zu wenig Muttermilch

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  • Hi Leute,


    ich habe bei meinen drei vorhergehenden Schwangerschaften bisher nie genug Muttermilch gehabt zum Stillen. meine jungs hingen nur frustriert an der Brust die ersten drei Tage und .... NIX


    Kann ich jetzt in der neuen Schwangerschaft schon VOR der Geburt etwas dafür tun, dass meine Drüsen genug Muttermilch produzieren?

  • Die ersten drei Tage kommt auch nix außer ein bißchen Vormilch.
    Die ist hochkalorisch aber eben GANZ wenig. Volkommen normal.
    Lass Dich von der La Leche Liga begleiten und beraten, die stellen Dir unentgeltlich eine Stillberaterin zur Seite.


    Hast Du eine Hebamme ? Die könnte zur Not den Kontakt auch herstellen.

  • So ist es ... kann mich der Vorschreiberin nur anschließen... einfach nicht irritieren lassen von der geringen Menge und auf keinen Fall verleiten lassen zuzufüttern.. Der Bedarf wird dann über das Vermehrte Saugen des Kindes erst entsprechend produziert,,, Es gibt nur extrem wenige bis gar keine Frauen die nicht den Bedarf ihres Kindes stillen können wenn sie wirklich nur stillen und nicht zufüttern...


    Ich musste den Milchfluss nach der Geburt mit ner Pumpe in Gang bringen weil ich medis nehmen musste die in die Muttermilch übergingen... Eine Pumpe saugt lange nicht so intensiv wie ein Kind und bringt das ganze daher auch nicht entsprechend in Gang... Und trotzdem konnte ich nach etwa 3 Wochen mein Kind voll stillen( nachdem die Medis aus dem Blut waren ) ... allerdings hatte ich diesen extremen Milcheinschuß eben nicht durch die Pumpe sondern erst als meiN Kind wirklich an der Brust war... Ich habe wirklich nach etwa 2 Tagen voll stillens gedacht ich platze...... Das Ganze reguliert sich über die Nachfrage.. Also einfach nicht irrietieren lassen.. Ich hatte ne gute Hebamme die auch Stillberaterin war und die mir geholfen hat das zu begreifen.

  • Die Nachfrage regelt den Bedarf...das heisst, am anfang öfter anlegen, bis genug MuMi da ist und wenn die Babys ihre Wachstumschübe haben immer geduldig bleiben...


    Hab (Ur-) Vertrauen in dich als Mutter (=Nahrungsquelle) ...meine Hebamme hat damals zu mir gesagt :


    "Die Brust ist eine Quelle, die nie versiegt, solange du dein Kind anlegst!"


    Das hab ich mir eingeprägt u danach gehandelt und


    nachdem ich meine große Tochter leider nur 3 Monate gestillt habe(weil unwissend), wurde ich bei der jüngsten Tochter eine Langzeitstillende.


    Eine tolle Empfehlung ist die "LaLechLiga" und natürlich deine betreuende Hebamme :daumen


    PS : ich habe mir aus Prinzip keine andere Babynahrung gekauft, auch nicht für den Notfall...so war ich nie in Versuchung zu zufüttern!

    Beste Grüße von SUMMER :strahlen

  • Es gibt auch einen Tee mit Maisbart und ... den Rest weiß ich nicht mehr ... in Ingeborg Stadelmann' s "Hebammensprechstunde" steht es drin. Habe das Buch leider nicht, sonst hätte ich dir die Mischung natürlich gesagt.


    Selbst habe ich drei Kinder 10 bzw. 7 Monate gestillt (6 Monate voll) und hatte auch nicht gerade üppige Milchmengen.


    Wird schon, vertrau vor allem dir selbst und einer erfahrenen Hebamme.

  • Das kommt leider doch immer wieder mal vor dass Frau einfach nicht genug Milch produziert.
    Dass in den ersten 3Tagen nix oder kaum was kommt ist jedoch normal-allerdings:_Ganz ehrlich hätte ich nicht mit Pre Milch zugefüttert hätte ich ein dauerbrüllendes Baby gehabt. Sie hatte nach 48Stunden ohne einen Tropfen Milch einfach mal Kohldampf.


    Die Hebammen im Krankenhaus waren aber auch wirklich toll und haben einen gut beraten.Und wir haben mehrere Stillproben gemacht bevor dann beschlossen wurde zuzufüttern. 3Monate lang hab ich mich dann noch gequält-vonwegen man tut dem Kind damit ja was gutes wenn man stillt ,allerdings kann ich das in meinem Fall nicht unterschreiben.
    Denn es ist schon wahr dass das beste was man tun kann ist zu stillen,aber wenn das Kind dauerhungrig ist und die Mutter mega frustriert,genervt und erschöpft,dann wirkt sich das ebenfalls negativ aufs Kind aus. Und dann ist es einfach besser wenn man zufüttert.
    Hauptsache es bekommt diese erste wichtige Milch -das Kolostrum.


    Mein Fehler war Anfangs auch nicht genug getrunken zu haben. Ich trinke gewohnheitsgemäß höchstens 1-1,5 lg pro Tag und das ist in der Stillphase natürlich viel zu wenig. Da braucht man sich dann nicht wundern wenn nix kommt.
    Außerdem hat MIR Stilltee sehr geholfen. Nach dem hatte ich jedes Mal spürbar Milcheinschuß. Ohne den wären wirklich nur ein paar Tropfen zustande gekommen.

  • Die ersten drei Tage kommt auch nix außer ein bißchen Vormilch.
    Die ist hochkalorisch aber eben GANZ wenig. Volkommen normal.
    Lass Dich von der La Leche Liga begleiten und beraten, die stellen Dir unentgeltlich eine Stillberaterin zur Seite.


    Hast Du eine Hebamme ? Die könnte zur Not den Kontakt auch herstellen.


    Auch eine Stillberaterin kann keine Milch herbeizaubern. Es gibt Mütter, die produzieren einfach nicht genug Milch, ich bin eine davon.


    Ich finde, man macht den Frauen nur unheimlich Druck, wenn man sie unbedingt zum Stillen animieren will, obwohl diie Milch einfach nicht reicht und dann geht erst recht nichts.

  • Es gbit ganz selten mal eine Frau die nicht genug MIlch produziert. Wer aber in den ersten Tagen zufüttert der greift in die natürlichen Regulationsmechanismen des Körpers ein und verhindert damit ein Einstellen des Körpers auf die Anforderungen.


    Ein Baby das zugefüttert wird entwickelt auch eine andere Saugtechnik als die für die Brust nötig ist... Und saugt an der Brust nicht mehr stark genug.... In der Folge wird nicht genug MIlch prodzuziert...


    Meine Hebamme sagte mir damals ( wie gesagt ist die auch Stillberaterin ) das es in der Regel keine körperlich gesunde Frau gibt die nicht genug Milch hat für ihr Kind wenn sie der Natur freien Lauf lässt und nicht zufüttert...

    Einmal editiert, zuletzt von Chou-Chou ()

  • Es gbit ganz selten mal eine Frau die nicht genug MIlch produziert. Wer aber in den ersten Tagen zufüttert der greift in die natürlichen Regulationsmechanismen des Körpers ein und verhindert damit ein Einstellen des Körpers auf die Anforderungen.


    Ein Baby das zugefüttert wird entwickelt auch eine andere Saugtechnik als die für die Brust nötig ist... Und saugt an der Brust nicht mehr stark genug.... In der Folge wird nicht genug MIlch prodzuziert...


    Meine Hebamme sagte mir damals ( wie gesagt ist die auch Stillberaterin ) das es in der Regel keine körperlich gesunde Frau gibt die nicht genug Milch hat für ihr Kind wenn sie der Natur freien Lauf lässt und nicht zufüttert...


    Ich habe einmal sechs und einmal fünf Wochen nicht zugefüttert. Ich habe in der Zeit fast nichts anderes getan, als gestillt, weil die Kinder von dem bisschen (es waren im Höchstfall 30 Gramm) nicht satt wurden. Dann habe ich aufgegeben, obwohl ich gerne gestillt hätte.


    Natürlich ist Muttermilch am besten für die Kinder, aber keiner Mutter sollte man ein schlechtes Gewissen einreden oder unter Druck setzen.

  • Es ist sicher gut, wenn man eine Hebamme oder Stillberaterin findet, wenn es mit dem Stillen nicht so klappt.


    Mit einem meiner Kinder hatte ich auch ein Stillproblem: es saugte irgendwie nicht richtig, so dass die Milchbildung nicht richtig in Gang kam. Nach fast 4 Wochen war ich auch nahe dran es aufzugeben, aber ich hatte auch eine ganz tolle Kinderärztin, die mich da sehr gut unterstützt hat (Kind hatte erst nach 4 Wochen richtig zugenommen - war schon eine Durststrecke (welch ein Wortspiel:))
    Ich habe mich da auch selbst unter Druck gesetzt, weil ich vorher mit den anderen Kindern erlebt habe, wie einfach es mit dem Stillen war.


    Ich finde aber, man sollte sich nicht verrückt machen, wenn es nicht sofort klappt. und manchmal ist es besser für alle Beteiligten, auf die Flasche umzusteigen, ist auch kein Weltuntergang.

  • Ich denke du kannst durchaus etwas tun, indem du dir den Druck nimmst unbedingt stillen zu wollen.


    Wenn du dich darauf einstellst das du es probierst und wenn es nicht klappt auf ein Fläschchen umsteigst wäre das ein guter Anfang.


    Es gibt einfach Situtationen die das Stillen erschweren.


    Ich hatte damals zum Glück eine Hebamme die nicht das Stillen um jeden Preis unterstützt.

  • Zitat

    Es gbit ganz selten mal eine Frau die nicht genug MIlch
    produziert. Wer aber in den ersten Tagen zufüttert der greift in die
    natürlichen Regulationsmechanismen des Körpers ein und verhindert damit
    ein Einstellen des Körpers auf die Anforderungen

    Das ist aber wirklich ein Ammenmärchen,dass es nur wenige Mütter geben soll. Ich habe zuerst IMMER gestillt.ich habs wie gesagt 3 Monate probiert und es war einfach nicht ausreichend. Es ist also quark wenn man sagt dass man dadurch den natürlichen regulationsmechanismus behindert denn gestillt habe ich. Zudem habe ich sogar noch abgepumpt um die Milchproduktion mehr anzuregen als es das Kind allein getan hätte.
    Ich finde es ehrlich gesagt sehr schlimm wie manche Frauen andere Mütter unter Druck setzen mit diesem "Du mußt Stillen" Wahn. Grauenhaft

  • Achso noch etwas: was gerne vergessem wird. Das fatale ist dass viele Kinder die sogenannte Neugeborenen gelbsucht bekommen und da hilft dann einfach nur : SOnne und viel viiiiel trinken! ich hätte natürlich noch tage im Krankenhaus bleiben können,bis das Kind irgendwann bestrahlt hätte werden müssen oder man tut sich diesen Streß sich und dem Kinde nicht an und füttert doch erstmal zu.
    Es wird ja manchmal fast so getan als ob man dem Kind damit schaden würde.Ich hätte auch super gerne vollgestillt aber wenn es nicht klappt sollte man kein schlechtes Gewissen deswegen haben.


    Dazu fällt mir immer so eine Story ein. Ich kannte mal eine die war genauso der festen Übersetzung dass JEDE Frau genug Milch produzieren könnte und man bräuchte nur Zeit und evtl Unterstützung von guten Stillberatern,LLL und dergleichen. Jede Frau die sagte,dass sie nicht genug Milch nach der Geburt hätte , sagte sie (SIE,die noch KEINE kinder bis dahin hatte) dass das quatsch wäre und sie hätte sicher irgendwas falsch gemacht und sicher auch noch nicht alle Methoden und Hilfen ausprobiert...
    Tja dann wurde sie selbst schwanger...und..huch..plötzlich stand sie eine Woche nach Geburt da und mußte selbst zufüttern... na sowas aber auch ;-) Da hab ich ein klein wenig in mich hineingeschmunzelt.

  • Hallo zusamen


    bei mir wars bei meinem grosen auch so ähnlisch das ich wenig milsch hatte.
    Aber meine Hebamme hats mir beigebracht. ich hab nach dem stillen immer noch kurz abgepumpt und zwischen dem stillen auch noch und das hat echt geholfen nach 2 wochen hatte ich dan wider genug Milch das er dann auch satt wurde und nimmer geschrin hat weil zuwenig kommt.
    Versuch es einfach mal obs besser wird mit dem pumpen.


    grus
    Sabrina