Ich bin die andere Frau - Hilfe!

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  • Hallo zusammen,
    ich brauche dringend einen Rat.
    Zu meiner Situation: Ich (30) bin seit über einem Jahr mit meinem Partner (40) zusammen. Aus einem One Night Stand vor unserer Beziehung ist ein Kind entstanden - geboren im August. Er weiß seit November davon, ich ein wenig später.
    Er kümmert sich sehr um das Kind, versucht es täglich zu besuchen und hat feste Tage an denen er das Kind zu sich holt über Nacht. Eigentlich haben er und die Mutter ein gutes Verhältnis zueinander, es sei denn es geht um mich. Sie lehnt es konsequent ab, dass ich das Kind kennen lernen darf. Sie droht ihm, dass er das Kind nicht mehr sehen wird wenn er sich dem widersetzt.
    Es tut ihm und mir sehr weh, was sie tut. Wir und unsere Beziehung leiden stark darunter, besonders wenn Feiertage oder Geburtstage anliegen. Sie kommt mit dem Kind zusammen oder gibt es bei ihm ab und ich muss gehen und verbringe solche Tage allein. Mein Partner und ich leben nicht zusammen, führen aber eine stabile Partnerschaft.
    Das geht nun schon seit fast einem dreiviertel Jahr und ich bin so hilflos.
    Ich habe ihr angeboten, dass sie mich kennenlernt bevor ich ihren Sohn kennenlerne - das hat sie abgelehnt.
    Mein Partner hat ihr nie die Hoffnung gemacht, dass aus den beiden etwas werden könnte sodass Eifersucht eine Rolle spielen könnte.
    Ich möchte sie auch nicht als Mütter ersetzen, ich möchte nur einfach nicht schlagartig das Haus verlassen müssen wenn sie sich ankündigt.


    Ich möchte verstehen warum sie mich so ausgrenzt und ob ich irgendwas tun kann, damit wir alle vier (Sie, mein Partner, das Kind und ich) endlich normal miteinander umgehen können.
    Mir wurden Ratschläge gegeben, dass mein Partner sich durchsetzen muss. Aber kann ich von ihm verlangen, dass er den Kontakt zu seinem Kind riskiert? Ich möchte nicht der Grund sein, dass ein Kind ohne seinen Vater aufwächst.


    Ich habe keine alleinerziehende Freundinnen in engsten Freundeskreis, deswegen versuche ich es auf diesem Weg.



    Falls dieser Beitrag hier nicht hingehört, bitte verschieben oder löschen.





  • Hallo,
    ich würde deinem Partner eine Beratung beim Jugendamt oder Anwalt anraten, damit er von offizieller Stelle gesagt bekommt, dass sein ONS im Unrecht ist: ER allein entscheidet, mit wem das Kind in seiner Umgangszeit zusammen ist - also natürlich auch mit dir.
    Da muss die Mutter wohl durch.
    Wo du NICHT durch musst, ist, schlagartig das Haus verlassen zu müssen. Lasst euch das nicht gefallen.
    Sollte die Mutter drohen und sollten solche Beweise vorliegen (Mail, SMS), dann würde ich mit diesen Beweisen zum Anwalt und ein kurzen Schreiben aufsetzen lassen.


    Wehrt euch, ich mag solche Drohungen überhaupt nicht...

  • Danke für deine Antwort!
    Kann er denn auch zum Jugendamt gehen, wenn sie das alleinige Sorgerecht hat?


    Ich möchte eigentlich gern Anwalt und co. weglassen - am meisten leidet doch das Kind wenn die Eltern sich gerichtlich streiten.

  • Natürlich, er ist der Vater und hat Umgangsrecht!!!
    Nebenbei: Wenn dein Freund kein Schwerverbrecher ;-) ist, dann sollte er ganz schnell das gemeinsame Sorgerecht beantragen, dann hat er durchaus mehr Rechte. Nach der neusten Rechtsprechung sollte er ganz gute Chancen haben, zumal er sich ja kümmert und kümmern will.
    Aber das alleinige Sorgerecht hat nichts mit seinem Umgangsrecht zu tun, lasst euch nicht veräppeln. Dein Freund soll mal Rückgrat zeigen und sich beraten lassen, sonst habt ihr das Kaspertheater mit der Dame die nächsten 18 Jahre.

  • Solche Mütter sind gefährlich. Von daher sollte der Weg zum Jugendamt gut überlegt sein. Erstens könnt ihr an ein JA geraten, die meinen, nur Mütter beraten zu müssen (mir passiert). Zum anderen rennen die wahrscheinlich gleich zur Mutter und plaudern. Was eigentlich klar ist - wieso würde man sich sonst an die wenden.


    Ein RA könnte die Eskalationsspirale anschubsen und Mutti geht mit ihrem RA in den Ring.


    Solange der Vater nicht Willens ist, die KM in ihre Schranken zu weisen, solange hilft ein RA nur beim Konto leeren.


    Warum hat die KM erst so spät über das gemeinsame Kind informiert? Wusste sie nicht, wie er zu erreichen ist (ONS)?
    Wie reagiert die KM, wenn der Vater einen Umgang testweise absagt, weil er mit dir eine zB Feier hat?


    Wie ist die KM sonst so drauf? Ist sie fest verankert mit Job, etc... oder so eine windige, die sogar aus Rache oder taktischen Gründen einfach mal weg zieht, sobald der KV den Rechtsweg beschreiten würde?


    Ich vermute die Mutter hat das Alleinige Sorgerecht, oder wurde gemeinsames erklärt?
    Die Umgangsregelung ist vermutlich auch nicht gerichtlich geregelt, richtig?


    Aufgrund des Alters des Kindes ist es ja wahrscheinlich, dass sie aktuell nicht arbeiten geht. Wenn doch, wieviel verdient sie etwa? Alternativ: Hat sie "Vermögen" und müsste ihren Anwalt und das Gericht selbst zahlen? Leute die Prozesskostenhilfe bekommen, lassen es gerne drauf ankommen. Der Streit und der Anwalt kosten sie dann ja kein eigenes Geld.


    Eines ist klar... von alleine ändern sich solche Menschen nicht. Und je länger man sie gewähren lässt, desto schlimmer endet die Geschichte.

  • Hallo Bine,


    ich versuche mal, die Position der Mutter zu beleuchten (was nicht heißen soll, dass ich richtig finde, was sie tut!)


    Als meine Maus auf die Welt gekommen ist, da hätte ich mich am liebsten weiter drauf gesetzt und gebrütet. Die Symbiose, in der wir viele Monate gelebt haben, hat sich erst mal fort gesetzt. Auch wenn ich es damals nicht zugegeben hätte, sie loszulassen war mehr als schwer für mich. Sie war ein Teil von mir und ich wollte sie nicht verlieren.


    Ja, da war auch Eifersucht im Spiel. Die Situation mit dem Vater war nun bei uns eine völlig andere, aber wenn ich mich an meine Gefühlslage von damals erinnere und mir vorstelle, er hätte eine feste Partnerin an seiner Seite gehabt, also quasi die "heile Familie", die ich meiner Tochter nicht bieten konnte, dann ... eieieieiei. Ich hätte mich sehr sehr sehr sehr schwer getan, sie in diese Konstellation zu lassen aus Angst, es könnte ihr besser gefallen und sie könnte sich von mir abwenden.


    Ich kann dir nichts raten, nur aus eigener Erfahrung sagen, dass sich das geändert hat. Heute hat der KV eine Partnerin (meine Tochter ist vier) und ein weiteres Kind. Ich bin unheimlich froh, wenn sie sich dort wohl fühlt, gut aufgehoben ist, eben auch das andere kennen lernt. Ich bin ihre Mama, egal was ist. Diese Sicherheit zu erlangen aus dieser fürchterlich unsicheren Situation am Anfang ist ... ein Weg.


    Ich kann mir gut vorstellen, wie schwer das für dich ist, wie unverständlich. Aus der Sicht einer AE-Mutter würde ich sagen ... gib ihr ein bisschen Zeit und hoffentlich freut sie sich dann irgendwann, dass du da bist.
    Ich weiß, dass andere da anderer Meinung sind, aber ich gehe von mir aus und ich hätte die Zeit gebraucht. Bei Druck wäre unheimlich viel zerbrochen.


    18 Jahre lang warten ist natürlich keine Option. Und wenn eure Partnerschaft darunter leidet und zu zerbrechen droht, dann solltet ihr auf jeden Fall einen anderen Weg suchen!
    Ich hoffe sehr, dass sich die Situation bald klärt!

  • Summerjam, aber du rätst ja quasi dazu, nichts zu tun?!


    Ganz im Gegenteil. Aber bevor ein Schnellschuss aus der Hüfte kommt, klopfe ich lieber erstmal ein paar mehr Parameter ab. Ich sagte ja, dass ich der Meinung bin, dass die brandgefährlich ist. Seinen Gegner sollte man kennen.

  • Nordlicht
    nein er ist kein Schwerverbrecher oder ähnliches :-)
    Ich werde ihm raten, dass er sich um das Sorgerecht kümmern soll. Ich hoffe nur, dass sie dann nicht dagegen schießt!


    Summerjam
    Ich weiß nicht warum so spät.
    Sie waren gute Bekannte und sie hätte ihn jederzeit kontaktieren können.
    Er hat, soweit ich weiß, noch nie abgesagt. Er freut sich ja auch auf das Kind - nur leider trübt es die Stimmung wenn es für ihn immer entweder oder heißt.


    Sie hat einen Job, feste Wohnung und wir auch bald wieder im Job einsteigen. ihre Familie wohnt weiter weg und hat nur Freunde und den KV als Stütze.
    Sie hat das alleinige Sorgerecht. Besuchszeiten haben die beiden untereinander geregelt - klappt soweit gut bis meine Person ins Spiel kommt.


    @Jul
    ich danke dir für diesen ehrlichen Einblick in die Gefühle einer Mutter!
    Ich möchte in keinster Weise sie als Mutter ersetzen! Ich möchte auch nicht jedes Mal dabei sein, wenn er sein Kind zu sich nimmt. Nur wenn wirklich mal spontan etwas ist, möchte ich nicht sofort weichen müssen oder Feiertage allein verbringen müssen.
    Ich wünsche mir eigentlich nur, dass wir alle miteinander auskommen und sie mich akzeptiert wie ich auch sie akzeptiere. Ich frage mich nur wie lange ich das noch aushalten soll. Als sie ihm gesagt hat, dass sie sein Kind bekommen hat wusste sie bereits von mir. Sie hatte somit schon ein dreiviertel Jahr Zeit, sich mit der Frage auseinander zu setzen.
    Ich schwanke permanent zwischen "ich bringe ihr gegenüber Verständnis auf" und "Ich gebe nicht klein bei" und "ich kann sie nicht leiden".
    Kannst du jetzt im Nachhinein sagen was dir damals geholfen hätte? Offene Gespräche? Direkte Konfrontation?

  • Schon merkwürdig, warum sie sich so spät gemeldet hat, obgleich sie jederzeit die Gelegenheit hatte. Ich wäre vermutlich mehr als enttäuscht. Grrrr...
    Vielleicht hatte sie einen Freund, mit dem sie einen auf Familie machen wollte und selbiger ist nun "stiften" gegangen. Oder die Kohle wurde knapp und sie hätte ihn eh als Vater angeben müssen, um zB UHV oder ALG II zu bekommen. Ich vermute, er zahlt nun auch Unterhalt, richtig?


    Da aktuell kein GSR besteht, würde ich vermutlich dazu neigen, diese Baustelle als ersten anzugehen. Er kann ja einfach mal vorfühlen, wie sie dazu steht.


    Wie lange dauert es denn, bis sie wieder im Job ist und den KV als Stütze noch mehr braucht, als jetzt schon? Und wie lange hältst du diese Situation noch aus?

  • Ich kann deine Schwankungen gut verstehen, Bine. In deiner Position würde es mir wohl ähnlich gehen.


    Wie lange sollst du warten ... gute Frage. Wenn du es nicht aushältst, dann gar nicht, dann musst du deinem Freund sagen, dass es so für dich unfassbar schwer ist und ihr etwas ändern müsst.


    Was hätte mir geholfen ... spannende Frage, über die ich wirklich nachdenken muss. Was mir vom Vater meiner Tochter gefehlt hat war ein offenes Wort über seine Situation, seine Gefühle. Wie sich ein Umgangselternteil fühlt, das habe ich erst hier erfahren. Vorher habe ich meine Situation gesehen, dass ich es schwer habe und habe mich gefragt, warum ich nun den KV auch noch mittragen muss (lässt sich auf euch nicht so gut übertragen ... oder doch?)


    Es ist schwierig, weil du in deiner Position eigentlich gar nicht so viel machen kannst. Eben nur mit deinem Freund reden und hoffen, dass er etwas tut oder akzeptieren, dass er eben nichts tut. Also eigentlich kann nur er mit ihr reden, die Situation darstellen, sagen, dass du das Kind gerne kennen lernen würdest. Ihr eine Beziehung führt und du genau so Teil seines Lebens bist wie das Kind.
    Und sie halt fragen, was sie braucht, damit ihr die Situation anpassen könnt. Ob sie Zeit braucht, wenn ja, wie lange.
    Irgendwas wird ja bei ihr dahinterstecken - also warum sie das gerade nicht will. Aber um das herauszufinden muss dein Freund wohl erst mal klar machen, was er will.

  • Hallo Bine,


    Er kümmert sich sehr um das Kind, versucht es täglich zu besuchen und hat feste Tage an denen er das Kind zu sich holt über Nacht. Eigentlich haben er und die Mutter ein gutes Verhältnis zueinander, ....


    angesichts dessen würde ich es mir an Stelle des Vaters sehr genau überlegen, ob ich auf Grundsätzlichkeiten wie "es geht Dich nichts an, wen das Kind während meines Umgangs trifft" berufen würde oder ob ich womöglich einen Anwalt involvieren oder einfach mal so das GSR beantragen würde. Im Moment leben beide Eltern die Elternschaft offenbar partnerschaftlich und fair und arbeiten gut zusammen, so ist es z.B. nicht allzu häufig (Untertreibung!) dass 10 Monate alte Kinder bereits Umgang über Nacht haben.


    Merke: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus. Und wenn einer einen Anwalt hat, hat der andere auch ganz schnell einen. Wäre sie so eine geldgeile Kratzbürste, wie hier so ein bisschen anklingt, würde sie vom Papa des Kindes Betreuungsunterhalt für sich fordern (wobei das übrigens ihr gutes Recht wäre, noch zwei Jahre lang) oder ihm das Kind vorenthalten. Hat sie das?


    Mein Rat: Dein Partner sollte sich bei einer Beratungsstelle wie Caritas, Kinderdorf, Kinderschutzbund beraten lassen, seine Probleme schildern, um Vermittlung bitten und dann die Mutter des Kindes mit einladen. Ich bin mir sicher, mit Hilfe von moderierten Gesprächen erreicht er wesentlich mehr als mit Pochen auf vermeintliche Rechte.


    Beste Grüße
    FrauRausteiger

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    4 Mal editiert, zuletzt von FrauRausteiger ()

  • ob ich womöglich einen Anwalt involvieren oder einfach mal so das GSR beantragen würde.


    Warum der KV bisher nicht das GSR beantragt hat, ist zwar noch nicht klar, aber warum sollte er das nicht tun - mit entsprechendem Augenmaß natürlich, gerade weil er sich ja entsprechend seiner Möglichkeiten um das Kind kümmert.


    Im Moment leben beide Eltern die Elternschaft offenbar partnerschaftlich und fair und arbeiten gut zusammen


    Unter Partnerschaftlichkeit bzw. Elternschaft auf gleicher Augenhöhe verstehe ich aber definitiv etwas anderes. Warum verbietet die KM dem KV sonst, dass die Partnerin das Kind kennenlernt? Wenn es tatsächlich eine gute Zusammenarbeit wäre, dann würde die KM sich aus jeglicher Frage, den Umgang betreffend, heraushalten und nicht so übergriffig bzw. ausgrenzend reagieren.


    um Vermittlung bitten und dann die Mutter des Kindes mit einladen


    Und Du meinst tatsächlich, die KM würde sich auf einen solchen Termin einlassen? Ich habe da so meine Zweifel. Ich vermute eher, dass sie das als Vertrauensbruch sähe.

  • Bine korrigier mich.


    Du weißt das alles nur von deinem Freund ja? Das sie so abgeht, ihr habt euch noch nie gesehen, noch weiß sie wer du bist, oder doch?


    Hast du mal versucht mit ihr in Kontakt zu treten, oder verhindert das dein Freund?

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Das klingt wirklich ein wenig nach "ich halt Dir den Reifen hin und da springst Du gefälligst durch wenn Du Dein Kind sehen willst".


    Warum dass die KM macht, kann man als Außenstehender nicht wirklich wissen, man kann nur spekulieren. Ich schreibe jetzt einfach mal so was mir einfällt, was dann am ehesten stimmen könnte muss dann Bine beurteilen.


    Option 1: Die KM hat Angst, dass ihr auf heile Familie macht und das Kind vereinnahmt und es zu Euch holen wollt


    Option 2: Die KM ist einfach noch nicht so weit, das Kind mit der neuen Partnerin zu "teilen"


    Option 3: Das ganze hat gar nichts mit Bine zu tun, sondern die KM will einfach nur den Vater drangsalieren


    Zumindest theoretisch darf sie dem Kindesvater nicht vorschreiben ob das Kind Dich kennenlernt oder nicht. Was während seiner Umgangszeit passiert ist seine Sache (solange es nicht kindeswohlgefährdent ist).

  • Hallo Nordlicht,


    offengestanden unterscheide ich zwischen dem, was Menschen tun (regelmäßiger, täglicher Umgang mit Übernachtung bei einem 10 Monate alten Kind, was definitiv mehr ist als "scheint zu klappen") und dem was gesagt wird, der Mensch würde behaupten tun zu wollen falls... Zum einen ist Letzteres Hörensagen, zum anderen weiß niemand, in welcher Situation das gesagt wurde und ganz am Ende wäre es sowieso nicht durchsetzbar.


    Was ich ebenfalls sehe: Bine erzählt nicht von Problemen bei Vaterschaftsanerkennung, Unterhalt, etc. Die Eltern besuchen sich regelmäßig, tauschen sich aus, das Wort Betreuungsunterhalt scheint noch nicht einmal gefallen zu sein obwohl Kindesmutter darauf ein Anrecht hätte und zwar noch zwei Jahre lang. Kindesmutter hat kein Problem, sich vom Kind zu lösen, ein Baby übernachtet bereits beim Vater. Die ELTERNschaft scheint also absolut in Ordnung und Kindesmutter ist cooler als manch eine andere wenn es darum geht, das Kind zu "teilen". Warum es kein GSR gibt, können wir nur mutmaßen, eventuell war es bisher einfach noch nicht Thema zwischen den Eltern und ich frage mich, welche Rolle das überhaupt spielen soll bei dem Problem, das Bine nun einmal hat und hier schildert.


    Davon ausgehend meine ich, man sollte mit moderierten Gesprächen starten bevor man die großem Geschütze Anwaltsbrief, Antrag bei Gericht und Mitteilungen über Rechte von "offizieller Stelle" auffährt. Man wird dann sehen, ob der Vater das überhaupt möchte.


    Bine, eventuell kannst Du auch mit gemeinsamen Freunden reden, vielleicht können die ein bisschen vermitteln? Hast Du diese Kontakte?


    Beste Grüße
    FrauRausteiger

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  • Er kümmert sich sehr um das Kind, versucht es täglich zu besuchen und hat feste Tage an denen er das Kind zu sich holt über Nacht.


    hieraus schliesse ich, dass das Verhältnis der beiden Eltern sehr gut sein muss :daumen
    anscheinend (korrigier mich, wenn ich da falsch liege) wohnen Du und Dein Partner nicht zusammen?


    Welche Intention hast Du persönlich, das Kind jetzt schon kennenlernen zu wollen?


    Wenn der Vater kein echtes Problem damit hat- so what?

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • Hat Bine im ersten Post geschrieben, dass sie nicht zusammen wohnen.


    Nach einem 3/4 Jahr Beziehung kann man evtl. schon mal den Anhang kennenlernen, da scheint sich ja doch ein wenig was gefestigt zu haben. Und als Intention würde mir in den Sinn kommen, sich nicht "im Schrank verstecken zu müssen" wenn die KM samt Kind auf der Matte steht.


    Ob der Vater jetzt ein Problem damit hat oder es hauptsächlich an Bine nagt, kommt nicht wirklich raus. Könnte mir aber schon vorstellen dass es den Vater auch belastet

  • Ich rate auch zu moderierten Gesprächen. Bei mir haben die damals schon geholfen. Nachteil war allerdings, dass sich mein KV leider erst nach einem Jahr Anwaltgeschreibe darauf eingelassen hat.


    Versuch macht kluch heißt es doch. Vielleicht macht die Mutter ja mit. Ich denke, wenn man jetzt gleich mit dem Sorgerecht ankommt, dann macht sie komplett dicht.