Online-Dating

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  • Ich habe gemerkt, dass ich nach dem Machen von Erfahrungen beim Online-Dating dann nicht einfach mal eben weitermachen kann. Brauche dann wohl etwas Zeit und ja. Derzeit bin ich nur bei einer speziellen Singlebörse fĂĽr Hörgeschädigte registriert und dort im Moment nicht mehr aktiv. Ob ich mich bei weiteren Singlebörsen noch anmelden werde - mal sehen. Vielleicht wenn ich wirklich dazu bereit bin. ;)

    Ansonsten habe auch ich alle meine bisherigen Partner inklusive Ex-Mann übers Internet kennengelernt und es klappte meist gut. Wenn man auf sein Bauchgefühl hört usw.

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" (Antoine de Saint-Exupéry)

  • KlugscheiĂźer Modus: Wenn es richtig funkt, dann findet man Lösungen um sich nah zu sein. :saint:


    Arbeit findet man und für mich ganz persönlich hat eine Partnerschaft die höchste Wertigkeit, nach Hause zu ihm kommen, dass ist für mich das Schönste, obwohl ich meinen Job abgöttisch liebe. Mein zu Hause ist mein Mann. <3

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Kommt darauf an, was man möchte. Wenn man den Anspruch hat, dass man auch Alltag miteinander teilen kann, ist es schwierig, wenn einen viele Hundert Kilometer trennen. Gerade wenn beide auch noch Kinder im Schulalter oder jĂĽnger haben.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Elin, das ist exakt das, was ich meine.


    Und eben nicht Sprüche a la "Ich mag nicht mehr vertrauen", "Ich will ganz grundsätzlich nie wieder mein Leben teilen / mit jemandem zusammenziehen" oder "Ich bin ganz grundsätzlich nicht mehr beziehungsfähig" etc.pp.


    Man kann halt nichts erzwingen. Et kĂĽtt wie et kĂĽtt.

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts.:strahlen

    (frei nach Sören Kieerkegard)

  • Ich kann schon verstehen, wenn jemand nach gewissen Erfahrungen nicht mehr vertrauen kann (aber das sollte man ihm selbst ĂĽberlassen, darĂĽber zu urteilen). Ich kann auch verstehen, wenn man deshalb oder aus anderen GrĂĽnden sein Leben nicht mehr mit anderen teilen möchte.


    Schwierig finde ich, wenn jemand für sich selbst zum Schluss kommt, nicht mehr beziehungsfähig zu sein. Ich meine, jeder Mensch ist auf Beziehung angelegt, aber das muss nicht immer eine (feste) Partnerschaft sein. Manchen genügt auch ein verlässlicher Freundeskreis.


    Viel wichtiger erscheint mir doch (für mich persönlich gesprochen), mit meinem Leben, so wie es ist, zufrieden sein zu können oder dies anzustreben. Dazu muss nicht immer eine Beziehung gehören.


    Manchmal sind es auch andere Dinge, die dazu beitragen, nicht zufrieden zu sein: Verlust der Arbeit, Verlust des sozialen Umfelds .... nur um zwei Dinge zu nennen, die mir spontan einfallen.


    Wenn man in dem, was man tut und wie man lebt, einen Sinn gefunden hat, dann ist schon eine gute Basis da, wie ich meine, um mit sich und seinem Leben zufrieden sein zu können.

    A smile a day sweeps the sorrows away

    Einmal editiert, zuletzt von musicafides ()

  • Wenn man den Anspruch hat, dass man auch Alltag miteinander teilen kann,

    Meiner Meinung nach lernt man sich nur dann, wenn man auch möglichst viel Alltag teilt, gut genug kennen, um zu wissen, ob Partnerschaft miteinander funktioniert...

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • "FrĂĽher" war das fĂĽr mich einfach "klar", unkompliziert, ich habe mir da an sich keine Gedanken gemacht. Mit dem "Alter" wird es kompliziert. Und manches - gebe ich zu! - verstehe ich auch einfach nicht. Das ist mir schlichtweg zu hoch.


    Man weiß ja so ungefähr, wie man "tickt" - oder denkt zumindest, dass man es weiß und sich selbst einschätzen kann.


    Nach der Trennung vom Vater unserer gemeinsamen Kinder war "klar", wie es weitergeht. Da stand erst mal "Wunden lecken", die Kinder halten, aufräumen, die Finanzen wieder gerade ziehen auf dem Programm. Ein klitzekleines bisschen war ich "verliebt" - in einen Mann, der 10 Jahre älter war, gerade sein "coming out" hatte, selbst am "schwimmen" war und wo nie mehr als Kakao trinken im Hinterzimmer seiner Praxis passiert ist. Es waren geniale Gespräche, die ich unglaublich genossen und die mich in vielen Hinsichten weiter gebracht haben. Ich hatte durchaus Herzklopfen, Schmetterlinge im Bauch und Sternchen in den Augen... Dafür bin ich heute noch dankbar und werde es auch immer sein - auch wenn da bereits seit Jahren kein Kontakt mehr ist. Meine letzte Info war, dass er sich mit seinem Partner ein neues Leben geschaffen hat und insgesamt glücklich und zufrieden ist.


    Ich wusste damals schon, dass ich nicht der Typ Mensch bin, der sich in der Zukunft "alleine" sieht. Der aber auch keine persönliche Befriedigung daraus zieht, mit einem Mann nach dem anderen was anzufangen - und die Männer dann wieder abzusägen. Mit meinem Noch-Mann war ich lange einfach nur befreundet. Wir konnten nächtelang reden, gemeinsam kochen, Bierchen trinken gehen usw. Irgendwann hat es schon "irgendwie" auch "gefunkt". Aber ich würde nie wieder aus einer Freundschaft "mehr" machen wollen.


    Aber für mich ist tatsächlich das, was Elin schreibt, ein ganz großer Wunsch. Aber dazu gehören zwei und es lässt sich nichts erzwingen. Ich lebe nicht gerne alleine, ich sehe darin eben nicht die "Erfüllung" meines Lebens. Wenn es nicht anders geht (so wie im Moment - es ist einfach niemand, mit dem ich das Wagnis eingehen möchte bzw. umgekehrt, der das mit mir möchte), mache ich das Beste draus, keine Frage. Aber für mich stellt sich da gar keine Frage: wenn ich mich tatsächlich auf jemanden einlasse, möchte ich mit demjenigen auch irgendwann mal mein Leben wirklich auch teilen. Heiraten NIE WIEDER!!! Aber diesen "in guten wie in schlechten Zeiten zusammenhalten", sich auf den anderen verlassen können, zu wissen, wo man gefühlt hingehört, sein Zuhause nicht nur in sich selbst zu haben, sondern auch sich beim anderen "zuhause" fühlen, Respekt, Wertschätzung, "gemeinsam" - dass das für mich irgendwie schon wichtig ist und mir auch gut tut, stand eigentlich nie zur Debatte. Zu zweit ist es (zumindest für mich!) einfach schöner.


    Und dann kamen 2019 und 2020... mein persönlichen Horrorjahre... in denen es "kompliziert" geworden ist. Ich möchte so etwas nie wieder erleben. Dann lieber "alleine" (und das meine ich absolut und definitiv ernst!), wobei man ja gar nicht wirklich alleine ist. Es gibt immer Menschen, denen man "wichtig" ist.

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts.:strahlen

    (frei nach Sören Kieerkegard)