er braucht Regeln, die auf seine Kompetenz zugeschnitten sind. Er braucht viel Liebe und Unterstützung. Er braucht keine Brechstange.


    Hier noch die Frage, die mich auch beschäftigt:

    Hast du dich jemals mit dieser Materie befasst?


    Tom, bitte, beschäftige Dich dringend damit.


    LG Lotta

    edit: Rechtschreibfehler gefunden und korrigiert


    Nur wer einen Schatten hat, steht auf der Sonnenseite des Lebens!

  • Ich gehe jetzt nur mal kurz aufs Essen ein...


    Als die Kinder klein und Ex und ich noch verheiratet waren, habe ich fast täglich 3 (!) verschiedene Essen gekocht. Das, was Ex mochte (im wesentlichen Schnitzel, Pommes und Erbsen aus der Dose) mochte ich nicht und das, was ich mochte, mochten weder Ex noch die Kinder.


    Das Ergebnis ist, dass beide Kinder gnadenlos verwöhnt sind, was das Essen angeht und bis heute kaum unterschiedliche Dinge essen. Und dass es MIR außerordentlich LEID TUT, dass ich damals nicht den Spruch "Gegessen wird, was auf den Tisch kommt!" - so, wie es viele meiner Freundinnen und Bekannten gemacht haben - durchgesetzt habe!!! Mein Sohn hat meiner Freundin vor ein paar Jahren mal erzählt, ihren Fraß könne man ja nicht essen :wow . Es ging dabei keineswegs um "Affenhirn", sondern um ganz normale Nahrung, Kartoffeln, irgendein "Standart-Gemüse" und Fleisch. Ich habe selbst bei meiner Freundin früher öfter mal gegessen - ihr Essen schmeckt gut! :essen .


    Es kann auch nach hinten losgehen. Klar, dass man das eine oder andere nicht mag... das ist auch okay! Ich hasse bspw Curry-Gerichte, mir wird davon schlecht. Aber auch das hat Grenzen.


    Beim Sohn meines Mannes, der auch nur Spaghetti isst, spare ich mir allerdings auch jedwede Erziehungsmaßnahme - er ist gerade mal maximal alle 2 Wochen bei uns.

  • ch bin mir aber beinahe sicher, dass das Gutachten zu weit mehr Stellung genommen hat...falls der entsprechende Auftrag vom FamG vorlag.
    Hätten sich im Gutachten die Aussagen und Sichtweise von gtom bestätigt, würde er sich - garantiert :!: - in seinen Beiträgen hier darauf beziehen.
    Das tut er aber genau nicht. Ich denke, das Gutachten ist nicht in seinem Sinne ausgefallen.......


    Doch, das Gutachten ist in meinem Sinne ausgefallen,


    in dem Gutachten wurden die Kinder gehört, es wurden auch von der Sachverständigen die Kinder zu den "strittigen Punkten" befragt.


    So wurde z.b. gefragt wie die Kinder jeweils die Hausaufgaben bei den Eltern machen, beide Kinder haben geantwortet dass sie die Hausaufgaben mit der Mama gemeinsam machen, bei mir alleine und ich kontrolliere diese danach.
    Auch hier gehen die Meinungen der Eltern auseinander: Es gibt von der Schule recht klare Regeln (Schriftliche Empfehlung):
    Die Kinder sollen maximal eine Stunde lang Hausaufgaben selbständig erledigen. Nach dieser Stunde sollen die Eltern die Hausaufgaben unterbrechen, falls das Pensum nicht geschaft wurde einen kurzen Vermerk darunter setzen.


    Es wurde auch gefragt wie die Kinder ihren Tagesablauf gestalten, wie sie die Zeit mit den Eltern verbringen, die Kinder wurden gefragt mit wem sie gerne Zeit verbringen möchten.
    Beide Kinder haben geantwortet dass sie am liebsten bei beiden Eltern gleich lange bleiben würden.


    Das Gutachten schafft eine Patt- Situation.


    Was aus dem Gutachten aber ersichtlich ist das ist die Tatsache dass die KM an einer Konfliktlösung nicht interessiert ist. Im Gutachten ist aufgeführt dass die KM Gespräche abgelehnt hat, Termine nicht wahrgenommen hat und erst auf Betreiben des Gerichtes zu einem Termin erschien.


    Weiterhin steht in dem Gutachten auch das ich mich in der Vergangenheit (vor der Trennung) auch immer um die Kinder gekümmert habe. "Papa war immer hier und wir haben oft mit ihm gespielt..."
    Hier erkannte die Sachverständige auch einen Widerspruch ("die KM berichtete dass sie die Betreuung der Kinder .... in der Verangenheit alleine wahrgenommen hat, die Kinder haben eine andere Sichtweise")


    Die Empfehlung der Sachverständigen ergab dass das Wechselmodell in unserem Fall, aufgrund der bisherigen Situation der Kinder und der Bindung zum Kindesvater, für die Kinder vorteilhaft wäre.


    Was noch dem Gutachten zu entnehmen ist das ist die Darstellung der Kindesmutter zum Umgang gleich nach der Trennung: "die Mutter berichtete dass sich die Eltern nach der Trennung auf folgende Umgangsmodalitäten geeinigt hätten..."
    Auch dies widerspricht der anwaltlichen Darstellung der KM etwa 6 Monate später: "Der Vater hat die Mutter gezwungen diese Vereinbarung zu unterschreiben.... indem er ihr androhte keinen Unterhalt mehr zu bezahlen"


    Was bei unserem Fall auffällig ist das ist der Widerspruch in der Wahrnehmung der KM, ihrem Handeln, dem gerichtlichen Vortrag und der tatsächlichen Betreuungssituation.... Diese Dinge laufen so weit auseinander dass es für das Gericht schon immer sehr auffällig war.


    Im Dezember war es der - anwaltlich vorgetragene - Wunsch der KM dass bis zu den Sommerferien der Umgang 14-Tägig stattfindet. Ebenso war es der Wunsch der KM dass die Kinder vom 25.12. bis zum 31.12 bei mir sind und dann die Ferien bei der KM verbringen.
    Dem habe ich - um die Kinder zu entlasten - zugestimmt.


    Tatsächlich jedoch waren die Kinder ab dem 2.1 wieder bei mir (Kommentarlos von der KM abgegeben) verbrachten die Ferien bis zum 8.1. bei mir und waren alleine im Januar an 6 weiteren Tagen, neben den vereinbarten Wochenenden, zusätzlich bei mir...


    Darin liegen die Widersprüche begründet, einerseits die (anwaltlichen) Vorwürfe, ich würde die Kinder nicht richtig erziehen, der ständige Aufenthalt bei mir würde die Kinder belasten und ihnen Schaden, im gleichen Zug bringt sie aber die Kids ständig - entgegen der Absprachen - zu mir !?


    Das sind auch die Punkte an denen ich nicht weiter komme, warum läuft das so? Warum ist ihr Handeln und ihr Wunsch so weit auseinander?


    Im Sommer letzten Jahres hat die KM dem Gericht erklärt "ich hätte die Kinder monatelang nicht abgeholt, den Umgang verweigert..."
    Das gab es aber nicht, es gab keinen einzigen Monat an dem die Kids NICHT bei mir waren, im Gegenteil, es gab keinen Monat an dem die Kids nicht zusätzliche Tage bei mir verbracht haben...
    Dieser Umstand lässt sich anhand von Bildern, Terminen, Zeugen usw belegen... Die KM jedoch ist weiterhin der festen Überzeugung ich hätte die Kinder monatelang nicht abgeholt, den Umgang verweigert... !?


    Zum weiteren Vorgehen:


    Gestern war ich auf dem Jugendamt, habe dort die Verordnung des Medkamentes und die Stellungnahme des Kinderarztes vorgelegt, eindeutiger Tenor der Mitarbeiter war dass nun eine gerichtliche Lösung her muss...


    Morgen um 11 ist der Termin bei der AWO, diese ist bei uns für Umgang und gerichtliche Stellungnahmen zuständig. Dort werde ich - zusammen mit dem Anwalt - meine Bedenken bezüglich dem Umzug vorbringen und mir deren Meinung anhören.
    Am Donnerstag werden dann die Anträge beim Anwalt erstellt, die Unterlagen haben wir gestern soweit vorbereitet.


    Wir haben nun alles zusammen, Rezepte, EMails, WhatsApp, SMS, Listen über die Tage an denen die Kids bei mir waren, Vorfälle in der Schule, Schulzeugnisse. Alle Widersprüche der KM kurz zusammengefasst. Wir haben ein Betreuungskonzept, die Empfehlung und Überweisung des Kinderarztes usw... Die Wohnsituation haben wir jetzt auch geklärt, ein Zimmer im OG wird neu gebaut, somit haben wir ausreichend Zimmer für die Übergangszeit bis das neue Haus fertig ist.


    Wir beenden das hier, ich berichte hier wie die gerichtliche Auseinandersetzung läuft, es wird ja erstmal im schritlichen Verfahren beginnen, dann folgt eine mündliche Verhandlung.


    lg Thomas

  • Eins noch:


    Wenn ich hier darstelle dass die Kids das essen sollen was auf den Tisch kommt dann ist es NICHT so dass ich denen Affenhirn serviere...


    Ich mache mir - zusammen mit den Kids - durchaus Gedanken über das Essen, die Kids dürfen ihre Wünsche äußern aber es gibt hier Regeln:


    Wenn z.b. Tochter,Sohn oder Beutekids wieder mit "Nudeln" kommen dann einigen wir uns darauf dass wir z.b. Nudeln machen, die Erwachsenen schlagen aber 3 Beilagen vor aus denen die Kids aussuchen dürfen...
    Steht das fest dann sollen alle am Tisch sitzen, jeder soll probieren und entscheiden ob es schmeckt oder nicht...


    ABER: Das was dann auf dem Tisch steht wird gegessen, es dürfen Beilagen o.ä liegen bleiben...


    Und bei der Zubereitung sind die Kids mit beteiligt...


    lg Thomas

  • Sorry Thomas, aber aus dem was du über die Gutachten schreibst kann ich nichts rauslesen was jetzt wirklich begründet die Kids bei Mama rauszuholen, das ist wirklich nichts persönliches, versuch es aus der Sichtweise eines Richters zu sehen.


    Auch was ihr da zusammengetragen habt, unabhängig davon ob das jetzt alles stimmt, was ich ja nicht beurteilen kann, das kann vor Gericht auch ordentlich nach hinten losgehen. Könnte ein bissl wie der Versuch wirken die KM hier fertig zu machen.


    Wirklich, absolut unabhängig und nix persönliches, aber versuch das aus einem neutralen Blickwinkel zu sehen.

  • Warten wir doch einfach ab wie das Gericht entscheidet...


    Wenn das Gericht gegen mich entscheidet dann lass ich die Kids mit der Mutter wegziehen, dann habe ich alles versucht was möglich war und die weitere Verantwortung liegt bei der KM.


    Dann bin ich nicht mehr Verantwortlich, muss mir keine Gedanken mehr über die Kinder machen, mach alle 14 Tage ein Spaßwochenende und gut ist...


    Ich gehe aber davon aus dass Junior in der Großstadt untergeht, in 2 bis 3 Jahren der wieder bei mir vor der Tür steht, wahrscheinlich Drogenabhängig oder Straffällig ist, seine schulischen Leistungen noch weiter nachlassen (alleine in den letzten 2 Zeugnissen in Mathe von Note 2 auf 4) und die KM nicht mehr mit ihm zurechtkommt...


    Edit: Bisher war der gerichtliche Vortrag aber umgekehrt zu meiner Darstellung hier im Forum. Die KM hat alles daran gesetzt MICH fertig zu machen, wir haben bisher kein schlechtes Wort über die KM verloren !!!
    Auch das habe ich schonmal dargestellt, es ist also nicht so dass mein Anwalt die Punkte die ich hier aufgeführt habe gegenüber dem Gericht so dargestellt hat.
    Er wird sich auch weiterhin nur an die Fakten halten...


    lg Thomas

  • Wir beenden das hier, ich berichte hier wie die gerichtliche Auseinandersetzung läuft, es wird ja erstmal im schritlichen Verfahren beginnen, dann folgt eine mündliche Verhandlung.

    :thumbup:




    Ich wünsche euren Kindern (und euch Eltern natürlich auch), dass dann alle zur Ruhe kommen können - wie auch immer das Gericht entscheiden wird.

    *********************************
    Ihr kennt bestimmt auch diese eine Person, die ihr bei einer Zombie Apokalypse sofort erschießen würdet.
    Egal ob Zombie oder nicht...

  • :thumbup:


    Ich wünsche euren Kindern (und euch Eltern natürlich auch), dass dann alle zur Ruhe kommen können - wie auch immer das Gericht entscheiden wird.


    Ja, das ist auch der Sinn dies endlich klären zu lassen, die Kinder brauchen Ruhe und Sicherheit...


    lg Thomas

  • Ich wünsche euch auch, dass mit der Entscheidung des Gerichtes, Ruhe einkehren kann und jeder seinen Platz findet, an dem er er selbst sein kann. Ich freue mich, wenn du die Ergebnisse veröffentlichen möchtest, es ist ja doch ein recht komplexer Fall bei euch und dort eine Lösung zu erarbeiten nicht gerade einfach. Gute Nerven für alle Beteiligten und das es keine Schlammschlacht wird!

  • Lotta24265
    Du hast dir viel Mühe gemacht und bist sehr detailliert auf die Punkte eingegangen, die sicher von sehr vielen Usern als problematische Denkweise von gtom gesehen werden.
    Das war lieb von dir. Danke dafür!


    Jetzt müsste es bei gtom nur noch Klick machen (der aha-Effekt), er begreift und alles wäre gut, richtig?


    Wetten, das wird nicht passieren?


    Mit deiner hier geschilderten Denk- u. Handlungsweise, die sich hinter deinen Bemerkungen verbirgt, (die ich für absolut stimmig und ok halte) stellst du seine Welt auf den Kopf.
    Alles, was er für gut, vernünftig und richtig erachtet, müsste er überdenken.
    Im Grunde sagst du ihm, er kann, in weiten Teilen, seinen Empfindungen nicht vertrauen.
    Und, schlimmer noch, die KM hätte ja in manchen Punkten den richtigen Ansatz gezeigt bzw. richtig gehandelt.......


    Es wäre schön, wenn gtom etwas begreifen würde.
    Das tut er aber jetzt schon auf 15 Seiten in diesem Thread nicht.
    Ich glaube nicht, das es einer von uns schafft, ihn zu erreichen.


    LG