Was kann ich tun, was "müssen" die Erzieher/innen übernehmen? Gerne auch Erzieher-Sicht!

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  • Hallo zusammen,


    zur Zeit tauchen immer wieder Probleme mit Mini auf.


    Er ist gerade vier Jahre alt geworden und geht seit über einem Jahr in die Kindergarten-Gruppe (vorher war er in der Krabbelgruppe in der gleichen Einrichtung).
    Nun ist es zur Zeit so, dass er überhaupt nicht auf die Erzieher hört. Er stört den Morgenkreis, wäscht auf Aufforderung nicht die Händer oder putzt sich die Zähne, sagt generell "nein" und ist schlicht und einfach ein Rabauke (also auch irgendwie normal ;) )


    Jetzt frage ich mich, was ich tun kann, um die Situation im Kindergarten zu verbessern und was die Erzieher tun können/müssen.


    Ich spreche natürlich mit ihm über sein Fehlverhalten und sage ihm zur Zeit jeden Morgen kurz und knapp (Stichwortartig), was für ein Verhalten ich von ihm erwarte:
    - lieb und ruhig im Morgenkreis sein
    - Bitten und Aufforderungen von Erziehern sofort folgen
    - lieb zu anderen Kindern sein


    Ich finde, drei Sachen sind mehr als genug, wenn's nicht schon zu viel ist.


    Von Erzieher-Seite höre ich dann, wie sie z.B. die gestrige Situation geregelt haben:
    Er hat mit einem anderen Jungen gerauft (also kämpfen gespielt, was in meinen Augen durchaus ok ist, wenn es die anderen Kinder nicht stört). In Augen der Erzieher ist das auch nicht schlimm, solange es die anderen Kinder nicht stört und zu große Ausmaße annimmt. Das war dann doch irgendwann der Fall und die Erzieherin hat gesagt, dass die Jungs das Kämpfen beenden sollen. Das funktionierte nur sehr kurz und sie kämpften wieder. Darauf hin hat sie Mini auf das Sofa beordert und er durfte sich etwas aussuchen, um runterzukommen, sich zu beruhigen. Da hat sich mein Bücherwurm natürlich "Buch vorlesen" ausgesucht.


    In meinen Augen ist diese Handhabung nicht glücklich, weil hier durch das Vorlesen sein schlechtes Benehmen noch belohnt wird. Jetzt hirne ich, was man in einer solchen Situation mit dem Bub machen könnte.


    Andere Situation: er stört gerne den Morgenkreis, macht Quatsch, läuft rum. Das führt immer wieder dazu, dass er aus der Gruppe entfernt wird und sich draußen eine Erzieherin seiner annimmt, mit ihm redet und klar macht, dass das so nicht geht. Soooo schlecht scheint der Morgenkreis nicht zu sein. Wenn er weg ist, sind die anderen Kinder wohl recht aufmerksam und ruhig bzw. machen mit.
    Mir ist es schon wichtig, dass er lernt im Morgenkreis still zu sitzen bzw. mitzumachen - in der Schule später wird das ja nicht anders und wenn er es jetzt lernt, wird es einfacher für alle Beteiligten.
    Nur hier kann ich als Mutter so wenig machen, ich kann es nur ansprechen. Sich durchsetzen, das müssen die Erzieher und ich habe so meine Zweifel, dass er sie als Respektsperson ansieht. Und durch so weichgespülte Pädagogik haben sie auch wenig Möglichkeiten, sich als Erzieher und (ich benutze jetzt mal das geschmähte Wort) Bestimmer durchzusetzen.
    Aber sie sind in bestimmten Situationen nun einmal der Bestimmer.
    Ich persönlich bin sehr zufrieden mit den Erziehern, meine Meinung nimmt er hier sicher nicht an oder ahmt sie nach.
    Ich versuche ihm das klar zu machen. Trotzdem bin ich in diesen Situationen nicht dabei.


    Habt Ihr (speziell die Erzieher/innen) Ideen, was ich machen kann? Was wünscht Ihr Euch in solch einer Situation von den jeweiligen Eltern? Und wie handhabt Ihr das als Erzieher in der Situation?


    Und Ihr Eltern: hattet Ihr auch schon solche Fälle und wie habt Ihr sie gelöst?

  • hey,
    ich hab grad gedacht, du schreibst über mein fräulein! :lach
    ist das gleiche in grün, oder lila... ;)


    ich hatte erst letzte woche ein "karrieregespräch" im kiga und wir sind überein gekommen, dass es für alle anstrengend ist, wir aber sehen, was toll funktioniert.
    du kannst da von "außen" wenig machen...wenn du zufrieden mit den erziehern bist, kannst du nur im engen gespräch mit ihnen bleiben.
    ich bespreche auch nur kurz mit meinem fräulein, wenn ich etwas mitbekomme, damit sie merkt, dass wir alle einer meinung sind, mehr aber auch nicht.


    die zwerge trennen ihre "welten" sehr gut...und das spricht für sie, auch, wenn es kraft und nerven aller beteiligten kostet. :rolleyes:

    "und sobald du die antwort hast, ändert das leben die frage..."


    "you will never truly understand something, until it actually happens to you!"

  • Ich würde vor allem in Kontakt bleiben mit den jeweiligen Erzieher(inn)en mit dem Ziel, Eure Erziehungsmaßnahmen aufeinander abzustimmen.


    Aber vielleicht noch eine andere Idee: Im Kindergarten geht es ja auch darum, dass die Kinder soziale und emotionale Kompetenzen erwerben und einüben, da würde ich konkret immer wieder nachfragen, was denn bei Deinem Sohn erreicht worden ist und wie man ihn gemeinsam unterstützen und fördern kann.


    Oder noch ein Gedanke: Wie wäre es, mal herauszufinden - mit professioneller Unterstützung (Kinderpsychologe) - was der Grund für das Störverhalten Deines Sohnes ist?

  • Mein Sohnemann ist jetzt 5 und bei ihm war das auch so ganz am Anfang. Mit 3 ist er in Kindergarten gekommen und dann gingen die Probleme los. Hauen beißen usw. Außerdem hat er immer genau das gegenteil gemacht. Kinder singen "La,La,La" und Sohnemann singt "Muh Muh Muh". Die Kinder sagen ein Gedicht auf und Sohnemann fängt an zu singen. Die Kinder sollen Hände waschen und er versteckt sich. Hat sich nach einiger Zeit von alleine gelegt und mit Hilfe unserer Heilpädagogin ist es nur besser geworden.


    Das was er im Kindergarten macht können nur die Erzieher regeln. Außer ihm vor dem Kindergarten zu sagen das er schön mit machen soll, kann man glaub net viel machen. Aberwarten vielleicht legt es sich wenn Kindchen merkt das gemeinsamer Stuhlkreis und singen und tanzen viel mehr Spaß macht als alleine.

    Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.
    von Charlie Chaplin

  • Woher weißt du das denn alles? Ist die Erzieherin an dich herangetreten? Das sind bei uns Alltagsprobleme, die mir gegenüber noch nicht mal erwähnt werden würden.


    Insofern würde ich bei solchen Dingen auch generell Null machen. Das Kind ist dort, in ihrer Betreuung, es ist ihr Job und sie muss und darf das regeln.


    Ab und zu erzählt sie mir mal, was er gemacht hat / was sie gemacht hat, aber mehr der Info halber und dann haben wir ein lockeres Gespräch, wie das so zuhause ist und so.


    Ich würde nur dann intervenieren, wenn
    a) mich die Erzieherin explizit drum bittet / darauf anspricht ( was aber nur bei schwerwiegeneren Sachen vorkäme, bzw und das finde ich total verständlich und in Ordnung, sie fragen halt mal, wie das zuhause ist und was ich in dem Falle mache etc, denn dadurch können sie das ganze besser einschätzen und beurteilen)

    b) gravierende Dinge vorfallen / vorgefallen sind, wo ich dann def auch das Bedürfnis habe, das so nicht stehen zu lassen ( bspw wenn er ein anderes Kind arg drangsalieren würde.)


    Das, was du schilderst sind für mich völlig normale Dinge eines temperamentvollen 4jährigen, mit denen ein ausgebildeter Erzieher eigentlich ohne Probleme fertig werden sollte. Andernfalls hätte er in meinen Augen seinen Beruf verfehlt.


    LG,


    Borte

  • Letztendlich ist es schwierig von aussen zu intervinieren. Du bist schlicht nicht dabei.
    Trotzdem finde ich es gut, dass die Erzieherin mit dir im Gespräch ist.


    Was ich als Erzieherin von dir erwarten würde:
    Wenn du deinem Kind morgens Aufträge erteilst, dann ganz expliziet.
    Die Bedeutung von "lieb-sein" ist ja noch etwas schwammig.
    Und nur einen Auftrag, sonst kann es Frust erzeugen.


    Als Erzieherin würde ich die Sache anders herum angehen:


    "Wenn du im Sitzkreis gut zugehört hast, dann lese ich dir im Anschluss dir etwas vor"
    Also nach einem Belohnungsprinzip.


    Zu überprüfen wäre auch, ob der Sitzkreis schlicht zu lang ist für deinen Zwerg, auch dann könnte man ihm etwas in Aussicht stellen.

    Liebe Grüße


    Friday

    2 Mal editiert, zuletzt von friday72 ()

  • Hi Sängerin,


    dein Sohn ist vollkommen NORMAL...grins.. das ist ne Phase.. und dadurch das ihr euch alle so einen kopf macht, bekommt er doch mehr aufmerksamkeit... auch hier wieder, wo kinder doof sind, fallen uns die Haare aus... grins...


    Nach einem Kinderpsychologen zu schreien finde ich hier absolut übertrieben :ohnmacht: Kinder machen mist... und sind deswegen nicht immer gleich "gestört"... koppschüddel.


    Negative Eigenschaften ignorieren, positive Belohnen... wäre hier am angebrachesten...
    meiner musste mal ne Zeitlang während des Stuhkreises vor der Tür warten... ging ganz gut, weil neben den Türen Fensterscheiben eingesetzt waren.. so hatten die Erzieherinnen ihn im Blick... nach einer Woche war ihm das zu langweilig, und fortan wurde im Stuhlkreis mitgemacht, und nicht mehr gestört... ;)


    Die Phasen werden noch öfters kommen...grins.. lass dir schonmal für die nächsten Phasen was einfallen... :lach:lach


    Ich würd aber den Erzieherinnen sagen, das die Strafe so angesetzt werden soll, das dein Sohn sie nicht auch noch als Belohnung emfindet (vorlesen)...
    Ansonsten... gaaanz logger bleiben... ;) Kinder sind Monster die nur unsere Nerven fressen wollen... lach


    lg
    Kila

    Homo homini lupus est


    Gott vergibt, ich nicht

  • es gibt einfach kinder,die tun sich sauschwer,mal ne weile in nem stuhlkreis zu sitzen..
    wenn ich solche zappelmaschinen in der gruppe habe,dann schnapp ich die mir und rede mit denen in ruhe unter 4 augen.
    es gab schon etliche jungs,die mir sagten,ich muss dann einfach aufstehen,weisst du zozzy,meine beine laufen einfach los oder ich mag es nicht im kreis zu sitzen ,weil da alle schauen oder ich mags einfach nicht,weil ichs eben nicht mag..
    und dann sage ich ,was ich gerne hätte,dann machen wir einen deal ,treffen uns in der mitte.
    ich hab schon bei einigen gesagt,wenn du es schaffst 5 min ruhig zu sitzen ,dann darfst du rausgehen..
    oder wenn du das packst,dann basteln wir nachher das und das,ich lese dir was vor usw..
    von dir als mutter würde ich nichts erwarten,ich will aber,dass die eltern wissen was los ist und wenn zuhause nochmal darüber grsprochen wird,ist das gut,aber muss nicht sein.
    und wenn zu wild gekämpft wird,dann wirds ab nem gewissen punkt beendet und ich verteile aufträge..
    hilf mir mal bitte...dann lass ich die kämpfer was schaffen..lenke die energie um zu meinen zwecken und ruhe ist.

    ...Wer immer nur der Herde folgt,braucht sich nicht zu wundern,wenn er nur Ärsche vor sich hat...

    Einmal editiert, zuletzt von zozzy ()

  • Danke schon einmal - schön zu sehen, dass man nicht so ganz alleine ist.
    Ich bin vielleicht im Moment etwas zuuuuu vorausdenkend, weil eine Freundin aktuell große Probleme mit ihrem fast erwachsenen Sprössling hat und in meinem Hirn leuchtet der Satz auf: "Wehret den Anfängen"


    du kannst da von "außen" wenig machen...wenn du zufrieden mit den erziehern bist, kannst du nur im engen gespräch mit ihnen bleiben.
    ich bespreche auch nur kurz mit meinem fräulein, wenn ich etwas mitbekomme, damit sie merkt, dass wir alle einer meinung sind, mehr aber auch nicht.


    Danke, zum Glück sind wir alle einer Meinung, auch der Papa

    Ich würde vor allem in Kontakt bleiben mit den jeweiligen Erzieher(inn)en mit dem Ziel, Eure Erziehungsmaßnahmen aufeinander abzustimmen.


    Eben - allerdings nutze ich jede Gelegenheit zum kurzen Gespräch, da ich seine Gruppen-Erzieher selten sehe (Mini ist morgens der Erste und abends einer der Letzten, daher sehe ich die Gruppen-Erzieher nur, wenn sie mal Früh- oder Spätdienst haben), also höchstens zwei Mal die Woche, bei Urlaub oder Krankheiten auch gar nicht

    Die Kinder sollen Hände waschen und er versteckt sich. Hat sich nach einiger Zeit von alleine gelegt und mit Hilfe unserer Heilpädagogin ist es nur besser geworden.


    Ok, dass es sich legt wollte ich eigentlich gerne lesen :lach:thanks:
    Was hat denn die Heilpädagogin gemacht?

    Woher weißt du das denn alles? Ist die Erzieherin an dich herangetreten?


    Ja, wie gesagt, wir suchen den Kontakt zueinander, wann immer es geht (s.o.)

    Die Bedeutung von "lieb-sein" ist ja noch etwas schwammig.
    Und nur einen Auftrag, sonst kann es Frust erzeugen.


    Danke, dann werde ich das umformulieren und präzisieren. Und auch reduzieren

    "Wenn du im Sitzkreis gut zugehört hast, dann lese ich dir im Anschluss dir etwas vor"
    Also nach einem Belohnungsprinzip.


    Ja, Vorlesen als Belohnung ist immer gut

    Zu überprüfen wäre auch, ob der Sitzkreis schlicht zu lang ist für deinen Zwerg, auch dann könnte man ihm etwas in Aussicht stellen


    Ruhig sitzen, auch sehr lange, kann er - wenn er will :ohnmacht:

    Negative Eigenschaften ignorieren, positive Belohnen... wäre hier am angebrachesten...
    meiner musste mal ne Zeitlang während des Stuhkreises vor der Tür warten... ging ganz gut, weil neben den Türen Fensterscheiben eingesetzt waren.. so hatten die Erzieherinnen ihn im Blick... nach einer Woche war ihm das zu langweilig, und fortan wurde im Stuhlkreis mitgemacht, und nicht mehr gestört...


    Die Idee ist auch nicht schlecht - direkt neben dem Platz, an dem sie den Sitzkreis machen, ist eine Tür mit Glaseinsatz zum Nebenraum ...

    es gibt einfach kinder,die tun sich sauschwer,mal ne weile in nem stuhlkreis zu sitzen..
    wenn ich solche zappelmaschinen in der gruppe habe,dann schnapp ich die mir und rede mit denen in ruhe unter 4 augen.
    es gab schon etliche jungs,die mir sagten,ich muss dann einfach aufstehen,weisst du zozzy,meine beine laufen einfach los oder ich mag es nicht im kreis zu sitzen ,weil da alle schauen oder ich mags einfach nicht,weil ichs eben nicht mag..


    Eigentlich ist er kein Zappelphilipp, er kann so schön spielen, ruhig auch und wenn ich vorlese, darf das gerne 2-3 Stunden gehen (seiner Meinung nach)

    und wenn zu wild gekämpft wird,dann wirds ab nem gewissen punkt beendet und ich verteile aufträge..
    hilf mir mal bitte...dann lass ich die kämpfer was schaffen..lenke die energie um zu meinen zwecken und ruhe ist.


    Das hatte ich auch schon vorgeschlagen: er hilft gerne und ich versuche ihn auch immer bei seinem Ehrgeiz zu packen und ihm zu sagen, dass er auch den kleineren Kindern helfen kann, er wäre ja schon groß. Oder den Erziehern. Die brauchen auch immer Hilfe

  • Gibt es bei euch das Patensystem in der Kita?


    Wenn es noch mehr solche Kids wie deinen gibt... Bei uns haben sie unter anderem genau deswegen das Patensystem eingeführt. Jedes Kind mit 4-4,5 bekommt einen jüngeren Paten, für den er verantwortlich ist.


    Auf diese Verantwortung sind sie total stolz und dadurch gleich ein wenig "erwachsener" Das wär doch sonst mal ein Vorschlag.


    Des weiteren gibt es bei uns auch immer Kinderkonferenzen, in denen zum Bsp Regeln und die Konsequenzen besprochen und einheitlich beschlossen werden. ( Also zusätzlich zum Morgenkreis) Aktuelles Problem: Einige laufen draußen immer davon. Konsequenz wurde von den Kindern vorgeschlagen, beschlossen und die größeren Kids, so ab 4 achten auf die Durchführung. Die Mitgestaltung von Abläufen, Regeln führt automatisch zu einer besseren Einhaltung.


    Insgesamt arbeiten hier die Erzieher gerne mit "verantwortungsvollen Aufgaben" das wirkt sich auf das ganze Verhalten des Kindes aus.


    Bei einem Jungen , der problematischer zu sein scheint, bekomm ich auch öfter mit, wie er quasi die Konsequenz, wenn etwas nochmal geschieht, selber vorschlagen soll. Scheint ebenfalls ganz gut zu funktionieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Borte ()

  • So, gestern Abend habe ich tatsächlich zwei Erzieherinnen gesehen und zum einen Bortes Vorschlag mit den Patenschaften angebracht (stieß auf Zustimmung und großes Interesse) und auch den Vorschlag von Kila bzgl. Morgenkreis und Glastür (war für beide auch ok).


    Dann haben sie Mini allerdings gelobt und gemeint, dass es gestern sehr gut funktioniert hätte und das gerne so bleiben dürfe :D


    Nur jetzt noch eine Frage, zu den Aufgaben und der Formulierung.
    friday hatte ja angemerkt, dass das "Lieb sein" zu schwammig sei und ich will das gerne aufgreifen und ändern.
    Aber: es fällt mir nix ein!!!
    Man soll ja die Dinge positiv formulieren, also nicht "nicht" verwenden.
    Was ich ihm als Aufgabe stellen will ist, dass er andere Kinder nicht hauen/treten/sonstwas soll aber ich kriege das nicht umformuliert.


    Klar, wenn wir über Situationen sprechen lege ich ihm schon nahe, dass er reden soll (kann er gut, ausführlich, lange und macht er auch gerne - meine armen Ohren!!!), dass das immer der beste Weg ist.
    Aber wie formuliere ich eine solche Aufgabe kurz, knackig, einhaltbar, klar und positiv???

    "Was für ein schöner Tag" :sonne

  • ich würde ihm sagen...so schnulli,du hast gestern abend wieder bewiesen wie toll du reden kannst..
    also rede,wenn dir etwas nicht passt....reeeeeeden.....das macht man mit dem mund... ;)
    der schnallt das schon...und er weiss das ja auch.
    ich würde es ein bisschen spaßig aufziehen..die botschaft kommt auch so an...ohne zu sagen,du sollst nicht hauen..
    oder du fragst ihn,mit welchemkörperteilspricht man...
    dann wird er sagen mund..
    dann sagst du..genau und den benutzt du ,wenn dir was nicht passt...zeigst auf den mund und sagst mund nicht hand und nicht fuss.. ;)

    ...Wer immer nur der Herde folgt,braucht sich nicht zu wundern,wenn er nur Ärsche vor sich hat...

    Einmal editiert, zuletzt von zozzy ()