Meine Kinder wären jetzt 16 u 12 Jahre jung....

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  • ich für mich könnte mir momentan nicht vorstellen eine abtreibung zu haben, konnte ich aber noch nie. ich weiss aber auch nicht wie ich entscheiden würde wenn ich wirklich in einer situation wäre wo dieser gedanke aufkommt. ich würde deswegen auch niemanden verurteilen, den im normalfall gehe ich davon aus das sich diejenige gedanken gemacht hat und wirklich überlegt hat warum sie diesen schritt geht.
    was ich absolut nicht nachvollziehen kann sind abtreibungen die quasi als verhütungsmethode genutzt werden....da kommt mir wirklich das :kotz
    habs bei einer bekannten erlebt, sie hat direkt nach dem ersten kind ohne verhütung mit ihrem partner geschlafen, weil die beiden es drauf ankommen lassen wollten....sie is dann relativ schnell wieder schwanger geworden, es war ihr dann aber alles zuviel weil der erste ein schreikind war, also hat sie abgetrieben ( ohne das ihr freund das wusste das sie überhaupt schwanger war)....und kurz nach der abtreibung war sie wieder schwanger ^^ da fehlen mit einfach die worte.... :kopf

  • Ich stelle es mir auch sehr schwierig vor, mit der Trauer um dieses ungeboren Kind umzugehen und mit den Schuldgefühlen.


    Wie soll ein Frau das loslassen können?
    Mit dem Kopf kann man sich ja vielleicht sagen, dass es keine andere Möglichkeit gab - aber Bauch und Herz sagen was anderes.


    Es kostet sicher viel Kraft, diesen Riss, den man da in sich trägt, auszuhalten.

  • Respekt vor dir, danke für deine Offenheit.


    Ich selbst habe auch mal drüber nachgedacht, oh ja, wirklich. Vorher habe ich immer gesagt, das würde ich NIE NIE NIE tun. Und als ich dann ungeplant schwanger war, er das Kind nicht wollte und wir uns erst 6 Monate kannten.... da habe ich ernsthaft darüber nachgedacht.


    ich würde daher niemanden verurteilen, der es aufgrund seiner Situation gemacht hat. Es ist eine schwierige Entscheidung, aber eine Frau ist für mich nicht verachtungswürdig, nur weil sie sich dagegen oder dafür entscheidet. Das ist eine sehr persönliche Entscheidung.... Hut ab, wenn man es so offen sagen kann.


    Wer eine Frau deswegen strikt verurteilt, der hat keine Ahnung und war noch nie in einer brenzligen Situation. Warum sollte man ein Kind austragen, wenn man in seiner persönlichen Lage weiß, dass es nicht gut wäre? Das ist fürs Kind auch nicht gut.


    Solange alles im gesetzlichen Rahmen bleibt, habe ich Verständnis dafür.

  • Ich stelle es mir auch sehr schwierig vor, mit der Trauer um dieses ungeboren Kind umzugehen und mit den Schuldgefühlen.


    Wie soll ein Frau das loslassen können?
    Mit dem Kopf kann man sich ja vielleicht sagen, dass es keine andere Möglichkeit gab - aber Bauch und Herz sagen was anderes.


    Es kostet sicher viel Kraft, diesen Riss, den man da in sich trägt, auszuhalten.


    Es gibt Frauen die keine Schuldgefühle haben und auch keine Trauer haben. Gerade im Bauch und Herzbereich, es gibt Situationen wo der Abbruch der größte Liebesbeweis an dieses Kind ist, so paradox das klingen mag.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Zitat


    Mir geht es darum,daß es soooo viele Frauen in dieser Situation gibt...soviele Frauen,die vor dieser Entscheidung stehen und nielmals offen darüber reden können und ,nach Meinung der Gesellschaft, auch nicht dürfen, und leiden.


    Möchte nur anmerken, dass ich nicht zu dem von dir beschriebenen Teil der Gesellschaft gehöre.
    Bei mir darf über alles gesprochen werden!

  • Cola, danke für diesen Thread.


    Mensch Jea... :troest:troest:troest
    sch...


    Elin, dank dir.


    Ich habe abgetrieben - die Auswahl zwischen Ausbildung abbrechen müssen oder zu den "Eltern" ziehen... beides nicht wirklich annehmbar...
    Das Kind zur Adoption freigeben - das Gerede allein aushalten, die Gefühle/Gedanken für und um das Kind... daran wäre ich zerbrochen.


    An dir drei/vier Tage nach der Pille danach, mag ich auch heute noch nicht wirklich denken - die blöden Sprüche von dem Gyn. lassen mir immer noch die Galle hochkommen.


    Frauen werden im Stich gelassen.
    Keine/Kaum Unterstützung nach der Entscheidung.
    Die wenigsten Frauen wissen, dass sie nach einem Abbruch sich von einer Hebamme betreuen lassen können; die hormonelle Umstellung hat ja oft bereits stattgefunden.
    Frauen, die sich zu einem "Spät"-Abbruch entscheiden, werden so gut wie nie darüber informiert, was dieser Schritt tatsächlich beinhaltet.

  • @ jea


    das ist so furchtbar traurig das es mir trännen ind ie augen treibt :troest:troest:troest

    ich hab so viel mit so wenig so lange versucht, dass ich jetzt qualifiziert genug bin, fast alles mit fast nichts zu bewerkstelligen!


    früher hätte ich den Boden geküsst auf dem du gegangen bist, heute würde ich nicht mal mehr in deine richtung kotzen

  • hallo,


    muß mich auch mal zu wort melden, mit einer etwas anderen sichtweise vielleicht:


    ich habe beides hinter mir: habe ein wunschkind in der 12ssw verloren und hatte einen schwangerschaftabbruch in der 10ssw.


    der FG habe ich lange nachgetrauert, es wäre bestimmt ein mädchen geworden, ich hab mir so sehr eins gewünscht, nach meinem großen sohn. die geschwister wären zwar nur 20mon auseinander gewesen, aber ich hätte es schaffen können, zumal "mein mädchen" auch ein sommer kinder geworden wäre: "planmäßige ankunft" 02.08.05!!! noch heute denke ich an diesem datum an das kleine würmchen. kurze zeit später wurde ich erneut schwanger und habe anfang okt 05 meinen kleinen sohn zu welt gebracht.....es hätte nicht besser sein können, und ich bin froh um meinen job als "2-buben-mama".


    als der kleine ein knappes jahr alt war, hatte ich leider ungeschützten GV mit dem vater meiner jungs......und da die beziehung damals schon unter dem "alkohol-und-spielsucht"-stern stand, habe ich mich dazu entschlossen, dieses kind NICHT zu bekommen und einen anbruch vornehmen zu lassen. und ich muß sagen: ich habe es in keiner sekunde, weder davor noch danach, bereut!!!


    ich hatte ÜBERHAUPT kein verhältnis zu diesem "zellklumpen" der da in meinem bauch war. ich fühlte mich nicht schwanger, rauchte weiter und habe das leben genossen. obwohl ich von der ersten minute an wußte, daß ich schwanger bin.


    beim beratungsgespräch hatte ich eine sehr nette mitarbeiterin gegenüber von mir sitzen, die mir die vor- als auch die nachteile eines dritten kindes wertlos aufgezählt hat. sie hat mir sowohl die möglichkeiten der unterstützung mit einem dritten kind gesagt, als auch die "vorteile" eines abbruchs in meiner situation. ich war offen und ehrlich, legte ihr alles dar, sowohl die menschliche, partnerschaftliche seite meiner beziehung als auch den psychoterror und die gewalttätigkeiten, finanziellen probleme und meine kraftlosigkeit.


    keiner hat mich schief angeschaut, selbst die mitarbeiter der tagesklinik in der ich war, waren sehr nett, zuvorkommend und freundlich. ich hatte das gefühl, jeder versteht meine situation, keiner verurteilt mich! keiner zeigt mit dem finger auf mich.


    danach ging ich wieder zu dieser psychologin, die das gespräch mit mir geführt hat und wollte wissen, ob irgendwann in 2,3 wochen oder monaten die schuldgefühle, die depressionen kommen, weil ich diesen abbruch vorgenommen habe. sie meinte nur: wenn sie die richtige entscheidung getroffen haben und ihr verstand, ihr herz und ihr gewissen im einklang waren/ sind, werden sie es nie bereuen.


    es war so und es ist nach wie vor so: ich habe für mich, für meine situation und auch für meine beiden kinder die richtige entscheidung getroffen!
    das einzige woran ich zu knabbern hatte: meine einstellung zur ungewollten schwangerschaft! ich war und bin auch noch immer der meinung, wenn ich als frau kein kind will, dann gibt es mittel und wege, eine ungewollte schwangerschaft zu verhindern. mit dieser einstellung fiel es mir natürlich schwer, zu akzeptieren, daß ich nun genau in diese situation hineingerutscht bin. aber das ist ein anderes thema..... :brille


    lg casha

    *that makes me nobody so fast after*

  • danke coca...


    ich verstand nix.
    ich hörte worte, aber verstehen konnte ich sie nicht! ich sah sie reden, aber hören tat ich nix.


    ich kann es nachfühlen jea :troest



    Es gibt Frauen die keine Schuldgefühle haben und auch keine Trauer haben.


    ja gibt es auch...auch die die nur so tun als ob...
    ...zwei jahre lang erlebt im job.... jeden freitag war der tag der abbrüche...
    manche kamen mehmals....alle haben geweint....


    ich respektiere und bewerte nicht...

  • Ein liebes :thanks:
    an Euch alle.


    Danke für den rücksichtvollen Ton in diesem Threat,die Gedanken dazu.
    Danke,das sich niemand zu Diskussionen hat hinreissen lassen,weil dies war nicht mein Anliegen.


    Danke für die Offenheit mancher User in diesem Threat.


    Ich weiß das sehr zu schätzen,weil ich weiß,wie schwer es ist (sein kann) darüber zu reden.


    Und ein ganz besonderes :thanks: an Dich jea
    Dein Beitrag hat mich sehr berührt :knuddel

  • Mir geht es darum,daß es soooo viele Frauen in dieser Situation gibt...soviele Frauen,die vor dieser Entscheidung stehen und nielmals offen darüber reden können und ,nach Meinung der Gesellschaft, auch nicht dürfen, und leiden.


    Nicht jede Frau, die abtreibt, macht dies gedankenlos.


    Ich weiß nur, wie es einer Freundin von mir ging. Sie wurde ungewollt schwanger, ein Kondomp(l)atzer... Sie grübelte hin und her, was sie machen sollte. Sie versuchte auch im Freundeskreis da Hilfe und Unterstützung zu bekommen, aber keiner war in der Lage dazu. Sie wurde mit Vorhaltungen und böses Dingen konfrontiert, sie wurde fertig gemacht, weil sie über eine Abtreibung nachdachte.
    Mit mir wollte sie ursprünglich nicht darüber sprechen, weil sie wusste, dass ich nur zwei Wochen zuvor mein Baby verloren hatte...
    Aber da ich ihre Schwangerschaft sofort erraten hatte... Naja, sie meinte auch zu mir, dass sie über eine Abtreibung nachdächte und fragte mich, ob ich sie nun dafür hassen würde...
    Man, was habe ich geheult... Ich hätte sie niemals dafür hassen können.
    Wir sprachen über ihre Situation, sie war schon AE mit einem Kind. Die Tochter war gerade etwas "schwierig", aber alles auf dem Weg der Besserung. Der Vater des Babys wollte keine Beziehung. Sie traute sich ein weiteres Kind nicht zu, sie wollte nun endlich wieder beruflich Fuß fassen, Geld verdienen, in eine bessere Gegend ziehen, ihrer Tochter eine gute Schulbildung ermöglichen, ...
    Ich habe damals nur gesagt, dass es mir nicht zustehen würde, über sie zu urteilen. Ich könnte die Abtreibung verstehen, ich könnte das austragen des Babys verstehen. Sie müsse die Entscheidung fällen und ich würde sie mittragen und ihr beistehen.


    Sie hat abgetrieben, und ich habe sie in die Klinik begleitet und auch nach Hause gebracht, ich habe den Tag bei ihr verbracht und mich um ihre Tochter gekümmert.


    Ich finde einfach, dass wenn eine Frau sich zur Abtreibung durchringt, dann hat sie vermutlich dafür ihre guten Gründe. Niemand hat darüber zu urteilen, das steht uns nicht zu.


    Es ist wichtig, dass über solche Themen gesprochen wird, aber wie immer wenn es das Thema Tod betrifft wird es gerne totgeschwiegen.

    Wir Frauen sind Engel...


    ...Und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir eben weiter...
    ...auf einem Besen!!! Wir sind ja schließlich flexibel...

  • An alle die, die hier ihr persönliches Erleben geschrieben haben, ich bin einfach nur geschockt, traurig, und voller Mitgefühl.


    Ich finde auch, so ein schwieriges Thema sollte nicht tabuisiert werden, weil es einfach auch ein wichtiger Einschnitt im Leben einer Frau ist....keine Frau die vor der Entscheidung steht: Kind behalten oder nicht? sollte in einer solchen Situation allein sein müssen. Weder während der Entscheidungsfindung noch danach......
    Die Gründe für einen Abbruch sind immer individuell, und es steht niemanden zu, eine Frau deswegen zu verurteilen.


    Ich selbst habe nie vor der Entscheidung gestanden, weiss aber, dass ich immer für das Leben bin.


    Meine beste Freundin hat vor ein paar Jahren einen Abbruch vornehmen lassen ( sie hatte schon drei Kinder ), und hat es mir erst danach erzählt. Ich war damals mit diesem Thema überfordert, heute schäme ich mich, dass ich ihr nicht beistehen konnte. Sie hat in all den Jahren auch nur 1 oder zwei mal darüber gesprochen.....und das auch nur am Rande.
    Sie hat diese Entscheidung damals zusammen mit ihrem Mann getroffen, und ich habe ihr danach gesagt, wenn ihr euch so entschieden habt, ist es in Ordnung- mehr nicht.


    Heute würde ich anders handeln, ich würde eine Frau begleiten und beistehen und helfen wo ich kann.


    Verzeih mir, dass ich es nicht besser wusste.....

    Verzage nicht, es geht immer weiter- ob Du willst oder nicht willst- Also mach das Beste draus

  • Hallo
    2008 habe ich mit 2 kleinen Kindern dank Hilfe meines Mannes in die Berufstätigkeit gefunden ohne ausbildung habe ich einen Job bekommen der mir spass machte. Nach 21 tagen in arbeit erfuhr ich das ich schwanger bin. Der lütte geradr mal 2 Jahre alt und schlief nachts immer noch nicht durch. Kleine Wohnung ,weil das Finanzielle absolut knapp war. Mein Mann musste KU und EU an seine Ex zahlen, was uns selber ans hartz 4 bindete. Ja meinMann Arbeitet als Marktleiter mit einem prima Gehalt und wir mussten dennoch Hartz4 beantragen und bekammen es auch,weil er sein halbes Gehalt an Ex und Kind Überweisen musste.
    Der schock war gross als ich den Test in den Händen hielt, ich heulte und rief meine Mutter an. Sie stand absolut hinter mir und ich sagte gleich,daß ich dieses Kind nicht bekommen kann. Sie war die einzige die davon wusste.
    Mein Mann kam nach Hause ich heulte immer noch, er wusste warum. Er fragte mich was nun? Ich sagte knall hart, ich will das Kind nicht.
    Ich ging zum FA , dann zur Beratungsstelle. na klar wird einem da versucht das Kind schmackhaft zu machen, auch verstand die gute Frau nicht,daß es Finanziell einfach nicht drin war ein Kind zu bekommen. Der Unterhalt musste ja weiterhin gezahlt werden da konnte neimand was dran drehen. Auch als sie mich fragte ob ich etwas fühlen würde, da habe ich knall hart gesagt nein ich empfinde nichts für dieses Kind.
    Eine Woche später war es dann soweit. Mein Mann war die ganz ezeit bei mir. Als ich aus der Narkose aufgewacht war , fragte ich ihn kurz , ob es richtig gewesen ist, er sagte ja und ich nickte.
    Ich durfte nach 2 stunden nach Hause und konnte endlich wieder normal Essen (litt die ganze zeit an Übelkeit und Erbrechen). Ich habe es ehrlich gesagt nie Bereut bis heute nicht. Ich weiss das es meinem Sternchen oben besser geht als damals bei uns.
    Aber ein zweites mal würde ich es trotzdem nicht machen. Heute wäre es 3 1/2 Jahre alt.


    Lg

  • Auch wenn ich gleich gesteinigt werde aber ich habe eine ganz andere Meinung dazu.


    Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes. Er hat uns als würdig genug befunden ein Kind auszutragen und zu erziehen. Und wer gibt uns das Recht, dieses Geschenk zu töten? Wer gibt uns das Recht über Leben und Tot zu entscheiden? Ich bin gegen Abtreibung....denn das ist Mord.


    Sicher hat jede Frau das recht über ihren Körper selbst zu bestimmen. Und Frauen, die aus schlimmen Gründen (Vergewaltigung) schwanger werden und dann abtreiben, kann ich auch verstehen. Aber ich kenne Frauen, die abtreiben, weil ihr Kind einfach unpassend kommt oder durch einen Gendefekt behindert wären (aber trotzdem lebensfähig) und in ihren Augen einfach nicht perfekt genug sind.


    Wie gesagt, dass ist meine Meinung. Und ich hoffe, es wird nicht als Angriff gesehen.

  • Ich denke, dass ist durchaus eine Sache, die jeder für sich entscheiden muß, da gibt es kein " das ist richtig -das ist falsch".


    einige erinnern sich bestimmt noch an den kleinen Valentin.


    Ich war damals ja auch noch schwanger, etwa genauso weit wie die Mutter des Jungen. (mit 2-3 Wochen Unterschied). Und ich hab irgendwann - noch vor dem Fetozid - Rotz und Wasser heulend da gesessen und zu dem kleinen Wesen in meinem Bauch gesagt, dass ich das nicht könnte. Ich hätte sie trotzdem bekommen. Ob das besser gewesen wäre? Ich weiß es nicht. :frag


    Mein kleiner Neffe ist 3 Monate älter als meine Tochter. Aber wären er oder meine Nichte behindert gewesen, und man hätte es frühzeitig festgestellt, dann wären sie nicht zur Welt gekommen. Meine Schwester hätte das einfach nicht gekonnt. Ich glaube aber nicht, dass es sie zu einem schlechteren Menschen macht. Sie wußte, dass sie so eine Kind nicht erziehen kann, ganz besonders nicht, wenn es geistig beeinträchtigt gewesen wäre. Und ich war mir immer sicher: auch das würde ich schaffen. Gott sei dank standen wir nie vor der Wahl, aber beide waren wir uns ganz sicher ,wie wir uns in so einer Situation entscheiden würden.


    Und auch die Entscheidung gegen ein Kind aus anderen Gründen ist nicht zwangsläufig falsch. Auch das hätte ich nicht gekonnt, da bin ich aber durch meine Mutter vorgeschädigt: sie hat vor mir einmal abgetrieben. Und sie hat noch viele viele Jahre später darunter gelitten. Aber wer weiß, wie viele Kinder nicht leiden mussten, weil sie gar nicht erst geboren wurden.

    Einer muss mal anfangen mit dem aufhören...

  • "Danke" kleiner Engel, dass du diesem Thread, in dem Frauen, die abgetrieben haben, von ihren Ängsten, Nöten und Erfahrungen schreiben, diese absolut notwendige moralische Unterstützung gibst. :kopf