Frühkindliches Adhs

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  • Ich habe schon 3 Meinungen, daß mein Sohn ADHS hat.


    Das jetzt das Ergebniss der 4. Meinung erstellt von einem Kinderspsychologen dessen Bücher sich in den Bestsellerlisten befinden. Was sollen wir Eltern denn noch glauben und wem sollen wir bitte schön Vertrauen??? :frag

    Es geht nicht darum eine weitere Diagnose bzgl. ADS einzuholen, sondern um die Behandlung. Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Medikamentation, und ich bin mir schon darüber bewußt das ein hyperaktiv aggressives Kind, nochmal eine ganz andere Hausnummer ist als ein Hypoaktives. Nur solch ein Medikament klingt in meinen Ohren ziemlich schauerlich. Aber du schreibst ja schon das dein Sohn Methylphenidat bekommt und dieser Arzt wohl mit Vorsicht zu genießen ist. Guru hin oder her...


    Ajax
    Ich hab gerade nochmal dein EP gelesen. Das mit den Versagensgefühl, schlag dir mal ganz schnell aus dem Kopf. ADS ist tw. erblich bedingt und wenn man so will ein Stoffwechsel-"Erkrankung" oder sagen wir mal Andersartigkeit. Kein Mensch würde sich selbst dafür geißeln wenn das Kind eine Diabetes ausbilden würde. Diese Andersartigkeit zu akzeptieren hat mir ein Stückweit geholfen, auch wenn es von außen natürlich immer wieder Schüsse vor den Bug gibt (die tw. aber auch nicht nur am Kind allein liegen...).

    Einmal editiert, zuletzt von Raanan ()

  • Eltern egoistisch! Symbiotisch!


    Das haben meine Bekannten mir auch erzählt. Sie müssten lediglich ihre Symbiose lösen und ziellos wandern gehen, dann hätte das Kind kein Problem mehr. Sie haben dann stattdessen das Verhältnis zum Kinderpsychiater gelöst.

  • Oh gott wie schrecklich!!!!


    sorry,. das ich jetzt kritik äußern tu.


    Aber für mich hört es sich sowas von unprofizionell aus.Kinderarzt der solche Medikamente verschreibt...sorry, aber das sind von allen Ärzten die letzten die sowas tun sollten......Es gibt KJP's ,das ist ihr Fachgebiet und da sollte dein kind in behandlung sein,und nicht bei einem Kinderarzt.....


    und man hat dir 3 mal ADHs Diagnossiert...lass mich raten von stellen die miteinander arbeiten und nicht unabhänig sind. ich sage das,weil ich weiß das Ärzte gern kosten sparen,uind gerne ergebnisse von vorgänger benutzten...sorry, schätzelein, das ist scheiße. so landet man in ein teufelskreis der immer ADHs heißt......aber was ist wen es was anderes ist????


    ich habe 4 Diagnossen ADHs gehabt 4 mal...und dann bin ich an jemanden geraten der sich es nicht einfach macht, der genauer hinschaut und sehe da.....er ist asperger autist....in der Kindphase, hatte er die selben ADHS symthome, nur mit einer kleinigkeit als unterschied und keiner bemerkte diese,noch nicht mal ich.....aber es war da, erst nachdem man mich angesprochen hatte diesbezügig



    Ganz ehrlich,auch wen es unangenehm klingt und das niemand hören will und man es am wenigsten tun möchte...ich würde mein kind Einweisen lassen....In eine Tagesklinik wo er abends wieder heim kann oder stationär....dort wird er richtig auf dem Kopf gestellt und auch medikamentös eingestellt wen es NOTWENDIG ist,dort kann er auch eine intensive Sozialtherapie bekommen, den das braucht dein kidn ganz dringend.


    Aber ich will dir auch was sagen, man kann kind mit medis zudröhnen wie man will, das problem ist trotzdem da, und jedes medi verliert irgendwann die wirkung(sage das auch aus erfahrung) die frage würde ich mir selbst stellen,wie weit ist das kind noch tragbar für die Familie,wie belastend ist dieses. Was kann ich mir meine familie noch zumuten,wie beeinflußt er die anderen geschwister??


    Das sind fragen womit man sich auch beschäftigen muß..den faktum ist, geschiet kein wunder,wird es schlimmer werden, spätestens da wen Hormone dazu kommen.....

  • PS: zum faktum KJP...gerade die am lautesten schreien die Bücher herrausgeben,gerade die sind die jenige die am meisten Mist bauen......


    vertrauen??Eltern sind meist so verzweifelt das sie dadurch die ojetivität verlieren und landen deswegen auch bei Ärzte die einfach scheiße sind weil sie einfach hoffen das man ihnen hilft...


    Worauf man achten sollte?gibt kein ultimativer Rat, nur Erfahrungen.In mein fall, war es das der Arzt ein Teamplayer war.Dieser so objektiv war, kein ergebniss von irgendjemanden übernahm,alles nochmals tat,und das jeder test von ein Therapeut gemacht wurde(war jedesmal ein anderer)udn das sie als alles beendet war,sich zusammen als team gesetzt haben udn sich 2 std lang beraten haben, jeder gleichstellig war, jede kleinigkeit auseinandergenommen wurde,das der arzt jeden therapeut gleichwertig behandelt hat,er nicht den "dicken machte"...und man gemeinsam zu ein ergebniss kam...Tja, das gemeinsam ist wohl das geheimniss.


    In mein Fall wurde sogar in der klink falsch diagnossiert(aber die meisten hatten da eher glück) das liegt glaube ich an dem ranggespiele, das ergebniss übernehmen und sich wirklich nicht ins detai gehen wollen....

  • und man hat dir 3 mal ADHs Diagnossiert...lass mich raten von stellen die miteinander arbeiten und nicht unabhänig sind.


    Das Gefühl hatte ich bei dem zweiten Gutachten, daher hatte ich mir dasmals noch eine Dritte unabhängige Stelle gesucht, die dann auch noch weiter gesucht haben und Autismus oder ähnliches ausschließen konnten.


    Seitdem arbeiten wir kontinuierlich an eine Absetzung er Medis, weil sie für mich keine Dauerlösung darstellen.


    Da dieses jedoch meinem Ex-Mann nicht schnell genug geht, sucht er zwanghaft jemanden, der ihm seine Wahrnehmung bestätigt, daß mit dem Jungen alles in Ordnung ist und er "normal" wäre.....Daher das 4 te Gutachten.

  • Ich habe auch meine Erfahrungen bezüglich ADHS gemacht. Deshalb möchte ich etwas dazu sagen.


    Ich halte Ärzte, die Kinder mit NL versorgen für verantwortungslos und gefährlich... Aggressionen beim Kind hin oder her.


    Mein Kind hat alle möglichen Medikamente, die für ADHS angesagt sind, ausprobiert. Zum Schluß sollten diese abgesetzt und NL eingenommen werden. Da war bei mir das Ende der Geduld erreicht.
    Heute habe ich es schwarz auf weiß, daß mein Kind nie ADHS hatte. Was die ganzen Medikamente mit ihrem Körper angerichtet haben, insbesondere mit dem Gehirn... welches sich bei Kindern logisch in der Entwicklung befindet... läßt mich heute noch verzweifeln und mich selber verfluchen, daß ich dies meinem Kind angetan habe.


    Zum Schluß drohte mir das JA mit dem Familiengericht, weil ich die NL- Gabe verweigert habe. Dank sehr gutem, von einem sehr kompetenten Menschen empfohlenen, Anwalt konnte das Schlimmste verhindert werden.


    Manche NW der ADHS- Medikamente (Strattera) können Agressionen auslösen. Von den NW der NL mal ganz zu schweigen.