Beiträge von die cola

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    Ein fettes Hallo in die Runde!


    Was ist in den letzten 1,5 Jahren passiert?

    Viel und irgendwie nichts. Es ging weiter auf und ab, mal gut, mal bescheiden, mal richtig Mist. Letzten Endes bis Karneval diesen Jahres. Gab es ein Schlüsselereignis, dass alles weitere obsolet gemacht hat. Ich hatte die Faxen mehr als dicke, Ende erreicht.

    Ihr werdet lachen, Corona kam über Nacht. Gestatten HotSpot Deutschland, ab in den Lockdown vor allen anderen.

    Die Organisation in der zugegeben schweren Zeit, hat uns als Team gefordert. Zuerst mehr als funktional.
    Eine Grenze war überschritten, ich habe sie klar formuliert und nicht mehr nachgegeben, aber bin sinnlosen Diskussionen und Konflikten aus den Weg gegangen. Das hat was bewegt.

    Jetzt sind wir ein paar Monate weiter. Zwischen uns hat sich eine neue, andere Selbstverständlichkeit entwickelt und neues Vertrauen. Die Achtung ist eingezogen.
    Beruflich hat sich bei mir manches getan. Meine Arbeit fordert von mir Selbstbewusstsein. Kann ich 🤟🏻
    Er hat auch einen anderen Weg eingeschlagen. Das zunehmende Alter unserer Kiddies entspannt und manchmal spannt das Pubi-Gehabe auch 🤷🏼‍♀️
    Im Garten haben wir einiges angebaut. Ich mag unsere Naturverbundenheit und Können.


    Nach wie vor gibt es keine Garantie, grad geht’s gut.


    LG,

    die cola

    Danke! Es fällt mir schwer, Zeit zu geben. Es gibt Tage, da ist es gut und dann wieder das krasse Gegenteil. Wenn es das Gegenteil ist, ... puh. Ich verliere die Hoffnung. Ich merke, mit jeder Enttäuschung, reißt der Riss stärker, schneller. Gefühlt dauert es nicht mehr lang, bis es endgültig Knack macht. Hier passieren Sachen, die ich meinen Kindern nicht vorleben wollte. Genau das wollte ich nicht.

    Meine Große findet unser Leben so lala, hat aber wahnsinnige Angst, ihn zu verlieren und die Kleine auch ohne Papa dasteht.


    Ich habe Angst, wenn es dazu kommt und was da kommt. und zu schnell aufgeben möchte ich auch nicht.


    VG,

    cola


    PS: Haus ist trotzdem gut.

    Hi in die Runde!


    Wir sind kurz vor Weihnachten in unser neues Heim eingezogen. Wir fühlen uns alle wohl. Die zwei Kinder haben die Zimmer erobert und auch wir mögen unser neues Heim.


    Über die Sanierungszeit haben sich Freundschaften verändert oder komplett erledigt. Manchmal sehr seltsam. Mitmeinem Mann ist es überwiegend besser. Wir zwei sind ziemlich fertig. Aktuell kann ich nicht allzu viel mit ihm anfangen und ja,mein Blick auf ihn hat sich ganz klar verändert. Ebenso meine Bereitschaft und NEIN kann ich auch sagen. Wahrscheinlich gehört all das dazu. Ich gebe uns noch Zeit.


    Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Start ins neue Jahr!

    die cola

    Hallo an euch alle!


    Vielen Dank für all eure lieben Worte und Antworten!


    Ich glaube, wir kommen aus dem Tief raus :schwitz

    Wir haben uns Unterstützung für uns geholt. Meinem Mann geht es auf der Arbeit um Längen besser und das Haus, ja, das wird nach der Entkernung langsam wieder aufgebaut.


    Es wächst so nach und nach. Manchmal bricht links und rechts im Bekannten- oder Familienkreis jemand oder etwas weg, aber gut. Ein Schritt nach dem anderen. Und es ist eine große Herausforderung bei uns zu bleiben. Solange unsee Familien nicht mitmischen klappt unser Alltag auffallend gut.

    Vor drei Tagen haben wir unseren siebten Jahrestag gehabt...vielleicht werden es noch ein paar.


    LG,

    cola

    wie läuft es denn? Gab es eine Finale oder lebst du immer noch von Ultimatum zu Ultimatu

    Mal auf, mal ab.

    Wir waren tatsächlich bei der Eheberatung, haben den Sommer überstanden. Unsere Belastung ist enorm auf vielen Ebenen. Als I-Tüpfelchen hat er auf der Arbeit eine richtig fiese Situation. Ich muss gestehen, ich wüsste nicht, ob ich nicht schon das Handtuch geschmissen hätte. Er geht jeden Tag tapfer hin.

    Zu Hause ist es schwierig. Mal durchaus gute Tage. Manche gute Auseinandersetzungen und dann wieder genau das Gegenteil. Vor zwei Wochen ist mir die Puste ausgegangen und hab die Trennung schon ausgesprochen. In der Ruhe fühlte es sich richtig Shite an...für uns beide. Zusammengerauft - auch ganz gut. Ob wir den Hügel geschafft haben oder schaffen :frag

    Wenn ich wüsste, dass es "nur" eine weitere schwere Zeit ist, durch die wir müssen. Meine Ma meinte, nach unserer ganzen Geschichte mit dem vorherigen Haus und Rückabwicklung etc., sollten wir gnädiger zueinander sein.


    Das Haus möchte ich auf keinen Fall halten. Dafür müsste ich mein Leben hier bleiben wollen. Ist wenigstens der Gedanke vom Tisch.


    Geld möchte ich auch keins "weghamstern". Kein Unrechtmäßiges und vorallem möchte ich meinen Schwiegereltern mit Sicherheit nicht das Geld vorenthalten. Da ich nicht weiß, wie ich das friedlich mit ihm geklärt bekomme, soll er es im Härtefall mit ins Grab nehmen. Fair soll es bleiben. Das hört bei ihm beim Geld auf.


    Das schlimmste ist für mich nach wie vor, dass er tatsächlich die Kinder trennen möchte. Das ist für mich unbegreiflich. An den Punkt, weiß ich auch nicht, ob man als Eltern so Ego sein darf und sich trennt. Bzw. womit man den Kinder einen größeren Schaden zufügt?!

    Klar kann man mit Gerichg unf Jugendamt und Gutachten...herzlich willkommen in der größten und schlimmsten Zerreißprobe für die Kinder :flenn


    Bis jetzt halte ich noch durch. Wobei ich zugebe, dass meine Entscheidung für diesen Charakter im alltäglichen Leben auf den Prüfstand steht.


    lg,

    cola


    Das sind ja blöde Neuigkeiten ... .
    Ist da gar nichts mehr zu retten ?


    Ich wüsste nicht mehr wie. Wir brauchen dafür uns beide und auch die Bereitschaft, sich seinen Anteil anzuschauen. Solange die Schuld gesucht wird, dreht es sich.
    Wir können nicht gut miteinander über Empfindungen oder Probleme reden, ohne, dass sich der andere angegriffen fühlt. Einen gemeinsamen Konsens finden wir nicht. Wir vertragen uns, aber bei der nächsten Gelegenheit ist das Thema wieder auf dem Tisch. Die Spirale nimmt seinen Lauf...
    Wir beide mögen nicht mehr so unser Leben und die Beziehung leben. Jetzt soll ich mir immer etwas überlegen, mich entschuldigen und entscheiden. Fast jeden Tag habe ich ein Ultimatum bis abends auf den Tisch. Gespräche eskalieren.


    Gestern Abend sah es zuerst gut aus. Mein Mann hat eine Eheberatung oder einen Familienrat mit Oma, Opa etc. vorgeschlagen. Eheberatung find ich gut. Familienrat...die können auch nicht unsere Probleme lösen. Danach ging es wieder um Schuld und was ich für nen Mist mache, dass es bald wieder eskaliert ist.
    Heute morgen wieder die Gretchenfrage mit einen Ultimatum bis heute abend, sprich friss oder stirb. Ich soll mich entschuldigen. Ich sehe keine Lösung.
    Vor drei Jahren oder so waren wir zweimal bei einer Beratung. Fand er blöd. Ich bezweifel, dass er sich nach seinen Vorschlag nach einer Eheberatung umschaut. Ich tue es nicht mehr und laufe ihm nicht hinterher.


    Als ich heute gesagt habe, dass ich die Schuld gerne auf mich nehme, wenn es ihm hilft, war er richtig erleichtert und meinte, dass ich es endlich einsehe. Nur ändert das etwas ?-( Das Verhältnis gefällt mir nicht.


    Ich fange Montag meinen neuen Job an, mir schlägt das Herz bis zum Hals. Ich fühle mich wie auf rohen Eiern. Es tut mir so unendlich leid für die Kinder :flenn und für uns. Und ja, natürlich liebe ich ihn noch.

    Hallo alle miteinander,


    nun sieht es aus, als wäre ich kurz nach meinem letzten Beitrag wieder öfter hier unterwegs.
    Tatsächlich denke ich ernsthaft über eine Trennung nach. Für mich hängt es von den nächsten Tagen ab, die Luft fühlt sich eng an.


    Ihr alten bzw. erfahrenen Hasen, ich bin auf eure Coolness angewiesen. Rosenkrieg oder Schlammschlacht hab ich kein Interesse dran. Doppelt auf die Trennung zahlen möchte ich auch nicht.


    Wie verläuft eine Trennung nach der Entscheidung? Wo muss ich das Trennungsjahr anmelden? Ich kann äußerst schlecht einschätzen, wie es mit ihm wird. Ich weiß, der Vater war äußerst stur bei seiner eigenen Scheidung. In seiner Familie ist ein Rechtsanwalt vertreten.


    Unsere Situation ist eigen. Ich schildere sie kurz.
    Ich war AE mit meinem großen Kind. Mein Mann ist von meinem Kind "adoptiert" worden und dessen erwählter sozialer Vater. Gemeinsam haben wir ein weiteres leibliches Kind. Verheiratet sind wir seit der Schwangerschaft, knapp 5 Jahre.


    Wir haben vor 1,5 Jahren ein Haus mit großen, verdeckten Mängeln gekauft. Das Haus wurde rückabgewickelt. Parallel wohnen wir seitdem weiterhin im Mietshaus, in dem wir seit fast 6 Jahren wohnen und stemmen die doppelte Belastung mühsam, aber packen es. Um den Kredit zu "retten" mussten wir eine alternative Immobilie finden. Eine Immobilie haben wir gefunden. Da die Immobilie einen abweichenden Wert zur zuvor gekauften Immobilie aufwies und die neue Immobilie gefühlt etwas zu klein war, haben wir mit geplanten Anbau einen ähnlichen Wert erreicht. Der Kredit war überwiegend gerettet.
    So, in den letzten Wochen haben wir gemerkt, dass wir keinen Anbau benötigen. Sprich, im Endeffekt könnte es zu einer weiteren Rückzahlung inkl. Vorfälligkeitszinsen kommen.
    Im Haus haben wir bereits die Elektrik angepackt, Bad muss neu (echt eklig) und der Brenner der Heizung muss getauscht werden. Türrahmen sind rausgerissen. Im Endeffekt würde ich im Fall einer Trennung gerne das Haus übernehmen. Ich weiß nur nicht, ob ich das umgesetzt bekomme. Finanziell und auch vom Aufwand. Wo muss/kann ich mich erkundigen?
    Meinen bisherigen Job habe ich gekündigt, weil ich eine Stelle auf der halben Strecke gefunden habe. Sprich, ich bin erstmal in der Probezeit bis Ende des Jahres.


    Ich möchte nur ungern die Kinder trennen. Natürlich möchte ich mein großes Kind nicht "hergeben" (außer es würde das wollen). So hätte ich evtl. beide, wenn mein Mann sich damit einverstanden erklärt. Unterhalt möchte er angekündigt nicht zahlen. Davor nimmt er das Kind zu sich. Unterhalt für das große Kind erhalte ich ebenfalls nicht. Am liebsten möchte ich ohne jegliche Unterhaltsklagen durchkommen. Zur Not alleine. Keine Kriege wegen Kohle, mir ist mein Frieden wichtiger. Kriegt man das hin?


    Da ich nicht weiß, wie er reagiert, was muss ich an Unterlagen kopieren o.ä.? Wir haben ein gemeinsames Konto zum Sparen. Dort ist das Geld von der Rückabwicklung drauf. Inklusiv der Beträge, die wir aus unseren Familien bekommen haben. Aus meiner Familie kam der geringere Anteil, trotzdem würde ich den Teil gerne auf mein Sparbuch packen. Ansprechen werde ich das nicht können, "einfach machen" wird er auch sehen. Zudem war ein Betrag an den Fortbestand unserer Ehe geknüpft. Theoretisch müsste ich die Hälfte diesen Betrages ebenfalls "sichern", um ihn zurückzahlen zu können.


    Wenn das Haus in den gerupften Zustand verkauft wird, weiß ich nicht, wie ich meinen Anteil der Vorfälligkeitszinsen stemmen soll. Zudem muss ich den größten Teil der Möbel anschaffen. Kaution berappen, wenn ich doch in eine Wohnung ziehen muss. Oder kann ich evtl. auch in unserem Mietshaus wohnen bleiben, obwohl unsere Vermieter keine AE's möchten?


    Persönlich habe ich natürlich Angst vor der Situation. Besonders vor seiner Wut. Ich hoffe einfach, dass es gut wird...schnell für uns alle. Ich bin ziemlich traurig darüber, seh aber auch, wie ungesund die Situationen für uns sind.


    LG,
    die cola

    Vielen Dank an alle für die Zeit :thanks:
    Und für alle einen guten Weg in die Zukunft, sowohl für die alten und neuen "Wir".


    Mir persönlich hat das Forum und die Leute hier viel auf meinem Weg gegeben. Seit einigen Jahren schaue ich nur noch sporadisch ins Forum, seh noch den ein oder anderen User. Ich finde es klasse, dass ein Teil der Gemeinschaft weiter überdauert. Das war und ist oft eine Herausforderung, dafür Chapeau :blume


    die cola

    Hallo!


    Mir sind heute die Schuppen von den Augen gefallen...
    Wir waren heute beim Notar und irgendwann habe ich das Thema Erbfolge angesprochen. Die Antwort hat mir die Augen geöffnet, mich entsetzt, wachgerüttelt...ein fast nahezu einwandfreies Patchworkthema, worüber ich mir nahezu wenig Gedanken gemacht habe.


    Man kommt zusammen, bringt meist Kinder mit, lebt zusammen und evtl. folgt eine Hochzeit, evtl. baut man Vermögen auf, kauft ein Haus bekommt noch ein Kind oder zwei oder drei o.ä.
    Alle sitzen in einen Auto, haben einen Unfall. Nehmen wir an, die Familienmitglieder sterben. Abhängig von der Sterbefolge, kommen da Erbfolgen zustande, die logisch sind, aber kaum einer bedenkt. Zumindest habe ich noch nie mit jemanden über diese Thematik so konkret gesprochen. Bisher habe ich nur die Erbfolge innerhalb unserer Kleinstfamilie bedacht, aber all die ganzen anderen Konstellationen :wow


    Ich kann nur jeder Patchwork-Familie raten, sich damit näher auseinanderzusetzen.


    Lg,
    cola

    Genau, es geht darum, dass meine jetzigen Führungskräften erfahren, dass ich mich bewerbe.
    Um Diskretion bitte ich immer, mein jetziger Arbeitgeber ist im Lebenslauf anonymisiert und ich nenne ihn nicht im Gespräch. Telearbeitsolatz habe ich mir bereits erarbeitet :rotwerd Wie gesagt, ich befinde mich in einer relativ guten Position. Es geht mir um Entwicklung(-möglichkeiten).


    Ich frage, weil ich mal sehr schlecht Erfahrungen gemacht habe. Ich habe mich beworben, der Datenschutz wurde nicht eingehalten und mir die fristlose Kündigung unter die Nase gehalten. Natürlich ging das vor Gericht. Seitdem bin ich unsicher.


    Ich danke euch und wage mich...die Logik schreit danach :-)
    Lg

    Hallo!


    Derzeit habe ich einen festen Job. Er ist ok.
    Ich möchte mich in meinem Unternehmen bewegen. Ob das klappt, weiß ich nicht. Manches wird ausgesessen.


    Jetzt habe ich eine Stellenausschreibung gesehen, weniger Fahrtzeit (pendel derzeit mind. 1 std, 1 fahrt). Zudem fragen die eine Qualifikation ab, die ich noch nicht habe, aber die ich auch unabhängig von der Stelle ins Auge gefasst habe.


    Haken an der Sache...Ich weiß, der Mann einer Personalerin bei uns arbeitet dort :ohnmacht:
    Und nu??? Darf man sich trotzdem bewerben? Was kann da auf mich zukommen? Rechtlich kann mir kaum einer etwas, oder? Bewerben darf ich mich?!? Oder kann man mich kündigen?
    Ich weiß, dass es den Datenschutz gibt, aber habe auch schon schmerzlich die Erfahrung gemacht, dass der auch gerne lapidar gehändelt wird.


    Danke und lg

    Hi!


    Ah, da war wohl etwas missverständlich...

    Wenn Geld über ist zum sparen solltet ihr BEIDE ein Polster anlegen können
    Kann doch nicht sein, daß Du nach einer Trennung leer ausgehst.


    Das Geld, was jeder für sich hat, ist zum Sparen gedacht bzw. das jeder seine "Spaßkosten" davon deckt, sprich Klamotten, Männer- bzw. Mädelsabend etc. pp. Im Endeffekt haben wir dann auch das Polster, Geld zurückzulegen.
    Wir geben anteilig in die Haushaltskasse, von der die Gemeinkosten und die Kosten für die Kinder bestritten werden.



    Es geht so GARNICHT Dich so abhängig zu machen. Das hat auch mit Hochzeit nix zu tun. Ich würde übrigens keinesfalls Lstkl 5 wählen, sondern 3/3 . Kommt aufs Gleiche raus...nur dass man das Geld nicht gleich sondern erst mit der Lohnsteuererklärung bekommt.


    :blume Die 3 habe ich nicht hergegeben :) und die Steuerrückzahlung ist bisher auf unser gemeinsames Sparkonto geflossen.



    Aber so lange du den Hauptteil übernimmst, muss es einen Ausgleich geben.


    Das sehe ich auch so.



    Denn sonst verzichtet man auf solche Dinge weil ja vielleicht das Kind gerade ne Jacke braucht oder so.


    Genau so ist es bisher gelaufen. Das ist der Grund, warum ich die Kontotrennung mittlerweile gut finde. Ich störe mich an den Anteilen.


    So nen kompletter Unterdrücker ist er nicht...zum Glück. Vielleicht vertue ich mich auch, weil ich die Rechtslage nicht einschätzen kann.
    lg,
    cola

    Danke für Deinen Vorschlag, Hexenmama. Ich behalte mir Deinen Vorschlag im Hinterkopf. Zur Zeit habe ich dafür keine Bereitschaft in mir. Er wird das nicht mitmachen und wenn, dann nur auf Drängen. Da hab ich auch keine Nerven für. Meinem Empfinden nach möchte er das machen oder halt nicht. Familienaufstellung alleine...ja, wär denkbar.
    Ich selber habe natürlich meine Titschen mitgebracht, die ich für mich in den letzten Jahren aufgearbeitet habe. Das war anstrengend. Ich habe das Bedürfnis, einfach mal Ok zu sein. Einfach die cola ohne, dass jemand Optimierungen für mich bereithält oder wo ich noch dran arbeiten muss. Da gibt es auch so noch genug...ein großer Punkt ist dabei mit Sicherheit zu Vertrauen.
    Genau den Punkt merke ich für mich immer stärker...Vertrauen und die Abhängigkeit, die sich durch die Heirat ergibt, geht mir tief ins Mark. Ich habe eine solche Angst davor und mittlerweile seit fast 3 Jahren dabei, dass ich durchdrehen könnte. Halten wir fest...Heiraten ist nicht für jeden gemacht oder nicht jede ist für's Heiraten gemacht :lach
    Wie dem auch sei...Scheiden und als Paar zusammenleben wie zuvor geht auch nimmer.


    Nun zurück zum eigentlichen Thema...Geld.
    Mittlerweile haben wir einige Diskussionen durch. Er arbeitet 40std, ich bin noch bei 24std im EZ. Mein Vertrag beläuft sich auf 30std nach EZ. Mein Mann hat ein Konzept im Kopf, davon weicht er auch nur wenig ab. Fakt ist, er hat mehr Geld als ich für sich zur Verfügung, nahezu 1/3 mehr als ich. Er möchte das Geld für uns sparen, über große Anschaffungen werden gemeinsam entschieden. Mir stößt dabei übel auf, dass dieses Geld auf seinen eigenen Konto bleibt. Klar verdient er mehr. Ich halte ihm auch dafür den Rücken frei. Sein Argument ist, er hat auch schon vor uns 40Std gearbeitet, ich nicht. :hae: Nun ja.
    Ich bin mit meinen Stunden wegen unserem zweiten Kind runtergegangen. Ja, ich weiß, typische Frauenfalle. Auf der anderen Seite, schauen wir uns in Deutschland um...die Emanzipation hat uns in der Hinsicht noch ein Schäufelchen drauf gepackt. Es ist schwierig, einen anderen Weg zu finden, der auch den Kindern gerecht bleibt und vom Arbeitgeber getragen wird. Gut, Glückwunsch cola, du bist bei so isses.
    So, das Konzept, dass mein Mann da im Kopf hat, kann ich akzeptieren, wenn ich wieder 30Std arbeite. Dazu kommen noch pro Tag 2 Std pendeln. Sein Argument ist, dass ich nicht mehr arbeiten muss, er das Geld für uns spart wg Haus.
    Ich habe Angst mich darauf einzulassen. Was ist, wenn wir ein Haus kaufen? Zückt er dann sein Gespartes und sagt, das ist meins! Geht das überhaupt? Gespartes, dass irgendwie gemeinsam erwirtschaftet ist, als sein Vermögen zu deklarieren? Hat das Folgen? All diese Fragen wären mir sehr viel egaler, wenn ich mit meinen 30Std immer noch weniger erwirtschafte, aber das Verhältnis ist für mich stimmiger.
    Im Endeffekt kotzt es mich an, dass man so um Geld falschen muss. All das entspricht nicht annährend meinem Naturell. Ich habe immer geschaut, dass ich genug Geld zum Leben habe, aber habe nie drauf gesessen. Bei einer Familie war ich immer der Meinung, dass man sich für einen gemeinsamen Weg entschieden hat und auch gemeinsam schätzt, was mein gemeinsam erwirtschaftet. Wie auch immer der Anteil aussieht, den man zur Familie beiträgt...und wenn es "nur" der Haushalt ist.
    Und ja, mich trifft das und erschüttert mich.


    lg,
    cola


    Du hattest kein (eigenes) Konto? :wow


    boah, ich hätt nie geglaubt, dass es das noch gibt.... ich bin echt von den Socken :rotwerd


    Doch, hatte ich die ganzen Jahre zuvor. Durch Umzug und Heirat und Schritt in Familie haben wir uns für ein gemeinsames Wirtschaftskonto entschieden. Hab mich deswegen auch nicht schlecht gefühlt, da wir gleichberechtigten Zugriff haben. Unsere jeweiligen Sparpötte sind bestehen geblieben.


    Ist stimmt schon, es hakt nicht nur am Geld. Wir beide wollen, aber kriegen die Kurve nicht. Wir sind beide Scheidungskinder, unsere Familien irgendwie prekär... Viele schaffen die eigene Familie, obwohl sie schwierige Scheidungs- und Familienhintergründe haben. Wir drehen uns im Kreis und trotzdem, schaut man zurück, haben wir uns entwickelt.


    Trennen ist irgendwie auch keine wirkliche Option. Ich bin derzeit davon überzeugt, dass wir es bereuen würden und es fühlt sich falsch an. Wir sind nicht umsonst zusammen. Und der zweite Punkt ist, dass er die Kinder trennen würde. Die Große ist Beutekind, die Kleine gemeinsam. Ich finde es Unrecht, den Kindern so eine Trennung oder einen Rosenkrieg anzutun.


    Wie es sich entwickelt oder ich auch unseren Sinne die Entwicklung beeinflussen kann, weiß ich nicht.