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  • Hey, ich bin Jenny und ich bin 19jahre alt. Ich bin ungeplant schwanger von meinem erfreuend geworden von dem ich mich Monate später getrennt habe weil er mich abwertend behandelt hat und oft ausgerastet ist. Ich habe meine Tochter einen Monat später ohne ihn im Krankenhaus entbunden. Meine Tochter ist inzwischen 19Monate alt und ich bin überglücklichlich sie zu haben. Doch ich weiß nicht was ich tun soll, ich wohne zurzeit bei meinem Vater und meinem kleinen Bruder, er ist zwei Jahre jünger aber ein arsch sondergleichen, er interessiert sich nur für sich, die Familie ist ihm komplett egal, mein Vater dagegen behauptet dass ihm Familie wichtig wäre aber er hat nie Zeit und setzt seine Prioritäten so dass ihm alles andere wichtiger ist und er nichtmal eine Minute Zeit hat für uns. Wir wohnen in einem großen Haus auf einem Dorf mit 3 Stockwerken, einmal das Erdgeschoss wo Küche und Esszimmer und Wohnzimmer ist und eine Treppe höher sind 5 Zimmer und unser gemeinsames Bad, im Dachgeschoss ist sozusagen noch 2 Zimmer und unsere rümpelkammer, das Haus ist deswegen so groß weil wir 5 Kinder sind. Ich muss mich komplett um den ganzen Haushalt alleine kümmern, inklusive Küche, saugen, Wäsche und kochen und alles hinterherrennen was meine kleine rumsaut, was ich fast immer nicht alles so schaffe wie mein Vater es gerne hätte. Mein Vater hat sich vor 10 Jahren von meiner Mutter getrennt und sie hat ihm bei der Trennung sehr viel Geld geklaut sodass er zusätzlich zu seinem Zeitdruck noch bis zum Umfallen arbeiten muss weil sie alle Rücklagen die sie hatten mitgenommen hat. Meiner Mutter sind wir Kinder egal, das einzige was sie interessiert ist meinen dad fertigzumachen und anfangs als es noch geklappt hat hat sie uns dazu auch noch benutzt. Meine Geschwister(die die ausgezogen sind) haben genug mit sich selbst und ihren Jobs zu tun und durch unsere Kindheit und wie wir aufgewachsen sind mit dem ganzen Streit und Stress haben wir nie wirklich gelernt einander zu helfen weil jeder selbst mit seiner Situation umgehen musste. Ich will hier unbedingt raus und ausziehen aber ich schaffe es nicht, ich finde keine Wohnung zumindest antwortet mir keiner wenn ich eine Wohnung finde die in mein Budget passt und falls ich eine finden sollte muss ich das zuerst mit dem Jobcenter abklären, zurzeit bekomme ich Arbeitslosengeld ll weil ich mit der Schule erst fertig wurde und wegen der kleinen keine Ausbildung machen kann. Ich versuche gerade den Führerschein zu machen aber es ist zeitlich eigentlich unmöglich darauf zu lernen, ich hab auch schon überall nach Babysittern gesucht aber finde einfach keinen den ich mir leisten kann. Wenn wir uns an Feiertagen mit der Familie treffen und meine Geschwister mit meinem Vater streiten weil er nie Zeit hat dann sagt er immer das ich und mein Bruder daran schuld sind weil er uns immer antreiben muss unsere Sachen zu machen obwohl mein Bruder gar nichts macht und ich mich um alles iwie allein kümmern muss, zusätzlich wacht meiner Kleine immer mind. 4-5mal nachts auf und fängt an keinen Mittagsschlaf mehr zu machen, ich hab also nichtmal nachts etwas Ruhe und Schlaf. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich habe niemanden mit dem ich darüber reden kann weil meine Geschwister dass nicht verstehen, sie sehen nur das liebe süße Kind und das bisschen kochen und Haushalt. Durch meine Schwangerschaft hab ich auch so gut wie eigentlich alle meiner Freunde verloren weil die Interessen einfach grundverschieden geworden sind. Ic bin manchmal wirklich am Ende meiner Kräfte und niemand sieht das... ich hoffe es hilft mir hier ein bisschen zu schreiben und sich auszutauschen🙈

  • :welcome hier im Forum und ein gutes Einlesen. Das erste Kind ist schon in einem "guten/geborgenen" Umfeld eine grosse Lebensveraenderung.

    Als AE ist das absolut nicht einfach. Veraenderungen sind oft nur in kleinen Schritten zu erreichen. Die muss man versuchen zu gehen. Und dabei die grossen Ziele nicht aus den Augen verlieren. Ich wünsche dir viel Kraft!

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ich bin in einer ganz anderen Situation alleinerziehend geworden, deswegen kann ich nicht sagen, ob meine Ideen für Dich taugen:


    Geh zum Hausarzt und lass Dir eine Mutter-Kind-Kur verschreiben. Da kommst Du wenigstens mal ein bißchen raus und kannst Dich erholen und nachdenken. Sowas steht Dir glaube ich alle drei Jahre zu.


    Diakonie oder Caritas oder Pro Familie z.B. sind gute Anlaufstellen, wenn man als AE-Elter Beratung braucht. Eventuell können die auch mit der Betreuung weiter helfen.


    Gibt es in Eurem Dorf irgendwelche Mutter-Kind-Gruppen? Nimm Dir die Zeit, lass Deinen Vater schimpfen. Kontakte knüpfen, sich auch mal ausko... und vielleicht eine Mutter finden, der es ähnlich geht und die ab und zu "Kinder tauschen" mag: Mal nimmst Du ihrs und mal nimmt sie Deins für ein paar Stunden.


    Sagt sich leichter, als es ist: Lass Vater und Bruder, wie sie sind, die kannst Du eh nicht ändern. Nutz die Kraft eher dazu, für Dich und Dein Kind zu sorgen und mach Pläne ohne die zwei.

  • Das sind eine Menge Baustellen... ich würde erst mal priorisieren, was mir wichtig ist.

    Das Wichtigste wäre mir persönlich, eine Ausbildung zu machen und mobil zu sein. Sonst kommst Du nie aus der Abhängigkeit heraus.

    Finde heraus, was Du für Deine Zukunft machen kannst - das ist auch im Sinne Deiner Tochter.

  • :welcome


    kann mich den Vorrednern nur anschließen,


    erkundige dich bei Caritas/Diakonie wie du auf eigenen Beinen stehen kannst, die helfen dir auch bei der Beantragung einer Mutter-Kind-Kur,

    Es gibt auch Ausbildungen , die man in Teilzeit machen kann für Mütter.


    So ein Schuldenberg verursacht natürlich oft einen Tunnelblick .was jetzt nichts entschuldigen soll bei deinem Vater

    Versuche eine Aufgabe konstant an deinen Bruder abzugeben.

  • Auch von mir ein herzliches Willkommen :troest


    Ausbildung und Führerschein sehe ich auch als die wichtigsten Ziele.

    Gibt es bei dir in der Nähe einen Kiga/Krippe? Da du arbeitslos bist wird dir dieser bezahlt. So hättest du die Möglichkeit erstmal deinen Führerschein zu machen.

    Ausbildungen kann man in Teilzeit machen, leider ist es nicht so einfach einen Arbeitgeber zu finden der dies auch unterstützt. Dennoch sieh dich um, irgendwas ergibt sich immer, besonders wenn du dann mobil bist ergibt sich eine grösserer Umkreis in dem du suchen kannst.