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  • Auch ich habe ein Kind mit ADS.Jahrelang Therapien und Psychologen hinter mir. Der Kinderarzt , die Lehrer und die Psychologen haben mir alle geraten es mal mit Ritalin zu "versuchen".Das wäre aber das allerletzte gewesen, was ich gemacht hätte.
    Hab nach jedem Strohalm gegriffen und das war auch gut so.Als mein Sohn in die 4. Klasse kam sind wir auf "Neurofeedback " gestossen. Die Behandlung wurde von einem Neurologen begleitet.Dieser erstellte in bestimmten Abständen immer ein EEG.Nachweisslich trat eine deutliche Besserung ein.
    Der Neurologe lehnte im übrigen eine Behandlung mit Ritalin im Falle meine Sohnes ab. Nicht bei diesem EEG Bild.
    Dies nur mal so aus meinem Erfahrungsbereich erzählt.


    LG janias

  • Auch ich habe ein Kind mit ADS.Jahrelang Therapien und Psychologen hinter mir. Der Kinderarzt , die Lehrer und die Psychologen haben mir alle geraten es mal mit Ritalin zu "versuchen".Das wäre aber das allerletzte gewesen, was ich gemacht hätte.


    Hallo Janias
    Bei mein Kind wurde außer ADHS auch (wie bei Finia) Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen Diagnostiziert,es wurde auch an Hyperkinetische Störung des Sozialverhalten gedacht.Ich bin so wie du gegen MPH wegen seine schwere Nebenwirkungen ,Es gibt auch keine Langzeitstudien über Ritalin und somit kann eine ungefährlichkeit dieses "Medikaments" nicht bescheinigt werden,es kann unter Umständen auch tödlich sein.Ich hatte glück das ich einen sehr guten KJP hatte ,der auch gegen MPH ist,und hat alternative Methoden empfohlen ( (Integrationshilfe,Tagesgruppe,Erziehungsberatung ,Therapie,Sportaktivitäten,u.s.w.)Mir haben auch viele geraten damals mit Ritalin zu "versuchen",oder das Kind Stationär zu behandeln.Bei mir wäre das auch allerletzte gewesen, was ich gemacht hätte.


    Ich mach mit mein Kind auch schon seit paar Jahren,und heute keine mehr meint dass MPH einzige lösung ist.Natürlich ist hart,man braucht starke nerven ,viel Geduld (wenn man zig mal wiederholen muss was er machen soll,und ruhig dabei zu bleiben)aber es funktioniert.Es gibt kein Aggressives Verhalten mehr,keine Wutausbrüche.


    Sehr interessant ist Interview mit Hirnforscher Prof. Gerald Hüther.:



    http://www.gerald-huether.de/p…-gerald-huether/index.php


    So bei einem ADS`ler aber, hat das Med eine umgekehrte Wirkung, es fährt den ADS Mensch runter !
    Deswegen sind ADS`ler auch suchtgefärhdender wie nicht ADS`ler, besonders die nicht behandelten ADS`ler, neigen später zur Drogensucht, weil aus ausprobieren dann ein sich besser fühlen kommt, das Chaos im Kopf ist weg, der ADS`ler wirkt entspannter usw.


    .

    :rolleyes2::hae::wow
    begünstigt lt. neuer Studien möglicherweise die spätere Abhängigkeit von Nikotin, Kokain, u.ä


    Suchtgefahr: WHO betrachtet Ritalin als ähnlich süchtig machend wie Kokain


    (Quelle.uni-Bielefeld/psychologie)


    http://www.uni-bielefeld.de/ps…GE/Wild/ADSMedikation.pdf




    Nicht umsonst wird es auch "Studentendroge" genannt, da es wohl einige studenten nehmen um sich besser zu konzentrieren..in prüfungen z.b.


    Ich wollte ein Interessantes Artikel über diese Thema einfügen.
    Zeitonline-
    "RITALIN
    Ich bin ein Zombie, und ich lerne wie eine Maschine"
    http://www.zeit.de/campus/2009/02/ritalin


    Sehr interessant,
    5 Seiten


    Da aber nicht Thema dieses Thread ist,ich lass es ohne kommentar.









    "Doch solange wollte die Kinderärztin nicht warten. Die Kinderärtin hat also Ritalin verschrieben."


    Ich weiss nicht ob man diese Frau "Ärztin" nennen darf


    Schon in die Hochschule wird gelernt,das diese Methode erforderlich ist wenn Beratung und Verhaltenstherapie allein nicht ausreichen,
    Ist sie erforderlich, kommt sie nur zusätzlich zu diesen
    nichtmedikamentösen Interventionen in
    Betracht, N I E M A L S allein.


    Eventuell bestehende Komorbiditäten müssen diagnostiziert und bei der Wahl der Therapiemodalität ebenso wie evtl. Begleitmedikationen berücksichtigt werden.


    (Ausgewählte aspekte der Pädagogisches Psychologie für Lehramt Studierende.)
    Dr.Pelz.)

    "Aber wer einmal gelernt hat, Bewegungserscheinungen
    auf das Ganze des Seelenlebens zu beziehen, wird....
    immer von neuem über die Fülle der Zugänge zu
    Seelischem staunen, die sich ihm allenthalben
    eröffnen“


    (August Homburger)

  • Zum Ritalin ,es gibt ein ganz großer Missbrauchskreis diesbezügig.Beginnend an den Unis das studenten das Hirn doppen um besser lernen zu können(da ist man noch nicht mal erkrankt),es gibt ein Schwarzmarkt dafür.Und Autisten können das nehmen wie ADHSler.


    Zum Asperger Diagnosse gleicht die den ADHS genauso ausser das ein Adros test zusätzlich gemacht wir,hacken an der sache, man kann lange sehr lange als ADHSler durchgehen aber trotzdem Asperger sein,oder sogar beides.Der Punkt ist, da an die"richtige" person zu geraten.


    Und NEIN, asperger müßen nicht die stille Mäuschen sein,sie können auch sehr aggressiv sein

  • Bei allen KJP,muß man auch erwähnen das diese den "Autismus" nur sehr Oberflächig studieren und nur nach le Fachliteratur.Zugeben tun das die wenigsten....um auszuschließen das ein "autismus" vorhanden ist,sollte man einen "Fachmann" diesbezügig aufsuchen.Es gibt tolle Ambulantzen und zentrums, dort kann man sich wenden und sich Adressen von KJP geben lassen,die spezialisiert sind und nicht nur mal huschimatuschie darüber hinwegstudiert haben....


    Ich kann dein Fühlen vollkommen nachvollziehen, ich habe mit mein sohn auch so schrecklich viel durch, 4 Schulwechsel etliche verschleißungen von JPK und Kliniken(das heißt nicht das sie auch kompitent sind) bis ich zu einen Fachmann geraten bin,und ab da ging es leichter.


    Mein Sohn galt als ADHLer,war aggresiv im gruppenverhalten(menschen massen),aber wiederrum oft auch stille und überdurschnittlich Intelligent bis mathematisch hochbegabt...alles passte nicht. er bekam Medikamente,aber irgendwann wirkten diese nicht mehr(kann auch passieren) tagesklinik usw.Horrogeschichte pur!


    Jetzt ist er 13, mitten in der pupertät, ist asperger autist(mal mehr mal weniger,verhalten geht zickzack wen überhaupt sichtbar) geht auf enen Privatschule mit 10 kinder pro klasse ,und es läuft :daumen


    Aber der Punkt ,das man aufhören muß zu sagen und zu denken" ich will normalität!"und will kind auf eine "normale Schule" in "normale Situationen",dein kind ist nicht "normal" dein kind ist ein Einzigartig und somit nicht "normal"..und das solltes du vielleicht annehmen, das er nicht in der Gruppe der Kreise passt sondern eher in die den Verein der Dreiecke :blume und Einzigartig ist.Da beginnt die Arbeit an dir.Akzeptiere es, den das nimmt dir den Druck ab.

  • Hallo!
    Ich habe jetzt nur den Anfang überflogen.


    Meine Frage:
    Was hast du gegen die Förderschule?
    Dort gibt es kleine Klassen, einen guten Personalschlüssel und individuelle Förderung nicht nur auf dem Papier.
    Ich weiß das, weil ich genau den Job mache.
    Und wie oft nehmen wir Kinder auf, wo die Eltern total skeptisch sind und sich anfangs gegen unsere Schule wehren.
    Und nach kurzer zeit sind sie überglücklich, weil sie nicht mehr jeden Tag einen Anruf der Schule bekommen, und weil da plötzlich Lehrer sind, die bei ihrem Kind Stärken entdecken.
    Hör dich mal bei Euch in der Gegend um und schau dir mal so eine Schule an, vielleicht wäre das doch was für dich. Achja, und bei möglichen Diagnosen und Fördermaßnahmen helfen die Lehrer dort bestimmt auch mit.

  • Au weiha bitte bitte höre damit auf dem Kind Ritalin und anderes Chemisches Zeugs zu verabreichen. Du ruinierst damit nur seinen Körper und seinen Verstand....und bis dato kann man auch nicht genau sagen welche Spätfolgen dieses Ritalin verursacht.