Umgang mit Problemen in der Kita

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  • Hey!
    Also ich hatte heute einen mega stressigen und nervenaufreibenden Tag und das nur wegen eines Vorfalles heute in der Kita.Es geht darum das zum wiederholten male die Hausschuhe und Matschhose meines Sohnes nicht an ihrem Platz waren. Dieses sagte ich dann der Erzieherin die dann kurz nachschaute wo die Sachen sein könnten.Am Wochenende fand ein Flohmarkt in der Kita statt an dem die Fächer der Kinder leer geräumt werden sollten.Dieses hatte ich leider nicht geschafft.Wir haben eine Whattsapp Gruppe der Muttis und dort wurde mir dann mehr oder weniger nahe gelegt das ich selbst schuld daran bin das die Sachen weg sind.
    Als ich mich dann am nachmittag nochmals bei der Kita Leitung beschwerrte und da wohl auch meine Meinung äusserte dazu hiess es bloss: ja also die Haftung für die Sachen ü+bernehmen wir nicht das steht auch im Vertrag...Sie würde jetzt noch einmal in das andere Gebäude gegenüber gehen um dort nachzusehen da mein Sohn da am Freitag zuletzt war.Mh und komischerweise wareb die Sachen sofort zu finden.
    Da drückte sie mir die Sachden hörbar angepisst in die Hand.Na ja ich war vorher auch echt genervt und meinte nur das sie jetzt nicht unbedingt nachsehen müsse und ich würde eh alle Sachen mitnehmen um sie zu beschriften :S
    Aber jetzt mal im Ernst: ich hatte nie Probleme in der Kita und war immer lieb und nett und wenn ich mal ein einziges Mal etwas sage werde ich so behandelt??Habt ihr auh ähnliche Erfahrunbgen gemacjht?
    Bin gerade so traurig das es so gekommen ist.
    LG

  • In der Kita meiner Enkeltochter - offenes Konzept, sprich die Kids dürfen sich über 3 Etagen frei bewegen. Im Sommer der Garten dazu - wobei sie jetzt natürlich auch raus dürfen. Okay, nun kleidet sich meine Enkeltochter öfters um oder lässt einen Pulli oder sonstiges irgendwo liegen. D.h. beim Abholen rennst du durch 3 Etagen, um die Sachen zu suchen. Und glaub mal nicht, dass dir irgendjemand von den Erziehern dabei hilft. Tief durch atmen und auf das Ende der Kita warten, ich habe nun einige Kitas kennen gelernt...irgendwas ist immer nicht okay.

  • Dass Sachen bei so vielen Kindern verloren/verlegt werden, ist nunmal nicht völlig zu verhindern. Ärgerlich, aber man kann versuchen, dies zu dezimieren. Mich freut es auch nicht, Sachen neu kaufen zu müssen, aber das meiste taucht ja wieder auf.
    Es hilft dabei, alles gut und deutlich mit dem Namen des Kindes zu beschriften.
    Die Sachen eben vor dem Flohmarkt wegzuräumen hätte sicherlich höchstens 2 Minuten gedauert, sowas ist ja schnell gemacht. Wenn mans dann nicht geschafft/vergessen hat, ist es ja die logische Konsequenz, dass man sich auf die Suche macht und selbst aktiv in den Fundkisten etc. nachguckt.


    Finde ich nett von der Erzieherin, dass sie sich selbst auf die Socken gemacht hat zum Suchen! Wenn sie das bei Dutzenden von Kindern machen müsste, hätte sie sicherlich keine Zeit mehr für ihre eigentlichen pädagogischen Aufgaben.


    Bei uns hat es in der Kita immer gut geklappt, die Erzieher nach verlorenen Gegenständen freundlich anzusprechen, oft hatten sie einen Tipp oder eine Idee, wo Kind das letzte Mal damit war. Dass sie das bei der Anzahl der Kids aber nicht immer wissen können, liegt in der Natur der Dinge. Dann sucht man eben wie gesagt ein bisschen, hängt vielleicht einen Zettel auf, dass man etwas vermisst, und in vielleicht 90% der Situationen klärt sich alles....
    Wieso so eine Aufregung?

  • Wo hast du dich schlecht behandelt gefühlt? Wenn bei uns was nicht am Platz ist, suchen die Eltern und keine Erzieher. Bei unwichtigen Sachen schreibe ich auch schon mal keinen Namen rein. Aber da ist es nicht so tragisch, wenn sie weg sind. grundsätzlich sollte aber das Kind dazu angehalten werden auf seine Sachen aufzupassen. Klar geht da mal was schief.

  • Nun ja ich habe mich über die Art und Weise aufgeregt wie man mit so etwas allein gelassen wird.ich hatte das Gefühl: Tja, Pech gehabt.Sachen sind jetzt weg und du bist selbst schuld.
    Weiss nicht aber wenn es normal ist das Sachen weg kommen kann ich das dann so verstehen das ich halt dann jede Woche einfach neue Sachen zu kaufen habe?
    Und das die Erzieherin auch einfach nur mal eben kurz ins andere Gebäude hätte anrufen können da ich ja nicht wusste das das Kind a,m freitag dort zuletzt war wäre auch nicht Zuviel verlangt gewesen glaube ich...

  • Schlechter Tag - falscher Fuss.


    Natürlich nervig wenn du das Fach nicht leerräumst und dann dein Kind nicht mit raus kann, weil die Klamotten nicht zu finden sind.


    In 10 Jahren Kita & Hort habe ich unzählige Stunden mit


    - morgendlicher Kontrolle, ist alles da? Wechselsachen, Gummistiefel, Taschentücher
    - abendlicher Kontrolle - Badeanzug, Ranzen usw
    - und Beschriftung von Klamotten (empfehle gutmarkiert Aufkleber aus dem Internet)


    verbracht.


    Morgen früh einfach lächeln, ist dumm gelaufen für alle.

  • Ja vielleicht hatte ich wirklich nen schlechten Tag. Was mich dazu auch noch genervt hat war einfach auch ihre Aussage: Die Saxchen hat ihr Sohn mit rüber genommen!!
    Ja.Sorry.Aber der Junge ist 4 Jahre alt.Der vergisst mal wo die Sachen sind.Finde jetzt nicht das man ihn da einen Vorwurf machen kann. :bldgt:

  • Also ich frage immer die Erzieherinnen wenn irgendwas fehlt, und bis jetzt wussten sie immer wo alles ist. Dabei beschriftet bei uns kein einziger die Sachen.
    Ansonsten ist es mir schon passiert, dassmein Kind fremde Sachen anhatte. Da hatte ich immer ein Foto gemacht und im Elternchat gefragt wem die Sachen gehören. Dann gewaschen, gebügelt und zurück an den Besitzer. Die anderen machen es auch so.
    Müsste eigentlich noch nie alleine die Sachen suchen.

  • ich finde es auch echt schade weil ich in der Kita bis dato kein Problem hatte. Anscheinend liegt es ja an mir das mir das so nah geht.

  • Also grundsätzlich warst du nicht alleine, weill dein Kind ja mit dabei war. Er wusste ja wo er am Freitag war. Deine Kita hat schon mehr gemacht als andere getan hätten.


    Du bist gut- selbst mein bald 5-jähriger weiß meist schon am Nachmittag/ Abend nicht mehr, was er in der Kita gemacht hat oder seine Sachen hingelegt hat.


    Auf jeden Fall war es nett von der Erzieherin, die Sachen zu suchen.


    Bei uns hätte Junior zusammen mit der Erzieherin die fehlenden Dinge gesucht. Ich denke ihr beide hattet einen schlechten Tag gehabt.


    Ich hatte eher mit Schubladen-Denken und Vorbehalten zu kämpfen.

  • Meine 3 jährige sagt dann auch mal sie weiss es nicht, aber wenn wir dann zusammen suchen, fällt ihr wieder ein wo sie was gelassen hat. Eines der Probleme für Schulanfänger ist es ja ihre Sachen zusammenhalten. Deshalb schadet es nicht sie da schon mal mit ein zubinden.

  • Ich denke, Dini ging es mehr um den Umgang mit ihrer Beschwerde als um die Sachen ansich. Und da bleibt ein fahler Nachgeschmack, denn "blöd" auffallen wolllte sie wohl nicht. Gräm dich nicht, solche Anfragen sind Alltagsgeschäft dort.


    Bei uns landen alle unbeschrifteten Sachen, die im Spätdienst rumfliegen in die jeweiligen Fundkisten der Gruppen. Wir üben mit den Kindern auch recht früh, wo verschiedene Dinge hinkommen. Allerdings erwarten wir auch von Eltern, dass sie den Kram ihrer Kinder (mit den Kindern) nachmittags an den passenden Platz wieder einräumen und einen Überblick haben, was ihrem Kind fehlt. Auch bitten wir die Eltern Spielzeug und dergleichen zu Hause zu lassen (ausgenommen das geliebte und benötigte Kuscheltier). Ansonsten sind Eltern und Kinder voll umfänglich dafür verantwortlich z.B. verlorengegengenes Spielzeug zu suchen oder hinzunehemn, dass manche Dinge weg sind. Ich nötige keine Kollegin in unserer riesigen Einrichtung z.B. ein Spielzeugauto zu suchen.
    Unsere Eltern sehen aber auch ein, dass sie sich und uns ungemein das Leben erleichtern, wenn Dinge beschriftet sind. Gerade wenn Tchibo wieder ihre Regensachen rausgibt, haben wir zig mal dieselben Sachen im Gummistiefelregal stehen. Das rausgehen mit heiterem Rätsel raten zu beginnen ist zeitintensiv und einfach doof.


    Im Hinblick auf die Schule finde ich es spätestens für die Vorschulkinder unerläßlich auf ihren Kram aufpassen zu können. In der Schule werden sie es schwer haben einen Erwachsenen zu finden, der in der Gaderobe auf allen vieren robbt um Schläppchen zu finden. :)

  • Nun ja ich habe mich über die Art und Weise aufgeregt wie man mit so etwas allein gelassen wird.


    Ich stelle mir vor, dass es vielen Kindern im Kindergarten so geht, dass sie ihre Sachen mal verlegen. Stell Dir nur mal vor, die Erzieherinnen würden bei jedem Kind soviel Zeit und Energie investieren, um alles wieder zusammenzufinden. Bei uns im Kindergarten gab es auch so eine Kiste mit Fundsachen, da habe ich dann eben regelmäßig nachgeschaut, ansonsten freundlich bei den Erziehern nachgefragt und so habe ich mich selbst eigentlich höchstens über die Vergesslichkeit meiner eigenen Kinder ärgern müssen.