Wie leben heutzutage die Teenager?

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  • Hallo, ich habe ein 16 jährigen Pascha zu Hause, ja obwohl ich verwöhne ihn nicht ständig und bin für Partnerschaft in Beziehung, und habe immer geschprochen das die Männer zu hause packen mit. Das mein Sohn vertrat sehr seltsame Einsichten. Nämlich er will überhaupt nicht mehr helfen zu Hause, was er hat noch vor paar Monaten gemacht. Er

    sagt ständig das er wird nicht putzen weil er kein Putzfrau ist. Ich habe gesagt ich bin auch keine Putzfrau und wir mussen alle zu hause mitmachen. Er hat kein Lust, und geht einfach weg dann ich bin richtig sauer und wasche seiner Sachen nicht sollte selber machen. Wen wird frech dann koche ich für ihm nicht. Ich habe noch 11 jährige Tochter die hilft mir sehr aber letzte zeit sagt bockig: ja und er macht gar nichts und ich muss, es ist unfeer. Ja es ist, aber er kümmert sich dem nächst selbst um seiner Sachen.

    Dann brüllt sauer das ich bin so ne scheissmutter und & wo mit macht er nicht besser nur schlimmer. Und das tut mir so weh, aber ich bin hart. Ich finde das so schlimm, er sagt das er ist keiner Sklave wen er soll ein mal in der Woche:

    *Wasche aufhängen

    *ganze Wohnung absaugen

    *Spülmaschine ausräumen

    *Ein mal kochen

    *Mit Hund Gassi gehen

    *Bad putzen

    Und Entschuldigung bin ich als Mutter einer Sklave?

    Ich finde das wirklich nicht viel, wir leben zu dritt wen alle anpacken wird doch leichter. Was sagt ihr dazu?

  • Willkommen in der Pubertät :(. Was Du erwartest, ist völlig in Ordnung nach meiner Meinung.... Leider kann ich Dir keinen vernünftigen Rat geben, aber es kommen bestimmt noch andere 'Kommentare.


    Wenn er nichts zur Gemeinschaft beiträgt, dann muß er eben die Erfahrung machen, dass er nicht mehr dazu gehört und dann auch nichts aus der Familiengemeinschaft bekommt... keine Wäsche, nichts gekocht, keine Fahrdienste etc.

    Außerdem würde ich mir verbitten, so mit mir zu reden. Soll er in sein Zimmer gehen und die Wand anschreien....:angry

  • Die Gemeinschaftsräume machen die Jungs mit. Da gibt es kein Wenn und Aber. Da bin ich autoritär. Ihre Zimmer sind inzwischen zur verseuchten Zone erklärt. Mach ich nicht. Wäsche machen sie inzwischen auch selbst. Wenn sie einigermaßen sauber ausgehen und Mädels gefallen wollen, müssen sie selbst dafür sorgen, dass das geht. Und wenn sie mal ein Mädel nach Hause bringen, wird die Bude auch noch mal gemacht! :D

  • Wir haben alle in uns die beiden Pole: "Ich lasse mich bedienen" und "ich mache Dinge für mich und andere". Es gehört zu den Dingen, die anerzogen werden (müssen), dass Kinder und Jugendliche lernen, hier einen ausgewogenen Weg zu finden. Das passiert unter anderem wie immer bei Kindern. Sie probieren Grenzen aus, verhalten sich also extrem. Der Wind, der ihnen bei Grenzüberschreitungen entgegen bläst, treibt sie auf jenen Lebensweg, den sie dann nehmen werden. Gibt es keinen Gegenwind, fühlen sie sich jedoch auf dem rechten Weg ...


    Es ist also ganz normal, wenn ein Teenager in der Leben-lernen-Phase keinen Bock auf Schule hat, keine Lust auf sozial bekömmliches Verhalten, sich nicht in die Familiengemeinschaft einbringen will, sich als Nabel der Welt sieht, Dritte als seine Dienerschaft einordnet, weder mit sich mit anderen noch mit anderem pfleglich umgeht.

    Welche Erfahrungen er jedoch damit macht, hängt ganz stark an meiner Reaktion als Elternteil. Mache ich es mir einfach und kaufe ich schon mal den Koffer, den der Nachwuchs pünktlich zum 18. Geburtstag überreicht bekommt mit guten Wünschen für das weitere Leben außerhalb meines Lebensraumes? Oder kämpfe ich um meinen Nachwuchs, indem ich Sturm mache und auch Gegenwind aushalte, um meinem Kind ein sozialverträgliches Leben als Endteenager und irgendwann Erwachsener zu ermöglichen. Mache ich meine Kids lebensfähig, beziehungsfähig?


    Das kann harte Arbeit sein, gerade für Alleinerziehende, die hier den Job für zwei machen müssen und oft auch noch Seitenwind bekommen ... Und insgesamt habe ich den Eindruck - jetzt nicht bei Alleinerziehenden -, dass so manche Eltern den einfachen Weg gegangen sind und nicht groß gekämpft haben (und wir alle den manchmal sehr speziellen Ergebnissen bei Erwachsenen wie Jugendlichen tagtäglich begegnen). Aber wenn man die positiven Ergebnisse bei den eigenen Kindern sehen kann, wenn sie denn irgendwann mal tatsächlich in der Erwachsenenwelt angekommen sind und nicht nur auf dem Kalender, dann weiß man, dass sich die Mühe lohnt. Wo man sich müht, klappt es meistens irgendwann ...

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ich denke, die Kinder lernen nicht anders als dürch mit zupacken, einfach helfen im Haushalt. Die lernen daraus nicht nur den Haushalt schmeißen aber auch die soziale. Das ist doch einfacher wen es viel ist das

    man kann doch das zusammen bewältigen. Ich möchte dadurch erreichen, das die auch Herz für anander haben und Rücksicht für einander lernen