Vaterschaftstest -> Umfrage & Diskussion

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!
  • Vaterschafsttest: Ja, Nein, Vielleicht? 63

    1. sobald ein Verdacht besteht kann es der vermeintliche Vater veranlassen (39) 62%
    2. dafür (22) 35%
    3. sollte Pflicht sein bei der Geburt (13) 21%
    4. dafür, aber nur innerhalb der erste 6 Lebensmonate (6) 10%
    5. nur wenn die Mutter diesem zustimmt (3) 5%
    6. dagegen (0) 0%

    Hallo,


    hab in letzter Zeit vermehrt bei einigen Beiträgen immer wieder die Diskussion zu Vaterschaftstests gelesen. Oft ist es dann in den jeweiligen Themen zu der Diskussion Pro / Contra Vaterschaftstest gekommen. Leider ging der jeweilige Aspekt, die Fragen der Threadersteller oft unter und es gab keine Lösung und keine Hilfe, sondern nur immer wieder Grundsatzdiskussionen.


    Daher mein Gedanke, dieses Thema gesondert hier diskutieren zu können, um nicht immer wieder ganze Themen damit zu (zer)stören.


    Vaterschaftstest.... ja, nein, vielleicht, wie denkt ihr darüber?


    Ist es für die Mutter verletzend weil ein Vater die Gewissheit haben will? Oder sollte auf das Wort der Mutter gehört werden, wer es sein könnte? Soll ein test verpflichtend sein, diesen bei Geburt zu machen?


    Bin gespannt ...


    Grüße


    Shi

  • pflicht fände ich nicht so angebracht. dann gäbe es sicherlich noch mehr alleinerziehende, denn ich möchte nicht wissen, wie viele kinder es gibt, die nicht vom freund oder mann sind, mit dem die mutter zusammenlebt. und solang der mann denkt es sei von ihm, wird er selbst ein "kuckukskind" lieben und groß ziehen!
    wenn jedoch zweifel bestünden, sollte der mann dies allein entscheiden können, ob er nen vaterschaftstest macht oder nicht.

  • Ich denke auch, dass bei einem begründeten Verdacht ein Test absolut angezeigt ist. Ja, Mütter wissen, dass es "ihr" Kind ist, Väter halt meistens erst nach 9 Monaten durch die Ähnlichkeit.


    Was mir allerdings nicht passt ist, dass so ein Vaterschaftstest dann auch mal gern genommen wird, um Probleme zu machen, wenn es um Unterhalt geht. Da besteht dann auf einmal das miniwinzige Fünkchen Hoffnung, nicht zahlen zu müssen...

    It takes a fool to remain sane. (The Ark)

  • Ich habe Pflicht angekreuzt.


    Wenn es so wäre, dann bräuchte sich niemand auf den Schlips getreten fühlen. Und Ulrich, eine schlechte Nachricht von Anfang an fänd ich nicht scho schlimm, wie wenn es irgendwann einmal herauskommt. Und vielleicht würde das helfen, dass nicht so viele Kerle durch die Gelgend laufen und rumposaunen: die Alte hat sich durch die Gegendgev.... und nu behauptet sie, ich bin Vater.



    Aber wahrscheinlich wüden die das trotzdem tun. :rolleyes2:


    Kiki

    Wer glücklich ist, ist selber schuld!

  • pflicht fände ich nicht so angebracht. dann gäbe es sicherlich noch mehr alleinerziehende, denn ich möchte nicht wissen, wie viele kinder es gibt, die nicht vom freund oder mann sind, mit dem die mutter zusammenlebt. und solang der mann denkt es sei von ihm, wird er selbst ein "kuckukskind" lieben und groß ziehen!


    ich versteh, was der gedanke hinter dieser aussage ist. dennoch gebe ich zu bedenken, dass es sowohl für den vater als auch für das kind im zweifel ein absoluter schock ist, falls doch mal rauskommt, dass er eben doch nicht der vater ist (bspw. im fall einer heftigen krankheit, bei der familiäre organ-/blutspenden in frage kommen). ich weiß nicht, ob das dann besser ist, als gleich von beginn an zu wissen, was "sache" ist. ich hab pflicht angekreuzt. aus gleichen gründen wie frau mit kind

    Gruß von Lanie :-)



    „Eine Krone ist nur ein Hut, in den es hineinregnet.“ Friedrich der Große (1712 – 1786)

  • ich versteh, was der gedanke hinter dieser aussage ist. dennoch gebe ich zu bedenken, dass es sowohl für den vater als auch für das kind im zweifel ein absoluter schock ist, falls doch mal rauskommt, dass er eben doch nicht der vater ist (bspw. im fall einer heftigen krankheit, bei der familiäre organ-/blutspenden in frage kommen). ich weiß nicht, ob das dann besser ist, als gleich von beginn an zu wissen, was "sache" ist. ich hab pflicht angekreuzt. aus gleichen gründen wie frau mit kind


    wenn ich heute, also nach 8 oder 9 jahren erfahren würde, dass eines meiner kinder - oder beide - nicht von mir sind, würde sich das verhältnis, die liebe zu meinen kindern ganz sicher nicht ändern. wäre ich dann noch mit der mutter zusammen, kann ich nicht pauschal sagen, was ich tun würde. es würden sicherlich erst mal einige gespräche folgen und daraus resultieren stünde eine trennung an oder auch nicht.

  • Hi,


    ganz klar, der KV sollte Gewissheit haben, wenn er zweifelt !


    Die Mutter weiß es ja ... meistens....



    Gruß
    babbedeckel

    Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben,
    die wissen, wie man ohne sie auskommt. (Charles Baudelaire)


    Jedes Kind bringt die Botschaft,
    dass Gott die Lust am Menschen noch nicht verloren hat.

  • Ich meine auch, dass wenn der Vater zweifelt, er eine Möglichkeit, eine etwas unbürokraterische Möglichkeit, haben sollte diese Zweifel zu beseitigen. Allerdings, glaube ich, sollte man die Zeit dafür begrenzen... Auf das erste LJ, vielleicht...


    Klar ist es fies, wenn die Mutter dadurch unterstellt bekommt, dass sie ihn eventuell betrogen hätte...


    Aber ich stelle es mir schlimmer für ein Kind vor, in den Augen des Papas immer wieder diese Frage zu lesen...


    Könnte man bei einem Vaterschaftstest eine Beratung zwingend voraussetzen? Damit die Partnerschaft zwischen den Eltern keinen Schaden nimmt?

    Wir Frauen sind Engel...


    ...Und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir eben weiter...
    ...auf einem Besen!!! Wir sind ja schließlich flexibel...

  • Zitat

    Und vielleicht würde das helfen, dass nicht so viele Kerle durch die Gelgend laufen und rumposaunen: die Alte hat sich durch die Gegendgev.... und nu behauptet sie, ich bin Vater.


    Leider kann er das ja die ersten 9 Monate während der Schwangerschaft dann immer noch.... :rolleyes:

  • wenn ich heute, also nach 8 oder 9 jahren erfahren würde, dass eines meiner kinder - oder beide - nicht von mir sind, würde sich das verhältnis, die liebe zu meinen kindern ganz sicher nicht ändern. wäre ich dann noch mit der mutter zusammen, kann ich nicht pauschal sagen, was ich tun würde. es würden sicherlich erst mal einige gespräche folgen und daraus resultieren stünde eine trennung an oder auch nicht.


    klar, die liebe ändert sich nicht. aber wäre es nicht dennoch ein schock? sicher eine subjektive sache. aber wenn ich mich in diese situation hinein versetze: ich würde lieber gleich wissen wollen, woran ich bin. und es gibt auch genug männer, die zwar wissen, dass das kind nicht ihr leibliches ist, sich aber dennoch (besser) kümmern und das kind lieben, wie der leibliche vater.

    Gruß von Lanie :-)



    „Eine Krone ist nur ein Hut, in den es hineinregnet.“ Friedrich der Große (1712 – 1786)

  • Ich denke bei Zweifeln an der Vaterschaft ist ein Test auch legitim und ratsam.


    Für ein Kind kann sich ja auch eine ganz andere Entwicklung ergeben, wenn der Vater ein anderer ist als der der es zunächst dachte oder damit konfrontiert war.


    Am Ende wird ein Kind immer froh sein auch Gewissheit über den biologischen Vater zu haben, egal zu welchem Zeitpunkt im Leben und egla ob mit einer schönen oder eher leidigen Geschichte verknüpft...


    Viele Grüße

  • Würde sowas direkt nach der Geburt gemacht, würde viel viel Kummer vermieden werden können.
    So viele Väter finden irgendwann heraus, dass sie Kuckuskinder großziehen und lieben.
    Ja, und auch finanzieren, und wir reden da nunmal nicht über wenig Geld im Laufe der Jahre.


    Das war das Positive, dass mein Ex es damals soweit kommen ließ, weil er nicht anerkannte.
    Denn einen Satz werde ich und vor allem mein Sohn NIE hören : " Vielleicht bin ich ja gar nicht Dein Vater "


    Man sollte keinen zwingen, aber ich finde man sollte dem vater das Recht einräumen einen privaten Test machen zu lassen.
    Bisher kann die Mutter das ja verweigern und der Vater ist gezwungen den sehr viel teureren Weg über das Gericht zu gehen.

  • Ich bin für den Test direkt nach der Geburt. Damit verhindert man von Anfang an Kuckuckskinder und ggf. auch falsche Unterhaltszahlungen.


    Zudem sollte man allen Vätern das Recht einräumen unkompliziert diesen Test machen zu lassen.

    Einmal editiert, zuletzt von Czeltik ()

  • Pflicht fände ich ganz nett. Auch das Gedankenspiel, ob Frau sich dann 3mal überlegt, ob sie mit nem anderen umgeschützt in die Kiste hüpft. Oder im Umkehrschluss natürlich auch der Mann.

  • Ich bin sehr für einen Vaterschaftstest, wenn der Vater wirklich einen begründeten Verdacht hat.


    Ein begründeter Verdacht ist für mich aber nicht, wenn ein Haufen anderer Leute dem Vater, der fest davon ausgeht der Vater zu sein, einredet er solle bloss erstmal einen Test machen, weil er ja nicht 99,98% sicher sein könnte, selbst wenn er es ist.


    Das ist für mich kein Grund für einen Vaterschaftstest, das ist von Aussen eingeredetes Zeug.


    Für mich ist es auch kein Grund, wenn man sich nach einer Trennung plötzlich Zeug konstruiert, das die "Alte" ja eh nicht treu gewesen sei, um sich irgendwie aus der Affäre zu ziehen. Sorry, aber wenn sich der Vater wider besseren Wissens solchen Blödsinn leisten kann, nur um sein Ego zu pampern, dann kann er auch die Kosten tragen.




    Und dann würde mich so nebenbei mal interessieren wer diese verpflichtenden Tests bezahlen soll. :hae:

  • Und dann würde mich so nebenbei mal interessieren wer diese verpflichtenden Tests bezahlen soll.


    Genau DAS habe ich mich auch gerade gefragt bei einem verpflichten Test...


    Ich denke, die Möglichkeit den Test zu machen sollte in den ersten Monaten erleichtert werden. Allerdings sollte derjenige, der den Test dann will auch die Kosten hierfür tragen. Wenn sich dann herausstellt, dass Mann nicht Vater sein kann, sollte der KM die Kosten auferlegt werden, wenn sie denn vorher behauptet hat er sei der Vater...

    Wir Frauen sind Engel...


    ...Und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir eben weiter...
    ...auf einem Besen!!! Wir sind ja schließlich flexibel...

  • Bei "Pflicht" habe ich mein Kreuzchen gemacht, denn ich empfinde alle anderen Optionen als demütigend, entweder für die Mutter oder für den Vater.


    Wird der Test rutinemäßig kurz nach der Geburt gemacht, fallen die Verleumdungsorgien mancher Männer weg, und Männer, die für sich tatsächlich (begründet) zweifeln, bekommen Klarheit, ohne darum betteln zu müssen.

  • Buh, ein schwieriges Thema zumindest auf der abstrakt/theorietischen Ebene :brille


    Ich kann zu miener Situtation sagen, dass mich ein Vaterschaftstest nicht verletzten würde... wundern würde ich mich schon :lach . Zu Beziehungszeiten wäre das auf jeden Fall ein Misstrauensindiz und wahrscheinlich der Anfang vom Ende. :frag


    Das ganze zur Pflicht und damit zur "Normalität" zu machen nicht wirklich weit gedacht. Von der Finanzierung mal ganz abgesehen, würde das ganze einen riesen Rattenschwanz hinter sich her ziehen :rolleyes: Man stelle sich nur mal kurz die zahlreichen "Kreissaal-Dramen" vor, die man damit in Gang setzten würde. Sprich mit der "Testfinanzierung" wäre die ganze Sache noch lange nicht erledigt :pfeif .

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

    Einmal editiert, zuletzt von campusmami ()

  • Wenn der (vermeintliche) Vater Sicherheit möchte, bringt ein Test doch für alle Beteiligten Klarheit.


    Pflicht halte ich allerdings genauso für Quark wie ein Vetorecht der Mutter.