Beiträge von Karalina

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    In letzter Zeit beschleicht es mich immer wieder, das drückende Gefühl der Einsamkeit.


    Ich bin momentan wirklich sehr oft allein. Freunde, Familie, alle weit weg, Kinder verabreden sich oft oder sind beim Sport. Selbst wenn sie hier sind, mögen sie nicht allzusehr bei Mutti sitzen, sondern sind lieber zu zweit.


    Irgendwie ist es eine blöde Übergangszeit. Man kann sie noch nicht allein lassen um was allein zu machen, mit mir zusammen mögen sie aber nicht mehr wirklich was unternehmen. Dazu kommen finanzielle und gesundheitliche Probleme. Ich bin nur schlapp und könnte 20 Stunden am Tag schlafen.


    Irgendwie ist alles blöd gerade. Ich mag in den Arm genommen werden.

    [...] denn du hältst ihn von vorne bis hinten für einen Taugenichts

    Vielleicht hat es aber auch seine Gründe.


    Ich tue auch nichts mehr, um da irgendwie die Situation zwischen KV und meinem Kleinen zu verbessern.

    Nach dem ich mir über drei Jahre den Hintern aufgerissen hab und hinterher gelaufen bin. Und noch ein Gespräch und noch eine Beratung und noch eine Maßnahme eingeleitet habe. Und vom KV kam NICHTS. Gar nichts. Lasse ich mittlerweile Sätze wie "Mensch du musst doch aber als Mutter..." einfach an mir abprallen. Nein, muss ich nicht. Er ist genauso ein Elternteil wie ich und ein erwachsener Mann.


    Von daher, auch wenn ich einige Aussagen von celin bedenklich finde, ihr hier vorzuwerfen, dass sie den KV nur aus "ihrem schönen Leben raus haben möchte" finde ich echt grenzwertig. Ein BET und in diesem Fall die Mutter ist nicht der A.. vom Dienst und muss dem UET das Kind hinterher tragen.

    Sorry aber wenn du Prüfungen schreibst, brauchst du sowieso immer einen Plan B. Ich habe während der Elternzeit studiert und immer bin in keine Prüfung ohne Plan B.

    Ebenfalls sorry, aber ich finde es auch nicht normal, dass sie selbstverständlich davon auszugehen hat, dass der Vater den Umgang nicht wahrnimmt.

    Väter sind doch genauso ET und der KV muss doch auch nicht täglich damit rechnen, dass sein Handy klingelt weil celin es nicht gebacken bekommen hat, das Kind aus der Schule/Kita abzuholen und er nun einspringen muss.


    Also Unzuverlässigkeit darf auch beim UET nicht sein, bzw muss nicht als sein "gutes Recht" betrachtet werden. Wenn ich in meiner Betreuungszeit nicht kann, mobilisiere ich mein Umfeld um Sorge zu tragen, dass das Kind rechtzeitig aus der Schule oder zum Termin kommt. Da finde ich schon, dass der UET sein Umfeld mobilisieren kann, wenn er seine Abholzeit nicht einhalten kann. Gleiches Recht für alle. Ansonsten muss er eben Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen.


    Hiesiger KV ist leider auch ziemlich unzuverlässig und bei uns ist auch schon einige Male der Umgang ausgefallen, weil ich bereits meinen Zug gebucht hab und er beschlossen hat, dass er doch länger arbeiten will und mir das zwei Stunden vor vereinbarter Abholzeit mitteilt. Da hab ich die Kinder auch schon Mal mitgenommen und er hatte dann Pech. :frag

    Ich glaube gar nicht, dass celin bewusst versucht, dem KV den Umgang zu erschweren.


    Liebe celin, du schreibst, dass der KV weiß, dass dir gewisse Dinge wichtig sind, deshalb erwartest du, dass er sich daran hält. Das Problem hierbei ist jedoch, dass diese Erwartung vielleicht bei guten Freunden und dem Partner angebracht ist, jedoch nicht beim Ex.

    Geh mal in dich und überlege, ob du dich an gewisse Dinge halten würdest, bloß aus dem Grund weil du weißt, dass sie deinem Ex wichtig sind.


    Ich gehe da mal von mir aus: meinem Ex wäre es wichtig, dass ich den UVG nicht mehr beantrage, damit er nicht mehr jährlich zur Beistandschaft muss um seine Einkünfte vorzulegen. Das wäre ihm echt wichtig, weil es ihn nervt und einengt usw... mir jedoch total egal. Ich verzichte deshalb nicht freiwillig auf das Geld. :brille

    Also da bin ich auch noch "alte Schule".


    Ich war mit einer Bekannten verabredet. Nachdem ich eine gute Stunde am vereinbarten Ort gewartet hab und niemand kam, hab ich angerufen. Tja, ich hab ja nicht nochmal bestätigt, dass die Verabredung noch steht, also hätte sie anderweitig geplant. Sie hätte aber Mittwochs Zeit. Hab dankend abgelehnt.


    Da platzt mir echt die Hutschnur. Wenn ich verabredet bin, dann bin ich es. Da plane ich doch nicht anderweitig... :motz:

    Hatten wir gestern auch. Schnee, der in Hagel übergegangen ist. Dazu starke Windböen, die einen Baum auf die Straße stürzen und mich einen großen Umweg fahren ließen. Heute "nur" noch Starkregen. Ohne gut imprägnierte Schuhe oder besser Gummistiefel, geht nichts mehr. Das Wasser steht in den Straßen, die Kanalisation kann die Wassermassen gar nicht mehr aufnehmen.


    Wenn die Seen nicht wieder gut gefüllt sind, dann weiß ich auch nicht :D

    Ich finde es schwierig, wenn Umgang und Geld/Unterhalt verknüpft werden. Jetzt schon gibt es Erpressungsversuche ala "entweder du zahlst mehr Unterhalt oder ich verweigere den Umgang" oder "Entweder der Umgang läuft so, wie ich das will, oder ich streiche den Unterhalt". Bisher kann man da gut entgegen halten, dass Umgang unabhängig vom Unterhalt ist und der/die Ex sich die Drohung gern an den Hut stecken kann.


    Nun soll es verknüpft werden und setzt neue Kriegsschauplätze frei. :rolleyes2:

    Außerdem werden die, die keinen Unterhalt zahlen, weil sie nicht leistungsfähig sind, davon weder profitieren, wenn sie sich mehr kümmern, noch benachteiligt, wenn sie sich weniger kümmern. :frag


    Wenn mehr Geld für sich kümmende UET in die Kassen gespühlt werden sollte, dann lieber über Steuerfreibeträge oder eine anders gestaffelte Kindergeldvergabe. :hae:

    Das man differenzierter betrachten muss, finde ich richtig, als "nicht allein erziehende" würde ich trotzdem nur die sehen, die ein Wechselmodell oder ein ähnlich umfangreiches Modell betreiben. Wenn ein UET die Kids 4 Tage im Monat betreut und mal einen Elternabend in der Schule wahrnimmt ist für mich noch keine gemeinsame Erziehung sichtbar.

    Das direkt in die 2. eingeschult wird, kenne ich nicht. Das mach den Herbstferien übersprungen wird, schon. Da kann man absolut nicht sagen, wie das Kind damit zurecht kommt. Auch ich würde sagen, dass nicht das Fachwissen im Vordergrund stehen sollte, sondern die Sozialkompetenz. In der 2. wird von den Kindern viel mehr Eigenständigkeit erwartet.

    War bei mir auch so. Wir waren zu dritt und angemessen war eine 3 Zi Whg, 75m2. Vom Preis her, war aber nicht einmal eine 2Zi mit 50m2 drin, weil die Wohnpreise explodiert sind. Ich bin dann in ein Kaff gezogen :4Zi, aber eben seeeehr günstig für heutige Verhältnisse. Wurde problemlos übernommen. Da war die Zimmeranzahl dann doch egal, weil der Preis gestimmt hat.