Beiträge von Jule71

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    Shorty ist tiefenentspannt, was die Aufgaben betrifft. "Kontrolliert doch eh keiner momentan, dann kann ich auch arbeiten, wie ich es möchte." Grundsätzlich richtig aber der Berg wird ja nicht kleiner aber ich lasse ihn machen, ist ja auch eine Erfahrung!

    Jetzt ist Wochenende, heißt für ihn, keine Schulaufgaben. Mein dezenter Hinweis, dass die letzten Tage gefühlt Wochenende waren, wurde beantwortet "deine Gefühle stimmen halt nicht mit meinen überein!":S

    Gestern schrieb mich eine Mutter an, die uns netterweise mit Schulstoff versorgt, der (warum auch immer) nicht bei uns landet. Sie findet, dass die Kids unfassbar viele Aufgaben bekommen.

    So unterschiedlich ist die Wahrnehmung, ich empfinde das genaue Gegenteil.:S

    Shorty hat gut zu tun aber er muss ja auch nicht stundenlang davorhocken. Ich weiß nicht, ob ich schon mal erwähnt habe, dass ich Mathe hasse?!!!!:P

    Shorty, der sich mit großer Begeisterung an die Matheaufgaben gesetzt hat. Ich bin ja immer wieder sprachlos, dass man daran Spaß haben kann. Nun tüftelt er an den zahlreichen Aufgaben herum.

    Für ihn ist das tägliche Schulprogramm gut und wichtig!

    Am liebsten würde er den ganzen Tag im Schlafanzug herumrennen aber das habe ich jetzt nur aufs Wochenende beschränkt (wie sonst auch), ansonsten schlunzt er den ganzen Tag herum.

    Anscheinend wird davon ausgegangen, dass jeder einen Drucker hat aber dafür habe ich momentan kein Geld und ich sehe es auch nicht ein. Netterweise kann der Papa für Shorty die Arbeitsblätter ausdrucken. Wäre das nicht möglich, hätten wir uns anders beholfen. Wir haben keinen Abgabetermin, arbeiten jeden Tag etwas davon ab und gut ist.

    Jetzt ist Wochenende, wie Shorty heute Morgen lauthals verkündet hat und das ist Zeit zur Erholung. Naja....die vergangene Woche war jetzt nicht unbedingt stressig aber ich lasse ihm die Freude!:S

    Hier haben sich die Kinder auch in Gruppen zusammenschließen müssen, das war jedoch vor Corona. Die Lehrerin hat ausdrücklich gesagt, dass sich keiner mehr treffen soll. Jeder kann zum Thema Infos sammeln und die werden dann in der Schule (nach Corona) zu einer Gemeinschaftsarbeit zusammengetragen. Ansonsten gibt es per Email Aufgaben und Arbeitsblätter.

    Ich war auch überrascht, wie schnell für Futter gesorgt wurde.

    Für Deutsch und Bio gab es Arbeitsblätter, bzw muss ein Buch gelesen werden. Shorty hasst es zu lesen und jetzt hat er wunderbar viel Zeit dafür. Da ich ja auch noch Zuhause bin, werden wir gemeinsam lesen, macht mehr Spaß.

    Der Papa hat netterweise die Arbeitsblätter ausgedruckt und mitgebracht. Ansonsten werden Vokabeln gelernt, Unterrichtsstoff wiederholt. Noch kann man sich ja draußen bewegen aber wenn auch das eingeschränkt werden sollte, ist man vielleicht froh über Hirnfutter!

    Bei uns läuft es ganz entspannt ab. Dadurch, dass die Region schon vor Jahren einen Impfnachweis der Kinder "erbeten" hat, wussten wir, welche Kinder noch keine Impfung hatten.

    Bei den Kollegen stellte sich jetzt raus, dass einige (so auch ich) nur eine Masernimpfung hatten (übrigens isoliert von Mumps und Röteln), es fehlt also die zweite.

    Da wir aber bis Juli 2021 Zeit haben einen Nachweis zu erbringen, bin ich ganz entspannt. Die Ärzte haben momentan sicher genug anderes um die Ohren, da muss ich nicht bezüglich einer Titerbestimmung um die Ecke schlürren. Diese Kosten werden übrigens von meinem Arbeitgeber übernommen, was mich sehr erfreut.

    Sowohl in der Grundschule, als auch jetzt in der weiterführenden Schule, liegen die Termine immer zwischen 15 und 18 Uhr. Da fällt kein Unterricht aus und ist für jeden machbar.


    @stern..so etwas würde ich nie per email machen. Vor allem, wenn du so unzufrieden bist! Das Gespräch suchen und dann den Förderplan "auseinandernehmen".

    Das Konzept hatte Shortys GS auch. Alles verblieb in der Schule, außer Feder- und Postmappe.

    Kind hat erzählt wann die nächste Arbeit anstand aber üben war schwierig, weil die Bücher in der Klasse verblieben. War jedoch kein Problem, weil alles in der Schule erarbeitet wurde. Das Ergebnis wurde selbstverständlich mit nach Hause gegeben, da die Eltern unterschreiben mussten.

    Hausaufgaben gab es ebenfalls nicht, die wurden in den Lernzeiten in der Schule erledigt. KInder, die Schwierigkeiten/Stärken hatten, bekamen Förder- oder Forderunterricht zusätzlich. Der Lehrer hat die Eltern kontaktiert, wenn es zu Problemen in bestimmten Fächern kam. Einige Kinder haben ihre Hefte oder Bücher zwischendurch mit nach Hause genommen. Wir als Eltern hatten jederzeit Einblick, wenn wir das wollten.

    Das Toilettenproblem hatten wir ebenfalls und wenn die Toilette das zehnte Mal verstopft ist, dann würde ich auch das Papier entfernen. War auch kein Problem, auf Nachfrage gab es Papier beim Lehrer.


    Ich kann mir immer nicht vorstellen, dass eine Schule irgendeine Veränderung vornimmt, ohne Infos herauszugeben.

    Ich lese auch vor, bzw wechseln wir uns ab. Allerdings lese ich deutlich mehr, weil Shorty lesen hasst. Für mich völlig unbegreiflich aber er liebt es vorgelesen zu bekommen. Das war im Kleinkindalter schon so.

    Schreiben muss er den Einkaufszettel, seine Termine im Kalender und wenn wir spielen. Ich bilde mir ein, dass die Schrift einen Hauch leserlicher geworden ist. Vielleicht haben sich aber auch meine Augen darauf eingestellt.:lach

    Ich trage seit 25 Jahren einen Spenderausweis bei mir!

    Meine Freundin hatte Mukoviszidose und ist qualvoll erstickt. Sie war auf der Liste aber es gab einfach kein passendes Organ. Ich habe die Qual mitbekommen, die Todesangst aber auch die Angst davor, ein fremdes Organ zu bekommen...und den Wunsch nach Leben!!! Für mich war damals klar, von mir kann nach dem Tod alles entnommen werden, ich brauche es doch eh nicht mehr.

    Dieses Thema wird viel zu wenig in den Fokus gesetzt. Viele möchten sich auch gar nicht damit auseinandersetzen. Ich bezweifel, dass sich daran etwas ändert, wenn die Ärzte einmal mehr darauf hinweisen.

    Gut, Shorty ist jetzt vielleicht nicht gerade das beste Beispiel was die Rechtschreibung betrifft aber auch bei ihm beobachte ich, wenn er Arbeiten schreibt, wo er sich total auf neue Inhalte konzentrieren muss, schreibt er sehr abenteuerlich. Sprich, er kann sich dann nicht auch noch auf die Rechtschreibung konzentrieren. Das äußert er auch so.

    Im Fach Deutsch, wo es ja genau darauf ankommt, kann er umswitchen.

    Ich hoffe jetzt einfach, dass es sich von alleine legt.

    An Nachhilfe würde ich da auch nicht denken, zumal sie ja sonst keine Schwierigkeiten hat.