Papa? Oder Vorname ...

  • Hallo :)


    Also ich bin Mama von einem 16 Monate altem Mini Keks ...
    Seit 13 Monaten bin ich mit meinem Partner zsm ...
    Wir leben zsm und sind eine glückliche Familie!
    Der kV hat den kleinen 1 mal gesehen und hat dann erstmal wieder jeglichen Kontakt eingestellt ...
    Jetzt möchte er ihn mal wieder sehen im ja ...
    Ich hab mich in der ss damals getrennt ...
    So da mein Mini ja auch minimal spricht und mein Partner alles für ihn macht usw ist er auch sein Papa! Ich hab mich damals bewusst mit meinem Partner dazu entschieden. Trotzdessen wollen wir ihn von Anfang an ehrlich sein und ihm die "Wahrheit" nicht vorenthalten.
    Jetzt wird demnächst iwann der nächste Umgang im ja stattfinden mit dem kV ...
    Ich möchte den kV davor aber bitten nicht von sich als Papa zu sprechen!
    Ich möchte den kleinen nicht verwirren, wenn er einmal jährlich auftaucht und dass dann der "Papa" ist ...


    Wie sehr ihr die Sache ?

  • Hallo :)


    Ich sehe das anders. Er ist nicht sein "Papa" wenn auch ein wundervoller Ziehvater.


    Meine Freundin hat auch Patchwork gelebt und mit dem neuen Partner auch ein gemeinsames Kind bekommen. Manchmal läuft es im Leben anders als man denkt .... nach der Trennung war dann das jüngere (weil leibliche) Kind total bevorzugt. Irgendwann hat er das Interesse am älteren Kind ganz verloren.
    Das muss nicht so laufen uns es kann alles ganz anders bei euch sein.


    Nur ich finde, es gibt nur einen Papa / Vater, auch wenn der sich völlig daneben benimmt. Auch das sind Geschichten, die das Leben schreibt und die wir annehmen müssen.


    Ich z.B. hab einen ganz tollen Stiefvater, zu dem ich ein ganz enges Vertrauensverhältnis habe. Ich nenne ihn beim Vornamen und das tut unserer Beziehung überhaupt keinen Abbruch.
    Zu meinem Papa hab ich überhaupt keinen Kontakt mehr. Für mich in meinem Leben darf "Papa" ein Wort sein, das auch negativ besetzt sein kann.


    So seh ich das :)

    Einmal editiert, zuletzt von LolaMontez ()

  • Ich sehe das im Grunde genau so wie lola. .
    ein Kind hat nur einen vater egal wie der sein mag.
    du kannst ihm auch sagen das es sein Vater ist sein leiblicher auch wenn er es noch nicht versteht.
    irgendwann wird er es verstehen und ihr wollt ihm ja so wieso die Wahrheit sagen das dein partner der Stiefvater ist
    also kannst du das schon jetzt anfangen.
    wenn er alter ist musst du es ja sowieso erklären und dann wenn er alt genug ist um alles zu begreifen Kannst du ihm sagen das der eine sein richtiger vater ist das ihr euch getrennt habt und du dann einen guten partner gefunden hast:-)
    Ich würde von Anfang an bei der Wahrheit bleiben.
    dein partner ist der neue vater geworden der sich kümmert und für ihn und dich da ist und das ist super für euch drei.

  • Ich finde es ok wenn das Kind zu den beiden "Papa" sagt. So etwas ist heutzutage doch völlig normal. Dann hat er eben zwei Papas. Einen biologischen und einen mit dem er zusammen lebt.
    "Papa" ist doch das Wort der Vertrautheit. Das Kind hat dann nur einen "Vater", den biologischen, aber zwei "Papas".
    Ich selbst nenne meinen Stiefvater auch Papa und so praktizieren es auch meine Bekannte, die einen neuen Partner haben. Und der leibliche Vater ist dann der andere Papa, soweit im Leben des Kindes vorhanden.
    Für mich liegt zwischen "Vater" und "Papa" ein meilenweiter Unterschied.

    2 Mal editiert, zuletzt von NemesisLady ()

  • Kenn von Freunden beide Formen, der eine nennt den Freund der Mama Papa und sagt auch er hat zwei Papas. Der andere nennt den Freund der Mama beim Vornamen.


    Wie fühlt es sich an wenn dein Kind zu kV's freundin Mama sagen würde?!
    Mein Ding wäre das nicht, egal wieviel sie für das Kind tut, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

  • Lass den Kleinen zu seinem Vater "Papa" sagen. Deswegen muss er ja nicht aufhören seinen Ziehvater "Papa" zu nennen, aber den leiblichen Vater darum zu bitten, sich nicht als Papa zu bezeichnen oder so nennen zu lassen finde ich nicht okay.


    Juniors Freund hat auch zwei Papas und kommt so prima klar.

  • Meine Kinder dürfen zu ihrem Vater Papa sagen, auch wenn sie ihn so gut wie nie sehen. Ich möchte aber nicht, dass sie zu meinem Freund Papa sagen genausowenig möchte ich, dass sie zu einer anderen Frau Mama sagen. Ich lüge die beiden ja schon an mit Weihnachstmann und Osterhase, da sollen sie wenigstens wissen dürfen, wo sie herkommen.


    Wenn sie sich später selber dazu entscheiden, jemanden als Papa anzusehen und ihn so nennen wollen wird das besprochen, aber erst, wenn das Kind selber damit ankommt!

  • So da mein Mini ja auch minimal spricht und mein Partner alles für ihn macht usw ist er auch sein Papa! Ich hab mich damals bewusst mit meinem Partner dazu entschieden. Trotzdessen wollen wir ihn von Anfang an ehrlich sein und ihm die "Wahrheit" nicht vorenthalten.


    Ich verstehe nicht, wie das zusammenpasst. Eigentlich habt Ihr Euch damit für die Unwahrheit Eurem Kind gegenüber entschieden und macht die Tür für den KV zu. Wenn ich eine Partnerin mit kleinem Kind hätte, würde ich nicht wollen, dass das Kind mich Papa nennt. Ich denke, man kann seinem Kind sehr gut erklären - und zwar in jeder Altersstufe - dass der Ziehvater eben etwas anderes ist als der biologische Vater. Das hat, und da schließe ich mich den Vorschreibern an, nichts damit zu tun, wie präsent der Vater im Leben des Kindes (momentan) ist.

  • Hallo :)


    Also erstmal danke für eure Ansichten und Meinungen!
    Ich muss dazu sagn dass mein Partner auch eine 14 jährige Tochter hat und weiß wie es ist Papa zu sein ...


    Meine eigentliche Frage zielte auch wer auf den kV ...
    Wir haben uns ganz klar dazu entschieden dass mein Partner sein "Papa" ist.


    Aber ! Ich weiß dass es für UNS die richtige ist und war.
    Ich denke, dass kann mich nicht pauschalisieren..
    Der kleine hat seinen kV einmal gesehen 40 min als er 4 Monate alt war. Thats it ... Zu der Verkäuferin an der Kasse am Aldi wo wir immer hingen hat er schon eine festere Beziehung ...


    Deswegen denke ich könnte man es auch nicht vergleichen mit Freundin von kV ....
    Wenn ich mir vorstelle mein Sohn würde beim kV leben und ich wäre nicht fähig dazu mich um mein Kind zu kümmern, dann würde ich mir für mein Kind wünschen dass es noch eine Bezugsperson hat die sich um
    Ihn kümmert. Aber da weder das eine noch das andere jemals passiert ist es natürlich auch schnell gesagt ...


    Liebe Grüße :)

  • Meine Stieftochter habe ich mit groß gezogen. Der leibliche Vater wollte nie Vater sein. Ihm wurde das Kind von der Mutter "untergejubelt" weil sie glaubte, so die Beziehung retten zu können.
    So wurde ich für ihr Kind die väterliche Bezugsperson. Bis sie eingeschult wurde, nannte sie mich beim Vornamen. Sie selbst ging dann damals zu ihrer Mutter und fragte, ob es ok sei, mich Papa zu nennen. Ihre Mutter sagte, dass sie mich fragen müsse und informierte mich über ihr anliegen. Auf dem Weg zur Schule fragte sie mich dann ganz nervös und aufgeregt. Ich fragte, ob sie denn wisse, dass sie ja einen richtigen leiblichen Vater hat? Ja, das war ihr klar, wenn sie sich auch nicht mehr erinnern könnte, wie der so ist und heute aussieht (ist damals abgetauscht - bis heute).


    Ich stimmte zu und sagte, dass ich es zu schätzen wüsste, dass sie so viel Vertrauen in mich setzt und sie mir die Papa Rolle zutraut - aber sie dürfe halt nie vergessen, dass sie auch einen leiblichen Vater hat - irgendwo.
    Kurz drauf heirate ich ihre Mutter und der gemeinsame Nachwuchs kam zur Welt. Die Ehe dauerte nur 9 Monate und endete im Fiasko. Aber sie bliebt meine "Tochter" und ich ihr Papa. Wir sehen uns fast täglich und fahren 4 mal im Jahr in den Urlaub. Und seit knapp 2 Monaten ist sie 18.


    Ich frage mich, wie viele soziale Eltern nach einer (strittigen) Trennung noch den gewohnten Kontakt zu Stiefkindern pflegen können/wollen/dürfen.... Oftmals klappt das mit den leiblichen schon nicht. Unter diesen Gesichtspunkten und der beachtlich hohen Trennungsquoten - die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euch auch irgendwann trennt, liegt jenseits der 50%, lädst du da ganz schon viel Gepäck und Verantwortung auf diverse Schultern.


    Was meiner Meinung nach überhaupt nicht geht, dir voll auf die Füsse fällt und als Zündfunke für Umgangs- und Sorgerechtkriege vor Gericht bestens geeignet ist, ist das hier...


    Ich möchte den kV davor aber bitten nicht von sich als Papa zu sprechen!


    Warum der leibliche Vater jetzt erst in die Puschen kommt und wie lange das anhält, ist eigentlich nebensächlich. Entscheidend ist, dass Konflikte vorprogrammiert sind - durch dich! Der Vater bekommt Umgang, dann mit Übernachtungen und Ferien, etc... Wie soll das gehen? Soll er sich als Onkel ausgeben?



    Ich möchte den kleinen nicht verwirren, wenn er einmal jährlich auftaucht und dass dann der "Papa" ist ...


    Wenn du das Kind nicht verwirren willst, dann lüge es einfach nicht an. Und ja, die Wahrheit erst später zu sagen zähle ich mal dazu. Korrigiere deinen Fehler lieber früher als später.


    Und noch was... Wenn ihr euch in 2 oder 3 Jahren trennt, hat dein Kind dann einen neuen Papa und den alten nicht mehr? Oder doch 2 oder 3 mit dem leiblichen? Und wie willst du sicherstellen, dass alle die mal Papa waren oder gerade sind weiterhin Umgang haben? Oder ist der dann gecancelt?


    Gruß von einem sozialen Vater der Papa genannt wird. Ich kann nur sagen, dass diese Verantwortung sehr schwer wiegt. Du trägst die Hauptverantwortung und wenn der leibliche Vater dein Spiel nicht mitspielt, ist er keineswegs der Buhmann der das Kindeswohl (diesbezüglich) nicht im Auge hat. Das bist dann du.

  • musicafides


    Wir sprechen ja offen darüber dass mein Partner nicht sein leiblicher Papa ist.
    Naja jede Altersstufe ist denk ich mal übertrieben, er ist 16 Monate und sagt Mama Papa und hallo :)
    Wir verheimlichen ihm da nichts! Und die tür hat der kV selbst zugemacht.
    Heißt aber nicht dass er noch die Chance hat ihn seinem Leben eine Rolle zu spielen, nur die muss er selbst ausfüllen!
    Und wenn er das nicht macht, dann wird der kleine halt mit seinem Papa aufwachsen und dem wissen dass da draußen iwo sein leiblicher Vater ist.
    Ich erkenne da nicht dass wir ihm die Wahrheit vorenthalten.

  • Ihr habt Euch entschieden, dass Dein Partner der "Papa" für das Kind ist. Übrigens wer ist in diesem Fall "wir", Du und Dein Partner oder Du und der Vater des Kindes?
    Nun kann man zu dieser Entscheidung stehen, wie man will, ich persönlich finde es ok.


    Aber, was ich nicht ok finde, dem biologischen Vater zu verwehren, auch als "Papa" bezeichnet zu werden. Er mag ein guter oder auch ein schlechter Vater sein, aber er ist der biologische Vater. Wenn dieser selbst nicht möchte, dass er als "Papa" bezeichnet wird, dann ist das nochmal was anderes, aber es ihm zu verwehren. Ich denke, da solltest Du noch einmal ganz in Ruhe drüber nachdenken.

  • Vielleicht einfach in papa und vati unterteilen?
    So ist der KV nicht vor den Kopf gestossen, das Kind hat begrifflichkeiten mit denen es etwas anfangen kann und man hat so klar, das beide wichtig sind, bezug zum kind haben und da sind aber dennoch unterschiedlich in ihren rollen im alltag

  • Wenn du das Kind nicht verwirren willst, dann lüge es einfach nicht an. Und ja, die Wahrheit erst später zu sagen zähle ich mal dazu. Korrigiere deinen Fehler lieber früher als später.


    Ich finde es sehr hilfreich, dass Summerjam mit uns seine persönlichen Erfahrungen teilt, das ist m. E. wesentlich überzeugender als meine zugegebenermaßen aus der Theorie und nach meinem eigenen Empfinden geschriebene persönliche Meinung. Danke dafür. Das könnte ein Anlass für TS sein, nochmal gründlich darüber nachzudenken

  • Wir haben uns ganz klar dazu entschieden dass mein Partner sein "Papa" ist.

    Tut mir leid, aber das geht garnicht!
    Das kann und sollte nur das Kind entscheiden...wenn es in dem entsprechenden Alter ist.
    Und wenn ihr wirklich ehrlich mit der Situation umgehen wollt solltet auch ihr das so handhaben, alles andere ist pseudoehrlich.


    Meine Stieftochter habe ich mit groß gezogen. Der leibliche Vater wollte nie Vater sein. Ihm wurde das Kind von der Mutter "untergejubelt" weil sie glaubte, so die Beziehung retten zu können.
    So wurde ich für ihr Kind die väterliche Bezugsperson. Bis sie eingeschult wurde, nannte sie mich beim Vornamen. Sie selbst ging dann damals zu ihrer Mutter und fragte, ob es ok sei, mich Papa zu nennen. Ihre Mutter sagte, dass sie mich fragen müsse und informierte mich über ihr anliegen. Auf dem Weg zur Schule fragte sie mich dann ganz nervös und aufgeregt. Ich fragte, ob sie denn wisse, dass sie ja einen richtigen leiblichen Vater hat? Ja, das war ihr klar, wenn sie sich auch nicht mehr erinnern könnte, wie der so ist und heute aussieht (ist damals abgetauscht - bis heute).


    Ich stimmte zu und sagte, dass ich es zu schätzen wüsste, dass sie so viel Vertrauen in mich setzt und sie mir die Papa Rolle zutraut - aber sie dürfe halt nie vergessen, dass sie auch einen leiblichen Vater hat - irgendwo.
    Kurz drauf heirate ich ihre Mutter und der gemeinsame Nachwuchs kam zur Welt. Die Ehe dauerte nur 9 Monate und endete im Fiasko. Aber sie bliebt meine "Tochter" und ich ihr Papa. Wir sehen uns fast täglich und fahren 4 mal im Jahr in den Urlaub. Und seit knapp 2 Monaten ist sie 18.

    Danke für deinen Bericht und dass du deine Rolle als Stiefpapa so ernst nimmst! :blume
    Bei mir war es damals ähnlich, nur dass ich meinen (Stief-)Papa selber direkt gefragt habe und noch etwas jünger war, aber mir war schon in so jungen Jahren absolut bewusst dass es nicht mein leiblicher Vater ist, dass dies jemand anderes war, der sich aber nicht kümmern wollte.
    Meine Eltern sind immer offen mit den Tatsachen umgegangen und dafür bin ich ihnen auch dankbar!
    So gab es keine Lügen, keine Geheimnisse und die Tür für den leiblichen Vater wurde damit nicht verschlossen.


    Wenn du das Kind nicht verwirren willst, dann lüge es einfach nicht an. Und ja, die Wahrheit erst später zu sagen zähle ich mal dazu. Korrigiere deinen Fehler lieber früher als später.


    Und noch was... Wenn ihr euch in 2 oder 3 Jahren trennt, hat dein Kind dann einen neuen Papa und den alten nicht mehr? Oder doch 2 oder 3 mit dem leiblichen? Und wie willst du sicherstellen, dass alle die mal Papa waren oder gerade sind weiterhin Umgang haben? Oder ist der dann gecancelt?


    Gruß von einem sozialen Vater der Papa genannt wird. Ich kann nur sagen, dass diese Verantwortung sehr schwer wiegt. Du trägst die Hauptverantwortung und wenn der leibliche Vater dein Spiel nicht mitspielt, ist er keineswegs der Buhmann der das Kindeswohl (diesbezüglich) nicht im Auge hat. Das bist dann du.

    Dem ist nichts hinzuzufügen... :blume

    If life fucks you, just lean back and enjoy! :brille

  • Ich erkenne da nicht dass wir ihm die Wahrheit vorenthalten.

    Tut ihr das nicht in dem Moment wo du den leiblichen Vater darum bitten würdest erstmal nicht Papa zu sagen?
    Das Kind nicht verwirren zu wollen ist ja schön und gut und einem so kleinen Kind kann man die Situation auch sicher noch nicht erklären, aber gerade daraus resultiert für mich automatisch das Ergebniss dass der neue Partner nicht zum "Papa" ernannt wird, eben um das Kind nicht zu verwirren.
    Sobald das Kind die Situation überblicken kann wird es vermutlich ganz von alleine nachfragen oder es wird es einfach nicht wichtig finden ob es deinen Partner Papa oder xy nennt, weil es ihm egal ist und es an seiner Beziehung zu deinem Partner nichts ändert.

    If life fucks you, just lean back and enjoy! :brille

  • Summerjam
    Danke für deine Erfahrung!
    Sehr schön auch mal was von einem sozialen Papa zu hören!


    Bzgl der Entscheidung: "wir" ist ich und mein Partner.
    Mein Partner wie oben geschrieben ist selbst Vater und hat mit seiner Tochter (14) nie zsm gelebt, mittlerweile lebt sie in Amerika mit Mama Stiefvater und zwei Geschwistern. D.h. Ich sehe auch wie da der Umgang läuft, leider natürlich sehr eingeschränkt aufgrund der Entfernung. Trotz allem kommt sie mindestens einmal im Jahr im Sommer für mehrere Wochen (manchmal auch über weihnachten) ich und sie haben auch ein sehr gutes Verhältnis. Natürlich ist mein Kind nicht sein leibliches aber er liebt den kleinen genauso wie sein eigenes. Und da ich selbst ein Scheidungskind bin und weiß wie es ist ohne den Papa aufzuwachsen bin ich absolut pro Umgang für Väter!! Und dementsprechend würde ich immer unterstützen dass auch mein Partner ( der rechtlich eh ein umgangsrecht hat) ihn weiter sehen kann und ich vertraue ihm auch komplett !!! Ich weiß dass er nur das beste für den Mini Mann machen würde !!



    Bzgl dem kV ... Da weiß ich zur zeit selbst nicht wie ich das handhaben möchte deswegen meine Frage hier ...
    Also Umgang sah bisher so aus, dass er nach der Geburt erstmal ein Test haben wollte daraufhin hat es weiter gedauert bis es den ersten und letzten Kontakt gab am 8.4 letztes Jahr ... Geplant war zwei Wochen später der nächste Termin ... An Ostersonntag kam eine Email an mich und die ja Dame dass er im mom psychisch das nicht aushalten könnte und er bis auf weiteres erst mal verzichten würde ...


    Ich kenn ihn ja ein bisschen und ich weiß dass er nur was bzgl dem Kind unternimmt weil seine Mutter ihm Druck macht ... Er ist 25 und Student und kann keine Verantwortung übernehmen. Deswegen wird es eh erstmal nur wenn überhaupt zu betreutem Umgang kommen, erst durch das Jugendamt und dann durch das SOS Kinderdorf.


    Danke für eure Anregungen!

  • Meine Töchter haben leider keinen Kontakt zu ihrem Vater.


    Trotzdem habe ich mit ihnen immer über ihren Papa gesprochen und so nennen sie ihn auch heute noch, wenn wir mal über ihn sprechen.


    Meinen Mann haben sie mit dem Vornamen angesprochen und nach unserer Heirat gefragt, ob sie ihn auch Papa nennen dürfen. Das hat er erstmal für sich überlegt und auch mit seinen Kindern besprochen. Denn auch für die beiden sollte es nicht zum Problem werden. Auch ich musste erstmal drübe nachdenken, ob ich es gut finde. Letztendlich haben sich alle dazu entschlossen, dass es ok ist und seither ist er eben Papa.


    Es gibt eben zwei Papas. Manchmal für die Erwachsenen schwierig, wenn im Gespräch nicht so ganz klar ist wer gemeint ist. Die Kinder umschiffen das inzwischen ganz geschickt mit dem Zusatz "richtiger" Papa, wenn sie von ihrem leiblichen Vater sprechen.


    Für mich eine gute Lösung. Ihnen sind nie die echten Verwandschaftsverhältnisse verschwieugen worden und sie durften frei entscheiden, wen sie wie nennen. Und im Grunde sind es für Kinder nur Bezeichnungen von Beziehungen. Für Ewachsene sind es aber u.U. enorme Kränkungen, wenn das eigenen Kind zu einem anderen Papa oder Mama sagt und man mit dem Vornamen angesprochen werden soll.


    Tina

  • Und im Grunde sind es für Kinder nur Bezeichnungen von Beziehungen. Für Ewachsene sind es aber u.U. enorme Kränkungen, wenn das eigenen Kind zu einem anderen Papa oder Mama sagt und man mit dem Vornamen angesprochen werden soll.

    Für mich ein ganz wichtiger Punkt! Wichtig ist doch eigentlich nicht, wie ich jemand nenne, sondern was ich dabei fühle (oder eben auch nicht). Das sollten wir Erwachsenen vielleicht manchmal bedenken, wenn man liest, mit welchen Wertigkeiten eine Bezeichnung "Papa" oder "Mama" manchmal belegt wird.