Ratlos - Vater will Umgang seiner jetzigen Frau zuliebe einstellen

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  • Bei TS scheint die Situation wohl auch schon länger so zu sein, sie versucht alles um Umgang zu Hause rötlichen, die Kinder zu bestärken und sich Unterstützung zu holen. Mehr kann man nicht tun, finde ich.


    Ich ziehe davor echt meinen Hut


    Dass sein Verhalten beschissen ist, und von seiner Frau noch viel mehr, ist unbestritten.


    Warum verhält sich die Frau schlechter, es sind nicht ihre Kinder, der Vater wäre hier in der Pflicht Farbe zu bekennen.


    Liebe Grüße


    Ute

  • Warum verhält sich die Frau schlechter, es sind nicht ihre Kinder, der Vater wäre hier in der Pflicht Farbe zu bekennen.


    Liebe Grüße


    Ute



    Um mal bei der Sprache zu bleiben, wie mir der Schnabel gewachsen ist.... ;-)
    Ich finde sein Verhalten beschissen, weil er keinen Arsch in der Hose hat, und lieber vor seiner Frau kuscht als zu seinen Kindern zu stehen.
    Ihr Verhalten finde ich beschissen, weil sie sich einen Mann geangelt hat, der bereits Kinder hat, dies später zum Problem macht und ihren Mann so manipuliert,dass er zur Marionette wird. Und auch wenn es nicht ihre Kinder sind, ich finde das total Assozial.
    Was nun schlechter zu werten ist, manipulieren oder sich manipulieren lassen, ist Ansichtssache.



    LG Jona

  • Ich finde sein Verhalten beschissen, weil er keinen Arsch in der Hose hat, und lieber vor seiner Frau kuscht als zu seinen Kindern zu stehen.
    Ihr Verhalten finde ich beschissen, weil sie sich einen Mann geangelt hat, der bereits Kinder hat, dies später zum Problem macht und ihren Mann so manipuliert,dass er zur Marionette wird.


    Ein bisschen off-topic: ich ärgere mich noch heute, dass ich mich in meiner Ehe zur Marionette habe machen lassen. Dafür trage ich alleine die Verantwortung. Dass ich zugunsten meiner Familie fast sämtliche Kontakte abgebrochen habe, war nicht gut, auch nicht für die Tochter, die z. B. ihre Großeltern erst mit 3 Jahren kennengelernt hat.


    Und nun zurück zum Thema: zum Angeln gehören immer zwei, der Mann hat sich genau diese Frau ausgesucht und muss nun aktiv sehen, wie er mit den Konsequenzen lebt. In diesem Fall: den Kontakt zu den eigenen Kindern aufgeben oder nicht. Denn darauf wird es hinauslaufen. Seine Frau wird, wenn sie das einmal erreicht hat, keine Änderung zulassen. Schlimm, dass die Kinder die Leidtragenden sein werden.

  • Da muss ich meinen Vorredner zustimmen, wenn man als Frau eine regel in der Beziehung aufstellt lässt Frau (ich war auch so in meinen Beziehungen früher) so schnell keine Änderung zu, aber ganz verbohrt ist es nun nicht ich schrieb ja "so schnell" wenn man als Mann für die Beziehung mal auf den Tisch haut und ihr in einem ernsten Gespräch klar macht was Sache ist dann kann es sich sogar Positiv auf die Aktuelle Beziehung auswirken.


    Wer als Frau will den schon eine "Lusche" als Mann haben? Also Ich z.B nicht.
    Da wird sie genauso irgendwann sagen, "du machst ja nichts mehr für die Beziehung" oder "du bist mir zu weich geworden" und dann geht sie genauso gut.
    Eine Beziehung führen ja immer 2 Menschen aber in dieser hier führt die Beziehung nur einer, dass ist dann in meinen Augen nicht mal mehr eine Beziehung.
    Wenn ich sie kennen würde, würde ich die beiden auch nicht ernst nehmen.
    Sie hat ihn jetzt ganz klar in der Hand aber so wie der TS es beschrieben hat ist Sie wohl nie zufrieden.


    Alleine schon für die Kinder würde ich den Kontakt wollen evtl. unterstützen um das Bild vor dem eigenen Kind zu wahren. Das Kind wird es irgendwie mitbekommen das es Geschwister hat und will sie dann auch Kennenlernen das liegt in der Natur des Menschen und ob da dann die Mutter des Kindes, das Kind manipulieren kann halte ich für sehr unwahrscheinlich oder will sie dann auch mit Ihrem Kind Schluss machen?


    Ich gehöre auf zu der Fraktion die sagt das die Beziehung nicht viel Zukunft hat, wenn sie jetzt schon sowas verbietet was verbietet sie den sonst noch?
    Und nur weil er sich zu alt fühlt ne neue Beziehung anzufangen ist noch lange kein Grund den Hampelmann in der "Beziehung" zu spielen sondern eher sich mal dafür einzusetzen und zu zeigen das man ein Mann ist.

    „Keine Zeit“ – gibt es nicht
    Nur andere Prioritäten

    Einmal editiert, zuletzt von eilatan ()

  • Wer als Frau will den schon eine "Lusche" als Mann haben?


    Da gibt's einige. Genauso wie einige Männer drauf stehen, wenn die Frau 2 Schritten hinter ihnen läuft, oder ihm am dürren Arm hängt.


    Unabhängig was man davon hält, denke ich, dass es nicht viel bringt, den Vater eine Deadline zu setzen, wann er seine Probleme geregelt hat und den Kontakt zu den Kindern wieder aufnehmen kann/will. Er wird sich dem ohnehin verweigern bzw. irgendeine Aussage treffen, ohne sich daran gebunden zu fühlen.

  • Da gibt's einige.


    Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Hauptsache, er sorgt dafür, dass jeden Monat genügend Geld da ist, um nach den eigenen Vorstellungen leben zu können. Die Hoffnung auf ein wie auch immer geartetes Familienleben kann man dann aber auch beerdigen.

    Er wird sich dem ohnehin verweigern bzw. irgendeine Aussage treffen, ohne sich daran gebunden zu fühlen.


    Weil er seiner Frau hörig ist und auch nach Ablauf der Deadline wird sich nichts geändert haben. Es scheint so, dass die Frau einfach zu viel Macht in diesem Gefüge hat.

  • Danke euch allen für eure Sichtweisen. Ich sehe es nach wie vor auch so, dass eine Deadline wenig bringen wird - aus genannten Gründen, die musicafides am Ende nochmal so schön auf den Punkt gebracht hat. Aus Erfahrung denke ich auch, dass er das Problem jetzt erstmal aus dem akuten Handlungsfeld bringen will, damit er nicht mehr so den Druck hat. Dann hat man ja erstmal wieder Zeit und kann sich anderen Dingen zu wenden, sich an seiner super-funktionierenden Ehe freuen etc. (Sorry für den Sarkasmus) Und wenn es dann wieder akut wird, vertröstet man höchstwahrscheinlich wieder.


    Ich werde das Thema "Deadline" mal beim Gespräch mit dem JA anbringen und versuchen, gemeinsam mit der Beraterin einen Weg zu finden, der ansatzweise sinnvoll sein könnte.


    anitadr: Ja, ich habe seine Frau auch persönlich kennen gelernt. Auch damals meinte sie, der Umgang wäre viel zu häufig (damals alle 6 Wochen) und man müsste da größere Zeiträume finden, da sie das alles sehr stresse. Danach habe ich noch diverse SMS von ihr erhalten mit der Bitte, ich möge doch auf ihn einwirken, damit er ihr zuhört (kein Witz!) und in ihrem Sinne handelt. Ich habe ihn sogar darauf angesprochen, dass ich nicht möchte, dass sie mir SMS schickt - worauf hin er sich bei mir über sie ausgeheult hat. Ich habe beiden damals schon erklärt, dass ich den Umgang nur den Kindern zuliebe fördere, weil sie sich wünschen, ihren Vater zu sehen. Bereits damals habe ich einen gemeinsamen Termin mit seiner Frau beim JA forciert. Wurde von beiden abgesagt mit der Begründung: "Sowas brauchen wir nicht." Das liegt schon 3 Jahre zurück. Von daher denke ich nicht, dass Änderung in Sicht ist.

    Gruß von Lanie :-)



    „Eine Krone ist nur ein Hut, in den es hineinregnet.“ Friedrich der Große (1712 – 1786)

    Einmal editiert, zuletzt von Lanie ()

  • Kurzes Update: Nachdem es noch 2 Gespräche mit dem JA gab, ist heute der "Tag X". Er wird es den Kindern heute sagen. Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass er ohne Umschweife und Beschönigungen die Wahrheit sagen soll, was die Hintergründe seiner Entscheidung angeht. Weiterhin habe ich ihm gesagt, dass er sich hüten soll, einen Zeitpunkt anzugeben, ab wann sie sich wieder sehen (führt nur dazu, dass die Kleinere anfängt, die Tage rückwärts zu zählen), sofern er nicht zu 100 Prozent weiß, dass er diesen Tag auch halten kann.


    Ich habe gesagt, dass ich den Kindern nach diesem Gespräch helfen möchte, damit umzugehen - und das kann ich nur, wenn ich Ross und Reiter benennen kann. Er weiß, dass ich das auch dann tun werde, wenn er mal wieder mauern sollte heute.


    Hab ordentlich Muffensausen davor, wie die Kinder aus dem Gespräch kommen. Drückt uns die Daumen bitte.

    Gruß von Lanie :-)



    „Eine Krone ist nur ein Hut, in den es hineinregnet.“ Friedrich der Große (1712 – 1786)

  • Drückt uns die Daumen bitte.


    Daumen sind gedrückt. Hoffentlich sagt er es den Kindern auch tatsächlich. Aber bereite Dich darauf vor: Du wirst es (nicht nur einmal) auffangen müssen.

  • Würde mir ja wünschen das ein Kind sagt weißte was Papa, du kannst mich mal. :motz:


    Ja, ich auch, das kannst du mir glauben.



    Daumen sind gedrückt. Hoffentlich sagt er es den Kindern auch tatsächlich. Aber bereite Dich darauf vor: Du wirst es (nicht nur einmal) auffangen müssen.


    Ich weiß. Aber wenigstens das kann ich aktiv tun. Und ihnen so zeigen, dass wenigstens ein Elternteil nicht nur nach seinen eigenen Interessen schaut.

    Gruß von Lanie :-)



    „Eine Krone ist nur ein Hut, in den es hineinregnet.“ Friedrich der Große (1712 – 1786)

  • Also die Kinder haben es erstaunlich gut "weggesteckt". Sie haben sogar eine halbwegs realistische Vorstellung davon, wie lang es wohl dauern wird, bis der Papa seine Frau "überzeugt" hat - "na auf jeden Fall Monate" hieß es. Ich habe mich natürlich ins Gespräch mit ihnen begeben, dabei kam heraus, dass die Kleine jetzt zumindest nicht mehr auf dem Dampfer ist, dass sie sich selbst die Schuld für den nicht bestehenden Kontakt gibt und dass er wohl offen gesagt hat, dass es Probleme zwischen ihm und seiner Frau gibt, was den Umgang angeht, er sie wohl aber mittelfristig wieder dazu bringen will, dass sie sich sehen können. Diesbezüglich habe ich dann nachgehakt, was für die Kinder wohl bedeutet, wie lang das dauert. Sie schätzen wie geschrieben schon ein, dass es eine ganze Zeit in Anspruch nimmt. Die Große meinte dann noch: "Und wenn es gar nicht geht, dann schmeißt er sie sicher irgendwann raus." Ich habe ihr dann gesagt, dass ich davon nicht ausgehe - weil es ja schon seit fünf Jahren so eigenartig läuft.


    Sie sagten dann beide noch, dass sie es natürlich echt doof finden, warum der Papa nicht einfach sagt: "Das sind aber meine Kinder." Darüber haben wir lang gesprochen und ich habe ihnen auch gesagt, dass ich das leider auch nicht erklären kann - für mich gäbe es da keine Frage. Sie stützen sich nun darauf, dass er ja einen Termin für sich im Kalender angelegt hat, um regelmäßig anzurufen. Ich habe gesagt, dass das natürlich gut ist, wir das in der Vergangenheit aber alles schon mal hatten und ich ihnen wünsche, dass es dieses Mal dann auch funktioniert.


    Insgesamt habe ich versucht, ihre positive Einstellung zu teilen, aber auch, zu hohe Hoffnungen zumindest zu dämpfen. Nach längerem Gespräch kam dann auch ein "Ich find das blöd, dass es so ist." Naja. Ich bin skeptisch und werde beobachten, wie sie sich weiter verhalten. Kontakt zum Jugendamt besteht auch weiterhin. Ich hoffe nicht, dass irgendwann der große emotionale Einbruch kommt - werde mich aber dennoch vorbereiten.


    Ich denke, dass das der richtige Weg ist. Bin aber offen für eventuell andere Ansichten.


    Aktuell hätte ich eigentlich noch die Kosten fürs Schullandheim mit ihm zu besprechen - meint ihr, er denkt, dass das meine "Retourkutsche" ist? Soll ich noch warten damit oder gleich raus rücken? Wir hatten bisher kein Schullandheim, wäre also das erste Mal, dass ich ihn damit konfrontiere.

    Gruß von Lanie :-)



    „Eine Krone ist nur ein Hut, in den es hineinregnet.“ Friedrich der Große (1712 – 1786)

  • Aktuell hätte ich eigentlich noch die Kosten fürs Schullandheim mit ihm zu besprechen - meint ihr, er denkt, dass das meine "Retourkutsche" ist? Soll ich noch warten damit oder gleich raus rücken? Wir hatten bisher kein Schullandheim, wäre also das erste Mal, dass ich ihn damit konfrontiere.


    Weshalb solltest du damit warten ? Wie bequem willst du es ihm denn noch machen ?
    Die Kosten entstehen für "eure" Kinder.
    Wenn er schon nicht den Mumm hat seine Kinder zum Umgang nach Hause zu holen ... oder macht ihm seine jetzige Frau auch Probleme wenn er Geld für seine Kinder ausgibt :hae:
    Armer Bub !

  • Danke dir für die Antwort / die Aktualisierung! :thanks:


    Ich denke, das ist okay so, zumindest hätte ich es genauso gemacht.


    Zum Schullandheim: mal ganz ehrlich: es kann dir doch völlig egal sein, was er denkt oder nicht denkt, ob er dies dann als Retourkutsche auffasst oder nicht. Das ist nicht deine Baustelle!


    Ich finde sein Verhalten den Kindern gegenüber krass rücksichtslos. Und da ist es dann nun wirklich vollkommen "wumpe", wie er die Aufforderung, sich an den Kosten des Schullandheims zu beteiligen, auffasst.


    Zur Next: sie wusste, dass dein Ex finanzielle "Altlasten" hat. Und sie wusste auch, worauf sie sich einlässt. Muss man dann noch ein eigenes Kind bekommen und sich anschließend beschweren?

  • Ich würde auch jetzt nicht warten ihm das mit den Mehkosten mitzuteilen. Es wird immer irgendwas geben, was dich vielleicht zurückhält, weil es sonst u.U den ausgemachten Telefontermin gefährden könnte, oder wenn der nicht klappt, ist dein Bedenken, dass er das vielleicht als Retourkutsche auffast, oder , oder, oder.


    Du machst jetzt deins, und dazu gehört ihm Kosten zeitnah mitzuteilen
    Wie er das auffasst, oder ob er sich traut das seiner Frau zu sagen, oder ob er heulend vor Gram in der Ecke sitzt...Abdererseits seine Parktickets zahlt er ja auch, war es nicht so? :rolleyes2:
    Man weiß es nicht. Ist auch egal.
    Du machst das schon!


    Viel Glück!