bin unsicher umzug in eine ander stadt

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  • hallo,
    nach meiner trennung wird mir nun von der arge nahegelegt umzuziehen . dem gegenüber ich eigendlich nicht abgeneigt bin . bin aber unsicher ob es meinem kl bub 9jahre gut tut. bei ihm steht der schulwechsel an . drum glaube ich wäre es ein guter zeitpunkt.ich mach mich zz sooo kolone das ich schon nachts nicht mehr schlafen kann.Mein freund wohnt in einer anderen stadt und würde sich freuen wenn wir in seine nähe ziehen würden. einzusammenziehen lehne ich zz noch ab.
    ich bitte mal um einen rat
    kann das auch zoff mit dem jugendamt geben ??
    wenn ich zu weit wegzieh ....
    lg polo

  • Wenn die ARGE dir einen Umzug nahe legt, dann vermute ich mal, dass die das deshalb machen weil in der (anderen) Stadt die Aussichten einen Job zu bekommen besser sind. Dagegen ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden.
    Das Ganze gerade im zeitlichen Zusammenhang mit dem ohnehin fälligen Wechsel auf eine weiterführende Schule zu verbinden, macht in meinen Augen auch Sinn. Die Freunde aus der Grundschule verstreuen sich in aller Regel dabei ohnehin in alle Himmelsrichtungen und es finden sich neue Freunde auf der neuen Schule. Insofern würdest du deinen Sohn also nicht aus einem bestehenden Klassenevrband reissen und als "den Neuen" in eine andere Schule und Klasse stecken. Und wenn die Entfernung alter Wohnort <-> neuer Wohnort nicht all zu groß ist findet sich eine Lösung die alten Freunde gelegentlich zu besuchen.
    Den Wunsch das Ganze dann auch noch so zu organisiseren, dass du gleichzeitig in die Nähe deines Freundes ziehst ist verständlich und kommt wahrscheinlich allen entgegen.


    Und jetzt kommt das große Aber:
    Du schreibst nichts darüber ob und wie dein Sohn Umgang mit seinem Vater hat. Falls der regelmäßig und oft stattfindet solltest du das Thema auf jeden Fall mit ihm durchsprechen. Gegen vernünftige Argumente wird kein gesunder Menschenverstand etwas einzuwenden haben. Sollte sich jedoch die Entfernung Vater <-> Kind durch den Umzug drastisch erhöhen musst du auch Verständnis für den Vater haben/signalisieren. Immerhin ist er es, der dann größere Entfernungen zurückzulegen hat. Eventuell ist die Entfernung so groß, dass er seinen Sohn nicht mehr so wie gewohnt sehen kann. Das sind Punkte, die du bedenken musst. Du solltest dir also am besten schon mal Vorschläge überlegen, wie du dem Vater bei einem Umzug entgegen kommen könntest. Ihn bei der Thematik einfach zu ignorieren produziert nur unnötigen Stress, der oft genug dann vor Gericht endet...