Beiträge von musicafides

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    bin dann auch mal wieder hier gelandet. Nach nicht ganz einem Jahr stellt man fest, daß sich gewisse Diskussionen

    immer wieder im Kreis drehen und es zwischenmenschlich dann wohl doch nicht so richtig paßt. Bin gerade traurig.

    Das tut mir leid zu hören. Ich wünsche Dir, dass Du jeden Tag etwas findest, woran Du Freude hast und was Dich aufmuntern kann. Aber klar,nach jeder Abschied, jeder Trennung steht man vor einem Scherbenhaufen. Ich wünsche Dir aber auch genügend Zeit, um damit abzuschließen und dass Du auch, wenn Du alleine bist, Dich nicht (allzu) einsam fühlen musst. Und nach der Trauer kommt ganz sicher wieder neue Freude! :thumbup:

    Der KV hat sich bisher noch nicht gemeldet. Wahrscheinlich gibt es eine Einladung zum Gespräch beim Jugendamt.

    Muss ja nicht heißen, dass es beim selben Mitarbeiter wie damals ist. Ich drücke jedenfalls die Daumen und - sollte es zu einem solchen Gespräch kommen - eine konstruktive Atmosphäre, kompetente Vermittlung und gute Vorschläge, die auch praktisch umsetzbar und ein Gewinn für den Sohn sind.

    Eine ganze Woche am Stück ist doch nicht schlecht

    ... das fände ich auch gut, funktioniert hier aber nicht, weil die Klassen gedrittelt werden (müssen), um die Abstände einhalten zu können, zumindest auf dem Papier. Schlecht finde ich, wenn dadurch nur ein Tag in der Woche Unterricht ist. Besser wären zwei Tage, dann müsste aber nachmittags oder samstags auch unterrichtet werden ... für den Anfang bis zu den Sommerferien finde ich es aber okay, nur im neuen Schuljahr erhoffe ich mir eine bessere Lösung.

    Ein Kommentar wie: „Wer will findet Wege....“ ist da schon zynisch und im besten Fall einfach nur schlecht formuliert.

    Aber vielleicht, kann ich ja nur wohlwollend interpretieren

    Ich finde es immer hilfreich, wenn man wohlwollend interpretiert. Ich wollte damit einfach nur anregen, eine konstruktive Lösung zumindest zu versuchen (auch wenn es, speziell bei dieser Vorgeschichte, zugegebenermaßen sehr schwierig erscheint). Tatsache ist ja, dass irgendeine Reaktion erfolgen muss, und sei es auch nur, gar nichts zu tun. Wenn es irgendeine Art von Umgang geben kann, dann sicher nur mit Anbahnung und gewissen Auflagen, die auch damit zu tun haben, den Sohn nicht zu überfordern. Ob denn ein Umgangsverfahren der beste Weg ist, ist mir nicht klar, aber eigentlich wollte ich nur dazu ermutigen, eine für den Sohn gute Lösung zu suchen und zu finden. Das, was der Vater da möchte, muss nachrangig sein und bleiben.

    Von Elternsprechtagen oder gar alle Eltern bzw. Schüler abzutelefonieren können wir hier nur träumen. Ich bin schon zufrieden. Gut informiert fühle ich mich trotzdem durch die jeweiligen Klassenlehrer. Ich bin aber gespannt, welche Art Unterricht es sein wird, wenn es an einem Tag pro Woche losgeht (morgen für Tochter, ab Juni für Sohn). Wird dann mehr Stoff hineingepackt, weil man ja weniger Stunden zur Verfügung hat, oder erwartet man mehr eigenverantwortliches Lernen von den Schülern? Morgen nachmittag werde ich mir wohl ein erstes Bild machen können. Ich bin gespannt ...

    Naja, ich finde es bestenfalls ein wenig am Thema vorbeifabuliert, wenn eine Teilnehmerin fragt, wie sie reagieren soll auf eine Mail, die unverschämt, fordernd, erpresserisch ist von einem KV, der sich über Jahre (und hier reden wir über die Hälfte des Lebens des kleinen Mannes) dünne gemacht hat mit Bindungstoleranz, Belastung des Sohnes und "sie wolle den Kontakt doch gar nicht" reagiert wird. Sorry, das ist auch wenig empathisch.

    Ich würde niemandem unterstellen, er würde am Thema vorbeifabulieren. Muss das wirklich sein? Gerade als jemand, der zum Team des Forums gehört? Da würde ich mir doch ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl wünschen. Aber zurück zum Thema:


    Wenn ich mich richtig erinnere, ging es um die Frage, wie sie richtig reagiert, um insgesamt möglichst wenig Unruhe auch für den Sohn zu erzeugen (sinngemäß natürlich). Ich habe verstanden, dass Siri2012 ihren Anwalt bemühen wollte, weil sie aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem Jugendamt dorthin keinen Kontakt wollte. Ich habe ferner verstanden, dass Siri2012 davon ausging, dass der KV auf jeden Fall zum Jugendamt Kontakt aufnehmen würde, vielleicht sogar klagen würde. Und wenn man von beiden Seiten Rechtsanwälte mit drin hat, dann ist man ganz schnell bei einem Verfahren beim Familiengericht. Das Prozedere ist ja bekannt: Verfahrensbeistände werden bestellt, wenn die Parteien so zerstritten sind, dass die Aussagen nicht zusammenpassen (halte ich für sehr wahrscheinlich hier), dann gibt es ein Gutachten, und ich habe eigentlich nur für ein kluges Verhalten plädiert, bei dem man auch die Konsequenzen betrachtet, die so ein Verfahren auch und gerade für den Sohn mit sich bringt. Und nach dem, was Siri2012 geschrieben hatte, wäre es für mich auch absolut verständlich, dass sie den Kontakt des KV zum Sohn wegen der damit verbundenen Turbulenzen und dem Chaos, welches zu erwarten ist, eben nicht möchte.


    Wenn andere raten, dass Siri2012 reagieren sollte und sogar konkrete Vorschläge machen, wie das sein könnte, muss ich das nicht wiederholen, sondern erlaube mir, ergänzende Gedanken einzubringen, sozusagen ein wenig vorauszudenken.


    Fehlende Empathie zu unterstellen, kann man gerne privat machen, aber es gehört für mich nicht zum Thema. Wenn ich davon überzeugt bin, dass überhaupt nicht zu reagieren ganz sicherlich falsch ist, dann ist es für mich naheliegend, die Konsequenzen aufzuzeigen, um Siri2012 zu helfen. So wie andere ja auch versuchen, zu helfen.


    Ganz nebenbei: Ich bitte um Verständnis, mich über Beiträge welche hier einfließen, die mit dem Anliegen der TS nichts zu tun haben, öffentlich nicht weiter zu äußern.

    ... dass die Geschichten von musicafides schon 10 Jahre her sind.

    Vielleicht meinte overtherainbow da die Geschichten von Siri2012? Ich selbst bin seit 10. Juni 2013 hier im Forum registriert und habe damals in der Tat sehr viel von meiner Geschichte hier preisgegeben mit dem Risiko, dass es dafür ganz unterschiedliche Deutungen gab und gibt. Und so deuten wir das, was Siri2012 gerade schreibt, auch ganz unterschiedlich: die einen raten ihr dazu, sich gar nicht beim KV zu melden (ich persönlich halte das für falsch), andere haben ihr auch schon konkrete Formulierungshilfen gegeben, wie so eine Reaktion kurz und mit möglichst wenig Potenzial für Streitereien aussehen könnte (halte ich persönlich für wesentlich zielführender).

    Er geht so oder so zum Jugendamt.

    Dann würde ich aber dafür sorgen, dass er möglichst nicht alleine seine Geschichte ausbreiten kann, sondern dass es auf ein gemeinsames Gespräch dort hinausläuft. Andererseits, Siri, hattest Du weiter oben nicht geschrieben, dass Du keinen Kontakt zum JA möchtest aufgrund gewisser Erfahrungen aus der Vergangenheit? Wenn die MA des Jugendamts kompetent sind, werden sie sich sowieso nicht auf ein Einzelgespräch einlassen, sondern ein Gespräch mit beiden Eltern anbieten.

    Das ist sein Problem, wie er das anstellt. Er hat ja noch keine Vorschläge gemacht, die diskutiert werden können. Ich werde keine mehr machen.

    Ich vermute, wenn Du die Kommunikation über den Anwalt laufen lassen möchtest, dann würdest Du Dich gar nicht mehr auf irgendwelche Vorschläge einlassen, die von ihm kommen - und auf Diskussionen auch nicht. Ich finde es nicht wirklich ehrlich,so zu tun, als bestünde auch nur der Hauch einer Möglichkeit einer konstruktiven Lösung, wenn Du das alles von vorneherein abblockst. Was ich ja auch verstehen kann. Dann müssen eben andere darüber entscheiden, ob und wenn ja welchen Kontakt Dein Sohn zu seinem Vater haben kann. Aber das kannst Du vermutlich dann auch nur noch sehr bedingt beeinflussen. Ich halte es beispielsweise für denkbar, dass Dir fehlende Bindungstoleranz attestiert werden könnte - unabhängig davon, was Du oder ich darüber denken. Es lohnt sich m. E. auf jeden Fall, die möglichen Konsequenzen einmal durchzudenken. Besser als seine Kinder vor Enttäuschungen zu bewahren ist es, sie stark zu machen, dass sie mit Enttäuschungen gut umgehen können.

    Ich kann es meiner Biene nicht verdenken, da kann man Vorbild sein, wie man mag. Und als sie hier gerade stand mit rotem Köpfchen und "zugab", den Arm ihrer Freundin( die in einem anderen Drittel ist) getätschelt zu haben, da tat sie mir einfach nur leid.

    Ja, da finde ich, sollten die Kinder kein schlechtes Gewissen zu haben, gerade wenn es um positive Zuwendungen geht. Kinder machen sich wegen dieser Dinge oft mehr Gedanken als wir Erwachsene, andererseits handeln sie auch oft spontan (ich mag dazu nicht unüberlegt sagen, das klingt mir zu negativ). Es sollte schon so viel Normalität wie möglich im Umgang mit den (Schul-) Freundinnen sein,

    In Sachsen sollen alle Schüler an die Schulen zurückkehren, ohne Verkleinerung der Klassen, lediglich mit bestimmten Hygienemaßnahmen und klassenübergreifendem Kontaktverbot.

    Dagegen hatten Eltern geklagt, und als Auswirkung davon ist der Schulbesuch (zumindest für die Grundschulen) freiwillig. Welche Auswirkungen wird das wohl auf die Schüler haben, deren Eltern sich dafür entscheiden, ihre Kinder nicht in die Schule zu schicken? Und welche Auswirkungen wird es wohl haben, wenn durch die Regelung in Sachsen örtliche Infektionsherde zu beobachten sein werden?

    Heute kam ein Elternbrief wegen Englisch, da sollen die Schüler bis zu den Sommerferien einen Roman lesen. Finde ich gut, dass neben der doch manchmal drögen Grammatik auch einmal Literatur dran ist. Es handelt sich um "The Breadwinner" von Deborah Ellis (dt. "Die Sonne im Gesicht. Ein Mädchen in Afghanistan). So wird Sprache lebendig!

    Welche Hilfe erwartest Du denn von Deinem Rechtsanwalt? Und was hat das mit dem Kindeswohl auf sich? Falls es zu einem Gerichtsverfahren kommen sollte, hoffe ich, dass Ihr einen kompetenten Verfahrensbeistand bekommt, der zu unterscheiden weiß zwischen dem, was Deine Vorbehalte dem KV gegenüber sind und dem, was in dieser Situation und perspektivisch gesehen gut für den Sohn wäre.

    Montag werde ich erst einmal meinen Anwalt anrufen, der mir damals das JA und die unsinnigen Gesprächstermine vom Hals gehalten hatte.

    Dass es nicht gut wäre für das Kind, jetzt ganz plötzlich wieder Kontakt zu seinem Vater zu haben, leuchtet ein. Aber ich verstehe nicht, warum es verkehrt sein sollte, einen gemeinsamen Gesprächstermin beim Jugendamt zu planen. Besser das, als wenn der KV zum JA rennt und irgendwelche Geschichten erzählt, die eher mit Dir als mit dem Sohn zu tun hätten (so meine Vermutung). Absehbar ist, dass der KV auf Umgang klagt, das zieht sich dann über Monate hin, und das Kind wird da sicher auch angehört werden. Ob das so viel besser ist?