Wir und unsere Monster - Geschichten über Depression

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  • Ich habe die ganze Nacht drüber nach gedacht wie ich es hin bekomme, meine Seele es hin bekommt, mich zu akzeptieren wie ich bin. Das ist nicht leicht und ich weiß auch nicht wie. Klar kann ich mir jeden morgen sagen "Du bist gut wie Du bist" aber ich weiß das ich mich damit nur selber anlüge.



    Ich versuche mich zu ändern, insbesondere meinen Körper, ich versuche gerade mein Gewicht zu reduzieren ich bin stark übergewichtig. Seid 10 Jahren versuche ich es und ich hoffe das es jetzt klappt. Ich mag mich so nicht und meine Seele mag meinen Körper auch nicht.
    Ich hoffe so sehr das ich mich durch eine Abnahme besser fühle. Einen Versuch ist es wert.
    Und ich hoffe das ich dadurch wieder mehr Lust habe mich unter Leute zu begeben.


    Sich so akzeptieren wie man ist, das ist kein Zuckerschlecken und für mich erst recht nicht.

    Unmöglich - sagt deine Angst, zu viel Risiko - deine Erfahrung, sinnlos - dein Zweifel, versuchs - flüstert dein Herz.

  • Ich schließe mich mal still und leise hier an. Mit Innenansichten hinter dicken Mauern und Türen. Äußerlich wie innerlich. Seit beinahe 4 Wochen bin ich der Psychiatrie.
    Mit absoluter Erschöpfung bin ich angekommen, konnte bald nicht mehr laufen, war ein zitterndes Häufchen Elend. Die erste Woche habe ich nur geschlafen. Nur zum Essen (da Therapiebestandteil) bin ich aufgestanden. Zumindest das Äußere scheint wieder zu laufen. Aber innerlich? Wackelpudding. Keine Substanz, nichts zu greifen, verloren.
    Meine Tochter ist seit genau dieser Zeit in einer Wohngruppe untergebracht. Dieses zu erreichen war ein Kampf. Das Jugendamt, welches ich mit Unterstützung der Kinderpsychologin meiner Tochter um Hilfe gebeten habe, hat abgelehnt. Ich bat schon 10 Tage vor meinem Zusammenbruch um Inobhutnahme meiner Tochter, da meine Batterien leer waren. Schlussendlich wurde ich eingewiesen und bekam seitens des JA einen Spruch um die Ohren gehauen... "Na, das haben Sie sich ja nun super ausgedacht."
    Was ist das für eine Sch.... ? Ich KANN nicht mehr und bitte um Hilfe und werde nicht ernst genommen! Warum nicht? Spiele ich meine Rolle zu perfekt (Depressionen seit 2009, Dauermedikation und Behandlung)? Muss ich meine Monster rauslassen an die Öffentlichkeit?
    Was muss ich tun um ernst genommen zu werden?

  • NorthernSoul, :troest


    Ich finde es sehr stark und verantwortungsvoll, dass du diesen Schritt gegangen bist! Dass du nicht ernst genommen wurdest, wirst ist absolut daneben! Eigentlich sollte das JA doch froh sein, dass du dich vorher gekümmert hast - und meistens bricht man ja auch dann komplett zusammen, wenn man nicht mehr muss.


    Was muss man tun, um ernst genommen zu werden? Das ist wirklich eine gute Frage. Ich glaube, das Einzige, was man tun kann, ist sich selber ernst nehmen - dann stört es einen auch nicht mehr, wenn die anderen es nicht tun.


    Bis ich damals in der Psychiatrie wieder Mut fassen konnte, hat es gute sechs Wochen gebraucht. Funktioniert habe ich auch dort die ganze Zeit. Fühlst du dich denn gut angenommen von den Menschen, die dir helfen sollen?


    Vielleicht lässt du dein Monster ja hier noch ein bisschen an die virtuelle Öffentlichkeit. Mir hilft das! Vielleicht dir auch?


    Ganz liebe Grüße und ganz viel Kraft für deinen Weg!!!

  • Ob ich mich angenommen fühle? Gute Frage. Es war nicht zu übersehen, wie schlecht es mir ging und ja, es wurde bestätigt dass es gut ist, dass ich hier bin. Allerdings herrscht hier seit einer Woche aus verschiedenen Gründen Ausnahmesituation, sodass nicht viel passiert. Gleichzeitig heisst es, hier werde nicht therapiert sondern nur stabilisiert. Und ich denke, dass wäre aber genau das, was kommen muss. Zumindest nach der Stabilisierung. Wenn eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer hier sechs Wochen beträgt, würde ich in ca. Zwei Wochen entlassen werden. Bei dem Gedanken bekomme ich Panik.
    Mich hat das Monster dieses Mal völlig überraschend besucht - schrieb das schon jemand hier? Ich dachte ich kenne die Signale gut und sorge gut für mich, aber irgendwas habe ich übersehen. Oder nicht? Wieder die alte Frage "Kann ich mich auf mein Gefühl verlassen oder drehe ich nun völlig ab?" Kann ich mit selbst trauen? Ja. Ich habe schließlich Hilfe gerufen, man hat es gehört, einige habe es ernst genommen, andere nicht.
    Komme ich nicht klar genug rüber? Wieso sehen mich die Leute stärker als ich mich selbst? Scheine ich in deren Augen nicht "Kaputt genug"?
    Letzte Woche hat sich ein Patient auf meiner Station das Leben genommen. Hat er ähnlich gefühlt? Im Moment herrscht Gedankenchaos.

  • @NorthernSoul78
    Hut ab, vor diesem großen Schritt! Darf ich fragen, wie alt dein Kind ist?



    Bei uns verhält es sich gerade so, dass ich mehrfach über eine Einweisung nachgedacht habe und zwischenzeitlich auch mal zur Reha in einer Psychoklinik war, diese jedoch abbrechen musste, weil meine kleine Tochter (4) massive Trennungsprobleme hat. Ich bin dann nach Hause gefahren (obwohl ich wusste, dass eigentlich ICH mal dran wäre) und versuche nun hier, zuerst einmal dem Kind zu helfen. Und ich strampel mich ab und kämpfe, ich tue alles, was irgendwie in meiner Macht steht, um es für die Kinder so gut wie möglich zu regeln.... mit dem Resultat, dass der Vater der Kleinen nun das ASR beantragen will, weil ich dem Kind nicht gut täte.

  • Marion,
    ich bin mir nicht sicher, ob man das so bewusst hinbekommen kann - dieses sich Einreden würde bei mir jedenfalls auch nicht funktionieren, ich käme mir auch wie eine Lügnerin vor und dazu noch lächerlich.
    Bei mir war es so, dass ich im Laufe von Jahren immer mal dies und das akzeptiert habe an mir, mal Eigenschaften, mal Äußerlichkeiten. Das ging aber immer einher mit dem Gefühl von Fortschritt oder Weiterentwicklung, also mit dem Überwinden einer Hemmschwelle oder einer Angst. Und plötzlich habe ich bemerkt, dass dieses positive Gefühl "Ha, ich habe etwas geschafft, das ich mir früher nicht zugetraut hätte!" mir einen Schubs gibt und mich versöhnt mit mir - und mit meinen wirklichen oder eingebildeten Macken und "Mängeln". Die treten dann in den Hintergrund und ich muss mich nicht mehr dauernd daran aufhängen, denn: Ich habe ja an anderer Stelle was Tolles geschafft!
    Ich meine: Man sollte sich vielleicht nicht so sehr auf die "Mängel" konzentrieren und wie man sie ausmerzt oder akzeptiert, sondern eher an Erfolgserlebnissen arbeiten in jeder Hinsicht (egal wie klein oder groß). Dann empfindet man sich insgesamt positiver.
    Ressourcenorientiert statt Defizitorientiert denken.


    Und warum machen gerade wir Frauen so oft unser Selbstwertgefühl und die Sehnsucht nach Glück und Zufriedenheit an unserem Äußeren fest? Und wie sehr beeinträchtigt uns das immer wieder im Alltag?
    Ich will hier nicht den Eindruck erwecken, ich hätte all diese Selbstzweifel hinter mir gelassen, auch ich hadere immer wieder mit mir (und meiner Figur), mal mehr, mal weniger. Aber ich habe inzwischen Gegengewichte zu diesen negativen Gedanken, nämlich was ich alles gelernt habe und geschafft habe - und dass ich eigentlich doch ein netter Mensch bin :-)
    Zumindest in monsterfreien Zeiten klappt das ganz gut.


    ... :tuschel und meine Toleranz die Figur betreffend muss halt mitwachsen.........


    Für deine Gewichtsreduzierung wünsche ich dir viel Kraft und starken Willen - aber verzweifle bitte nicht, wenn es nicht so läuft wie gewünscht, denn ich bin mir sicher, dass du auch andere Qualitäten hast, die noch wichtiger sind als dein Gewicht!

  • Mich hat das Monster dieses Mal völlig überraschend besucht - schrieb das schon jemand hier? Ich dachte ich kenne die Signale gut und sorge gut für mich, aber irgendwas habe ich übersehen. Oder nicht? Wieder die alte Frage "Kann ich mich auf mein Gefühl verlassen oder drehe ich nun völlig ab?" Kann ich mit selbst trauen? Ja. Ich habe schließlich Hilfe gerufen, man hat es gehört, einige habe es ernst genommen, andere nicht.


    Liebe Northern Soul,
    ich finde, du hast alles absolut richtig gemacht, und das trotz deiner desolaten Verfassung.
    Die Frage, ob ich mich auf mein Gefühl verlassen kann, die habe ich mir auch schon gestellt, gerade auch nach meinem letzten überrsachenden Monsterbesuch. Du hast sie für dich gut beantwortet und auch ich kann nur sagen: Das war diesmal nicht vorherzusehen, es gab keine Warnsignale wie sonst. Also haben wir uns nichts vorzuwerfen. Du hast das Bestmögliche erreicht für dich und deine Tochter. Und dass die Leute vom JA nicht reagieren und mit einem saublöden Spruch ihr eigenes Versagen kaschieren wollen.....den Schuh musst du dir nicht anziehen.
    Wie es jetzt weiter geht ist eine andere Frage.... Ich kann deine Panik nachvollziehen. Aber lassen die einen wirklich hängen, wenn man noch nicht soweit ist? Gibt es Unterstützung für die Organisation der Weiterbehandlung?
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und eine Portion Glück dazu, dass sich für euch beide für die nächste Zeit ein guter Weg findet!

  • susa, meine Tochter ist 9. Sie kommt erstaunlich gut damit zurecht, man muss dazu sagen, dass sie Luftlinie vielleicht 300 m von mir entfernt ist. So ist zumindest das Gefühl da, dass man nahe beieinander ist. Wir sehen uns und telefonieren dazu 2 x wöchentlich. Ich habe es mir schlimmer vorgestellt. Die ersten beiden Tage waren unendlich schwer aber mittlerweile ganz es so viele schicksalhafte Fügungen dass ich nur glauben kann, dass es genau so sein sollte. Vielleicht gibt es tatsächlich jemanden, der ein Auge auf uns hat.
    Wie es weitergeht - keine Ahnung. Ich hoffe, dass wir - wenn ich meine Belastungserprobungen gestartet habe, vielleicht auch vorsichtige gemeinsame Tage verbringen können um gucken zu können, wie viel ich schaffe. Wie sonst der Übergang aussehen könnte - ich weiss es noch nicht.

  • Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdiene.
    Denn gerade dann brauche ich es am meisten.


    Ein Spruch der bei mir sehr gut passt.


    Ich weiß nicht warum, aber immer wieder passiert es mir, daß ich Menschen die mir eigentlich viel bedeuten, vernachlässige, Kontakte abbreche...
    Weil die Kraft nur für das Nötigste reicht, weil dies, weil das, weil jenes...es gibt immer Auslöser, aber nie wirklich triftige Gründe, nicht einfach mal "hallo wie gehts" zu schreiben...


    Ich mache es nicht, und so stoße ich die Menschen die mir am Herzen liegen, vor den Kopf und mache sie traurig.


    Dabei bin ich es, die traurig ist und Probleme hat.


    Ich hasse diese Eigenschaft von mir. Ich hasse viel momentan an mir.


    Ich hasse es, daß mir mein Monster gerade wieder mal gaaanz ganz tolle Sachen eintrichtert...egal, heute hat es gewonnen!! Heute glaube ich ihm. Morgen vielleicht auch noch. Vielleicht zeig ich ihm übermorgen wieder den Vogel, mal sehen...

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt,

    muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    (Johann Wolfgang von Goethe)



  • liebe nele,
    das kann ich sehr gut verstehen. auch mir geht es so........leider.


    wissen die lieben menschen um dich rum, was mit dir los ist und warum du manches so tust, wie du es tust?


    ich schicke dir viel kraft, ganz viel mut. das du es anpackst und das monster nicht zulange bei dir laesst.......


    einen lieben druecker fuer dich......... :troest

    Kinder die geliebt werden, werden erwachsene die liebe schenken koennen.


    [font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif'] "In meinem Leben habe ich unzählige Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten."

  • mein Monster ist wie eine Art Lähmung oder Wolken im Hinterkopf......und ich merke, ich werde einfach nicht wahr genommen....ich passe auch hier nicht her. Alle schreiben sich untereinander, wenn man dann mal schreibt, kommt nichts zurück.....muß einfach an mir liegen.....ich bin zu schwer....nicht positiv genug, oder nicht von der kuschel-muschel-fraktion...ach ich weiß es nicht.....


    ABER ich kenne das. Vielleicht bin ich aucuh einfach kein einfacher Mensch udn keine/r will sich richtig mit mir befassen....meine Meinung mag zwar einigen genehm sein, das wars dann aber auch.....


    mich kann es auf die Schnauze hauen, ich schreibe hier und.......es geht unter....da kommt....nix.
    andere fallen auch hin, schreiben auch hier und .....och tut mir leid, gute besserung etc...magst anrufen...etc.....


    WAS HABE ICH NICHT; WAS Andere haben ?

  • Liebe Kopf- Salat,


    erstmal :troest



    Ich glaube nicht, dass Du etwas nicht hast, was andere haben.
    Bzw. ich kenne weder Dich, noch die meisten anderen und weiss also nicht mal, " was wer hat" ;-)


    Vielleicht gibt es da einfach schon festere Kontakte zwischen anderen?
    Dass man sich vielleicht durch ein Forentreffen persoenlich kennt, oder durch einen intensiveren Austausch ueber PN oder anderes, dass man bei bestimmten Personen mehr teilnimmt?


    Ein Forum ( Internet) kann Unterstuetzung / Ablenkung bieten, in einer Zeit, in der man , in unserem Fall durch die Kinder, sehr an`s Haus gebunden ist.
    Aber schlussendlich ist das trotz allem nur virtuell!
    Es kann Dir nicht Sozialkontakte ersetzen, zumindest nicht in diesem oeffentlichen Rahmen.


    Ich bin selten hier, bekomme nicht soo viel mit - aber vielleicht verstehst Du Dich mit einigen von hier besonders gut?
    Vielleicht koenntest Du mit diesen etwas persoenlicheren Kontakt ( schreiben, telefonieren) aufbauen?

    " Lebensmotto" Alle Sorgen hinaus auf`s Meer schicken und kleine Gluecksmomente sammeln, wie Muscheln am Strand

  • Liebe Kopf-Salat,


    leider bin ich auch nur so 'ne Verkopfte, sonst hätte ich dir jetzt einen dieser niedlichen Kuschelsmileys geschickt. Aber den kann ich nicht authentisch einsetzen. Weil ich einfach auch im wahren Leben zu verkopft, zu distanziert, zu kühl, bin, um großartig andere Menschen in die Arme zu nehmen und zu trösten.
    Ich hoffe dennoch, dass ich dir vermitteln kann, dass ich mit dir fühle und dass du mit deinen Gefühlen nicht alleine bist.


    Mir geht es ähnlich... und ich habe verstanden, dass es an mir selbst liegt, dass mich niemand tröstend in die Arme nehmen wird, wenn ich deprimiert daherkomme. Und mir melden vor allem Freunde zurück, dass sie das gerne täten, aber sich "nicht trauen". Ich strahle diese Unnahbarkeit aus.
    Vielleicht ist es bei dir auch so, dass du einfach zu stark oder zu unnahbar oder zu ...weiß ich nicht... wirkst?!?


    Ich habe mich dafür entschieden, dass ich ganz gerne Tiefgang habe. ;)

  • ich hab wieder einen schub und wie!


    bin total gelaehmt, hab angst und bin extrem schlecht gelaunt.......
    koennt heulen und schreien.


    ich versuche schon seit tagen dagegen anzukommen nicht zu tief zu fallen, aber es wird immer schlimmer.........


    was macht ihr wenn ihr merkt das es so hoch kommt und einen komplett beherrschen will?


    wenn ihr das gefuehl habt es drueckt euch die luft ab und ihr koenntet vor angst zerfliessen?


    in dieser zeit ist es besonders schlimm, schwer, wenn dann noch sachen kommen die nur negativ sind........die oben drauf hauen gnadenlos.


    wenn man dann papierkram machen muss dazu. sich aber zu nix in der lage fuehlt.........aussichtslos.


    ich versuch mich auf freudige zu konzentrieren..........aber das scheint unheimlich weit weg. als wenn auch das nix bringt.
    hab laut musik an, will trotz kopfschmerzen die gedanken nicht hoeren.....
    fuehle mich hilflos und allein...........


    als wenn mich die welt verschlucken will.........
    und ich keinen ausweg finde.

    Kinder die geliebt werden, werden erwachsene die liebe schenken koennen.


    [font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif'] "In meinem Leben habe ich unzählige Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten."

  • Liebe Marzipan,


    erstmal :troest
    Diese Löcher sind so fürchterlich ... und man fühlt sich so schrecklich hilflos ...


    Was mir beim letzten Mal geholfen hat war autogenes Training. Mit Sport mache ich persönlich alles immer nur noch schlimmer, mit menschlichem Kontakt meistens auch, aber den Kopf auf diese Art und Weise abschalten hat mir wirklich geholfen ...


    Und auch wenn sich das so blöd anhört, aber wichtig ist glaube ich auch, dass du einfach akzeptierst, dass es gerade richtig schlimm ist. Mich entlastet das ziemlich direkt, nimmt den Druck raus, dass ich jetzt sofort wieder funktionieren muss. Und mir hilft es auch dabei zu erkennen, dass auch wieder eine bessere Phase kommt.
    Tu dir etwas Gutes. Belohn dich dafür, dass du trotz des schlimmen Gefühls weiter versuchst, alles gut zu machen. Du hast das verdient, auch wenn du es vielleicht nicht glaubst.


    Du bist wertvoll! Zeig dir das!

  • liebe jul,
    danke fuer deine lieben und sehr schoenen zeilen *erstmal traenchen weg wisch*


    deine tipps sind gut, ich versuch das. derzeit setz ich mich sehr unter druck. ich bin so fertig.........und wuehl immer mehr um panisch daraus zu kommen.......


    das ist es, weil man immer mehr spuert das nix mehr hilft.


    autogenes training hab ich noch nie probiert.........


    danke fuer deine lieben worte.......... :blume


    es tut schon sehr gut, verstanden zu werden.........

    Kinder die geliebt werden, werden erwachsene die liebe schenken koennen.


    [font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif'] "In meinem Leben habe ich unzählige Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten."

  • Und auch wenn sich das so blöd anhört, aber wichtig ist glaube ich auch, dass du einfach akzeptierst, dass es gerade richtig schlimm ist.


    Das wäre auch mein Rat gewesen. Ich lasse dann wirklich vieles einfach liegen, verkrieche mich im Bett, schlafe viel.
    Kann sich nicht jeder erlauben? Tja, ich auch nicht, ich hab mir durch sowas auch schon mehr Probleme eingehandelt, durch verpasste Termine usw.
    Aber was solls, alles läßt sich lösen, und wenn mein Akku leer ist, dann ist er leer, und dann muß auch mein Kind, mein Mann, meine Familie...usw damit klar kommen, daß ich nicht zur Verfügung stehe.


    Je mehr man versucht, desto schlimmer wird es bei mir. Also, akzeptieren, Auszeit nehmen, ausruhen, ausheulen und dann...wieder aufstehen und weiter machen.


    :knuddel:knuddel:knuddel

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt,

    muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Irgendwie ist es im Sommer/in den Ferien schlimmer - jeder erwartet gute Laune und Urlaubsziele und das man etwas mit dem Kind unternimmt ... ich persönlich könnte mind. 2 Wochen totale Einsamkeit auf einer Hallig oder im DG gebrauchen... aber das will keiner wissen - stattdessen werden Pläne und Ziele angefordert. Die letzten beiden Augustwochen sind mir - außer Job - aber privat will dann hoffentlich niemand etwas :kopf:schiel:kotz ich glaube ich entwickele langsam eine Sozial-Phobie