ich brauche Rat

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  • Hallöchen,
    mein Sohn ist schon 7 Jahre der Erzeuger (sorry aber mehr ist das nicht) haben uns getrennt nach 9 Jahren beziehung und als der kleine 4 Monate war "ich habe mich so verändert" ... Ja er hat das sorgerecht,war damals meine Liebe des Lebens (ich weiss grosser Fehler)


    Kurze Geschichte:


    Er hat an seinem Sohn nur interesse gezeigt wenn er eine Freundin hatte. (war nie von dauer) und das letzte mal vor 3 Jahren
    Wir haben 2 Therapien angefangen,weil der kleine nicht zu ihm wollte, erste Therapie hat er abgebrochen zur zweiten ist er gleich nicht einmal aufgetaucht
    für die schulanmeldung brauchte ich seine unterschrieft,die er nicht gegeben hat obwohl ich ihn 3 briefe geschrieben hatte


    Jetzt ist er mit einer zusammen die er vor ein paar Jahren geschwängert hat ( kommische geschichte) mit ihr hatte ich mich auch zwei mal getroffen als sie nicht zusammen waren ...


    Kurz vor Weihnachten kam ein Brief das der Erzeuger kontakt möchte ( wie schon geschrieben vor 3 Jahren war es der letzte mal der fall) ... ich habe im Januar erst auf den Brief reagiert und der Dame vom Jugendamt klar gemacht das,dass der kleine nicht möchte. Darauf hin hat sie uns eingeladen und auch da hat ihr mein Prinz gesagt er will nicht, sie meinte aber es muss trotzdem eine lösung her .... ich bot ihr an das der Erzeuger gerne mal zu einem Fussball spiel kommen kann oder zu einem training ( mein kleiner ist begeistert Fussballer) das ich nur möchte das er nicht mit "IHR" und dem anderen Kind dort auftauchen kann ( die dame vom Jugendamt fand meine Idee gut und war auch der meinung das er ohne "DIE" dort auf tauchen kann) . Ich habe ihn mitteilen lassen auf welcher internet seite er finden kann wo und wann sein "KIND" spiele hat.
    Einem Monat passierte mal wieder nichts,bis wir Tunier hatten was von 8 bis 12 Uhr ging (auch so war es im Internet ausgeschrieben) ... nach der siegerehrung wollten wir uns umziehen, als ich ihn mit ihr und diesem Kind entdeckte ( natürlich war ich eine Wut) wir liefen an Ihm vorbei und der erzeuger sagte nur "HALLO TIL" der kleine schaute ihn an und ging weiter, natürlich habe ich keine anstalten gemacht hallo zusagen den es war ausgemacht das er ohne seine "neue Familie" kommt.
    In der umkleide fragte ich meinen kleinen weisst du wer das war? - natürlich wusste er es nicht.... wir wollten dann nur noch heim und als wir raus sind war er auch schon wieder weg,also keine weiter kontakt aufnahme von ihm.


    Eine Woche später kam wieder post vom Jugendamt, dass der Euzeuger es schwierig findet so kontakt aufzubauen er möchte sich gerne mit seinem anderen Kind und meinem Kind auf dem Spielplatz treffen ... ich war geschockt,dass das Jugendamt mal wieder einen in den Rückenfällt.
    Ich habe der Dame versucht zu erklären das ich diese Idee nicht gut finde erstens war es anders abgesprochen und zweitens was soll mein fast 7 Jähriger sohn mit einem 3 Jährigen kind bei minus terperaturen auf dem Spielplatz?
    Natürlich gab ich auch da wieder nach und machte den vorschlag in einem Kinderland uns zu treffen,wenn er das kind unbegingt mitbringen möchte muss er diese tun aber ohne Sie ( die Mutter)
    Ich habe ihm dann meine Nummer mitteilen lassen wegen einem Termin zum treffen und wieder passierte 3 Monate nichts


    Er schrieb mir ein paar Tage vor dem 7 geburtstag des kleinen was wegen ein treffen ist .... ich habe ersteinmal nicht reagiert wollte wissen ob von seiner seite was zu seinem Geburtstag kommt... natürlich kam nichts... paar Tage nach dem grossen Tag schrieb er wieder das es nun wieder eine woche vergangen ist und ich immer noch nicht gesagt habe wann er ihn treffen kann ... ich habe ihn dann erst einmal mitgeteilt das sein Sohn geburtstag hatte und lesen kann, dass die interesse gar nicht so groß sein kann... das gefiel ihm natürlich nicht aber auch da habe ich wieder nach gegeben und ihm mitgeleit das am 16.4 um 17uhr Fussball ist.... da schrieb er nur "er möchte ihm nicht beim Fussball zuschauen" da ich nun nicht auf jede nachricht von ihm reagiere kamen dann noch ein paar "NETTE" von ihm, unteranderem das er den kleinen abmelden will er hat ja auch nicht unterschrieben das er dort spielen darf und und und sowie das er mal mit seinem Anwalt reden will und ich die böse bin da er dem kleinem gerne persönlich alles gute zum geburtstag gewünscht hätte ....


    Am 16.4 kam die letzte Nachricht ... das er aus beruflichengründen nicht zum Spiel kommen konnte,wann die nächste möglichkeit ist (ich weiss das seine Freundin da geburtstag hatte) ich war wieder so nett und habe ihm die nächsten zwei daten geschickt wann der kleine Spiel hat.... mal schauen was passiert


    Ws ratet ihr?
    Wie lange muss ich noch nett sein?


    ich weiss ist ein kommpliezierte geschichte .... aber ich brauche Rat ....

  • Hallo HollyMolly,


    Du machst Dir Dein Leben aber ganz schön schwer.


    Der Kindsvater geht vorsichtig vor, nimmt größtenteils Rücksicht auf Deine Wünsche.
    Du hingegen bremst und verzögerst.


    Das ist nachvollziehbar: Nach so vielen Jahren zu-wenig-Interesse, ist man erst einmal misstrauisch. Man möchte sehr gerne dem Kind nicht zu schnell zu viele neue Gegebenheiten im Leben zumuten.


    Andererseits ist es aber so, dass KV auf jeden Fall Umgang bekommen wird.
    Wenn Du noch weiter ausbremsen möchtest, hat er den Weg, den Umgang gerichtlich einzuklagen und kein einziges Deiner Argumente wird Gehör finden.
    Es geht dann nicht um "ob Umgang", sondern "wann Umgang" - wobei Deine Bedenken allerhöchstens gewürdigt würden im Rahmen dessen, dass es dann eben nicht Du selbst sein würdest, die die Umgangsanbahnung zwischen KV und Kind begleitet, sondern z.B. ein Umgangsbegleiter des Jugendamts oder ein Umgangspfleger.


    Sein Hinweis, er könne den Kleinen vom Fußball abmelden, ist natürlich Unsinn.
    Aber bei allem anderen bist Du es, die nicht richtig handelt.


    Beste Grüße
    FrauRausteiger

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    •» Cave quicquam dicas, nisi quod scieris optime. :rauchen «•
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    Einmal editiert, zuletzt von FrauRausteiger ()

  • Hi,


    Was du tun kannst und solltest ist ihm Signalisieren das du ebenfalls möchtest das Sohn und Vater Umgang haben. Dazu lädst du ihn ein über die Umgangsanbahnung zu Sprechen. Dies kann in einem Kaffee oder auf dem Spielplatz geschehen. Du kannst ihm sagen wie du dir das vorstellst und versuchen eine Lösung zu finden. Geht das wieder erwarten nicht mach nen Termin bei einer Familienberatung und schildere dort das ganze. Wichtig ist aber auch das du, auch wenn es schwer fällt, nicht Erzeuger sagst oder DIE sondern vom Vater und seiner Lebensgefährtin sprichst. Nur so hast du die Chance das das Verhältnis von deinem Sohn zu seinem Vater unbelastet und gut wird. Alles andere schadet nur deinem Sohn.


    LG vom Papa06

    Kopf hoch auch wenn der Hals noch so dreckig ist.

  • mit nett sein hat das ganze eher weniger zu tun. es ist durchaus deine pflicht, eine positive beziehung zwischen den beiden zu fördern. wegen einfachem desinteresse fällt diese nicht weg. oder gibt es irgendwelche gründe, weswegen du einen kontakt zwischen den beiden vermeiden möchtest?


    Er schrieb mir ein paar Tage vor dem 7 geburtstag des kleinen was wegen ein treffen ist .... ich habe ersteinmal nicht reagiert wollte wissen ob von seiner seite was zu seinem Geburtstag kommt


    aus welchem grund auch immer der KV, für dich, so spät aktiv wird, hier scheint es so zu sein, dass du ihm dann eine weitere bedingung vorgelegt hast, die er zu meistern hat, wenn er seinen sohn treffen kann.


    ermöglichen wirst du ihm den umgang wohl müssen und am besten auch deinen sohn positiv einstimmen. kannst du versuchen, dich mit dem KV zusammen setzen? kann doch auch ein termin beim JA sein. oder bei einer entsprechenden beratungsstelle entsprechende gespräche mit ihm führen, wo ihr euch auf die rahmenbedingunen einigen könnt.


    deine einwände, dass seine momentane nicht dabei sein muss, kann ich verstehen, schliesslich geht es ja erstmal darum, wieder kontakt zwischen vater und sohn aufzubauen.

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    ★ keine macht der signatur ★

  • du verhältst dich unglaublich respektlos, aber für dich als gebärmaschine sicher kein problem. wir reden vom vater des kindes und wenn ein erwachsener grüßt ist doch selbstverständlich für ein kind das es grüßt. warum stellst du kind und vater nicht gegenseitig vor, sondern führst diesen vor wie einen deppen?


    entwirf eine umgangsvereinbarung. 3-4 treffen betreut bei einer väterinitiative und dann 2-3 nachmittage jede woche mit übernachtung, jedes zweite wochenende von fr-mo, hälftige ferien und feiertage, drei wochen sommerurlaub etc.

  • Hallo


    Ich finde deine Reaktion ziemlich kindisch und unreif. Was ist daran so schlimm wenn seine neue Pertnerin mit deren gemeinsamen Kind auf ein öffentliches Fußballturnier gehen? Warum muss die Next dort fern bleiben weil du es so willst? Meine Güte also in letztern zeit kommen hier Mütter hin die wirklich ganz krasse cvorstellungen von Umgang und Vater ihres Kindes haben. Finde sowas echt ne bodenlose Frechheit. Sollen wir dich den jetzt auch als Gebährmaschine hier anreden, oder meinst du das du so neutral bleiben kannst und doch den Menschen als Vater bezeichnen kannst?


    Und die Aktion noch ohne ein Wort an dem Vater eures Kindes vorbei zu gehen, finde ich genau so Kindisch wie deine Bestimmendes Verhalten. Das JA fällt dier nicht in den Rücken,sondern haben nun mal eine ganz andere Vorstellung vom Umgang und Kennenlernen als du. Die sehen das mit Erwachsenen Augen.


    Überdenke nochmal deine ganze sichtweise, ansonsten wird der Vater schneller vor Gericht gehen und recht bekommen, als du gucken kannst.

  • Wie lange muss ich noch nett sein?


    Vermutlich die nächsten 11 Jahre mindestens, bis euer Sohn 18 ist ;-)



    Was ich dir rate?! Geh mal einen Schritt auf den Vater zu. Er zeigt doch Interesse, dann lass es auch
    zu. Er will dir ja das Kind nicht wegnehmen, er will ihn einfach mal kennenlernen und wenn sich mehr
    ergibt, das er wirklich Vater sein möchte, dann gönn das doch eurem Sohn.
    Es kann doch nur eine Bereicherung sein.


    Das JA ist an Beraterposition. Die möchten zwischen euch vermitteln und das beste fürs Kind raus-
    holen.


    Wenn er mit seiner Neuen doch schon ein Kind hat, dann sind die doch auch schon länger zusammen und
    in einer gefestigten Beziehung. Also auch kein Grund zur Sorge, das dein Sohn alle paar Wochen ne Neue
    vorgesetzt bekommt.



    Lass es einfach zu. Es wird auch für dich eine Erleichterung sein, wenn du mal ein freies WE hast :D;-)

  • Die Reaktion bei der Begegnung war zwar etwas zickig, aber ganz ehrlich: Hätte sie dem KV um den Hals fallen sollen?
    Ich finde einige Antworten hier vor mir völlig daneben.


    Und noch mal ganz ehrlich: Der Typ meldet sich 3 Jahre nicht mehr, davor auch nur sporadisch, schleppt zum ersten Treffen trotz gegensätzlicher Absprache seine Partnerin plus Kind mit... hallo? Bescheuert, oder was?


    Nun muss die TS dem KV halt Umgangsrecht gewähren***, ist halt so.
    Also, liebe TS, reiß dich lieber zusammen, der Fußballplatz bzw. die Umkleidekabine sind wahrscheinlich nicht der beste Ort, um einander zu nähern. Das Wetter wird gut, schlag ihm etwas Nettes draußen vor. Vielleicht kann er den Sohn irgendwohin einladen? Zoo oder ähnliches?
    Vielleicht wird es ja diesmal was. Es ist für den Sohn zu hoffen.


    ***und auf der Meta-Ebene: Ich KANN das manchmal nicht verstehen. Jaaaa, Kinder brauchen Vater und Mutter und JAAA alle haben ein Recht aufeinander... aber warum liegt die Pflicht immer nur beim Kind? Wieso dürfen die UET wegbleiben, so lange es beliebt und dann nach 3 Jahren: Hoppla, mein Kind... ich will Umgang! Und DAS soll zum Kindeswohl sein?
    Heute las ich bei Welt, Bild und einigen anderen, dass das Umgangsrecht reformiert werden soll, am Kindeswohl orientiert.
    Was kommt nun?
    Ich finde die Gesetzgebung der letzten Jahre - sagen wir mal - seltsam.
    So hier Für das Umgangsrecht des leiblichen Vaters kommt es künftig nicht mehr darauf an, dass bereits eine enge Beziehung zum Kind besteht. Entscheidend soll vielmehr sein, ob der leibliche Vater durch sein Verhalten gezeigt hat, dass er tatsächlich Verantwortung für sein Kind übernehmen will und ob der Umgang mit dem leiblichen Vater dem Kindeswohl dient. http://www.haufe.de/recht/fami…he-vaeter_220_118444.html
    "Also, hoppla, hier bin ich ("Luke, ich bin dein Vaaaater!") und nun spiel mit mir. Egal, dass ich dich die letzten 5 Jahre ignoriert habe. Es ist mein Recht."

  • du wirst nicht umhin kommen, dass euer Sohn seinen Vater kennenlernen wird. Und du wirst auch nicht umhin kommen, dass euer Sohn seine Famillie kennenlernen wird, und aller wahrscheinlich nach auch evt. schon beim ersten Umgang.


    Ich kann nur sagen, dass du noch sehr auf der verletzten Partnerebene handelst und das ist aber Vergangenheit - jetzt geht es um die Kind-Vater-Ebene und DIE sollte gefördert werden ohne deine "gefühlten" Bedenken, die dein Sohn mit Sicherheit durch die Atmosphäre mitbekommt. Kinder spüren so etwas ......


    Gib deinem/Eurem Sohn doch einfach mal die Chance und dem Kv (ich habe extra v kleingeschrieben, vielleicht entwickelt er sich ja noch zu einem großen V) auch - auch wenn er sich nicht meldet.....frag ihn doch mal, wann er Zeit hat und gibt nicht immer vor, wann DU als erstes Zeit hast. und dann einen Mittelweg suchen...


    Wenn dann der Kv seinen Sohn immer wieder versetzt, dann kannst du darüber Tagebuch führen und das beim JA nach einigern Versetzern ansprechen.


    Aber es geht hier wirklich um das Kind. und nicht um eure vergangene Partnerschaft.


    Und was die Begegnung mit dem Vater auf dem Fußballspiel anbelangt, hättest du dir da einen Zahn aus der Krone gebrochen, wenn du deinem sohn gesagt hättest " ach, dass ist übrigens dein Vater" dann hätte Sohnemann nämlich reagieren können und du hättest gesehen, wie er wirklich dazu steht - zu seinem Vater.....so aus einer spontanen Situation heraus. ABER Chance für Sohnemann vertan, leider !

    Einmal editiert, zuletzt von Kopf-Salat ()

  • Jaaaa, Kinder brauchen Vater und Mutter und JAAA alle haben ein Recht aufeinander... aber warum liegt die Pflicht immer nur beim Kind? Wieso dürfen die UET wegbleiben, so lange es beliebt und dann nach 3 Jahren: Hoppla, mein Kind... ich will Umgang!


    Diese 'Logik' blieb mir bisher auch verschlossen:
    es wird einerseits regelrecht behauptet, ein fehlender ET hinterlässt ein Manko, einen Schaden beim Kind, es fehle was wenn Umgang nicht stattfindet und dieser muss daher um nahezu jeden Preis durchgesetzt werden, damit das KInd zu seinem Recht kommt und 'seine Wurzeln' kennenlernt.
    Und andrerseits: bleibt der UET fern, aus irgendwelchen Gründen, die er nicht mal braucht, es genügt auch einfach keine Lust, dann kann man da halt nix machen, man kann den UET ja nicht zum Umgang zwingen. Das würde sogar dem Kind schaden. Da verstummt das geforderte Recht des Kindes auf beide ETs plötzlich.
    Dann kanns ja nicht sooo schlimm sein, mit nur einem ET aufzuwachsen...


    Heute las ich bei Welt, Bild und einigen anderen, dass das Umgangsrecht reformiert werden soll, am Kindeswohl orientiert.


    Wie solls denn reformiert werden? Ach, mir egal! ehrlich, ich bin oft einfach nur froh, das meiste hinter mir zu haben, weil Söhnchen schon älter ist.

    _________________________________________________________________________
    keks3


    life is a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing (shakespeare)
    'Does anybody remember laughter?' (R.P.)

  • Zitat von »Nordlicht«
    Heute las ich bei Welt, Bild und einigen anderen, dass das Umgangsrecht reformiert werden soll, am Kindeswohl orientiert.


    Wie solls denn reformiert werden?


    http://www.sz-online.de/nachri…n-neu-regeln-3084889.html
    Zuerst eine Studie... Es gehe darum, das Umgangsrecht so zu gestalten, dass es „dem Wohl des Kindes bestmöglich entspricht“, heißt es demnach in der Ausschreibung des Familienministeriums für die Studie.
    Hmmm... traue nie einer Studie, die du nicht selbst gefälscht hast?
    Wenn es nach mir ginge, dann hätten Kinder früher ein wirkliches Mitspracherecht und UET, die ihren Umgang eine Weile nicht wahrnehmen, sollten ihr Umgangsrecht verwirken "können".


    Es kann doch nicht sein - um auf den Thread hier zurückzukommen -, dass es immer wieder Anbahnungsversuche gibt, die dann von UET Seite abgebrochen werden, und wenn es dem UET beliebt, geht das Spiel wieder von vorne los. Wie oft und wie lange denn noch? Noch 7 Jahre, bis er 14 ist und endlich ernst genommen wird?


    Wie ich schon schrieb: Den Frust und die Ratlosigkeit der TS kann ich vestehen. Der Junge ist auch schon 7, Grundschulalter, der hat vermutlich schon recht gut gelernt, mit der Situation umzugehen.

  • also die gebaermaschine war die letzten sieben jahre da. und hat das alles allein bewaeltigt. wegen einem kurzen strohfeuer des Interesses des Vaters, muss sie nicht zu kreuze kriechen. Die bedingung sollte fuer einen Vater der Umgang will keine Huerde sein. Aber scheinbar will er nicjt, sonst wuerde er die minimalen Wuensche der Mutter seines Kindes beruecksichtigen
    es geht wohl nicht um seinen Sohn.


  • Sorry, jemand, der von seinem Kind 3 Jahre lang nichts wissen wollte, ist für mich auch kein Vater, sondern ERZEUGER :kotz . Da der richtige Vater (genauso wie richtige Mutter) kann ohne sein Kind einfach nicht leben, macht sich Sorgen um das Kind, trägt die Verantwortung...


    Und dann nach 3 Jahren Abwesenheit kommen und alle möglichen Ansprüche stellen, das und jenes passt ihm nicht? :frag


    Verbot für Fussball spielen ist eine Unverschämtheit :kopf

  • Ich kapiere das System auch nicht, dass ein Vater (in diesem Fall) regelrechte Willkür an den Tag legen kann und das noch vom Gesetz unterstützt wird. Wo war er denn die ganze Zeit? Ich verstehe dich vollkommen, dass du das als ungerecht empfindest. Sicher bist du gekränkt und hast Angst, was das alles am Ende mit deinem Sohn macht. Aber du musst einen Weg für dich und auch für deinen Sohn finden, damit umzugehen. Denn der KV wird sich nicht in Luft auflösen. Hol dir Hilfe mit ins Boot und lass dich beraten, was du tun und was du lassen solltest. Hier wurden schon einige gute Tipps gegeben.


    Mein Sohn hat wirklich einen "Erzeuger", der seinen Sohn noch nie gesehen hat und es auch nicht will. Ich hätte mir für meinen Sohn schon gewünscht, dass sein Vater Interesse zeigt. Denn es ist nunmal der Vater und er wird es auch bleiben.

  • Es ist ja jetzt schon viel gesagt worden, und einiges fand ich auch ziemlich übergriffig gegenüber Dir, der Thread Starterin.
    Allerdings muss ich im Kern auch vielem Recht geben: Es scheint, als richtest Du Deine Aufmerksamkeit immer noch sehr auf das Verhalten Deines Ex (und evtl seiner "neuen" Familie), und es kommt mir auch so vor, als ob dabei der Gedanke an die Frage, was Deinem Sohn wirklich guttun könnte in so einer Situation, zumindest teilweise unter den Tisch fällt. Da schwingen viele Gefühle von noch nicht überwundenen Verletzungen mit, und teilweise liest es sich so, als wäre die Trennung zwischen Dir und Deinem Ex noch gar nicht ganz "komplett", weil vieles, was Du schreibst, manchmal noch sehr aus der Perspektive einer verletzten Partnerin zu kommen scheint.


    Ich erfahre das in vielen Beiträgen, die ich hier im Forum lese, und ich hatte selber auch diese Phase, wo ich hauptsächlich aus meinen persönlichen Gründen und weniger wegen der Kinder Dinge entschieden habe. Ich habe mich verletzt und ungerecht behandelt gefühlt, und vor diesem Hintergrund das bewertet, was ich an Verhalten von meiner Ex mitbekommen habe.
    Bei mir ging es außerdem darum, dass ich einfach das Gefühl hatte, und das auch (zu) gern hatte, ich sei der "bessere" Elternteil, weil ich mich jahrelang praktisch allein um die Kinder gekümmert hatte, und dass ich dadurch der Mutter der Kinder unbewusst und teilweise auch bewusst die Fähigkeit und das Recht abgesprochen habe, mit den Kindern in gleichem Maße umzugehen, wie ich. Genau wie in Deinem Fall, nur eben mit vertauschten Rollen, hat sich die Mutter lange nicht für die Kinder interessiert, das hatte vor allem psychische Gründe. Irgendwann kam aber der Zeitpunkt, dass sie ihre "Fehler" eingesehen hat und nun wieder einen Platz als gleichberechtigter Elternteil einnehmen wollte. Mir fiel das anfangs auch schwer, das zu akzeptieren und es als positiv anzusehen, dass die Kinder nun endlich wieder den Kontakt zu ihrer Mutter bekommen. Aber ich habe es schließlich geschafft, die persönlichen Animositäten zu überwinden und mir zu überlegen, was die Kinder *wirklich* brauchen, und ihnen das auch zu ermöglichen. Heute bin ich froh, dass ich das konnte. Mittlerweile haben wir eine Vereinbarung, bei der zumindest eine meiner Töchter wieder fast genauso viel Zeit bei ihrer Mutter verbringt wie bei mir, die andere sieht sie alle zwei Wochen am Wochenende. Das ist für die Kinder auf jeden Fall besser, als das, wie es vorher war, dass sie nämlich ihre Mutter praktisch gar nicht oder nur sporadisch getroffen haben.
    Sie machen zwar auch jetzt noch manchmal Theater, wenn sie zur Mutter sollen, aber da bin ich mittlerweile auch so weit, dass ich den Kindern sagen kann, es ist so ausgemacht und da gibt es keine Diskussion.