Trennung, Frau möchte ausziehen und das Kind mitnehmen

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  • Aber overtherainbow, die Entscheidung, wo ein Kind besser lebt, wird doch nicht danach entscheiden, wo die Gefahr eines Umzugs am geringsten ist...

    Sonst hätte ich damals so kurz vor Studiumsabschluss echt miserable Karten gehabt.

    :) jein


    Wenn es darum ginge ein Residenzmodell zu haben und sich dann die ET nicht einig sind bei wem, unter Umständen nicht. Und selbst da würde ich die Kooperationsbereitschaft eines ET der dem Kind das eigenständige erreichen des anderen ET ermöglicht, positiv werten wollen.

    Einen Konsens haben die Eltern, Ehrlichkeit von beiden vorausgesetzt, doch schon erreicht. Ein Wechselmodell.

    Aus meiner Sicht hat der ET der schon ohne Absprache und Einigung den größten Teil in trockenen Tüchern hat, vergessen hat, dass er vielleicht TU zahlen muss, seine Arbeitszeit reduziert, nen Kredit aufnimmt, erstmal nur eine räumliche Trennung will und keine Scheidung (;)) und den zukünftigen EX schon daran hat teilhaben lassen, wie er räumliche Distanz zwischen Kind und Vater gebracht hat, durchaus ein bisschen was ein zu zahlen auf das gemeinsame „Elternkonto Vertrauen“.

    Findest Du nicht?


    Das wäre sicherlich anders, wenn (Hypothese!), ich nicht annehmen würde, dass die KM sowieso nicht vorhat ein WM zu leben. Spätestens zum Wechsel auf die weiterführende Schule ist die Dame mit Kind weg. Wäre meine Prognose.


    lg von overtherainbow

  • Und sicher dass der kV nicht umzieht? Die arge wird sicher auf dauer die vier Zimmer nicht übernehmen?

    Der KV zieht um, lässt den elterlichen Betrieb und die Eltern zurück?

    Ne sicher sicher nicht.

    Der KV zieht um, weil er die Wohnung nicht halten kann?

    Das schon eher.


    Wenn beide ET den Status Quo so beibehalten, also ohne Ummeldung, bleibt das ABR bei beiden und er kann laut Volley doch gar nicht so einfach wegziehen, oder?


    lg von overtherainbow

  • Ich verstehe das schon, ich finde bisher nur kein Indiz für einen weiteren wegzug... Und wenn das in nem Jahr möglicherweise doch sein sollte und es zuvor ein praktiziertes Wechselmodell gab wäre dann tatsächlich eine neue Überlegung nötig.

    LG Campusmami



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  • Weil sie dann noch weiter finanziell im Nachteil ist. Kindergeld und Kinderfreibetrag sind die Argumente.

    Bisher hat sie die Familie finanziert und sich hauptsächlich um das Kind gekümmert. Er scheint an dieser Situation nichts ändern zu wollen, also bleibt auch beim wechselmodell die finanzielle Verantwortung für Klassenfahrten, kleidung, hobbies und Co weiterhin bei ihr. Also sollte sie auch kindergeld und Freibetrag bekommen. Im Gegenteil, sie zahlt ja sogar trennungsunterhalt, soviel hat er ja schon abgesichert und auch die Krankenversicherung fürs Kind.

  • Weil sie dann noch weiter finanziell im Nachteil ist.

    Und genau das lässt mich (aus der Ferne) vermuten, zusammen mit den Dingen, die ich vom TS gelesen habe, dass sie eben ihre Interessen im Zentrum sieht und nicht notwendigerweise das, was für das Kind gut, richtig und wichtig ist. Natürlich spielen die Finanzen eine Rolle, das muss man auch durchrechnen, aber wenn man gemeinsam ein Kind hat, dann ist man - so man verantwortlich handelt - auch gemeinsam dafür verantwortlich, die Zukunft für das Kind auf eine gute Basis zu stellen, nicht nur wirtschaftlich gesehen.


    Da sehe ich bei der KM eigentlich nur Beharren auf ihren Vorstellungen, und das ist mir eigentlich ein bisschen wenig. Ihre wirtschaftlichen Argumente wirken auf mich unglaubwürdig, weil vorgeschoben. Da bin ich wohl auch nicht der einzige, der das so sieht.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Und weil der Vater sie als geldversiert einstuft, muss sie die Vertrauensbasis liefern?

    Ihr Plan ist vielleicht gar nicht böswillig. Sie zieht aus und dass sie das Kind mitnimmt, leitet sie aus der bisherigen Betreuungsverteilung ab. Jetzt sagt der Vater, er möchte sich ums Kind kümmern und seine Arbeitszeiten reduzieren. Das ist für sie ja auch erstmal eine neue Information. Auf die sie ja vertraut, indem sie das Wechselmodell als Kompromiss anbietet. Warum muss sie jetzt als vertrauensbildene Maßnahme zustimmen dass das Kind beim Vater gemeldet bleibt? Ganz ehrlich ich komme da nicht mit... Und meiner Meinung nach ist es tatsächlich Wolfi, der jetzt erstmal mit größerem Engagement im Alltag liefern müsste...

    LG Campusmami



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    Einmal editiert, zuletzt von campusmami ()

  • Und meiner Meinung nach ist es tatsächlich Wolfi, der jetzt erstmal mit größerem Engagement im Alltag liefern müsste...

    Wie soll das gehen, wenn die KM eigentlich das WM gar nicht will, das auch wirtschaftlich gesehen gar nicht drin ist ... für mich ist das auch nur vorgeschoben. Wenn er zum BET wird, dann hat er gar keine Chance, im Alltag zu zeigen, dass er es ernst meint.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • @musicafiades

    Er hatte mindestens 14 Tage Zeit mehr Engagement zu zeigen. Man bedenke, er ist 5:30 bis 19uhr bisher außer Haus und geht einer Selbständigkeit nach, die vielleicht irgendwas im die 1000€ einbringt.

    Sie dagegen sorgt für das haupteinkommen der Familie und kümmert sich vollständig um die Familie.

    Da würde jeder davon ausgehen, dass das Kind weiterhin so betreut wird: Mama kümmert sich um alles, Papa ist selbständig(ohne Mehrwert für die familie)

  • Mama kümmert sich um alles, Papa ist selbständig(ohne Mehrwert für die familie)

    Ich weiß jetzt gerade nicht, woraus Du das ableitest. Klar lässt sich das (als advocatus diaboli) so darstellen, vermutlich würde das auch von der KM bzw. ihrem Rechtsbeistand so dargestellt, aber das ist doch sehr abstrahierend. Aber vielleicht hast Du ja auch noch Ideen, die etwas mit der zukünftigen Perspektive für die Tochter, ihrer Erziehung und Entwicklung zu tun haben, ich lasse mich da gerne überraschen bzw. eines Besseren belehren.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Ihr Plan ist vielleicht gar nicht böswillig. Sie zieht aus und dass sie das Kind mitnimmt, leitet sie aus der bisherigen Betreuungsverteilung ab.

    Genau das ist das Problem. Sie macht das mit sich selbst aus, ohne vorher mit dem KV gesprochen zu haben ... und lässt auch gar keine anderen Alternativen zu. Unter gemeinsam verantwortlich gelebter Elternschaft stelle zumindest ich mir etwas anderes vor.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • paulaken,

    hast du die Seiten vorher gelesen,

    z.B. der Erwerb des Schwimmabzeichen...

    oder andere Dinge, die der Vater im Alltag gemacht hat..und die Mutter vielleicht mehr anwesend, dh aber nicht unbedingt aktiv! dabei, sondern mehr im Hintergrund (auf dem Sofa sitzend) bzw ihren Hobbies nachgehend

  • Unter gemeinsam verantwortlich gelebter Elternschaft stelle zumindest ich mir etwas anderes vor.

    Diesen Satz könnte die KM übrigens identisch sagen, wenn sie die bisherige Elternschaft bewertet. Und hätte mein größtes Verständnis.

    Und natürlich hat die Person, die die Person die eine Trennung ausspricht, sich vorher schon 2, 3 Gedanken über die Gestaltung gemacht. Und das natürlich auf der Basis der Vergangenheit. Ich finden das Wechselmodell einen Kompromiss und dass das nicht geht, falls es nicht geht, liegt ja nun auch wieder nicht an ihr.

    LG Campusmami



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  • Natürlich hat sie sich Gedanken gemacht,..auch wie es für sie am Besten wäre, in jeglicher Hinsicht,

    warum sollte deiner Meinung nach das WM nicht funktionieren können?

    Das es nicht geht hat musicafides geschrieben. Ich habe nur geschrieben, dass ich es schwer finde, sie dafür verantwortlich zu machen, falls es nicht geht.

    LG Campusmami



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  • paulaken,

    hast du die Seiten vorher gelesen,

    z.B. der Erwerb des Schwimmabzeichen...

    oder andere Dinge, die der Vater im Alltag gemacht hat..und die Mutter vielleicht mehr anwesend, dh aber nicht unbedingt aktiv! dabei, sondern mehr im Hintergrund (auf dem Sofa sitzend) bzw ihren Hobbies nachgehend

    Ja, habe ich. Aber das sind typische spaßdaddy Aktivitäten die man zwei mal im Jahr machen kann.

    Wer hält den Eimer, wenn das Kind sich übergibt? Wer streitet darum, dass Hausaufgaben gemacht werden müssen, wer sorgt für gesunde Ernährung,...

  • Das es nicht geht hat musicafides geschrieben. Ich habe nur geschrieben, dass ich es schwer finde, sie dafür verantwortlich zu machen, falls es nicht geht.

    Das ist zutreffend, und zwar auf Basis der Angaben, die wir vom TS her kennen. Auch andere haben schon geschrieben, dass man für ein funktionierendes Wechselmodell wesentlich mehr Ressourcen benötigt als ohne. Und das wird schon deshalb nicht funktionieren, weil nicht geklärt ist, wie ein "offenes" Wechselmodell praktisch aussehen soll. Darüber wurde jedenfalls meines Wissens noch nicht gesprochen. Ein Wechselmodell braucht bei strittiger Elternschaft einen ganz klaren Rahmen (was die Wechsel angeht), und von einem solchen habe ich bisher noch nichts gelesen.


    Es sind einfach (noch) zuviel ungeklärte Dinge zwischen den Eltern. Ihr ist vermutlich vieles klar, was er aber noch nicht weiß - für eine Zeitlang in der Nähe bleiben, dafür sorgen, dass (natürlich aus praktischen Gründen) eben faktisch kein Wechselmodell zustande kommt und Entsorgung des TS durch Wegzug.

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