Schwangerschaft "allein" im Ausland - zurueck oder nicht?

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  • Stell Dir vor Du schlägst einen möglichen Job in Münschen aus, ziehst ohne Freunde und Familie Dein Kind in den USA groß, nur weil Du ihm den Vater erhalten willst.
    Und zack wird er aufgegriffen und abgeschoben, nach .... keine Ahnung wo.



    Und dann ?


    Ich persönlich finde diese Illegalität ganz schlimm.
    Schlimm, dass es Menschen gibt, die das machen müssen ! , weil sie in ihrer Heimat keine Chance haben und im neuen Land nicht bleiben dürften.
    Aber auch für das Kind.


    Zoobesuch : Auf einnmal Polizei und der Papa hüpft ins nächste Gebüsch ?
    In den Urlaub mit dem Papa : Geht nicht.


    Ist das gut für das Kindeswohl ?


    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass er irgendwann eh auffliegt ?


    Und dann sitzt sie da, der Hauptgrund für die USA ist weg, und dann das Kind entwurzeln, welches vielleicht im KIGA Freunde hat, oder gar schon in der Schule ist ?


    Klar, alles was wäre wenn,..... aber Deutschland und Legalität + Familienanschluss hört und fühlt sich für mich ( kann nur für mich sprechen ) solider und stabiler an.


  • Arbeitserlaubnis bekommt er zusammen mit der Aufenthaltsgenehmigung.


    okay, damit kenne ich mich nicht so aus, aber ich glaube auch kaum, daß er hier ankommt und sofort eine Arbeit findet...
    Probleme wird es so oder so genug geben und die TS wird da sicherlich nicht komplett außen vorbleiben/können

    " Lebensmotto" Alle Sorgen hinaus auf`s Meer schicken und kleine Gluecksmomente sammeln, wie Muscheln am Strand

  • Probleme wird es so oder so genug geben und die TS wird da sicherlich nicht komplett außen vorbleiben/können


    Ja, das denke ich auch , und ein gewisses "an die Hand nehmen " , davon gehe ich auch mal aus so wie sie schreibt.
    Er ist ihr ja nicht egal, es reicht halt derzeit nicht für eine Beziehung.


    Was ich mich gerade frage, wenn er nie wieder einreisen darf in die USA wie sie schrieb , wie illegal ist er denn in den USA ?
    Also offiziell ist er ja gar nicht da, darf er, wenn er legal in Deutschland lebt dann nicht Urlaub in den USA machen oder so ?
    Oder ist er in den USA schon namentlich bekannt und wurde schon einmal ausgewiesen ?

  • Stell Dir vor Du schlägst einen möglichen Job in Münschen aus, ziehst ohne Freunde und Familie Dein Kind in den USA groß, nur weil Du ihm den Vater erhalten willst.
    Und zack wird er aufgegriffen und abgeschoben, nach .... keine Ahnung wo.



    .




    Hmmm, ich hab das ein bißchen anders aufgefasst.


    So, wie es sich für mich darstellt, fühlt die Ts sich in Amerika grundsätzlich schon wohl und sie hat einen guten Job.
    Nun ist sie schwanger und überlegt aufgrund dessen, ob die Möglichkeiten in D für sie und das Kind besser wären, ist sich aber unsicher...
    Familie/ Freunde/ gegen guten Job und schönes Umfeld.


    Bekannte wird sie ja sicherlich haben, sie lebt seit 3 Jahren da. Und auch über das Kind werden sich neue Kontakte in Amerika finden lassen.
    Das Problem der Bildung ist eine Finanzfrage und hat noch ein paar Jährchen Zeit.


    Daß bei der ersten Schwangerschaft Unsicherheiten bestehen, vor allem, wenn man es alleine durchzieht, ist klar!
    Da wünscht man sich gerne Familie/ Freunde zur Unterstützung an die Seite !


    Die andere Seite ist die : nachher sitzt sie in D, hat evt.Stress mit ihren Eltern, weil die sich überall einmischen ( sie aber die Unterstützung braucht), berufl. muß sie wahrscheinlich zurückstecken, der Sommer ist kurz ..... und schon ist man nachher trotz Familie unglücklich oder unzufrieden...


    Schlußendlich ist es eine Bauchentscheidung: Vor.-bzw. Nachteile hat beides...

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  • Bis ca. Weihnachten bin ich ja dann noch hier, obwohl ich am liebsten morgen packen wuerde. Daheim ist halt daheim. Natuerlich hab ich hier in Miami auch paar liebe Freunde und Nachbarn, aber es ist nicht das selbe wie in Muenchen wo ich Freunde hab die ich seit ueber 20 Jahren kenn.


    Ich finde dieser Abschnitt sagt eigentlich alles.

  • Haben die Freunde Kinder? Mit einem Kind verschiebt sich das Zentrum der eigenen Interessen ganz massiv. Viele Bekantschaften überleben das nicht, andere die über das Kind gefunden werden kommen hinzu.

  • Ja, da gibt es so vieles zu ueberlegen. Danke nochmal fuer alle Eure Antworten, es hilft mir sehr meine Lage von verschiedenen Gesichtspunkten aus zu betrachten!!!! Danke!!


    Ich denke mein Hauptgrund hier zu bleiben (ausser dem Wetter, oh mann, gibt es Anti-Regen-Depressionstees??) ist mein guter Job ist. Ich bin auch Dozentin an der Uni, wie Pipilottas Freundin, und das in Muenchen zu erreichen wird schwer. Ein paar Jahre als Assistent wuerd ich da vielleicht schon was kriegen, nicht top bezahlt, aber immerhin etwas. Aber halt die Frage dann was ist danach..... in Deutschland wird man ja nach 6 Jahren rausgeschmissen wenn man nicht gleich von vorn herein ne Professorenstelle annimmt. Oder hier wirklich erst durch die erste Zeit hier allein durch, Karriere sanieren (soweit das als alleinerziehende Firschmutter geht) und dann zurueck wenn sich was gutes ergibt... Natuerlich hat mein Job finanziell Vorteile, Tagesmutter fuer 2 mal die Woche ging sich schon irgendwie aus.. Ganz unwohl fuehl ich mich hier in Miami nicht, manchmal mag ich es, machmal hasse ich es es. Vielleicht reagiere ich wirklich gerade ueber und bekomme einfach Angst und will auch nur von allem weglaufen (ist auch etwas das ich aus meiner Vergangenheit kenne... deshalb bin ich auch in Miami gelandet.... war aber immerhin gut fuer die Karriere). Sind meine Hormone und Aengste so schlimm, oder ist mir durch die Schwangerschaft einfach wieder klar geworden was ich wirklich will, naemlich mich zu Hause fuehlen und mein Kind ausfwachsen zu lassen wie ich aufgewachsen bin, mit Erdbeeren pfluecken, in die Berge gehen, und Schneemann bauen... Das muss ich wohl in den naechsten Wochen/Monaten rausfinden.


    Dass der KV hier in USA (an Pani: nach Venezuela) abgeschoben wird ist nicht zu schnell zu erwarten, vor allem in Miami sind illegale hier an der Tagesordnung (anders als in Arizona...), aber trotzdem, damit ist seine Lage halt nicht sehr hoffnungsvoll. Weder Fuehrerschein noch Studium oder Ausbildung moeglich, nur ein Ausbeutungsarbeitsgehalt, keinen Urlaubsanspruch, und klar, fliegen geht gar nicht, vor allem nicht ins Ausland.
    Ich waere schon bereit ihm in Muenchen zu helfen, aber halt nur mit getrennter Wohnung und so... wobei ein WG Zimmer in Muenchen mit Ausbildungsgehalt auch schon hart ist, an die Unterhaltszahlung brauch ich da auch nicht zu denken. Aber immerhin wuerde er nach paar Jahren ein stabilerer Vater sein koennen, der seine Tochter unterstuetzt.


    Danke an Pipilotta fuer den Tipp mit dem bazahlten Freisemester, bisher hab ich da nix von meinem Chef gehoert, aber das heisst ja noch lang nicht, dass ich da keinen Anspruch drauf hab.... werd mich mal erkundigen.

  • Mal ein Vorschlag , wie Du einer Entscheidung näher kommen kannst.
    Freischaufeln, mit dem Chef reden und mal 3,4,5 Wochen Heimaturlaub.


    Dann kannst Du fühlen wie es sich daheim anfühlt, mit dem Gedanken da zu bleiben.


    Vielleicht siehst Du dann klarer ? Vermisst Du die USA ? Wie sind die alten Freunde so , .. wie fühlt es sich an ?


    Edith sagt noch, dass Du schwangerschaftstechnisch ja noch reisetauglich sein müsstest, oder ?

    Einmal editiert, zuletzt von Pani ()

  • Das mit der doppelten Staatsbürgerschaft ist schon verlockend und vielleicht für das Kind auch hilfreich (später). Würde ich auf alle Fälle mitnehmen wenn möglich!


    In Sachen Vater: StelL Dir vor, Dein Kind wird älter. Es stellt Fragen über seine Herkunft. Und es fragt Dich dann, warum ihr nicht mehr zusammen seid. Dann sagst Du: Weil die Liebe erloschen ist. Das ist ja auch okay und nachvollziehbar. Wenn Du ihr/ihm dann die Sache mit dem illegalen Aufenthalt in den USA erzählst, könnte es da nicht passieren, dass er/sie fragt: Warum hast Du meinem Papa denn nicht geholfen?


    Ich denke, Du kannst nicht sein Leben leben oder die Verantwortung für ihn tragen. Aber Du kannst ihm eine Tür öffnen, durch die er gehen kann. Und das unabhängig von der Paarebene! Denn so wie ich das lese, wird das mit euch nichts mehr werden. Du bist da auf einem ganz anderen Weg als er und Du planst Deine Zukunft klar ohne ihn. Aber dennoch kannst Du ihm vielleicht helfen, zu einer legalen Aufenthaltserlaubnis zu kommen, sein Kind zu sehen und sein Leben in den Griff zu bekommen. Und meine Güte... wer weiß, was dann alles passieren kann?


    Man sollte nie nie sagen. Und unter anderen Vorzeichen mag es auch gut sein, dass es bei euch als Paar wieder klappen könnte.


    Du kannst wählen. Und Du hast einen Einfluss auf die Dinge!

  • Ich denke auch we wird wohl darauf hinauslaufen dass wir alle nach Deutschland gehen. Hier in USA koennte ich ihm nicht mal mit Scheinehe helfen, denn das Visa wuerde fuer ihn als Venezuelaner ein paar Jahre dauern, und waehrend der Zeit waere er immer noch gar nicht erlaubt hier zu sein, und wuerde evtl. sogar abgeschoben werden koennen, so einfach ist das nicht. Und ich moechte hier nicht noch 3 Jahre sein... Mir wird auch von Tag zu Tag, auch dank dieser Forumskommunikation klar, dass ich einfach wirklich heim will. Mein Gott, einen Job werd ich schon finden, hab ja ne gute Ausbildung und Muenchen ist ja zum Glueck wirtschaftlich recht weit oben...


    Vielen Dank nochmal an alle! Und ich freu mich schon, hoffentlich bald in der Muenchen-Ecke zu posten :-)

  • Schön, dass Du / Ihr eine Entscheidung getroffen habt und wir ein wenig helfen konnten.


    Ich wünsche Euch dass Deine und auch seine Zukunft in deutschland so läuft, wie ihr Euch das vorstellt.


    Wer weiß, vielleicht wird ja doch wieder mehr draus, vielleicht auch nicht.
    Vom Lesen her denke ich, dass ihr auf jeden Fall alle Chancen habt ein tolles Elternpaar für den Bauchzwerg zu werden !!!


    :daumen:daumen:daumen:daumen

  • liebe tinina,


    ich freu mich, dass du eine entscheidung getroffen hast. es ist wichtig, dass du erst einmal an dich, dein kind und deine karriere/wünsche denkst.


    dass der KV mit nach deutschland geht, finde ich eher sehr problematisch.
    aus eigener erfahrung weiss ich, dass miami einfach viel "latino-freundlicher" ist als deutschland. angefangen von dem klima, der sprache u.a.
    ich denke, trotz dem der KV vll. bessere chancen hätte bzgl. ausbildung, aufenhalt, usw. lässt er eine menge zurück. sein soziales umfeld, seine sprache, seine musik, sogar sein essen wie in der heimat.
    es könnte wirklich ein krasser kulturshock sein für ihn hier in deutschland, zudem kann er sich nicht mal auf der landssprache ausdrücken.... er würde mindestens 1 bis 1, 5 jahre damit verbringen deutsch zu lernen, und nebenher auch nicht wirklich die best bezahlten jobs machen..... ich möchte dich nicht entmutigen, aber wenn ihr ALLE kommt, obwohl du ihm ganz klar gemacht hast, dass du nichts mehr von ihm willst, wirst du eine sehr, sehr grosse verantwortung tragen und ein neues leben mit "zwei kindern" in deutschland starten. es ist schön den KV bei sich zu haben, aber bist du dir bewusst wie viel arbeit du zusätzlich auf dich nimmst?


    entschuldige, es hört sich schlimm an....


    viel glück für die zukunft!!!

  • Ich glaube, du hast richtig entschieden. Die Gründe für die Heimkehr fand ich schwerwiegender als die für das Verbleiben in den USA.


    Allerdings...die doppelte Straatsbürgerschaft geht hier nur bis zum 18. Geburtstag. Duale Staasangehörigkeit gibt es nicht für "USA-Deutsche". Ob es im Erwachsenenalter den Erhalt eines Visums erleichtert weiß ich nicht. Vorallem, da das Kind keine Verwandten dort hat.

    Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war,
    stets kannst du im Heute
    von Neuem beginnen.


    Buddhistische Weisheit


  • Naja, aber er ist auch erwachsen, er hat es geschafft illegal in der USA zu leben.
    ER sagt er geht mit nach Deutschland.


    Unterstützen klar, im gewissen Rahmen, aber man muss ihn auch nicht zum hilflosen Kind machen, dass man an die Hand nehmen muss.


    Und auch wenn es fies klingt, mit sowas muss er eben auch rechnen, wenn er mit einer Deutschen ein Kind zeugt.


    Er hat es in den USA geschafft, in Deutschland geht sooo viel mit Englisch, er wird es auch hier schaffen.

  • Liebe Somos, danke fuer Deine Ehrlichkeit.
    Ich hab mit ihm auch darueber gesprochen und auch mal ehrlich alle Nachteile erwaeht (nachdem ich ja in den letzten Wochen erst mal nur noch von D geschwaermt hab... aber fuer mich ist die Situation ja ne andere/bessere). Mir macht es auch Angst dass er dann in D feststeckt, weil Rueckreise wird schwer fuer ihn.... Aber letztendlich muss er das selbst entscheiden. Ich werd mir hier jeden Tag mehr klar dass ich jetzt einfach nur noch heim will. Er koennte natuerlich auch nach Berlin falls Muenchen ihm zu konservativ ist, Berlin ist ja schon ne recht internationale und freie Stadt, ich koennte mir vorstellen dass ihm das gefallen koennte. Und wenn er erst mal ne Ausbildung hat, dann stehen ihm auch mehr Tueren offen, egal wohin er mal gehen will, zB hat er noch Familie in Spanien. Klar mit der Aufenthaltsgenehmigung sieht's dann trotzdem immernoch mies aus, aber das hat er ja jetzt auch schon.


    Das mit der Staatsbuergerschaft fuer das Kind muss ich nochmal nachschauen, ich wusste nicht dass man sich mit 18 entscheiden muss. Das wuerde natuerlich die Lage aendern... sonst packe ich naemlich wirklich morgen!!! Mir ist gestern auch noch ein Autounfall passiert, mir langt's jetzt dann sauber hier....i will hoam!!!

  • Mit der Staatsbürgerschaft scheinen Ausnahmen zu geben, oder wird unterschiedlich gehandhabt.


    Meine beste Freundin wurde in USA geboren, ihre Eltern sind Deutsche, leben dort, sie lebt hier. Sie durfte beide Pässe behalten.


    Mir wurde gesagt (Ich dort geboren und aufgewachsen, Tochter hier , sie hat beide Staatsangehörigkeiten - amerikanisch aufgrund meiner Staatsangehörigkeit und deutsch weil ich schon ein bestimmte Anzahl von Jahren ein unbefristetes Aufenthaltserlaubnis habe) Tochter muss sich mit 18 entscheiden, welchen Pass sie behalten will.
    Ich weiß nicht, wie das tatsächlich wird wenn sie so alt ist. Hoffe natürlich, sie kann beide behalten!


    Das wünsche ich euch auch :-)


    Wenn er in Spanien Familie hat, könnte er theoretisch auch dahin? Ich meine, falls Deutschland ihn nicht zusagt oder er hier nicht Fuß fasst?


    Ich finde das super, wie ihr alle Möglichkeiten durchgeht und versucht, eine gute Lösung zu finden :daumen

  • Fuer Spanien braeuchte er ne eigene Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, ausser er wird eben deutscher Staatsbuerger, die Informationen sammle ich jetzt auch alle noch. Ich glaub dazu muss er 8 Jahre im Land sein, evtl. ging es schneller wenn wir heiraten wuerden - was ich ja aber natuerlich eigentlich nicht will, bin ja bereit ihm zu helfen, aber heiraten will ich eigentlich nur wenn ich davon ueberzeugt bin. Mit ner dt. Staatsbuergerschaft koennte er natuerlich ja auch theoretisch ueberall in der EU leben, und evtl. - da muss ich mich auch noch erkundigen - zB auf den niederlaendischen Antillen in der Karibik, da hat er eh schon mal als Kind 7 Jahre gelebt.


    Das mit den Kindern in USA geboren ist echt verwirrend, ich hab heute morgen nochmal was gelesen und das klangt danach dass er/sie beide lebenslang behalten wuerfte. Ich glaub ich muss da mal im Konsulat anrufen... es scheint ja wirklich von Fall zu Fall verschieden....

  • Fuer Spanien braeuchte er ne eigene Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, ausser er wird eben deutscher Staatsbuerger, die Informationen sammle ich jetzt auch alle noch. Ich glaub dazu muss er 8 Jahre im Land sein, evtl. ging es schneller wenn wir heiraten wuerden


    Wenn er eine Aufenthaltsgenehmigung (da ist immer ne Arbeitserlaubnis mit bei) für Deutschland bekommt, weil er ein deutsches Kind hat, dann kann er sich im Rahmen des Schengener Abkommens auch in Spanien aufhalten, zumindest für Besuche.


    Heiraten müsst ihr für eine Aufenthaltsgenehmigung nicht, es reicht das deutsche Kind. Allerdings muss er dann auch in der Nähe des Kindes leben und nachweisen, dass er sich auch um das Kind kümmert. Ein gemeinsames Sorgerecht fördert diesen Nachweis natürlich noch.


    Zunächst wird er eine auf ein Jahr befristete Aufenthaltsgenehmgiung bekommen. Normalerweise erhalten Ausländer nach drei Jahren eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung, sofern sie sich um ihre Kinder auch kümmern. Ausländischen Elternteilen, die sich nicht um ihre Kinder kümmern, wird auch gerne mal die Verlängerung verweigert (zumindest in Hamburg und Umgebung), weil ja dann die Begründung für die Aufenthaltserlaubnis nicht mehr besteht.


    Deutscher Staatsbürger kann er erst werden wenn er 8 Jahre mit einer Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland gelebt hat und zwar unabhängig davon ob ihr heiratet. Es geht auch nicht schneller wenn ihr heiraten würdet.