Verhalten vom KV überfordert mich! Was tun? :(

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  • Hallo ihr Lieben :)


    ich habe beim Suchen dieses Forum getroffen und hoffe mir kann jemand bezüglich erfahrungen/Ratschläge behilflich sein. Es geht um meine kleine Tochter (geboren im Dezember 2013) und dem Erzeuger der kleinen.


    Möchte kurz zu den Umgang/Kontakt etwas erwähnen. Versuche es so kurz wie möglich zu halten... (achtung, doch ziemlich lang)
    Ja wie ihr entnehmen könnt bin ich nicht mehr mit dem Erzeuger meiner Tochter zusammen. Er ließ mich in der Schwangerschaft (12. Schwangerschaftswoche) sitzen mit den Worten "Du zerstörst mein Leben wenn Du nicht abtreibst. Ich
    will nichts damit zu tun haben." Die Schwangerschaft war eine wirklich furchtbare Zeit. Ein großer Umzug, eine Familie die es (erst) nicht akzeptieren wollte das ich eine alleinerziehende Mami werde und dann der Erzeuger, welcher mich nach einigen Wochen Funkstille, ständig terrorisierte mit Anrufen in denen er mir von seinem tollen Party Leben mit Alkohol und Frauen erzählte, aber zeitgleich vorwürfe machte wieso ich sein Leben versauen würde. Es ging weiter damit das er mit Selbstmord drohte und dann bat er mir Freundschaft an, aber unter der Bedingung das er nichts vom Kind mitbekommt. Ähm Ja :S Ein furchtbares hin und her. Ich blieb höflich und war sehr geduldig. Dachte er ist selbst einfach überfordert und habe deshalb nie aufgelegt, sondern ihn jedesmal beruhigt das er sich keine Sorgen machen braucht. Er muss weder zahlen, noch werde ich ihn nerven... und jedesmal tat es mir umso mehr weh, wenn ich daran denken musste das mein Baby einen "Papa" hat der nichts von ihr wissen möchte :-(
    Kurz vor der Geburt schrieb er mir doch trocken "Sag doch bescheid wenn das Kind da ist"


    Als meine kleine dann kam, zeigte er aufeinmal doch Interesse (erst nach zwei Wochen). Plötzlich war er so verliebt in die kleine... allerdings hielt das verliebt sein nur so lange bis ich ihm klar gemacht habe das es zwischen uns nie wieder mehr wird. Darauf wollte er nämlich hinaus. Aber ich habe mit ihm in der Hinsicht abgeschlossen. Er war für mich lediglich nur noch der Vater meines Kindes, den ich meiner Tochter niemals enthalten wollte. Dann war zwei Monate Funkstille. Er meldete sich einfach nicht! Fragte nicht nach ihr. NICHTS. Dann meldete er so als wäre nichts gewesen.
    Ja da fing dann das ganze Theater an! Zwischenzeitig lief es gut. Ich habe ihn normal und nett behandelt. Er durfte die kleine JEDERZEIT besuchen. Da wir seit dem er mich sitzen lassen hat 200 Km auseinander wohnen und er auf die Bahn angewiesen ist (weswegen die Fahrt viel länger dauert) habe ich ihn angeboten das er hier jederzeit schlafen darf. Allerdings sagte ich ihm auch das dies nicht immer so gehen kann. Wenn wir irgendwann wieder einen Partner haben sollten wird das nicht mehr gehen etc.
    Er kam dann immer mal für zwei Tage vorbei. Aber irgendwann ging es mir einfach total auf die nerven. Mir ging es auch ständig schlecht wenn er da war. ich bekam bevor er kam immer bauchschmerzen und die gingen immer wenn er weg war... Er hat einfach NICHTS gemacht. Sie war fast ein halbes Jahr alt und er hatte noch nie eine Windel gewechselt, nie eine Flasche gegeben, nie ihr etwas zu essen gegeben oder sie mit ins Bett gebracht. Er saß ständig an sein Handy rum oder machte zwischendurch mal Fotos mit ihr zusammen. Das wars! Wenn sie geweint hat, sei es nur der Schnuller den sie verloren hat - er hat sich manchmal nicht mal gerührt. Welcher Mensch guckt denn bitte nicht wenn ein Kind weint? Und jedesmal hinterließ er ein furchtbares Chaos. Nicht mal seinen Teller konnte er eigenständig wegräumen. Das war leider nicht alles. Dazu kam das er hier zwei Mal ausgerastet ist (gegen Türen getreten, geschlagen, alles umgeworfen, geschrien) vor der kleinen :/ und das alles nur weil er einfach nicht damit klar gekommen ist, das es einfach nur noch ein respektvolles verhalten meinerseits ist und ich nicht auf "best friends" tun möchte und mit ihm etwas unternehmen möchte. Ich habe ihn lediglich hier geduldet und war respektvoll ihm gegenüber - vorallem wenn die kleine dabei war. Meine Freunde und Verwandte fanden das übrigens sehr komisch das ich ihn solange bei ihr Übernachten lasse, trotz all dem was er getan hat.


    Nun gut. Mittlerweile hat er seine ausraster im Griff gehabt. Allerdings änderte sich nichts seinem Verhalten gegenüber der kleinen! Das einzige was sich änderte war das er dann irgendwann seinen Laptop dabei hatte und davor rum saß :kopf Er kam immer früh morgens gegen 8 Uhr und wollte einfach nie selbst gehen. Hab den dann nach zwei drei Tagen immer regelrecht rausschmeißen müssen und er hat immer versucht den Zug so spät wie möglich zu nehmen (meist 18 Uhr)
    Soooo...
    Jetzt ist es so das ich einen Freund habe und Anfangs durfte der Erzeuger dennoch bei mir Übernachten. Aber nachdem er einfach nach 3 Tagen nicht gehen wollte, wurde ich sauer und stellte Regeln auf! Es war vorher eh ausgemacht das wenn jemand einen Partner hat es keine Übernachtungen es mehr gibt! So. Er durfte also JEDERZEIT seine Tochter besuchen kommen. Kein Sofa! Sondern er soll sich mit der kleinen beschäftigen. Er kann morgens kommen und soll abends fahren. Natürlich gab es ein furchtbares Theater seinerseits. Er beleidigte mich und hatte GARKEIN verständnis dafür, dass ich ihn nicht bei mir Übernachten lassen möchte. Seit dem meldet er sich kaum noch. Ich weiß nicht was er jetzt für Spielchen treibt, jedoch versucht er mich echt zur weißglut zu treiben. Er weiß GANZ GENAU das die kleine um 11.30 Uhr Mittagessen bekommt und dann bis 14:30 Uhr schläft.
    Dann sagt er tatsächlich das er nur von 11.30 Uhr bis ca. 15 Uhr kann. Es wäre ja meine Schuld, da er ja eine lange Zugfahrt vor sich hat und es nicht früher schaffen kann und früh genug los muss damit er zu Haus ankommt. Seltsam das er sonst immer morgens um 8 Uhr auf der Matte stand und nie den Zug vor 18 Uhr nehmen wollte!! Nun gut, ich sagte ihm er kann kommen, aber es würde sich nicht lohnen wenn er um die Uhrzeit kommt, weil sie direkt nach dem essen schlafen geht! Da kam nur ein "Pech, dann komme ich halt nicht". Ich sagte okay und für mich hatte es sich erledigt. Dann fragte er mich ob er Freitags oder Sonntags kommen könnte, was mir wohl besser passen würde. Ich sagte ihm am nächsten Tag das mir der Freitag besser passt! Er wurde patzig und sagte "Jaaa ne Freitag ist total schlecht, dann muss ich wohl nächste woche kommen". So dumm wie ich bin!!! Legte ich meine komplette Wochenendplanung auf den Kopf damit er seine Tochter sehen kann an dem Sonntag! (und es war das freie Wochenende von meinem Partner, da wo wir eigentlich immer etwas unternehmen mit der kleinen) und als ich ihm sagte Sonntag passt dann doch.... sagt er aufeinmal "Ach ne Freitag ist mir doch lieber. Sonntag ist doch doof" (letztenendes sagte er am selben tag ab und kam doch nicht!Er war verkatert, super!)
    Ja so geht das jetzt seit Wochen! Wir machen eine Zeit aus und zack, er ändert alles um und gibt MIR die Schuld das er seine Tochter nie zu gesicht bekommt. Dazu kommt noch das meine kleine ihn total doof findet. Sie kennt ihn halt nicht. Sie möchte nicht mit ihm spielen oder sonst was. Selbst dafür bekomme ich die Schuld. Aber mehr als es ihm anzubieten das er JEDERZEIT kommen darf kann ich einfach nicht und mittlerweile habe ich die Schnauze voll!
    Jetzt kam der Brüller. Die kleine hat nächsten Monat ihren ersten Geburtstag. Ich habe die engsten Freunde und die Familie eingeladen und natürlich meinen Freund. Er hat nicht einmal gefragt was geplant ist. Er hat sich einfach selbst eingeladen und meinte "Mir egal was Du machst. Mein Kind hat Geburtstag. Ich komme wenn du die Gäste empfängst und gehe wenn deine Gäste gehen." Dabei wollte ich ihn und seine Familie für den morgen einladen. Das findet er doof. Er möchte am Nachmittag dabei sein wenn es Kuchen gibt.


    Ich bin mittlerweile an einen Punkt angekommen wo ich echt keine Lust mehr habe und ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll. Alle haben das Gefühl als hätte er kein Interesse an der kleinen, sondern eher daran das er mich ärgern möchte :-( Mittlerweile habe ich das Gefühl auch. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Hab nur einfach keine Lust mehr. Jetzt drohte er auch damit das er die kleine bald jedes zweite WE mit zu sich nimmt. Ich habe natürlich kein Problem damit wenn der Papa sein eigenes Kind zu sich nimmt und mit dem Kind etwas unternimmt. Das ist genau das was ich mir gewünscht habe. Aber ich habe TOTALE angst. Sie kennt ihn nicht, sie mag ihn nicht. Er weiß ja nicht mal wie man eine Windel wechselt oder sonst was. Ich möchte nicht das meine kleine total verstört und verängstigt wird. Aber ich möchte ihm auch nicht den Kontakt verbieten - das kann ich doch sowieso nicht...?! Würde er wissen wie er mit ihr umzugehen hat und sie verstehen etc. würde ich kein Problem damit haben. Ich lasse meinen Freund auch schon mit ihr alleine. Aber da weiß ich das er die Windel wechseln kann... und er sich um sie sorgt. und das wichtigste ist natürlich... das meine kleine ist total gern hat
    Hat jemand so eine Situation gehabt? Wie handhabt ihr das? Bin aufjedenfall total traurig über die Situation :-( es nagt sehr an mir.

  • warum machst du nicht einfach ein gespräch beim jugendamt zur mediation. macht eine umgangsvereinbarung: jedes zweite wochenende von fr-mo mit übernachtung, hälftige ferien und feiertage und drei wochen sommerurlaub. in dieser zeit holt er das kind bei dir ab, nimmt es mit zu sich nach hause und bringt es zu dir zurück nach den umgängen. dann müsst ihr nicht streiten.


    du musst lernen als gebärmaschine, dass er der vater des kindes ist und musst anfangen die sicht auf elternebene und als erwachsener zu betrachten.


    nur eines musst du nicht: ihn in die wohnung lassen, seine pension spielen oder ihn gar tageweise unterschlupf und strom bieten.

  • Zunächst mal wäre es angebracht, wenn Du den Vater des Kindes nicht als "Erzeuger" betiteln würdest. Er mag ein schlechter Vater sein, aber er ist trotzdem der Vater!


    Du musst ihn nicht zu Dir in die Wohnung lassen, weder zum Umgang noch zu Geburtstagsfeiern oder sonstiges. Wer in Deine Wohnung kommen darf, bestimmst Du und niemand anderes!


    So jetzt zu dem eigentlichen Problem. Der Vater hat bisher keine Bindung zu dem Kind aufbauen können. Ich denke, er hat daran einen großen Anteil, weil er einfach kein wirkliches Interesse daran hat, zum anderen ist es einfach der jeweiligen Situation geschuldet. Du beschwerst Dich jetzt aber, dass er diese Bindung nicht hat. Er konnte sie aber nie aufbauen. Sehr bedauerlich für das Kind, aber es ist nun einmal so.
    Für zukünftige Umgänge ist es momentan utopisch, sich über Übernachtungen Gedanken zu machen. Er muss dafür erstmal eine Bindung zum Kind haben. Da muss er nun aber auch das wirkliche Interesse haben und zeigen. Es liegt an ihm, in mehreren Umgängen eine Bindung aufzubauen. Mit Zwang wird er gar nichts erreichen. Und ein verantwortungsvoller Vater macht sich halt Gedanken, was für das Kind das Beste ist. Das ist noch nicht gegeben. Ob er diesen Punkt erreichen wird, wird die Zukunft zeigen. Bleibe offen und biete dem Vater Termine für Umgänge an. Wenn er sie nicht annimmt, sein Problem.

  • Zunächst mal wäre es angebracht, wenn Du den Vater des Kindes nicht als "Erzeuger" betiteln würdest. Er mag ein schlechter Vater sein, aber er ist trotzdem der Vater!

    Hach, darüber muss ich immer wieder schmunzeln. Und auch wenn ich weiß, dass ich mit er Denkweise hier im Forum sicherlich anecke, versuche ich meine Sichtweise mal möglichst wertfrei zu formulieren:
    Ich bin ich der Meinung, dass man sich die Titel "Mutter" und "Vater" verdienen muss und nicht automatisch mit der Zeugung und Geburt eines Kindes intus hat. Den "Doktor" muss ich mir verdienen, den "Professor" und damit eben auch die "Mutter" oder den "Vater".
    Das heißt in meinen Augen automatisch auch, dass Eltern, die sich nicht wie solche verhalten (ob können oder wollen ist für mich irrelevant) auch keinen Anspruch darauf haben, als Eltern bezeichnet zu werden. Das sind dann halt Erzeuger, Gebärerinnen oder sonstige Ausdrücke dieser Art.
    So etwas wie einen "schlechten Vater" oder eine "schlechte Mutter" gibt es mMn nicht - entweder ich BIN Mutter/Vater, bemühe mich nach Kräften um mein Kind und darf dabei auch Fehler machen, oder ich bin es nicht und muss dann aber auch mit anderen Bezeichnungen leben können.


    Das würde ich meinem Kind aber so niemals sagen, ich kann prima zwischen meiner persönlichen Meinung und meiner Aufgabe als Mutter unterscheiden. Mein Kind fragt nicht nach seinem anderen Elternteil, er kennt nur das Leben mit Mama. SOLLTE er irgendwann einmal fragen, werde ich ihm natürlich wertneutral antworten, immerhin kann er ja nun gar nichts für das Dilemma und ich möchte ein KIND auch nicht mit Dingen belasten, die ihn a überfordern und b womöglich verstören oder verletzen würden.


    Ich persönlich würde in diesem Fall tatsächlich versuchen, eine Regelung mit Hilfe des Jugendamts zu finden, die für beide Seiten verpflichtend ist. So kommt (hoffentlich) etwas Ruhe und Regelmäßigkeit in die Umgänge rein. Zwingen kannst du ihn zwar nicht zum Umgang, aber dann hast du wenigstens deinen Willen bewiesen.
    Ich denke nicht, dass ihr schon an einem Punkt seid, an welchem Übernachtungen zur Debatte stehen, da sehe ich das genauso wie Shielover, es fehlt an einer ordentlichen Bindung zwischen Vater und Kind.
    Überleg dir doch erst einmal, was für DICH absolute NoGos sind (zB Übernachtungen), ob diese einem regulären Umgang in irgendeiner Weise im Wege stehen, denn so hast du schon für dich einen Rahmen. Du musst dir nicht alles gefallen lassen, es geht um das Wohl des Kindes, nicht um das Wohl des Vaters.
    Natürlich kann dieser Umgang haben, ohne bei dir zu übernachten und ohne dass du hinter ihm her räumst. Ziel ist doch irgendwann, dass das Kind wenigstens für einige Wochenenden und einen Teil der Ferien im Jahr ganz bei ihm sein soll, da wird auch keiner kommen und ihm die Arbeit mit seinem Kind abnehmen.


    So, und jetzt lass ich mich gerne in der Luft zerreissen... :welcome


  • So, und jetzt lass ich mich gerne in der Luft zerreissen...:welcome


    Warum denn zerreißen? :D


    Nein, kurz zu dem Thema Vater/Erzeuger:
    Ich respektiere Deine Meinung, teile sie aber nicht. Meiner Meinung nach rührt das daher, dass viele mit dem Begriff "Vater" etwas verbinden, was der Begriff so nicht hat/ist. Vater/Mutter ist kein Titel. Vater/Mutter ist nicht mit bestimmten Erwartungen verknüpft, oder sollte es jedenfalls nicht sein.
    Ein Vater ist der männliche Elternteil, eine Mutter der weibliche Elternteil. Punkt. Nichts mehr, nichts weniger. Um ein guter oder verantwortungsvoller Vater zu sein, dafür braucht es eben bestimmte Handlungen und Emotionen. Die sind aber immer mit dem Zusatz "gut" oder "verantwortungsvoll" versehen.


    Oder auch hier:http://de.wikipedia.org/wiki/Vater

  • Das stimmt natürlich, es gibt immer Erwartungshaltungen, sowohl von der Person (Vater oder Mutter) selbst, als auch von Seiten der Gesellschaft und (was für mich das Wichtigste ist) natürlich auch vom Kind.


    Ich versuche das Ganze aus der Sicht des Kindes zu betrachten und da würde ich mich halt sehr sträuben, einen wildfremden Menschen Vater oder Mutter zu nennen, mit dem mich nichts verbindet als einige Gene.


    Gab es zu dieser Debatte eigentlich jemals einen eigenständigen Thread?
    Das brandet ja doch regelmäßig auf und so müsste man nicht immer andere Themen missbrauchen, um sich darüber auszutauschen


    Ich geh mal suchen

  • Irgendwer im Forum hat doch diese Schöne Signatur: "Nicht das Blut, nur das Herz macht uns zu Vätern".


    Kinder zeugen/ gebähren kann doch wirklich jeder - dazu braucht es keine gedankliche oder emotionale Bindung. Es müssen noch nicht mal zum Zeitpunkt der Zeugung beide Partner mit dem Akt einverstanden sein. Das ist Biologie und sonst nichts.


    Mama und Papa werden braucht aber mehr: Engagement, Liebe, Zeit,...



    Aber zurück zum eigentlichen Thema:
    200 KM ist natürlich eine große Entfernung. Bei einem kleinen Kind ist es besser öfters kurze Umgänge als wie viele Stunden am Block. Vielleicht ist es euch möglich den Umgang in deiner Begleitung (etwas anderes ist im Moment sicher nur schwer möglich) an einem neutralen Ort stattfinden zu lassen. In vielen Städten gibt es Familiencafes oder dergleichen. Ihm das Kind & Kinderwagen in die Hand zu drück und ihn 1 Stunde spazieren schicken (nach dem Füttern) schafft er sicher auch alleine. Das ist nicht so schwer.
    Jugendamt/ Kinderschutzbund / Caritas/ Diakonie können dir eine wichtige Unterstützung sein, wenn ihr euch mit Gesprächen schwer tut.


    Er könnte auch mal gucken Mitfahrbörse oder wegen günstiger Übernachtung bei dir vor Ort - es gibt online Vätergruppen, die Übernachtungen vermitteln.

  • Die hatte ich vorher gemeint http://www.mein-papa-kommt.de/


    Eine gewisse räumliche Entfernung mag evtl. erschwerend sein, um regelmäßige Umgänge stattfinden zu lassen, darf aber weder für den einen noch den anderen eine Entschuldigung sein. Ich finde, getrennt lebende Eltern sollten die Privatsphäre des anderen Elternteils insoweit respektieren, dass sie im Zuhause des anderen nichts zu suchen haben. Auch für das Kind bzw. die Kinder sind solche Grenzen m. E. wichtig, damit (zerrüttete?) Paarebene und Elternebene nicht durcheinandergehen.


    Uns kann wg. des Wohnorts der KM dieser Verein nicht helfen, macht aber ganz tolle Arbeit (habe mal mit der einen Initiatorin telefoniert). Trotzdem finden sich überall Unterkünfte, wenn man nur danach sucht, sogar recht preisgünstig. Wenn das Kind einem etwas wert ist, sollte man die mit Reise und Unterkunft verbundenen Kosten und Unannehmlichkeiten nicht scheuen.

  • 2männerHaushalt
    Der liebe Hucky isses der die Signatur drin hat.
    Ich find den Spruch auch klasse, da mein Freund ja auch mehr papa ist als der leibliche!




    Jasolein


    In deinem Fall bin ich auch der Meinung dass er die Bezeichnung "Vater" eigtl. nicht verdient hätte! Er bringt sich ja wirklich garnicht ein. :-(
    Vorallem hat es sich für mich so gelesen als wolle er garnicht Windeln wechseln, Flaschen geben, ins Bett bringen und spielen.
    Bei mir kam es eher so an als sitze er seine Zeit beim Kind nur ab und knipst die Bilder damit ihm keiner nachsagen kann dass er sich nicht interessiert und kaum da ist.
    Wer die ganze Zeit nur den Bobbes auf der Couch platt sitzt statt sich mit dem Kind zu beschäftigen und der TS auch noch in der Zeit in der er da ist das Gefühl gibt sich gleich um 2 kleine Kinder kümmern zu müssen, hat auch keine extra Würste zu fordern.
    Es war sehr nett von dir ihn ab und an bei dir schlafen zu lassen aber es ist nicht deine Pflicht. Du hast ihm gesagt dass es nur so lange so weiter gehen kann bis einer einen Partner gefunden hat. Das ist bei dir der Fall also ist eine Übernachtung nicht mehr möglich. Ende.
    Damit hat er sich abzufinden.
    Das mit dem Termine verschieben und dich dann beschuldigen ist zwar sehr kindisch und sicherlich auch nervig, allerdings solltest du dich davon nicht allzu sehr ärgern lassen.
    Telefoniert ihr um solche Termine auszumachen?
    Denn dass würde ich in Zukunft nicht mehr machen. Lass dir ruhig immer schön schreiben dass er zusagt, absagt, verschieben will und schließlich dann doch wieder absagt.
    Sollte er nämlich irgendwann auf die Idee kommen zum Jugendamt zu gehen weil du ihn sein Kind nicht sehen lässt, brauchst du ja dort nur deine gesammelten Nachrichten vorlegen.


    Wir haben hier eine ganz ähnliche Situation.
    Ich dachte auch ich könnte die Situation verbessern oder "retten" .... kann ich aber leider nicht. Mir fällt es zwar immernoch schwer das zu akzeptieren aber: Wenn im Boot nur einer rudert, dreht man sich halt im Kreis.


    Ich weiß nicht wie dein Ex so drauf ist und ob ein Gespräch mit Ihm beim JA Sinn machen würde.

    Liebe Grüße,
    Zora


    Sometimes the wrong choices bring us to the right places

    2 Mal editiert, zuletzt von Rote_Zora ()

  • Hey, das klingt ja schrecklich anstrengend... Nach dem, was Du geschrieben hast, würde ich mich auch der Meinung Deiner Freunde anschliessen, dass es ihm gerade nicht um die Kleine geht, sondern dass er Dir das Leben schwer machen will... Liegt es vielleicht an Deinem neuen Freund? Vielleicht ist ein Gespräch beim Jugendamt oder mit einem anderen Dritten gar nicht so schlecht, wo ihr feste Besuchszeiten vereinbart? Dass Du ihn zum Geburtstag vormittags einladen möchtest und Freunde nachmittags, finde ich okay! Und zum Übernachten würde ich mein Kind auch nicht jemandem mitgeben, der sich nicht kümmert, wenn das Kind weint und den die Kleine kaum kennt, da er nur unregelmäßig vorbei kommt! Da hätte ich auch Angst um mein Kind... Ich finde, Du solltest ihm weiterhin anbieten zu Besuch zu kommen und würde diese ganzen Zu- und Absagen per SMS machen, damit Du Dir nicht nachsagen lassen kannst, Du würdest ihm die Kleine vorenthalten. Ich hoffe, das regelt sich alles bei Euch und ihr findet einen guten Umgang miteinander! Dein Ex scheint ziemlich unreif von seinem Verhalten her, vielleicht ändert sich das, wenn die Kleine größer ist und er mehr mit ihr anfangen kann... Ich schicke Dir Kraft und Geduld :-)

  • Hallo, danke für die Antworten :)


    Erst einmal möchte ich sagen das ich keine Diskussion wegen dem Titel "Erzeuger" hier anzetteln wollte. Es ist seit einer Weile zur Gewohnheit geworden, da meine Freunde genau so fragen "Hat sich der Erzeuger mal wieder gemeldet? etc."
    Ich würde ihn niemals so etwas ins Gesicht sagen und auch vor meiner Tochter werde ich ihn niemals als "Erzeuger" betiteln. Wenn er da ist sage ich ihr auch immer, da ist der Papa etc. Ich kann das auch sehr gut trennen. Egal wie viel stress da ist oder sein wird und was vorgefallen ist - ich habe mir fest vorgenommen sie da immer raus zu halten und ihn auch niemals schlecht zu reden.

    du musst lernen als gebärmaschine, dass er der vater des kindes ist und musst anfangen die sicht auf elternebene und als erwachsener zu betrachten

    Hmm also bisher hat mir noch nie jemand gesagt das ich die Sache erwachsener betrachten soll oder aus der Sicht der Elternebene.... Ich finde gerade mein Verhalten zeigt das ich es ja so gut wie möglich versuche ihm es jederzeit zu ermöglichen seine Tochter zu sehen. Egal was zwischen uns lief..

    Bleibe offen und biete dem Vater Termine für Umgänge an. Wenn er sie nicht annimmt, sein Problem.

    Ziel ist doch irgendwann, dass das Kind wenigstens für einige Wochenenden und einen Teil der Ferien im Jahr ganz bei ihm sein soll, da wird auch keiner kommen und ihm die Arbeit mit seinem Kind abnehmen.

    Ja ich ermögliche ihn es natürlich jederzeit. Ich sage ihn immer er soll sich einfach melden wenn er Zeit und Lust hat. Natürlich ist es sein Problem wenn er die treffen nicht wahrnimmt, da ER dann ja keine Bindung zu seiner Tochter hat. ABER ... das war mir bauchschmerzen bereitet ist, das er tatsächlich denkt "Bald ist sie älter und versteht mich. Dann sage ich ihr - hey ich bin dein Papa, jetzt fahren wir drei Stunden Zug und du verbringst dann das ganze Wochenede bei mir -"
    Bitte nicht falsch verstehen. Ich würde mich freuen wenn es so laufen würde, also das sie Zeit mit ihrem Vater verbringen kann. So war das ja auch eigentlich dann gedacht. Aber er kennt sie nicht, sie kennt ihn nicht... Das versteht er nicht so ganz und ich traue es mich auch nicht nochmal anzusprechen



    Eine gewisse räumliche Entfernung mag evtl. erschwerend sein, um regelmäßige Umgänge stattfinden zu lassen, darf aber weder für den einen noch den anderen eine Entschuldigung sein.

    Nein ist es in meinen Augen auch nicht. Erst recht nicht wenn man sonst auch schafft zwei Mal im Monat (für ein Wochenende) viel weitere strecken in Kauf zu nehmen um Freunde oder Veranstaltungen zu besuchen...


    Telefoniert ihr um solche Termine auszumachen?
    Denn dass würde ich in Zukunft nicht mehr machen. Lass dir ruhig immer schön schreiben dass er zusagt, absagt, verschieben will und schließlich dann doch wieder absagt.

    Ich finde es ist eine wirklich traurige Tatsache. Aber das tue ich schon längst. Ich mag es nicht wichtige Termine oder solche Dinge per Nachrichten zu besprechen, ich bevorzuge das pesönliche. Allerdings habe ich gelernt das es ganz wichtig ist mit ihm zu schreiben, da er sonst ganz anderen Mist erzählt.... Er hat es jetzt auch gemerkt und versucht es zu umgehen mir schriftlich abzusagen. Immer wenn er anruft weiß ich es heißt nichts gutes.
    Wenn er vorbei kommen möchte schreibt er meistens total nett das er seine kleine vermisst und gerne das WE vorbei kommen möchte und kurz vor dem anstehenden Termin ruft er an und kommt mit doofen ausreden. Dieses WE das selbe. "Ich kann Freitag doch nicht. Ich muss ein Formular ausfüllen"



    Und zu dem das er garkeine Lust hat überhaupt die Windel zu wechseln oder so.
    Naja ich hab ihn gefragt ob er es lernen möchte. Mehr kann ich ja nicht tun. Er sagte ja, aber bemühte sich nicht zu zugucken oder mal zu helfen. Zwingen kann ich ihn ja auch nicht, möchte ich auch nicht. Wenn er nicht möchte muss ich es akzeptieren. Habe ihn drauf hingewiesen das er es langsam mal lernen sollte wenn er sie bald mitehmen möchte...Aber bisher wurden nur fleißig gemeinsame fotos gemacht die dann an die Eltern gehen...
    Es ist auch nicht so das er null ahnung von Babys hat. Er hat ein Patenkind (jetzt 5 Jahre) um sie konnte er sich ja auch immer kümmern und war auch immer sehr liebevoll zu ihr. Nur bei seiner Tochter sieht es ganz anders aus :-(


    Wir haben hier eine ganz ähnliche Situation.
    Ich dachte auch ich könnte die Situation verbessern oder "retten" .... kann ich aber leider nicht.

    Das tut mir leid :troest
    Nein im Grunde kann man dagegen nichts tun - leider. Dessen bin ich mir auch schon eine Weile bewusst, weswegen ich ihm zum Beispiel nicht hinterher laufe und ihn sage "hey wann willst du deine Tochter mal wieder sehen etc.". Ich sage ihn immer nur "Wenn Du vorbei kommen möchtest, sag bescheid" und damit hat es sich das. Wenn er sich meldet ermögliche ich ihn ein treffen. Man kann es ja auch nicht erzwingen, das möchte ich auch garnicht... Mehr kann man einfach nicht tun und es kostet auch unnötige Kraft.
    Nur so ein hin und her finde ich ganz furchtbar. Entweder man entscheidet sich und kümmert sich oder man lässt es ganz sein. Finde dieses "Mal kümmer ich mich und finde es toll das ich Papa bin und mal ist es mir scheißegal das Kind kapiert ja eh noch nichts" ganz ganz furchtbar :(

    Liegt es vielleicht an Deinem neuen Freund?

    Ich weiß es nicht. Es könnte gut möglich sein. An zwei Wochenenden war er ja da. Beim ersten wusste er ich hatte jemanden kennengelernt, beim zweiten wusste er das ich einen festen Partner habe. Danach kam er nur einmal mit seinen Eltern für eine Stunde.
    Und das war es auch. Das ist auch schon wieder fast 6 Wochen her... Aber mein Freund ist bei den vereinbarten treffen mit dem KV nicht da..




    Da er jetzt schon wieder abgesagt hat für morgen (und das wieder nur telefonisch...) werde ich mich jetzt mit dem Jugendamt in Verbindung setzen und hoffen das man mit ihm dann irgendwie reden kann und man dann feste Termine machen kann - mit einer dritten Person. Ich kenne ihn leider und bin mir ziemlich sicher, dass er irgendwann mir die Schuld geben möchte das er keine Bindung hat, weil ich es ihm nie ermöglicht habe vorbei zu kommen. Das möchte ich aufgarkeinen fall und ich möchte auch nicht das mein Kind sich unwohl fühlt oder gar angst haben muss... wenn sie mit ihm (ja ich weiß er ist der Papa, aber sie kennt ihn trotzdem nicht...) mit zu ihm nachhause fährt.

  • ABER ... das war mir bauchschmerzen bereitet ist, das er tatsächlich denkt "Bald ist sie älter und versteht mich. Dann sage ich ihr - hey ich bin dein Papa, jetzt fahren wir drei Stunden Zug und du verbringst dann das ganze Wochenede bei mir -"
    Bitte nicht falsch verstehen. Ich würde mich freuen wenn es so laufen würde, also das sie Zeit mit ihrem Vater verbringen kann. So war das ja auch eigentlich dann gedacht. Aber er kennt sie nicht, sie kennt ihn nicht... Das versteht er nicht so ganz und ich traue es mich auch nicht nochmal anzusprechen


    Da wird er sich aber gehörig umgucken, wenn er das erwartet und seine Tochter so gar nicht reagiert, wie er sich das vorstellt. ;)
    Aber das sollte Dir keine Bauchschmerzen bereiten. Wenn er so naiv ist, dann ist das alleine seine Sache!




    Ich finde es ist eine wirklich traurige Tatsache. Aber das tue ich schon längst. Ich mag es nicht wichtige Termine oder solche Dinge per Nachrichten zu besprechen, ich bevorzuge das pesönliche. Allerdings habe ich gelernt das es ganz wichtig ist mit ihm zu schreiben, da er sonst ganz anderen Mist erzählt.... Er hat es jetzt auch gemerkt und versucht es zu umgehen mir schriftlich abzusagen. Immer wenn er anruft weiß ich es heißt nichts gutes.
    Wenn er vorbei kommen möchte schreibt er meistens total nett das er seine kleine vermisst und gerne das WE vorbei kommen möchte und kurz vor dem anstehenden Termin ruft er an und kommt mit doofen ausreden. Dieses WE das selbe. "Ich kann Freitag doch nicht. Ich muss ein Formular ausfüllen"


    Nur so als Tipp: Du merkst schon, dass es wichtig ist, solche Dinge schriftlich zu haben, weil er versucht, es zu umgehen. Geh doch einfach nicht ans Telefon, wenn er absagen will. Schreib ihm beim nächsten Mal schon vorsorglich, dass sämtliche Absprachen bezüglich Terminen nur noch schriftlich von Dir angenommen werden. Da kann niemand etwas dagegen haben, es sei denn, er hätte Bedenken, etwas schriftlich zu äußern. ;)



    Da er jetzt schon wieder abgesagt hat für morgen (und das wieder nur telefonisch...) werde ich mich jetzt mit dem Jugendamt in Verbindung setzen und hoffen das man mit ihm dann irgendwie reden kann und man dann feste Termine machen kann - mit einer dritten Person. Ich kenne ihn leider und bin mir ziemlich sicher, dass er irgendwann mir die Schuld geben möchte das er keine Bindung hat, weil ich es ihm nie ermöglicht habe vorbei zu kommen. Das möchte ich aufgarkeinen fall und ich möchte auch nicht das mein Kind sich unwohl fühlt oder gar angst haben muss... wenn sie mit ihm (ja ich weiß er ist der Papa, aber sie kennt ihn trotzdem nicht...) mit zu ihm nachhause fährt.

    Die Idee mit dem Jugendamt finde ich gut. So signalisierst Du Dein Interesse an einer Regelung bezüglich Umgang. Und das kann nur ein Vorteil für Dich sein, weil Du es ja auch wirklich möchtest. :daumen

  • jaso: mach feste termine wie in beschriebener umgangsvereinbarung. 200 km zu fahren für ein paar stunden sind sinnfrei. biete ihm an von fr-mo - er holt das kind aus der einrichtung und bringt sie montags wieder hin. geht es jobtechnisch nicht, dann halt sonntag abend zu dir. richte ihm die hälfte der schulferien deines bundeslandes, drei wochen urlaub und hälftige feiertage ein und schau was dann passiert. kommt er nicht. hat er pech gehabt. kommt er gib ihm das kind und lass die zwei machen.

  • ähm, aber das kind ist nicht nur sehr klein, das kind kennt seinen vater praktisch nicht.
    und dann soll er das kind 3-4 tage plötzlich zu sich nehmen, in eine umgebung die es nicht kennt???


    das meinst du jetzt nicht ernst nana?


    hab ich jetzt was überlesen oder du? ganz ehrlich - das verwirrt mich. sehr.

  • Ist er denn überhaupt eingetragen als Vater und zahlt er Unterhalt ?
    Wenn er nicht eingetragen ist hat er eh keinerlei Rechte und Interesse am Kind kann ich nicht herauslesen.

  • Frucade: es ist demnächst ein jahr alt, also alt genug für umgänge mit papa. sie treffen sich einige male in betreuter umgebung und dann wird übergeleitet zum normalen umgang. so wurde es von unserem umgangsrichter für meinen kv geurteilt. das sei neues familienrecht und so wird das gemacht. fertig. er würde so umgänge gestalten mit kindern ab 6 monaten oder spätestens wenn sie abgestillt sind. fertsch. weiter oben schrieb ich bereits das betreute umgänge übergehen in normale.

  • so wurde es von unserem umgangsrichter für meinen kv geurteilt. das sei neues familienrecht und so wird das gemacht. fertig. er würde so umgänge gestalten mit kindern ab 6 monaten oder spätestens wenn sie abgestillt sind. fertsch.


    Hau ruck und drauf, so mache mers un ferdisch. das war bei Dir so, und dann klappt das auch bei anderen.
    hach, nana, du bist immer so ... einfühlsam.
    ironie off.

    _________________________________________________________________________
    keks3


    life is a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing (shakespeare)
    'Does anybody remember laughter?' (R.P.)

  • Geh doch einfach nicht ans Telefon, wenn er absagen will. Schreib ihm beim nächsten Mal schon vorsorglich, dass sämtliche Absprachen bezüglich Terminen nur noch schriftlich von Dir angenommen werden.

    Ja, das tue ich seit einer Weile. Passt ihm so garnicht. Aber ich werde da standhaft bleiben.


    biete ihm an von fr-mo - er holt das kind aus der einrichtung und bringt sie montags wieder hin. geht es jobtechnisch nicht, dann halt sonntag abend zu dir. richte ihm die hälfte der schulferien deines bundeslandes, drei wochen urlaub und hälftige feiertage ein und schau was dann passiert.

    Das ist einfacher gesagt als getan. Er kennt sie ja nicht.

    hab ich jetzt was überlesen oder du?

    Nein, schon richtig! Sie ist jetzt erst elf Monate und kennt ihn wie gesagt garnicht wirklich.

    Ist er denn überhaupt eingetragen als Vater und zahlt er Unterhalt ?

    Ja er ist eingetragen. Er hat es selbst ins Laufen gebracht, als wir Kontaktabbruch hatten anfang des Jahres. Ich bekam aufeinmal Post und sollte es bestätigen. Das tat ich natürlich. Kurze Zeit später bekam ich von ihm einen Anruf warum er denn nun Unterhalt zahlen müsse etc. :rolleyes3: Hat er drei Monate getan.
    Er ist aber jetzt befreit, da er jetzt seit Oktober plötzlich anfangen wollte zu studieren...
    Aber das Sorgerecht habe ich alleine.


    also alt genug für umgänge mit papa.

    Alt genug gut möglich. Sie hat auch kein Problem mal bei ihren Großeltern zu Übernachten oder so. Das alter ist nicht das Problem. ABER man kann ja ein Kind in dem Alter nicht einfach von einem "fremden" abholen lassen und dann sagen... "ja macht ihr mal, bis in zwei Tagen" :huh: Vorallem weiß er ja nichts über sie. Wann isst sie, was isst sie, wann schläft sie, wie wickelt man. Was hat sie wenn sie so weint und und und. Das ist ja das Ziel. Eine Bindung muss her. Aber wenn er alle 2 - 3 Monate nur eine Stunde kommt ist dies nahezu unmöglich.



    Ich habe ihn jetzt drauf angesprochen das er sich überlegen soll was sein Ziel ist Und wenn er wirklich die kleine sehen möchte und nächstes Jahr zu sich für ein WE mitnehmen möchte, möchte ich das wir uns Hilfe holen.
    Das habe ich ihn höflich geschrieben - damit es nicht heißt ich hätte ihn angerufen und gedroht oder so. Ich habe auch betont das ich ihm nichts böses möchte, nur das ich möchte das die zwei eine Bindung haben, ich denke nur an das Wohl von unserer kleinen. Sie soll sich ja wohl fühlen.


    Nun ja, er versuchte anzurufen - schrieb "wenn du schreiben kannst, kannst du auch telefonieren. Ich habe dir nämlich etwas dazu zu sagen!"
    Als letztes schrieb er dann, das er das unverschämt findet das wir ein dritte Person mit hin zu ziehen die sowieso auf meiner Seite sei und er würde sich jetzt lieber eigenständig eine Beratung suchen und sich melden. Ich hab das jetzt offen gelassen und mich morgen ans Jugendamt wenden und einfach nur hoffen das er sich drauf einlässt. Ich bezweifel es das er auf ein Gespräch eingeht.


    Wie ist das denn wenn ich mir Hilfe hole und er einfach partout sich nicht drauf einlassen möchte? Zwingen kann man ihn ja nicht, aber was dann :huh:

  • Das JA sollte im Sinne des Kindes beraten und nicht im Sinne von einem der ET. Das sollte ihm klar sein. Aber lass ihn sich doch mal um einen unabhängigen Dritten bemühen. Mal sehen, was er so herausfindet.


    Und wenn er etwas zu sagen hat...das kann man auch schreiben. ;) Spielchen, nicht anderes.