Vorstellung

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  • Hallo. Ich möchte mich kurz vorstellen und euch meine Geschichte erzähle. Im Vorfeld möchte ich mich auch dafür entschuldigen wenn ich manchmal etwas unbedarft bin, denn ich habe keinerlei Erfahrung was ein Forum betrifft. Nun zum Wesentlichen. Ich habe mich vor kurzem von meiner Frau getrennt, denn ich habe erfahren dass sie hinter meinem Rücken als Escort Dame gearbeitet hat. Wir haben zusammen einen drei jährigen Sohn den ich über alles liebe und mir gerade jetzt sehr viel Kraft gibt. Ausserdem haben wir vor zwei Jahren ein Haus gekauft das ich gerne weiter behalten möchte. Sie möchte ins 60 km entferne Stuttgart mit ihm ziehen und dort arbeiten. Jetzt nicht ausschließlich als Escort sondern auch in einem richtigen Job. Von mir möchte sie Unterhalt fur das Kind. Ich selbst arbeite 40 Stunden in der Woche, würde jedoch herunter stufen damit ich mich selbst um mein Kind kümmern kann. Es gibt auch eine Kindertagesstätte an meinem Arbeitsplatz die das ermöglichen kann. So, das sind die Informationen die ich seither sammeln könnte. Da ich wie wahrscheinlich viele von euch ins kalte Wasser geschmissen worden bin , erhoffe ich mir Informationen und Adressen die mir weiterhelfen können. Welche Chancen seht ihr in meiner Situation zu meinem Recht zu kommen ?

  • Erst mal :welcome und fühl dich wohl hier.


    Über den Aufenhalt des Kindes nach der Trennung müsst ihr euch irgendwie einig werden. Vielleicht ist es ganz sinnvoll einen gemeinsamen Beratungstermin beim Jugendamt oder einer anderen Organisation, die sich mit Trennungsfällen auskennt, zu machen. Das ist meist friedlicher als wenn beide Parteien zum Anwalt rennen und die Messer wetzen. Könnt ihr denn genrell noch miteinander reden? Ich wünsch euch alles Gute :blume .

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Hallo Baptist und herzlich Willkommen hier :welcome


    Das es eine Kita an Deinem Arbeitsplatz gibt ist schon mal klasse! Könnte Euer Sohn denn da kurzfristig aufgenommen werden?


    Wie Campusmami schon schreibt - das Beste wäre, ein gemeinsames Gespräch beim Jugendamt oder einem Mediator.


    Wie geht ihr seither miteinander um? Redet ihr noch? Wird Euer Sohn aktuell von Deiner Frau betreut oder ist er schon im Kindergarten?



    Ist erstmal sicher viel für Dich!
    Aber guck nach vorne und hier ins Forum :) - da gibt es ganz viele gute Tipps und Ratschläge oder auch einfach nur mal ein "Hey, Du bist nicht allein"...



    Alles Gute!
    Fio

  • Hallo :winken:


    Herzlich :welcome bei uns im Forum. Ich hoffe, Du fühlst Dich wohl bei uns :-) .


    Um Dir den Einstieg ins Forum zu erleichtern, haben wir die Möglichkeit einer Patenschaft eingeführt.
    Genauere Infos darüber findest Du hier .


    Wenn Du also gerne einen Paten haben möchtest, bitte ich Dich mir eine Private Nachricht (PN) zu schreiben,
    ich werde mich dann um alles weitere kümmern.


    Vielleicht eröffnest Du im Unterforum (Sorgerecht, Umgang, Unterhalt bzw. Trennung oder Scheidung) Dein Anliegen,
    da in den Neuvorstellungen das sonst ggf. unter geht.


    Alles Gute auf Deinen weiteren Weg und schau Dich in Ruhe hier im Forum um, meist
    lassen sich bereits in geschriebenen Threads Anregungen, Tips finden.


    :-)


    *Viele Grüße Susayk*



    _____



    *Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen*


    *Träume sind wichtig, sie gestalten Dein Leben u. Dein Handeln*


  • Willkommen im Forum.


    Wie schon gesagt, über den Verbleib des Kindes müsst ih euch einigen, aber es gibt da auch kein Gesetz das besagen würde dass das Kind zur Mutter müsste. Das gewohnte Umfeld spielt sicherlich auch eine große Rolle.


    Wichtig finde ich, dass Du darauf achtest welche Fakten entstehen. Nimmt die Mutter das Kind für längere Zeit mit, könnte das als Fakt gesehen werden, dann ist das Kind dort.

  • willkommen aus der nachbarschaft!


    eure geschichte ist traurig und ich wünsch euch, dass ihr es im sinne eures sohnes einigermaßen erwachsen regeln könnt...auch, wenn es sicher zeiten geben wird, wo das sehr schwer fallen wird...


    du wirst hier aber unterstützung und hilfreiche tipps finden, ganz sicher!


    liebe grüße!

    "und sobald du die antwort hast, ändert das leben die frage..."


    "you will never truly understand something, until it actually happens to you!"

  • Erst mal und fühl dich wohl hier.


    Über den Aufenhalt des Kindes nach der Trennung müsst ihr euch irgendwie einig werden. Vielleicht ist es ganz sinnvoll einen gemeinsamen Beratungstermin beim Jugendamt oder einer anderen Organisation, die sich mit Trennungsfällen auskennt, zu machen. Das ist meist friedlicher als wenn beide Parteien zum Anwalt rennen und die Messer wetzen. Könnt ihr denn genrell noch miteinander reden? Ich wünsch euch alles Gute .


    Ja wir können noch miteinander reden. Haben sogar noch ein recht gutes Verhältnis miteinander und mir wäre eine friedliche Lösung auch am liebsten, besonders des Kindes wegen. Sie hat auch gesagt dass sie noch eine Weile hier wohnen wird bis sie umzieht. Von meinem Wunsch das Kind bei mir zu lassen weiß sie auch noch garnichts, denn ich kenne sie und sie ist unberechenbar. Es kann auch gut sein dass sie von heute auf Morgen beschließt dass sie mit ihm nach Mallorca zieht. Darum gehe ich die ganze Sache sehr feinfühlig an. Möchte mich aber dementsprechend vorbereitet wissen.

  • Willkommen im Forum.


    Wie schon gesagt, über den Verbleib des Kindes müsst ih euch einigen, aber es gibt da auch kein Gesetz das besagen würde dass das Kind zur Mutter müsste. Das gewohnte Umfeld spielt sicherlich auch eine große Rolle.


    Wichtig finde ich, dass Du darauf achtest welche Fakten entstehen. Nimmt die Mutter das Kind für längere Zeit mit, könnte das als Fakt gesehen werden, dann ist das Kind dort.


    Könnte das bedeuten das, wenn sie das Kind bis zur Klärung über das Jugendamt oder gar Gericht mit zu ihr nimmt, sie bessere Chancen hat es zu behalten ?

  • Könnte das bedeuten das, wenn sie das Kind bis zur Klärung über das Jugendamt oder gar Gericht mit zu ihr nimmt, sie bessere Chancen hat es zu behalten ?


    Ja, ist das Kind erstmal an einem neuen Wohnort angemeldet und geht dort in den Kindergarten, wird es dort in der Regel nicht wieder rausgerissen. Das ist auch durchaus sinnig ;) . Ihr solltet euch dementsprechend einigen, bevor ihr irgendwas verändert und dazu wirst du ihr wohl oder übel sagen müssen, dass du das Kind auch gerne behalten würdest. Wenn Sie davon ausgeht, das Kind mitzunehmen und du davon ausgehst, dass das Kind bei dir bleibt, ist der Knatsch ja vorprogrammiert. Hast du dir schon mal Gedanken, über ein Wechselmodell gemacht?

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Ja, ist das Kind erstmal an einem neuen Wohnort angemeldet und geht dort in den Kindergarten, wird es dort in der Regel nicht wieder rausgerissen. Das ist auch durchaus sinnig . Ihr solltet euch dementsprechend einigen, bevor ihr irgendwas verändert und dazu wirst du ihr wohl oder übel sagen müssen, dass du das Kind auch gerne behalten würdest. Wenn Sie davon ausgeht, das Kind mitzunehmen und du davon ausgehst, dass das Kind bei dir bleibt, ist der Knatsch ja vorprogrammiert. Hast du dir schon mal Gedanken, über ein Wechselmodell gemacht?


    Danke ! Solche Informationen sind für mich sehr wichtig. Wenn du mit Wechselmodell meinst daß das Kind die Woche über bei Ihr ist und an den Wochenenden bei mir, ja so einen Vorschlag gab es . Wie stehe ich in dieser Situation rechtlich da ? Das würde doch dann bedeuten das ich Unterhalt zahle und auch Reisekosten wenn ich mein Kind sehen möchte .

  • Wie stehe ich in dieser Situation rechtlich da ? Das würde doch dann bedeuten das ich Unterhalt zahle und auch Reisekosten wenn ich mein Kind sehen möchte .


    Wenn das Kind bei Ihr lebt, hättest du am Wochenende Umgang und würdest Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle zahlen. Die Umgangskosten, also auch den Weg zahlt der Umgangselternteil, es sei denn es wurde vorher etwas anderes vereinbart am besten schriftlich. Ein Wechselmodell sieht eher so aus, dass das Kind zu beiden Teilen gleich bei den Eltern lebt, die Unterhaltspflicht besteht solbald es nicht 50/50 ist und selbst dann würde es anteilig nach Verdienst ausgelichen werden... Über eine Distanz von 60 km, wäre dieses Modell aber sowieso spätestens zum Eintritt in die Schule hinfällig, und vorher bräuchte das Kind zwei Kindergartenpläzte... vielleicht lässt sich ja noch über den Umzug verhandeln?


    Und wenn es Momentan wie im Kindergarten ist, dann holt euch doch wirklich jemanden professionelles ins Boot. Ihr müsst ja noch ein paar Jährchen miteinander auskommen ;) .

    LG Campusmami



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  • Gestern habe ich mit meiner noch Ehefrau darüber geredet. Es fing damit an das sie schon wieder Pläne geschmiedet hat von hier auszuziehen und das Kind mitzunehmen. Ich bin ganz ruhig geblieben und habe ihr gesagt dass es so nicht funktioniert. Ich habe zu ihr gesagt dass der kleine beide Elternteile braucht und ich fur ihn immer da sein will und nicht nur am WE. Ausserdem liegt mir sehr viel an seiner Erziehung und seiner Ausbildung und ich kann ihm nunmal besser in der Schule helfen ,wenns dann mal soweit ist.


    Auch von meinen Eltern würde ich sehr viel Unterstützung bekommen und es gäbe in ihrem Wohnort , ca. 30km entfernt, eine Ganztagsschule. Ich würde also das Haus wieder verkaufen und fest dorthin ziehen.


    Die Überlegung kam dann von ihrer Seite das Kind eventuell bei mir zu lassen. Es ist ihr auch klar dass unser Sohn mehr Bezug zu mir als zu ihr hat, eben ein richtiges Papa Kind.


    Wenn es tatsächlich dazu kommt, wäre ich unendlich dankbar dafür. Dann könnte mein Lebenstraum weiter gehen, an dem ich immer noch festhalte. Darum drückt mir bitte alle die Daumen, dass sie sich für das richtige entscheidet.