Partnerin alleinerziehend und die Schwierigkeit die "Neue" zu sein.

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  • Liebe AE´s,




    ich bin auf der Suche nach Rat, auf dieser Seite gelandet und würde mich sehr über Euren Rat/Eure Meinung bezüglich meines Problems freuen.




    Vielleicht ist es erstmal gut, die Ecktdaten zu nennen, damit eine Einordnung der Situtation leichter fällt.




    Vor einem halben Jahr habe ich meine Partnerin kennen gelernt, sie hat ein Tochter die gerade 7 geworden ist und dieses Jahr zur Schule kommt.


    Wir führen eine Fernbeziehung (rund 1,5 h Fahrtzeit trennen uns) und können uns so nur an den Wochenenden sehen. Ich bin voll berufstätig und mache eine schulische Fortbildung, so dass ich von morgens 7 Uhr bis abends 22 Uhr auf Achse bin. Meine Partnerin arbeitet im sozialen Bereich auf 3/4 Basis, die Lütte geht in die Kita.


    Es herrscht überhaupt kein Kontakt zum KV, der sich nicht für sein Kind interessiert. Vor mir gab es (wenn ich das richtig behalten haben) ca 4 oder 5 Partner/innen, die die Lütte auch kennengelernt haben, mit einer hat sie auch zusammen gewohnt.




    Ich habe die Lütte auch recht fix kennengelernt und mich sofort gut mit ihr verstanden, wir mögen uns gern. Sie freut sich wenn ich zu Besuch komme und dass ein Kind halt auch mal anstrengend sein kann, ist für mich kein Problem und kein Thema. Nur tauchen in letzter Zeit Schwierigkeiten auf, die ich als eher schwerwiegend einschätzen würde und nun kommt der Teil, wo ich Euch um Eure Erfahrungen und Meinungen bitte.




    Die Lütte scheint mir stark nach Aufmerksamkeit zu buhlen, in welcher Form auch immer. Das führt zu Ausrastern und sehr auffälligem Verhalten. Beispielsweise war die erste Übernachtung mit Mama bei mir super gelaufen, das nächste mal aber, kam sie immer wieder ins Wohnzimmer, weil sie meinte sie könne nicht schlafen, wobei sie vorher am Abendbrottisch schon von selbst sagte, sie möchte gern ins Bett. Nochmal kuscheln und etwas mit ihr im Bett liegen hat sie sich gewünscht, was aber auch nichts brachte, sie kam immer wieder, aber hatte weder Schmerzen noch Angst, noch sonst irgendwas (jedenfalls nichts was sie äußern wollte). Irgendwann war meine Partnerin dann stinksauer und ich auch genervt.


    Beim Entenfüttern fängt die Lütte auf einmal lautstark zu Brüllen und zu Weinen an, weil ihr ein Tier zu nahe gekommen ist und ließ sich nicht mehr beruhigen, obwohl sie vorher absolut begeistert war, vom wir gehen raus zum Entenfüttern.


    Zu Silvester wollte sie gern Knallererbsen haben und ist dann wieder komplett ausgerastet mit Brüllen und Heulen als wir damit gespielt haben. Nach ner halben Stunde heranführen, wollt sie gar nicht mehr aufhören Knallerbsen zu werfen und wiederrum eine Stunde später wieder komplettes ausrasten.


    Mit Nasenspray und Hustensaft das gleiche, mal absolutes Theater, dann nachdem ich mir ganz viel Zeit mit ihr nehme, hat sie gern Hustensaft genommen, war stolz, dass sie Nasenspray allein nehmen kann und einen Monat später wieder absolutes Drama und Untröstlichkeit die ganze Nacht als würde man sie versuchen abzuschlachten, wieder Engelszungen und ewige Geduld und am nächsten Tag "ich glaub ich brauch nen Hustensaft und guck mal wie ich Nasenspray nehmen kann".


    Das versteh ich nicht.


    Auch scheint sie sehr unselbstständig zu sein, wir unternehmen gern was mit ihr und sie wird immer einbezogen, aber mal allein spielen geht nicht, dann sitzt sie im Türrahmen vom Kinderzimmer zum Wohnzimmer und spielt dort. Sie traut sich fast nichts zu, es ist immer sofort ein "ich kann das nicht" und der Mamaautomatismus der es dann macht. Die Lütte benimmt sich fürchterlich daneben, die Mama verbietet zum Beispiel das Eis und dann tuts ihr doch leid und die Lütte kriegt ein Eis.


    Mutti versucht der Lütten beizubringen, dass sie kleine Aufgaben im Haushalt übernimmt, aber wenn die Lütte sagt, sie müsse grad was malen, oder sie hat keine Lust, dann braucht sie auch nicht helfen.


    Ich habe auch ein wenig das Gefühl, dass sie obwohl sie mich mag, ein wenig daran zu arbeiten scheint, die Mama doch lieber für sich allein haben zu wollen, durch ihr aus der Reihe tanzen und das ist leider schon fast ein Dauerzustand untröstliche weinen.




    Wenn ich mit meiner Partnerin drüber sprechen möchte, dann heißt es "Es gibt ja aber auch viel schlimmere Kinder und sie kann doch auch ganz lieb sein". Hin und wieder kommt dann auch ne Aktion wie das Hustensaftdrama, dass meine Partnerin aus dem Kinderzimmer kommt, völlig verzweifelt und sich dann die Ohren zu hält, während ich den Gegenpart als GoodCop versuche, weil sie das Drama, dass die Lütte veranstaltet nicht mehr erträgt.




    Also um mal so langsam auf den Punkt zu kommen. Meine Partnerin sagt selbst, dass sie teilweise überfordert ist und weiß, dass sie oft inkonsequent ist und vielleicht auch etwas viel gluckt. (Mal kurz 5 Minuten aus der Tür zum Bäcker gehen, ist eine Seltenheit, ohne dass die Lütte auf die Barrikaden geht). Ich möchte gern den Platz an der Seite meiner Partnerin einnehmen, ich mag die Lütte auch total gern, aber ich weiß grad nicht, wie man sich in solchen Situationen verhalten kann, ohne dass man sich dem Kind zu doll aufdrückt und sich in die Erziehung einmischt (obwohl meine Partnerin das sehr befürwortet und mich oft fragt, ob dieses oder jenes gut war).




    Im KiGa scheint es überhaupt keine Probleme zu geben und den Tag den die Lütte und ich ganz allein hatten lief auch super, sie hat sich auch richtig viel zugetraut und hatte Spass dabei mir zur Hand zu gehen, was sie von selbst wollte.


    Und nochmal, ich weiß dass Kinder auch mal bockig und trotzig sind, Grenzen austesten und soweiter, aber es häuft sich extrem. Meine Partnerin und ich haben kaum 10 Minuten in denen mal nichts ist. Wie kann ich mich am besten verhalten?




    Vielen Dank schon im Voraus zu Euren Meinungen. :-)

  • :welcome


    Nicht leicht - aus der Ferne - aber ich finde das klingt nach einer normalen 7jährigen, die es nicht gewohnt ist das jemand dauerhaft den Platz an Mamas Seite einnimmt.
    Einer Mutter mit weichem Herz und einer hübschen Patchwork-Konstellation.


    Ihr kennt euch ein halbes Jahr und führt eine Fernbeziehung - ich denke das braucht noch 1-2 Jahre bis Normalität einkehrt.
    Ihr solltet viel reden, euch einig sein und Sitaution im Nachgang besprechen - ich fand deine Reaktion nicht OK, wie wäre es wenn....

  • Danke für dein Willkommensgruß und deine Antwort Lena,


    magst du mir bitte erläutern, welche Reaktion du von mir nicht okay findest und was du mit wie wäre es wenn... meinst.

  • Für mich hört sich das auch nach völlig normalem, altersgerechten Verhalten an.


    Ich denke, es ist von beiden Seiten ein gewisses Maß an Konsequenz erforderlich... wenn man zu was Nein gesagt hat, dann auch dabei bleiben.... wenn sie was helfen soll, dann auch durchziehen....


    Aber sonst glaub ich, ist die Situation für das Mädchen einfach auch neu, v.a. durch die Fernbeziehung.... unter der Woche hat sie die Mama alleien und dann am Wochenende ist es anders.... das muss sie erst einordnen und sich einspielen....


    Auch find ich, dass wenn es in ihrem Leben schon vorher 4-5 Partner der Mutter gegeben hat, das für ein Kind in dem Alter ganz schön viel.... immer neue Bezugspersonen.... immer die Angst, dass einem die Mama genommen wird.....


    Lasst ihr einfach Zeit.... hört ihr zu.....und zeigt ihr, dass ihr, dass Ihr beide für sie da seid!

  • Hallo,


    genau so war es bei uns und es hilft - meiner Meinung nach - alles nichts, außer Konsequenz.


    Meine Tochter wolle instinktiv meinen neuen Partner nicht und hat über mich versucht, dies auch durchzusetzen.


    Ich habe dann klare Grenzen gezogen und gesagt, dass ich jetzt auch Zeit für meinen Partner benötige, sie deshalb aber trotzdem wie zuvor liebe und auch Zeit mit ihr verbringen werde.


    Dreh-und-Angel-Punkt für die Konfliktlösung ist Deine Partnerin - es ist immer einen Spagat zwischen dem Kind und der neuen Partnerin. Da hilft auch sehr: viel und nochmals viel über die Thematik reden, die Wünsche und Bedürfnisse aller Parteien auf den Tisch bringen.


    Bei uns ist es schon viel besser geworden und meine Tochter akzeptiert meinen Partner jetzt viel mehr.
    Viel Glück
    Nicole

    Alles, was Ihr also von anderen erwartet, dass tut auch Ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten Mt 7,12

  • Vieles erkenne ich wieder von einem unserer Kids, die ungefähr im ähnlichen Alter war, als die Patchworksituation entstanden ist.
    Schwierig sind die unterschiedlichen Vorstellungen von Erziehung. Da hilft nur, wenn Ihr Euch gemeinsame Ziele absprecht. Wo wollt Ihr hin? Was wollt Ihr erreichen? Dann kann man in der Situation auch dem jeweils anderen helfend beispringen.


    Du schreibst, das Mädel sei 7, aber noch im Kindergarten. Ist der Grund dafür eine Entwicklungsverzögerung (in bestimmten Bereichen)? Oder eher der von dir schon beschriebene Gluckeneffekt?
    (Überreife Schulkids können, da nicht so richtig ausgelastet, absolut unausstehlich sein. Entwicklungsverzögerte Kids können voller Panik vor dem Kommenden absolut unausstehlich sein - aber man muss jeweils anders mit ihnen umgehen ... )
    Will aber eigentlich sagen: Es ist sehr schwer, auf eine so komplexe Problematik hier treffsicher eingehen zu können. Wichtig wäre, wenn ihr wertfrei und ohne Vorwürfe als "Eltern/Erziehende" miteinander reden könnt. Und einander zuhören könnt. (So ganz vertraust du - so wirkt es zumindest - den Erziehungsstand-Einschätzungen deiner Partnerin nicht. Das mag sein, sie sind aber ihre subjektiven Empfindungen. Und damit ist es erst einmal so. Da kämen dann wieder die Ziele ins Spiel. Ihr könnt von unterschiedlichen Punkten starten, wenn ihr ein gemeinsames Ziel setzt. Da spätestens kämt ihr zusammen - um mal im Bild zu sprechen...)

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

    Einmal editiert, zuletzt von Volleybap ()

  • Ich denke, dass da vieles zusammenspielt.
    Wichtig ist auf alle Fäll, dass Deine Partnerin konsequent wird der Lütten gegenüber.
    Kinder brauchen Grenzen, Regeln und Erwachsene die das was sie sagen auch so meinen.
    Ansonsten sind Kinder unsicher oder aufmüpfig.
    Je nach Situation da sie ja nie wissen woran sie am anderen nun sind wenn der ständig mit der Meinung einknickt.


    Ansonsten ist die Situation neu und aufregend.
    Da ist jemand der nicht immer da ist.
    Der Tag verläuft anders als sonst wenn Du nicht da bist.
    Sie verpasst vielleicht was wenn sie euch allein lässt, möchte auch Deine Aufmerksamkeit,
    möchte aber auch die Aufmerksamkeit der Mama, ist vielleicht auch eifersüchtig und weiß Dich noch gar nicht einzuschätzen.


    Verwirrend von a bis z für das Kind.


    Ich würde euch raten
    a Mama muss konsequent sein
    b Mama muss mal fragen, ob Kind Dich mag oder als Bedrohung sieht oder gerne mehr Zeit mit euch möchte
    c feste Regeln, vielleicht eine Strukturierung eures Tages wie da machen wir das zusammen und da macht Mama das mit Dir, da können wir (Kind und Du) z.B. MauMau spielen während Mama essen macht und danach gehen wir alle Schlittschuh laufen.
    Danach möchten Mama und ich alleine einen Film sehen o.ä. usw


    So weiß sie, wer was wann mit wem macht und dass sie nicht zu kurz kommt.
    Dass jeder das Recht auf Zeit mit jemandem allein und Zeit mit allen hat.
    Gebt gewisse Sachen vor und lasst sie aber z.B. auch mal entscheiden ob die gemeinsame Zeit mit Dir oder mit Mama zuerst kommt oder nach was anderem oder was dann gemacht wird.


    So darf sie auch mal bestimmen aber muss andererseits dann auch eure Entscheidungen akzeptieren.

  • Ihr solltet viel reden, euch einig sein und Sitaution im Nachgang besprechen - ich fand deine Reaktion nicht OK, wie wäre es wenn....


    magst du mir bitte erläutern, welche Reaktion du von mir nicht okay findest und was du mit wie wäre es wenn... meinst.


    Ich meinte nicht deine oder ihre Reaktion - sondern allgemein - ihr müßte eure Linie finden...


    Es gibt auch viele Bücher zum Thema Patchwork z.B. von Jesper Juul "Bonuseltern" - die einem die Augen öffenen - schau mal bei amazon oder in deiner Buchhaltung/Bücherei

  • Hallo Bap,


    ob das eine Entwicklungsverzögerung ist, kann ich nicht beurteilen. Ich kann bloß meine Erlebnisse und das was meine Partnerin erzählt wiedergeben. Sie ist gerade erst 7 geworden und meine Partnerin meinte, sie sei aufgrund ihrer mangelnden Selbstständigkeit noch nicht eingeschult worden und weil sie ihr das noch nicht zutraut. Bei den U-Untersuchungen (so heißen die glaub ich) verweigert die Lütte auch das mitmachen, wenn sie mal nen Kreis malen soll oder ähnliches.
    Sie scheint eh sehr unsicher zu sein, wenn wir zusammen puzzlen, denn darf ich nicht gucken, wenn sie ein Stück ansetzt, es könnte ja nicht passen. Sowas hab ich noch nie erlebt. Ich kenne eher Kinder, die wie ein Schwamm alles aufsaugen und die man bremsen muss, damit sie nicht alles ausprobieren. Sie hat unglaubliche Angst vor allem möglichen. Als die Mama sie auf dem Weihnachtsmarkt fragte, ob sie das Kinderkarrussell (die, wo man sich in ein Feuerwehrauto oder auf ne Comicfigur setzt und die dann im Kreis fahren) mal mitfahren möchte, vor dem sie ganz faziniert stand, da ist die Lütte ins Weinen und vehemmente Ablehnen durch unartikulierte Laute und Aufstampfen gekommen.


    Ob es der Gluckeneffekt ist kann ich auch nicht mit Sicherheit sagen (darum wende ich mich ja unter anderem an dieses Forum ;) ), dennoch hab ich unter vielen Beispielen eins rausgepickt, dass dem meiner Meinung nach entspricht. Samstag morgens, wollte die Lütte lieber Kika gucken und hatte keine Lust mit zum Bäcker zu kommen. Ich fragte sie, ob sie lieber gucken möchte und wir (Partnerin und ich) gehen eben kurz Brötchen holen. Ja, das wolle sie und das ist okay, sie mag lieber Kika gucken.
    Ich ging noch kurz ins Bad, in der Zwischenzeit redete meine Partnerin mit ihr und als ich aus dem Bad kam, wollte die Lütte unbedingt mit und es schien die Welt unterzugehen, wenn sie zu Hause bleiben würde. Sie hat halt die ganzen gefährlichen Dinge betont, die passieren könnten und dass die Lütte doch bitte nicht an die Tür geht, nicht den Herd anmacht, nichts anfasst, sondern auf dem Sofa bleibt und wartet.
    Die Lütte darf keine Sachen ausprobieren, die gefährlich sein könnten. Ich lasse sie auch mal das Gemüse schneiden, immer unter Aufsicht und Anleitung.


    Dass die Lütte unausstehlich wird, wenn sie nicht ausgelastet ist, habe ich auch schon erfahren "dürfen" nach einer Woche Weihnachtsferien ohne Kindergarten hat sie uns schlicht die Hölle heiß gemacht ;) Aber kann und muss man ununterbrochen für die Kinderbespaßung sorgen?


    Wenn die Lütte mal bei anderen Kindern übernachtet, scheint das auch super zu funktionieren und Mama wird dann sogar überflüssig, wenn die Lütte am spielen ist. Im Kindergarten wird oft gemotzt, weil sie doch noch gern spielen möchte. Nur zu Hause traut sich die Lütte nichts zu, ist absolut unselbstständig und bestimmt mehr oder minder den Tagesablauf.


    Das ist natürlich für jemanden, der noch keine eigenen Kinder hat sehr schwierig, wenn es jedes Wochenende so nervenaufreibend ist. Ich hoffe, das darf man hier sagen, ohne das man in der Luft zerpflückt wird. ;)


    Ich werde aber auf jeden Fall weiterhin das Gespräch mit meiner Partnerin suchen und bedanke mich für die Rückmeldungen.

  • Ich würde euch raten
    a Mama muss konsequent sein
    b Mama muss mal fragen, ob Kind Dich mag oder als Bedrohung sieht oder gerne mehr Zeit mit euch möchte
    c feste Regeln, vielleicht eine Strukturierung eures Tages wie da machen wir das zusammen und da macht Mama das mit Dir, da können wir (Kind und Du) z.B. MauMau spielen während Mama essen macht und danach gehen wir alle Schlittschuh laufen.
    Danach möchten Mama und ich alleine einen Film sehen o.ä. usw




    Das hat die Mama schon nachgefragt (in meiner Abwesenheit) und die Lütte hat gesagt, dass sie mich gern mag. Auch fragt die Kleine die Mama, wann ich dann mal wieder komme oder wenn Mama fragt, wie sie das findet, dass ich am Wochenende komme ein JUHU als Antwort kommt.



    Ich danke dir für deinen Rat.

  • Hallo Toadie :wink


    erst mal :welcome


    ich fand deine Reaktion nicht OK, wie wäre es wenn....


    magst du mir bitte erläutern, welche Reaktion du von mir nicht okay findest und was du mit wie wäre es wenn... meinst

    Ich vermute, Lena meinte nicht, dass Deine Reaktion nicht in Ordnung war, sondern wie Du mit der Kleinen sprechen könntest, wenn sie sich "daneben" benimmt :D


    Vor mir gab es (wenn ich das richtig behalten haben) ca 4 oder 5 Partner/innen, die die Lütte auch kennengelernt haben, mit einer hat sie auch zusammen gewohnt.

    Das empfinde ich z. B. als ganz schön viel für ein noch recht junges Kind - so häufig wechselnde Bezugspersonen, dann auch noch mit wechselndem Geschlecht. Ich denke, da hat sie allerhand zu verarbeiten. Regenbogen-Patchwork gestaltet sich ohnehin manchmal etwas schwieriger als Hetero-Patchwork, wenn dann die Mutter aber zwischen beiden Lebensformen auch noch hin- und herwechselt, nun ja, sicher nicht einfach für das Kind.


    Hinzu kommt, dass die Mutter nicht konsequent ist (was vielleicht auf dem schlechten Gewissen beruht, da sie sich bestimmt darüber im Klaren ist, dass sie ihrer Tochter mit häufig wechselnden Partner/innen kein stabiles Umfeld bietet) und der Kleinen einfach Struktur fehlt. Ich weiss von einem ähnlichen Fall im Bekanntenkreis, da ist die Tochter allerdings schon 15, ansonsten aber recht ähnlich. Die Mutter hat sich auch durch etliche Partnerinnen "probiert" und ihr schlechtes Gewissen dem Kind gegenüber damit kompensiert, dass sie letztendlich doch immer nachgegeben hat, inkonsequent war usw. Im Teenie-Alter hat sich das dann entsprechend ausgezahlt *autsch*


    Nur zu Hause traut sich die Lütte nichts zu, ist absolut unselbstständig und bestimmt mehr oder minder den Tagesablauf

    Damit erfüllt sie imho nur die Erwartungen ihrer Mama - die ja wie Du sie schilderst auch etwas gluckig und überängstlich zu sein scheint :D das wird sich vermutlich geben, wenn sie der Kleinen etwas mehr zutraut.


    Alles in allem werdet ihr sicher noch ein Weilchen brauchen, um euch zusammen zu raufen :-) denn mit einer Fernbeziehung ist es auch nochmal schwieriger, sich aneinander zu gewöhnen. Vielleicht wäre es gut, für die gemeinsame Zeit von vorneherein einen festen Plan zu haben, von dem so wenig wie möglich abgewichen wird und der euch auch Zeit zu zweit einräumt.


    Liebe Grüße vom Einhorn

    For one human being to love another, that is perhaps the most difficult of our tasks, the ultimate test and proof, the task for wich all other tasks are nothing but preparation. ~ Rainer Maria Rilke ~


  • Das empfinde ich z. B. als ganz schön viel für ein noch recht junges Kind - so häufig wechselnde Bezugspersonen, dann auch noch mit wechselndem Geschlecht. Ich denke, da hat sie allerhand zu verarbeiten. Regenbogen-Patchwork gestaltet sich ohnehin manchmal etwas schwieriger als Hetero-Patchwork, wenn dann die Mutter aber zwischen beiden Lebensformen auch noch hin- und herwechselt, nun ja, sicher nicht einfach für das Kind.


    Hinzu kommt, dass die Mutter nicht konsequent ist (was vielleicht auf dem schlechten Gewissen beruht, da sie sich bestimmt darüber im Klaren ist, dass sie ihrer Tochter mit häufig wechselnden Partner/innen kein stabiles Umfeld bietet) und der Kleinen einfach Struktur fehlt. Ich weiss von einem ähnlichen Fall im Bekanntenkreis, da ist die Tochter allerdings schon 15, ansonsten aber recht ähnlich. Die Mutter hat sich auch durch etliche Partnerinnen "probiert" und ihr schlechtes Gewissen dem Kind gegenüber damit kompensiert, dass sie letztendlich doch immer nachgegeben hat, inkonsequent war usw. Im Teenie-Alter hat sich das dann entsprechend ausgezahlt *autsch*


    :thanks:



    Das war mein erster Gedanke. Ich denke, das Hin-und-Her ist hier einfach zu extrem. Dementsprechend wird die Kleine auch ein umso herausforderndes Verhalten an den Tag legen, um irgendwo eine gewissen Sicherheit und Halt zu erfahren. Den bekommt sie nicht und es steigert sich noch mehr.


    Konsequenz, Konsequenz, Konsequenz - und das in Bezug auf Erziehung und Beziehung.
    Ich glaube, momentan bräuchte die Kleine auch etwas weniger an Wahlmöglichkeiten ("kommst Du mit zum Bäcker?") sondern eher eine Hand, die ihr sagt, was nun passiert.

  • Danke für deine Antwort nothern soul.


    "Das war mein erster Gedanke. Ich denke, das Hin-und-Her ist hier einfach zu extrem. Dementsprechend wird die Kleine auch ein umso herausforderndes Verhalten an den Tag legen, um irgendwo eine gewissen Sicherheit und Halt zu erfahren. Den bekommt sie nicht und es steigert sich noch mehr.


    Konsequenz, Konsequenz, Konsequenz - und das in Bezug auf Erziehung und Beziehung.
    Ich glaube, momentan bräuchte die Kleine auch etwas weniger an Wahlmöglichkeiten ("kommst Du mit zum Bäcker?") sondern eher eine Hand, die ihr sagt, was nun passiert. "


    Was kann mein Beitrag zu dem ganzen sein?
    Und ich nehme deinen Rat in bezug auf Wahlmöglichkeiteneinschränkungen gern an, nur wie weit steckt man so etwas? Es wäre ja schade, wenn sie "gar nichts" mehr entscheiden darf.
    Oder spezieller gefragt, wenn sie bockt, sie will nicht zum Bäcker, wäre es da kontraproduktiv zu sagen, dann bleibst du zu Hause und in 10 Minuten sind wir wieder da?


    Puh, ich glaub, ich muss noch ganz schön viel lernen. Ich ziehe meinen Hut vor den AE´s, wenn man als "Außenstehende" zu einem schon "fertig gebackenen" Kind kommt, dass sehr herausfordernd ist, dann braucht es da wohl seeehr viel Zeit und Geduld.


  • Puh, ich glaub, ich muss noch ganz schön viel lernen. Ich ziehe meinen Hut vor den AE´s, wenn man als "Außenstehende" zu einem schon "fertig gebackenen" Kind kommt, dass sehr herausfordernd ist, dann braucht es da wohl seeehr viel Zeit und Geduld.


    Also so herausfordernd hört sich das nicht an.... eher als der normale Wahnsinn....
    Und ja es wäre kontraproduktiv.....wenn man eine geschlossene Frage stellt, "kommst Du mit zum Bäcker?" ist Nein eine absolut legitime Antwort....ein gerade siebenjähriges Kind würde ich aber niemals alleine lassen, folglich ist die Frage als solches schon falsch.....
    Es muss heißen:


    "Maus zieh dir mal schnell die Jacke an, wir müssen noch kurz zum Bäcker"


    So und das dann durch ziehen......wird in solchen Situationen immer mal wieder Drama Lama geben weil Sie keine Lust hat, aber das ist halt so......


    Also wie gesagt, was ich von dem Mädchen lese ist mir aus meiner Erfahrung heraus absolut bekannt...... und bei uns im Haus wohnen 4 Kids zwischen 4 und 6 Jahren :-)

  • Das meiste ist schon gesagt, nur eins kurz von mir.


    Mir scheint Deine Partnerin traut der Tochter kaum etwas zu, aus Angst das was passieren könnte. Nimmt ihr viel, zu viel ab, ergo fehlt dem Mädel Selbstbewusstsein und wahrscheinlich auch können.


    Schön das Du sie heranziehst um zb. Gemüse zu schneiden, ebenso könnte ein 7jähriges Kind unter Aufsicht ein Brötchen aufschneiden.


    Mir scheint die ganze Motorik der Kleinen noch unterentwickelt - handwerke mit ihr, lass sie Bilder aus Zeitungen schneiden, kleben, basteln usw.


    Bzw. ran an Deine Partnerin und versuch ihr diplomatisch klarzumachen das sie die Kleine machen lassen muss.


    Und eins, dass was Kermit grad schrieb - in diesem Alter kann man nem Kind nicht 5 verschiedene Alternativen anbieten, kurze klare Ansagen und die dann durchziehen. Bei zuviel Gerede, hört sie nicht zu bzw. überfordert sie alles.


    Wir patchworken mit 4 Jungs im Alter von 12, 10, 6 und 5 Jahren und das seit 2 Jahren, es ist und bleibt Arbeit, Arbeit, Arbeit, mit Liebe, Wollen, Verständnis, Kompromissen und Zoff ist es zu schaffen.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

    Einmal editiert, zuletzt von Elin ()

  • Als Nicht-Elternteil muss man sich erstmal diese Fragetechnik angewöhnen - nur wenn es wirklich eine andere Option gibt,
    dann gibt es auch eine Frage.


    "Kommst du mit zum Bäcker?" "Wollen wir Enten füttern?" "Magst du Würstchen?" bedeutet das du auch immer mit einem Nein rechnen
    mußt, du gibst ihr ja die Wahl.


    Daher muss man abwägen zwschen Dingen die so laufen müssen (Zähne putzen, pünktlich im Kiga usw.) und Dingen bei denen eine
    Option gibt.


    Ein Tag mit einem Kind hat viel mehr Stunden - er kann elend lang sein, es wird immer Aufmerksamkeit gefordert - gerade wenn ihr bei
    dir seit und Kinderzimmer und Nachbarskinder fehlen - hast du den Zwerg an der Backe bzw. vor dem TV.


    Ich kann das Kind schwer einschätzen, aber Kindergarten und Übernachtung bei Freunden klingt sehr unproblematisch.
    Auch das es einfacher ist, wenn du mit ihr alleine bist, das ist normal und OK - so kann sie sich voll auf dich einlassen und muss
    nicht die Reaktion der Mutter im Auge haben und darauf reagieren.

  • Hallo Lena,


    ""Kommst du mit zum Bäcker?" "Wollen wir Enten füttern?" "Magst du Würstchen?" bedeutet das du auch immer mit einem Nein rechnen
    mußt, du gibst ihr ja die Wahl."


    Richtig und das war bisher auch so gedacht. Denn wenn ich sie frage, ob sie Enten füttern möchte, dann möchte ich ja, dass sie entscheidet und da ist ein Nein dann auch okay. Oder darf sie Freizeitaktivitäten, die eben auch gerade für sie sein sollen, auch noch nicht mit entscheiden?


    Das mit dem Bäcker ist tatsächlich gedacht, um ihr ein wenig Selbstständigkeit zuzutrauen. Darf man einer 7jährigen nicht zutrauen 10 Minuten allein zu bleiben, wenn sie es von sich aus versuchen möchte?



    Ein wenig schwierig ist vielleicht, dass die Lütte hin und wieder schon zu hören bekommt, dass sie zu blöd ist oder ähnliches für dieses und jenes. Oder dass weinen mit "Das ist ein Grund zum Heulen oder was?" quittiert werden.


    Na eben ist es kaum ein Unterschied, ob wir bei mir oder bei ihr sind. Denn die Lütte spielt ja grundsätzlich nicht allein. Mit Nachbarskindern wird auch nicht gespielt, es könnte ja was passieren. Vielleicht hat sich die Welt ja wirklich so weitergedreht und man kann das nicht mehr mit der eigenen Kindheit vergleichen und Charaktere sind nunmal verschieden, nur meine Umgebung als Kind war ähnlich zu der die die Lütte heute hat und ich war schon mit 6 die ganze Zeit unterwegs und Mutti musste mich ausbremsen. Auch die Kinder, die ich bis jetzt kennengelernt haben, konnten sich durchaus allein beschäftigen, oder waren nachmittags mal mit anderen Kindern drinnen/draußen spielen.
    Aus diesen Gründen ist die Situation natürlich etwas schwieriger für mich einzuschätzen und ich muss mich erst einfinden damit umzugehen.


    Ich betone auch nochmal, dass es mir bewusst ist und aus Erfahrungen schon bekannt, dass Kinder auch mal bocken und Drama veranstalten. Aber das Ausmaß ist hier ein gänzlich anderes und sie bockt nicht mal und veranstalten nicht mal ein Drama, sondern es ist eher so, dass es mal ein paar Stunden gibt, wo sie kein Drama veranstaltet.


  • Ein wenig schwierig ist vielleicht, dass die Lütte hin und wieder schon zu hören bekommt, dass sie zu blöd ist oder ähnliches für dieses und jenes. Oder dass weinen mit "Das ist ein Grund zum Heulen oder was?" quittiert werden.


    Ich betone auch nochmal, dass es mir bewusst ist und aus Erfahrungen schon bekannt, dass Kinder auch mal bocken und Drama veranstalten. Aber das Ausmaß ist hier ein gänzlich anderes und sie bockt nicht mal und veranstalten nicht mal ein Drama, sondern es ist eher so, dass es mal ein paar Stunden gibt, wo sie kein Drama veranstaltet.


    Von wem bekommt Sie denn zu hören, dass Sie zu blöd für etwas ist????????


    Na und bei dem Heulen unterscheiden wir, wenn es einfach nur ein hysterisches "ich will jetzt meinen Willen bocken ist", dann schicke ich unsere Kids auch mit dem Satz: " So mein Schatz wenn jetzt nicht direkt Ruhe ist, gehst Du in Dein Zimmer, wenn Du dich beruhigt hast, freue ich mich wenn Du wieder zu uns kommst" Zähle von 5 runter und dann geht`s in`s Zimmer wenn nicht Ruhe ist.
    Braucht man Gedult uns Ausdauer, aber wirkt immer wieder Wunder......

  • Das sagt die Mama hin und wieder mal.


    Das lautstarke Weinen das ich meine, kommt meiner Empfindung nach auf teilweise panischer Angst basierend vor. Beim Entenfüttern hab ich gedacht, das Kind kollabiert gleich, als ihr eine Gans zu nah kam, sie rannte ca 10 Meter weit weg und stand da dann kriegte sich nicht mehr ein, war überhaupt nicht mehr zu beruhigen.
    Beim Knallerbsen werfen war das ja das gleiche, bis sie es auf einmal super toll fand, Silvester selber als es dann geknallt hat, war sie absolut hysterisch.
    Und als nächstes Beispiel hätte ich noch die Nasenspray/Hustensaftaktionen. Sie weint hysterisch, ist nicht zu beruhigen und verhält sich, als würde man sie häuten und abschlachten wollen. Dabei zwingt ihr niemand (also ich zumindest nicht) die Medizin auf, nach der sie ja selbst verlangt und dann gibt es ja wieder Situationen wo sie das ganz selbstverständlich von allein und allein nimmt, die halten bloß nicht lange an.
    Ich habe die erste Situation mit ihr ja gehabt und ihr Schritt für Schritt die Angst genommen, erstmal das Nasenspray angucken, selber anfassen, dann hab ich mal einen Pumpstoss in die Luft gedrückt, dann hat sie mal nen Pumpfstoss in die Luft gedrückt, dann hat sie mir zugeguckt wie ich das Nasenspray nehme, dann durfte ich ihr das erstmal in die Nase halten, ohne drücken und schließlich ging es auch mit "abdrücken".
    Das ist nun 2 Monate her, alles ist vergessen, wieder von vorn und dennoch ließ sie sich nicht beruhigen. Ich konnte ihr zwar irgendwann Nasenspray geben, aber sie tat immer als wäre es das schlimmste auf der Welt, zuckte immer wieder zurück und weinte bitterlich. Aber drauf verzichten wollte sie auch nicht. Und sie könne nicht schlafen, wenn sie keine Luft kriegt. Ich habe dann nachdem es mehr schlecht als recht zum Nasenspray nehmen kam und sie sich dennoch nicht beruhigen ließ, während die Mama auf dem Sofa saß und sich die Ohren zuhielt, weil sie das "Theater nicht mehr ausshält", zur Lütten gesagt, dass jetzt langsam gut ist (nach 40 minuten Drama) und dass es jetzt zeit ist zu schlafen, auch wenn ich weiß dass kranksein doof ist, aber schlafen hilft gesund werden. Wir sind direkt neben an und sind noch wach, sie ist nicht allein. Dann hab ich sie nochmal in den Arm genommen und dann zugedeckt und dann bin ich aus dem Zimmer.



    Vom normalen, ich bock jetzt mal, weil ich was will und es nicht kriege, spreche ich hier nicht, dass ist ja ganz natürlich bei Kindern, jedenfalls kenne ich das und es stört mich nicht, außer dass es hin und wieder mal nervt. Da wird geweint und gebockt und gestampft und manchmal setzt sich das Kind auch auf den Boden und zieht ne Fluntsch. Alles kein Problem für mich ;)

  • Klingt ganz normal... das ist in dem alter nunmal so. ;-/ das geht vorbei wenn ihr euch mehr angenähert habt.
    Aber die Mutter muss ihr auch mehr Grenzen zeigen. Also Konsequenter sein wenn es nein heißt, dann auch dabei bleiben...! Meine Stieftochter ist 9 und wir mussten da auch durch! Es war nicht sehr einfach am Anfang aber wir haben es geschafft. :-)
    Wichtig ist es auch das du dich mit deiner Partnerin absprichst ob du sie mit erziehen darfst oder nicht... u das ihr an einem Strang zieht. Bei uns war es anfangs so das wenn einer es nicht erlaubt hat, sie zum anderen gegangen ist, der nichts davon wusste....das gab dann auch oft Reibereien. ;-(


    Zum Selbstvertrauen: :tuschel da muss man immer etwas dahinter sein u sagen; "ich weiß dass du das kannst!" oder "du hast es noch nicht mal versucht, dann kannst du nicht sagen du kannst es nicht!"
    Ich hab meine immer angespornt u angefeuert, "das ich an sie glaube", oder "das sie hübsch ist", wenn sie wieder gesagt hat dass sie häßlich ist (in welchen Spiegel hat sie da geschaut, war der dreckig oder beschlagen?), dann lacht sie immer und ich sage dann dass sie jetzt noch viel hübscher ist, weil sie lacht!! :tanz :tanz