Eltern-LehrerInnen-Frust-Freude-Faden.....einfach so :)

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  • Vielleicht wollte sie ihn erstmal kennen lernen und abwarten, bevor sie die Pferde scheu macht. Gerade am Anfang sagen viele Lehrer immer wieder, ist ein gewisses unsoziales Verhalten nicht unnormal, weil sich die Kinder erstmal finden müssen und im Schulalltag ankommen müssen.


    Ich möchte nicht auf Mutmaßungen angewiesen sein. Aber wenn sie vier Smilies mit heruntergezogenen Mundwinkeln :-(:-(:-(:-( aufs Blatt setzt mit entsprechenden Anmerkungen für mich, dann weiß ich nicht, was sie selbst dazu getan hat, um das Verhalten ihren Vorstellungen entsprechend zu korrigieren. Oder was sie konkret von mir möchte außer, dass ich es unterschreibe und damit zur Kenntnis nehme.


    Die nächste Rückmeldung, so steht auf dem Zettel, käme nach den Weihnachtsferien. Erwartet sie, dass ich da etwas regele? Wenn man mir nicht sagt, was man von mir erwartet, dann weiß ich auch nicht, was ich da in ihrem Sinne tun soll. Das ist keine Kommunikation, das ist Mitteilung. Und das hilft niemandem, weder meinem Sohn noch mir.


    Nein, ich hatte noch nie eine Nachricht. Wenn sie schreibt "seit Schulbeginn", so lese ich da heraus, dass sich die Probleme nicht erst herauskristallisiert haben, sondern schon länger bestehen. Und jetzt soll ich was?


    Ein Gespräch könnte da Klarheit schaffen. Aber wer etwas von mir möchte, der muss mir das auch sagen. Und das hat sie nicht getan.


    Natürlich habe ich ihr in den Schulplaner zurückgeschrieben, dass ich mit dem Sohn darüber gesprochen hätte und dass ich gerne für ein solches Gespräch zur Verfügung stehe und sie mich verständigen soll, falls sie es für erforderlich hält.

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  • Naja, aber du möchtest doch sicher dann ein Gespräch, oder? ich würde reinschreiben und fragen, was sie sich nun von mir wünscht. Und ob es nicht gut wäre, dass ihr mal darüber sprecht. So ist das natürlich unglücklich. Ich würde da schon Klarheit haben wollen.

  • Naja, aber du möchtest doch sicher dann ein Gespräch, oder? ich würde reinschreiben und fragen, was sie sich nun von mir wünscht. Und ob es nicht gut wäre, dass ihr mal darüber sprecht. So ist das natürlich unglücklich. Ich würde da schon Klarheit haben wollen.


    Ich frage jetzt erst einmal bei der Klassenlehrerin, ob ihr dazu etwas aufgefallen ist. Ob es ein grundsätzliches Problem ist, ob Sohn vielleicht unterfordert ist - es gibt da ja verschiedene Möglichkeiten, das zu erklären. Gerade weil ich nicht orakeln möchte, wäre ein Gespräch schon gut. Bezeichnend für mich, dass die Lehrerin gerade beim 1. Elternabend gar nicht selbst anwesend war, ich kenne sie also gar nicht. Jetzt liegt es eben an ihr, ob sie sich meldet oder nicht.

  • Dass sie beim Elternabend nicht anwesend war, kann diverse (dienstliche) Gründe haben. Deine Erwartungshaltung finde ich unangemessen. Einerseits soll dir nicht jeder Furz berichtet werden, andererseits willst du doch sofort informiert werden...


    Ich informiere Eltern grundsätzlich erst, wenn sich das problematische Verhalten nicht mal ansatzweise verbessert. Bis dahin regel ich das selbst in Zusammenarbeit mit Klassenleitung und Fachkollegen.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Einerseits soll dir nicht jeder Furz berichtet werden, andererseits willst du doch sofort informiert werden...


    Da hast Du mich anders verstanden, als es gemeint war. Wenn das Sozialverhalten eines Schülers dauerhaft problematisch ist (vier Wochen sollten ausreichen, um das beurteilen zu können), und wenn es nicht nur einmalige Vorkommnisse sind (wie ich hier vermute), dann erwarte ich schon, dass meine Mitarbeit eingefordert wird, falls nötig. Wenn man mich öfter wegen irgendwelcher anderen Dinge informiert, dann gehe ich davon aus, dass auch das seine Gründe hat.


    Aber nur zu sagen, das Sozialverhalten ist schlecht, bitte unterschreiben - was soll ich damit anfangen? Wenn ich mit meiner knappen Zeit bei Elternabenden erscheine, können das Lehrer auch tun. Ich finde daran nichts unangemessen. Dann muss man sich eben so organisieren, dass das möglich ist. Andere haben das schließlich auch hinbekommen.


  • Oh, man - ich habe noch 7 Jahre vor mir (wann alles läuft) und möchte mich bei dem Gedanken eigentlich von der Teppichkante stürzen.... :scared


    Momentan bekomme ich nicht mal Antworten vom Klassenlehrer auf Anfragen in mails: ich atme es weg... denn ich weiß, der "Gute" ist grundsätzlich genervt von uns Eltern :schiel


    Was ein Glück, dass ich nur ein 1 Kind habe, nochmals der ganze Schei.... und ich würde mich wirklich "aufknüpfen"... :tot

    Alles, was Ihr also von anderen erwartet, dass tut auch Ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten Mt 7,12

  • Ganz ehrlich Musica, wenn man schon zig Erziehungshelfer ect hat und ein kind, das extrem auffällig ist ( stichwort schwester hat nachts Angst) warte ich nicht darauf, dass mir jmd schreibt. Da stände ich im regelmäßigen Austausch mit den Lehrern. Und ich würde auch nicht iwas ins Buch antworten, sondern wäre nach so einem Hinweis in der Schule.

  • Hallo Musica,


    ich habe das gleiche Problem. Bei mir hat sich aber die Lehrerin sofort an mich gewand.


    Melde dich bei der Lehrerin und versuche herauszufinden was los ist. Sollte es wirklich so sein das auch dein Sohn ein Unruhestifter ist (so wie meiner) muss du so bald wie möglich gegensteuern. Auch im Sinne deines Kindes.


    Meine grösste Angst ist das sich Sohnemann abstempeln lässt als Rabauke und Klassenclown.. Es wäre traurig wenn der Hauptaugenmerk somit nur noch auf seinem Verhalten liegt und nicht mehr auf sein Können.


    Gruß
    Gwen

  • Musica,
    woher meinst du zu wissen, die Lehrerin wäre unorganisiert. Schon wenn sie an jenem Abend den Elternabend in ihrer eigenen Klasse durchgeführt hätte, könnte sie gar nicht an eurem teilnehmen. Und wenn an jenem Abend der Elternabend für eines ihrer Kinder stattgefunden hat, fände ich es nur richtig, wenn sie dahin geht.


    In keiner Schule wird sich am Elternabend der gesamte Kader vorstellen. Sollen wir Lehrer vielleicht demnächst noch Einblick in Personalakte und polizeiliches Führungszeugnis gewähren, damit Eltern wie du, der du dich selbst am wenigsten reflektierst während du für andere viele schlaue Sprüche hast, abklären können, ob die eingesetzte Lehrkraft genehm ist? Ich glaub, es hackt... :radab

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  • Die Absicht der Klassenlehrerin war übrigens, dass die Lehrer der Klasse sich den Eltern vorstellen, mit irgendwelchen Erwartungen meinerseits hat dies nichts zu tun. Das nur ganz nebenbei ;-)

  • @ musica: Du hast eine Rückmeldung über das Sozialverhalten deines Sohnes im Mathematikunterricht bekommen, nicht mehr und nicht weniger. Nimm diese Rückmeldung bitte nicht persönlich, es ist "nur" die Nachricht, dass dein Sohn sich im Mathematikunterricht aktuell unangemessen verhält. Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden.


    Ich wäre an deiner Stelle einen Schritt weiter gegangen: ich hätte nicht nur angeboten, dass ich bei Bedarf für ein Gespräch zur Verfügung stehe. Ich hätte von mir aus um einen zeitnahen Gesprächstermin gebeten und in diesem Gespräch nachgefragt, was genau wann konkret passiert ist. Und weiter: was wird allgemein von den Kindern erwartet, wie kannst du als Elternteil deinen Sohn unterstützen und welche Handlungsmöglichkeiten sieht die Lehrerin, um deinen Sohn zu stützen und zu fördern. Wenn man sich bzw. sein Kind persönlich angegriffen fühlt, ist ein konstruktives Gespräch schwieriger, als wenn man es schafft, auf einer halbwegs sachlich-neutralen Ebene ("Sohn baut Blödsinn, was kann man tun / was kann ihm helfen, sein Verhalten im Unterricht zu ändern?") zu bleiben.


    Dass die Lehrerin auf dem Elternabend abwesend war, hat mit der jetzt vorliegenden Information rein gar nichts zu tun! Das sind 2 völlig verschiedene Paar Schuhe! Da schießt du in Richtungen, die mit dem Anlass deines Ärgers (->die schlechte Rückmeldung über deinen Sohn) nichts zu tun haben!


    Zitat

    Wenn ich mit meiner knappen Zeit bei Elternabenden erscheine, können das Lehrer auch tun.


    Wie schön, dass du es trotz deiner knappen Zeit schaffst, für deinen Sohn an den Elternabenden da zu sein!


    Und dass dann sowas kommt:

    Zitat

    Oh, man - ich habe noch 7 Jahre vor mir (wann alles läuft) und möchte mich bei dem Gedanken eigentlich von der Teppichkante stürzen.... :scared


    ...war auch klar! Glücklicherweise geht von Teppichkanten im Normalfall keine größere Gefahr aus! ;-)


    Danke hierfür :thanks::winken: Dieses Post empfinde ich als gute Basis für ein konstruktives Gespräch!

    Zitat


    ich habe das gleiche Problem. Bei mir hat sich aber die Lehrerin sofort an mich gewand.


    Melde dich bei der Lehrerin und versuche herauszufinden was los ist. Sollte es wirklich so sein das auch dein Sohn ein Unruhestifter ist (so wie meiner) muss du so bald wie möglich gegensteuern. Auch im Sinne deines Kindes.

  • Musica


    Würde ich eine solche Mitteilung erhalten, dann hätte ich dazu folgende Gedanken und Ideen:


    - Die Mathelehrerin hat etwas gesehen, das ihr Sorgen macht, und möchte das mitteilen.
    - Ein Mitteilungsheft ist aber nicht dazu gedacht, dort detaillierte Berichte über das Verhalten der Schüler oder deren "Missetaten" zu verfassen, denn das könnte ja auch in falsche Hände geraten und von sonstwem gelesen werden.
    - Eine solche Mitteilung ist wahrscheinlich eine Aufforderung, das Gespräch zu suchen, auch wenn nicht drin steht "Ich bitte um ein Gespräch".
    - Da ich die Lehrerin noch nicht kenne und ihre Telefonnummer nicht habe (vermutlich konnte sie am Elternabend nicht teilnehmen, weil sie mit den Eltern ihrer Klasse beschäftigt war), schreibe ich eine kurze Antwort, in der ich um ein Gespräch bitte, persönlich oder telefonisch, denn ich möchte gern wissen, was sie da Ungutes gesehen hat.
    - So eine Mitteilung kann gar nicht sofort nach Schulbeginn kommen, da die Lehrer die Kinder erst kennenlernen und einschätzen müssen, sie kann danach aber jederzeit kommen, denn das Verhalten kann aus Sicht der Lehrer grenzwertig, aber noch nicht mitteilungsbedürftig sein und durch ein, zwei Vorkommnisse dann doch mitteilungsbedürftig werden.
    - Bei nächster Gelegenheit auch die Klassenlehrerin fragen, ob ihr etwas aufgefallen ist.
    - Natürlich mein Kind fragen, ob es irgendwelche Schwierigkeiten im Matheunterricht gibt oder mit anderen Kindern.


    Meine Erfahrung nach insgesamt 19 Schuljahren mit meinen Kindern: Lehrer sind auch nur Menschen. Manchmal kann man ihre Sicht überhaupt nicht nachvollziehen, meist aber doch mehr oder weniger. Fachlehrer stellen sich nur sporadisch vor bei Elternabenden, da das aus organisatorischen Gründen meist schwierig ist, aber man hat immer die Möglichkeit, sich persönlich oder wenigstens telefonisch auch außerhalb der Elternsprechtage mit ihnen auszutaschen, auch wenn das manchmal eine Weile dauert, bis es klappt. Wenn man die Elternsprechtage regelmäßig besucht, dabei auch reihum mal die Fachlehrer kennenlernt, ist man eigentlich ganz gut auf dem Laufenden. Für alle Probleme darüberhinaus kann man beiderseits Gesprächsbedarf anmelden, zB über das Mitteilungsheft.

  • Hallo musicafides,


    in deinen Beiträgen in den Themensträngen anderer lese ich recht häufig Sätze wie "was kannst Du selbst tun, damit...." Das mag ich aufgreifen und Dir nun auch derartige Denkansätze zur Verfügung stellen. Sicher ist das für Dich hilfreich.

    Ich möchte nicht auf Mutmaßungen angewiesen sein. Aber wenn sie vier Smilies mit heruntergezogenen Mundwinkeln aufs Blatt setzt mit entsprechenden Anmerkungen für mich, dann weiß ich nicht, was sie selbst dazu getan hat, um das Verhalten ihren Vorstellungen entsprechend zu korrigieren.


    Offengestanden würde mich in der Situation weniger der Rapport der Lehrkraft interessieren. Ich würde mich auch nicht für die zielführenden Fragen interessieren, die du anderen Menschen gerne stellst, damit diese ihre Probleme vielleicht reflektieren. Mich würde also weniger interessieren, was sie selbst bereits "dazu getan hat", das Verhalten des Sohnes "ihren Vorstellungen entsprechend zu korrigieren". Es ist nämlich zuvorderst nicht ihr Problem, das hier im Mittelpunkt steht, sondern das Deines Sohnes und damit Dein Problem. Deswegen würde mich in dieser Situation als Mutter eines Kindes einfach mal brennend interessieren, welches (!) unerwünschte Verhalten mein Kind in der Schule an den Tag legt.


    Zielführende Frage für Dich: Du möchtest nicht auf Mutmaßungen angewiesen sein und möchtest Klarheit haben. Was kannst Du selbst tun, um von der Mathematik-Lehrerin Details zu erfahren? Weiterführende Frage: ist es angemessen, dann mit einer anderen Lehrerin einen Termin zu vereinbaren?


    Die nächste Rückmeldung, so steht auf dem Zettel, käme nach den Weihnachtsferien. Erwartet sie, dass ich da etwas regele? Wenn man mir nicht sagt, was man von mir erwartet, dann weiß ich auch nicht, was ich da in ihrem Sinne tun soll. Das ist keine Kommunikation, das ist Mitteilung. Und das hilft niemandem, weder meinem Sohn noch mir.


    Es ist ja bekannt, dass Du einige Helfer benötigst für den Alltag mit den Kindern. Aber führt hier die Erwartungshaltung auch von der Grundschule Hilfe für Deinen Sohn und (!) Dich zu erhalten, nicht ein bisschen in die Sackgasse?


    Zielführende Frage: Was kannst Du selbst tun, um Deinem Sohn zu helfen oder damit die Schule Deinem Sohn helfen kann?


    Ein Gespräch könnte da Klarheit schaffen. Aber wer etwas von mir möchte, der muss mir das auch sagen. Und das hat sie nicht getan.


    Muss man Dir wirklich alles sagen, was Du tun könntest?
    Ich glaube, die Lehrkraft braucht derzeit keine Klarheit. Sie weiß um das Verhalten Deines Sohnes und hat Dir das mitgeteilt. Wenn Du das Bedürfnis nach Klarheit hast, muss man Dir also sagen, dass Du ..... tja was..... Und solange sie das nicht sagt, tust du .... tja was?


    Zielführende Frage: Was kannst Du selbst tun, damit Du aktiver wirst statt passiv abzuwarten und ein wenig gönnerhaft zu signalisieren (damit es die Lehrkraft dann auch endlich mal versteht) du würdest zur Verfügung stehen falls sie dich um etwas bittet?


    Was ich nicht verstehe, ist Dein Problem damit, dass sich die Lehrkraft Dir nicht vorgestellt hat. Ist sie deswegen nicht befugt, Dir mitzuteilen, was sie nun einmal mitteilt? Ich finde ihr Verhalten eigentlich recht klar. Sie bewertet das Sozialverhalten des Sohnes so dass Du ihre Bewertung zur Kenntnis nimmst. Sie kündigt an, wann die nächste Mitteilung erfolgen wird.


    Falls (also nur falls!) es dich als Vater bereits vorher interessierten sollte, worum es genau geht, würde die zielführende Frage lauten: Was kannst Du tun, um das zu erfahren?


    Beste Grüße
    FrauRausteiger,


    die vollstes Verständnis hat für Menschen mit knapp bemessener Zeit.

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    •» Cave quicquam dicas, nisi quod scieris optime. :rauchen «•
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  • Naja, musicafides allein den Schwarzen Peter zuzuschschieben, auch nicht richtig.
    Was ist das denn bitte für eine belanglose Mitteilung mit 4 traurigen Smileys? Ganz ehrlich, dazu wäre mir vermutlich ein "Sind wir hier bei facebook?" aus dem Kuli gerutscht.
    WENN ich mir das verkniffen hätte (wohl eher nicht), dann hätte ich noch hinzugefügt, dass ich einen Termin für ein persönliches Gespräch zeitnah wünsche.
    Denn mit der Belanglosmitteilung kann man nix anfangen. Vielleicht teilt der Sohn nur keine Stifte, vielleicht kloppt und schubst er sich auch durch die Schule. Kann alles oder nix sein.
    Und beim Termin würde ich fragen, was die Lehrerin gedenkt zu unternehmen und auch fragen, wie ich zuhause das unterstützen kann - oder andersrum. Irgendwie so.

  • Es ist ja bekannt, dass Du einige Helfer benötigst für den Alltag mit den Kindern.


    Ah ja, nach dem Prinzip "Stille Post" ... so wird manchmal aus einer Mücke ein Elefant. Was soll diese Bemerkung?


    Aber zurück zum Thema: Gerade mit der Klassenlehrerin telefoniert, war ein gutes Gespräch. Es scheint bei vielen Schülern ein Problem zu sein, dass sie beim Arbeiten nicht still sind. Deshalb gibt es von ihr wöchentlich im Schulplaner eine Rückmeldung (per Symbol) - in der Klasse arbeitet sie mit einer Ampel, so dass jedes Kind weiß, ob das Verhalten gut oder schlecht ist. So habe ich als Elternteil eine zeitnahe Rückmeldung und kann bei Bedarf das Gespräch mit der Klassenlehrerin suchen.


    Muss man Dir wirklich alles sagen, was Du tun könntest?


    Nein, muss man nicht. Aber ich habe ja nun nicht extra ein eigenes Thema mit entsprechender Frage gestellt. Insofern handelt es sich bei dem, was ich da unter "zielführenden Fragen" gelesen habe, eher um ungebetene Ratschläge.

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  • @ musica: Ich finde es gut, dass du mit ihr gesprochen hast!


    @ alle und ganz allgemein: Ich denke immer, im direkten Gespräch kann man vieles gut klären, was schriftlich möglicherweise anders rüberkommt. Wenn einem nicht klar ist, worum es eigentlich geht, regt man sich schnell auf. Dieses Sich-Aufregen aber kostet viel Kraft und Energie, die man anderswo viel besser einsetzen könnte.


    Deswegen habe ich hier (leider) auch oft ein Problem mit Posts, in denen erst einmal ein kompletter Rundumschlag erfolgt. Meistens schaffe ich es aber, die Finger still zu halten.


    Kommunikation ist alles :D , ich habe mir angewöhnt, immer erst mal nachzufragen bzw. direkt anzurufen, wenn es ein Problem gibt. Es kostet anfangs oft mehr Zeit, macht aber Sinn.

  • Ich versteh das ehrlich gesagt gerde nicht mehr ganz: Von der Mathelehrerin hast du die Nachricht. Diese ist nicht die Klassenlehrerin?


    Von der bekommst du wöchentlich eine Rückmeldung, dass bei deinem Junior alles ok ist ?


    Jetz kommt eine ich sag mal in Smilies ausgedrückt - recht dramatische Meldung einer anderen Lehrerin . Daraufhin redest du mit der Klassenlehrerin, die nochmal bestätigt, dass bei ihr alles ok ist? Oder bezog sich die Ampel und das ok, auf den Matheunterricht?


    Daher ist für dich die Sache jetzt gegessen?


    Das Problem in Mathe besteht doch aber offenbar nachwievor? Ich mein, Kinder können sich ja auch unterschiedlich zeigen. Und die Folgen zeigen sich eventuell ja auch nur im Matheunterricht.


    Oder war das jetzt irgendwie alles anders? Ich bin gerde etwas verwirrt, zugegebenermaßen.

  • Hallo Nordlicht,


    Was ist das denn bitte für eine belanglose Mitteilung mit 4 traurigen Smileys? Ganz ehrlich, dazu wäre mir vermutlich ein "Sind wir hier bei facebook?" aus dem Kuli gerutscht.


    vier Smilies mit heruntergezogenen Mundwinkeln aufs Blatt setzt mit entsprechenden Anmerkungen für mich,


    Offenbar gab es auch entsprechende Anmerkungen? Plural? Ist das nicht eine bekannte/bewährte Vorgehensweise bei Schulanfängern?
    Was gefehlt hatte, war offenbar der Bericht, was die Lehrkraft bereits unternommen hat, um das unerwünschte Verhalten des Sohnes in gewünschte Bahnen zu lenken. Und offengestanden habe ich Derartiges bisher weder gelesen noch geschrieben in Schulplanern.


    Hallo musicafides,



    Ah ja, nach dem Prinzip "Stille Post" ... so wird manchmal aus einer Mücke ein Elefant. Was soll diese Bemerkung?


    Ich glaube, hier interpretierst Du zu viel Interesse hinein. Das ist eine Fehlannahme. Falls Du mit Stille Post Deine eigene (stille=private?) Nachricht vor einiger Zeit meinen solltest, so habe ich diese ungelesen gelöscht wie Du sicherlich weißt. Dass Du Hilfe in Anspruch nimmst (=benötigst?) muss nicht still kommuniziert werden, diese Information findet sich in sehr vielen Deiner Beiträge ; man kommt einfach nicht umhin, diese zur Kenntnis zu nehmen. Konnte ich hier Dein Missverständnis klären?



    Nein, muss man nicht. Aber ich habe ja nun nicht extra ein eigenes Thema mit entsprechender Frage gestellt. Insofern handelt es sich bei dem, was ich da unter "zielführenden Fragen" gelesen habe, eher um ungebetene Ratschläge.

    Ach herrje. Aber ja, das denke ich mir auch ab und zu wenn ich Beiträge einiger Vielschreiber lese. Offenbar bin auch ich nicht davor gefeit. Aber Danke für den Hinweis.


    Aber zum Thema: Ist es nicht ganz wunderbar, dass sich Deine erheblichen Bedenken/Mutmaßungen bzgl. der beruflichen Qualifikation der Lehrkraft...

    Es wird doch sonst immer so vollmundig von der Mitwirkung der Eltern gesprochen - im Schulplaner stehen sogar Grundsätze der wertschätzenden Kommunikation, und darin steht, dass man miteinander und nicht übereinander spricht.


    Ich finde, ein kompetenter Lehrer sollte seine Schüler in sozialer Kompetenz mit gutem Beispiel anleiten. Ich habe da so meine Zweifel, wie es um die soziale Kompetenz dieser Lehrerin bestellt ist.


    Wenn ich mit meiner knappen Zeit bei Elternabenden erscheine, können das Lehrer auch tun. Ich finde daran nichts unangemessen. Dann muss man sich eben so organisieren, dass das möglich ist. Andere haben das schließlich auch hinbekommen.


    ... mit nur einem Telefonat in Wohlgefallen auflösen durfte?


    Darüber freut sich für Dein Kind
    FrauRausteiger

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  • Ich glaube, hier interpretierst Du zu viel Interesse hinein. Das ist eine Fehlannahme. Falls Du mit Stille Post Deine eigene (stille=private?) Nachricht vor einiger Zeit meinen solltest, so habe ich diese ungelesen gelöscht wie Du sicherlich weißt. Dass Du Hilfe in Anspruch nimmst (=benötigst?) muss nicht still kommuniziert werden, diese Information findet sich in sehr vielen Deiner Beiträge ; man kommt einfach nicht umhin, diese zur Kenntnis zu nehmen. Konnte ich hier Dein Missverständnis klären?


    Mir ist jetzt nicht ganz klar, wie Du - ausgehend vom Thema Schule / Lehrer - hier auf eine längst vergangene Nachricht an Dich kommst - das scheint mir eher ein wenig off topic zu sein. Wie dem auch sei, ich nehme zur Kenntnis, dass Du manche Nachrichten ungelesen löschst, denke mir meinen Teil dabei (die Gedanken sind frei!). Dass ich Hilfe in Anspruch nehme, und zwar vor allem (!) für meine Kinder, halte ich eher für eine Stärke als ein Eingeständnis persönlicher Schwäche: nur wer meint, jederzeit alles richtig zu machen, meint auch, keine Hilfe zu benötigen. Ich sehe im Übrigen jeden, dem ich meine Kinder anvertraue (ob Kindergarten, Schule, Hort oder Therapie) als (wichtige) Hilfestellung, sowieso auch jeden, der sich für meine Kinder (privat) engagiert. Solche Hilfe nehme ich gerne in Anspruch, weil sie das Leben meiner Kinder bereichert und ihnen nützt.


    Da kein Missverständis meinerseits vorliegt, bestand und besteht hier auch keinerlei Klärungsbedarf. Aber danke für Deine Bemühungen. So, und nun wieder zurück zum eigentlichen Thema:


    Ich versteh das ehrlich gesagt gerde nicht mehr ganz: Von der Mathelehrerin hast du die Nachricht. Diese ist nicht die Klassenlehrerin?


    Nein, ist sie nicht. Neben der Klassenlehrerin gibt es für einige Fächer noch andere Lehrkräfte. Eine davon ist die Mathematiklehrerin, deren Meldung der Anlass für mich war, hier zu schreiben. Und da mich vor allem interessiert, wie der Sohn sich im Unterricht verhält, habe ich das zum Anlass genommen, mir ein umfassenderes Bild machen zu wollen. Das ging für mich am besten über die Klassenlehrerin in der Annahme, dass sie auch von den anderen Lehrkräften über das Verhalten der Schüler im Unterricht informiert wird.


    Von der bekommst du wöchentlich eine Rückmeldung, dass bei deinem Junior alles ok ist ?


    Nein, ist es nicht. Es gibt Verhaltensweisen des Sohnes, welche verbesserungsfähig sind, bei der ich auch nach meinen Möglichkeiten unterstütze.


    Daher ist für dich die Sache jetzt gegessen?


    Nein, ist sie nicht. Da ich generell davon ausgehe, dass alles in Ordnung ist, wenn ich von der Schule nichts höre, ist das für mich jetzt der Anlass, aufmerksamer zu verfolgen, wie das Verhalten des Sohnes in der Schule ist. Und das Gespräch mit der Mathematiklehrerin ist damit nicht überflüssig geworden. Wenn der Sohn lernt, sich an die von der Klassenlehrerin aufgestellten Regeln im Unterricht zu halten, dann sollte das auch Auswirkungen auf den übrigen Unterricht haben.

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