Beiträge von musicafides

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    Dem Kind geht es damit gut... Wenn er den Wunsch äußert, dann von mir aus aber nicht weil der Vater das will.

    Ich spiele mal ein bisschen Advocatus diaboli: im Endeffekt kann man natürlich das Leben des Kindes so füllen mit allen möglichen Aktivitäten, die sicher auch ganz toll sind, und ruck zuck bleibt keine Zeit mehr übrig, die das Kind mit dem Vater verbringen kann.


    Was ich damit sagen möchte: Es wirkt nach außen hin so, als ob Du festlegst, wann das Kind wo mit wem Zeit verbringt, und der Vater soll sich in allem nach dem richten, was an Zeit übrigbleibt. Feste, verbindliche Absprachen wären da wirklich besser und würden Planungssicherheit für alle Beteiligten bedeuten. Packt mal Eure Kalender aus, vereinbart einen Termin beim Jugendamt und dann klärt das mal bis Ende des Jahres. Zumindest würde ich das so machen wollen. Dann kann man auch sämtliche Extra-Wünsche berücksichtigen. Und ausgehend von einer solchen gemeinsamen Planung kann man dann bei Dingen, die eben nicht voraussehbar sind wie z. B. Kindergeburtstage oder ähnliches, hoffentlich aufeinander eingehen.

    . Er findet es einfach blöd, dass an seinen Wochenenden auch Mal was ist von Vereinen. Dass das quasi seine Zeit mit dem Kind dann verkürzt.

    Es ist vielleicht nicht schön, wenn er nur die Freizeit mit dem Kind auskosten möchte und Du als BET hast den Alltag, aber ich denke, so ist das in ganz vielen Fällen (hier auch). Die KM der Kinder ringt auch förmlich darum, möglichst viel Zeit mit den Kindern zu haben, das verstehe ich auch. Vielleicht ist aber auch das Freizeitprogramm des Kindes für Eure Situation als getrennte Eltern nicht geeignet? Hast Du schon einmal überlegt, daran etwas zu ändern? Mich würde das auch stören, wenn wegen Geburtstag, Verein oder anderen Sondergründen die Zeit des Kindes mit mir trotz Vereinbarung zusammengestrichen würde.



    Mich nervt es extrem, dass ich immer die böse bin. Er könnte ihn mehr haben. Aber was kann ich dafür, wenn es auf Arbeit von ihm nicht geht.

    Ihr gebt Euch gegenseitig die Schuld, und da solltet Ihr mit externer HIlfe herauskommen. Sonst wird das Kind daran kaputtgehen.

    wir selbst sind das auf jeden Fall nicht, der Fall wurde uns zu getragen und sind an der Ursache/Sache dran!

    Ah ja, das ist ja interessant. Muss man bei der Registrierung nicht eine Mail-Adresse hinterlegen? Mir war aufgefallen, dass es für diesen Nutzer keine sichtbaren Aktivitäten gibt. Aber vielen Dank, dass Ihr Euch darum kümmert (u. a. dadurch, dass Ihr ihn gesperrt habt). Mich hatten die drei Angaben zu Benutzername stutzig gemacht ... naja, wie auch immer!

    Schade, daß die Sperrungen so umständlich bzw. sogar unmöglich sind.

    Wenn er zuhause über WLAN im Netz ist, kann man das bei den meisten Routern gerätespezifisch einstellen: Uhrzeiten, zu denen das Internet offen ist, Beschränkungen nach Domänen oder anders herum: erlaubte Seiten. Dazu muss man meistens die sog. MAC-Adresse des Geräts kennen, die lässt sich einfach herausfinden. Ich würde da auch das Gespräch zu anderen Eltern suchen, was die denn da so machen. Fragen kann man ja mal. Vielleicht haben die genau dieselben Probleme.


    Wie man auf mobilen Endgeräten die Zeiten begrenzen kann, steht zum Beispiel dort: https://praxistipps.chip.de/ze…er-kinder-sinnvoll_113634


    Aber auf jeden Fall solltest Du das mit Deinem Sohn besprechen und schriftlich festhalten in einem Vertrag. Darin sollte auch enthalten sein, was die Konsequenzen sind bei Nichteinhaltung.

    Ist es notwendig, dass man so einer Person hier Raum bietet? Als TE ist es mir auch schon passiert, dass mein Fred (ich glaube es war Jimmy...) so gestört wurde und ich kaum noch über die eigentliche Problematik reden konnte. Dieses Trollen ist extrem nervend, wenn man einfach nur Hilfe sucht.

    Ist es notwendig , jemanden, der eine andere Meinung vertritt und begründet, als Troll zu diffamieren? Für mich ist das nichts anderes als Mobbing.


    Zurück zum Thema: Das kann hier nur eine Einzelfallentscheidung sein, die Idee mit der Postkarte finde ich da gar nicht schlecht. Da die TS ja auch planen muss, ist es für mich sinnvoll und pragmatisch, wenn der KV mal seine Vorstellungen dazu aufschreiben. Die TS vielleicht auch mal ihre, darüber könnte man dann beim JA diskutieren. Das empfinde ich jetzt auch für beide Seiten nicht als unzumutbare Hürde.

    Hm . die Begründung vom KV er könnte aber keine Beziehung zu dem Kind aufbauen, wenn das Kind nicht seinen Nachnamen trägt und die für mich heftigen Reaktionen darauf , finde ich aber auch merkwürdig.

    Schon merkwürdig - erst versucht er, die TS zu einer Abtreibung zu bewegen, als wäre ein werdendes Kind ein Ding, was man so mal eben wegmachen sollte, wenn es nicht passt - und dann möchte er eine Beziehung zu einem solch "unerwünschten Ding" aufbauen? Und das soll am Namen hängen? Ich habe den Eindruck, da geht es dem Erzeuger eher um andere Dinge, über die ich aber hier weder mutmaßen möchte noch muss ... und nachdenken schon gleich gar nicht.

    ... ich wünsche mir dass das Kind eine Beziehung zu ihrem Vater. Ich will nur verhindern, dass es in Zukunft zu unnötigen Streitigkeiten kommt, weil wir uns auf nichts einigen können.

    Hast Du Dir schon einmal überlegt, dass Eure Streitigkeiten das Potenzial haben, zu verhindern, dass er eine vernünftige Beziehung zum gemeinsamen Kind entwickeln wird? Und da geht es nicht darum, wer am jeweiligen Streit Schuld hat oder angefangen hat damit - es kann durchaus hilfreich sein, für Absprachen die Hilfe von Dritten in Anspruch zu nehmen, die eher neutral sind, als Ihr als Eltern es nun mal sein könnt.

    Da ich num merke, dass der KV sich stur stellt und auch nicht mehr mit sich reden lässt und schon ohne meine Einwilligung einen Termin zur Vaterschaftsanerkennung beim Jugendamt gemacht hat, frage ich mich ob es überhaupt vorteilhaft wäre ihm die Vaterschaft zu gewähren bzw. mich überhaupt auf den Streit mit ihm einzulassen.

    Ich finde schon die Formulierung "Vaterschaft zu gewähren" abwegig. Entweder, man ist der Vater, dann sollte man auch dazu stehen und die Vaterschaft anerkennen lassen. Wenn der Vater sich um das gemeinsame Kind kümmern will, was spricht denn tatsächlich dagegen, das Sorgerecht gemeinsam auszuüben? Andererseits hast Du natürlich recht: wenn Ihr nicht miteinander verheiratet seid, dann liegt das Sorgerecht alleine bei Dir. Bei den Angelegenheiten des täglichen Lebens kann der Kindesvater sich so einbringen, wie er das möchte und es ihm seine zeitlichen Ressourcen erlauben.


    Meiner Meinung nach solltest Du trennen zwischen Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht. Ob er die Vaterschaft anerkennen möchte oder nicht, hängt meiner Meinung nach von ihm ab. Was hast Du Deiner Meinung nach damit zu tun (unter der Voraussetzung natürlich, dass er tatsächlich der Vater des Kindes ist)?


    Edit: rainbowfish war schneller ...

    Momentan tendiere ich also eher dazu es nicht zu machen, zumal meine Tochter kürzlich sagte, dass wir eh keine richtige Familie mehr sind, da ihr Vater nicht mehr bei uns wohnt.

    Da ihr Vater ja nie mehr bei Euch wohnen wird, welche Rolle spielt dann Dein Nachname für ihre Wahrnehmung? Oder anders gefragt: welchen Einfluss hätte denn eine Änderung Deines Namens auf die Bindung zwischen Deiner Tochter und Dir?

    ich habe die Sorge, dass eine Änderung meines Namens ein Schlag ins Gesicht für sie sein könnte. Aber dazu sollte ich vielleicht mit den Kindern über das Thema sprechen.

    Ja, das halte ich für eine gute Idee. Nur so wirst Du erfahren, wie sie darauf reagieren. Wie alt sind denn die Kinder? Vielleicht stellt sich ja heraus, dass ihnen das total egal ist - aber vielleicht auch etwas völlig anderes. Nur Mut!

    Und ich weiß auch gar nicht, ob ich anders heißen möchte als meine Kinder.

    Was würde das denn in Dir auslösen, anders zu heißen als Deine Kinder? Wie würde sich das für Dich anfühlen, was wäre das für Dich mehr als nur unterschiedliche Nachnamen? Hast Du Menschen in Deinem Umfeld, mit denen Du darüber sprechen kannst und die Dich gut kennen? Wir können zwar hier im Forum unsere Meinungen dazu austauschen, aber da es - wie cappucino15 schrieb - eine Einzelfallentscheidung ist, ist das vielleicht auch nur begrenzt hilfreich für Deinen zu treffenden Entschluss.

    Namensänderung geht ja normal nur mit Nachweis und Dokument.... nee, das ist es mir nicht wert. Also heiße ich weiter, wie mein Ex, obwohl ich mit dem nichts mehr zu tun haben will...

    Ich finde es sehr interessant, welche unterschiedlichen Meinungen es dazu gibt, und sie sind für mich alle gut verständlich und nachvollziehbar. Auch wenn ich (als Mann) dieses Problem nicht hatte oder habe: vielleicht ist ja die Haltung dazu abhängig von der persönlichen Identität, was man mit seinem Ursprungsname bzw. dem Namen des / der Ex verbindet. Vielleicht sieht man das direkt nach einer Trennung auch anders, als wenn man nach einer gewissen Zeit abschließen und sich neu orientieren konnte. Aber ich glaube, es ist auf jeden Fall auch ein klarer Schnitt, wenn man sich vom Namen des Ehepartners löst - wenn denn auch die innerliche, emotionale Trennung vollzogen hat. Ob es einem hilft, den Namen des Ehepartners abzulegen? Ich bin mir da nicht so sicher.

    Ich denke, dass Kinder da oft leichter damit umgehen als Erwachsene. Die Mutter meiner Kinder hat meinen Namen nach der Scheidung behalten, weil sie (vermute ich mal) nicht anders als ihre Kinder heißen wollte. Absolut verständlich für mich.


    Wie alt sind die Kinder? Siehst Du die Möglichkeit, ihnen das kindgerecht zu erklären? Wenn die Beziehung der Kinder zu Dir gut ist, sollte eine Namensänderung für die Kinder eher unwichtig sein (meine Vermutung).


    Ich denke, es ist gut, sich darüber Gedanken zu machen. Das sind sicherlich nicht zu viele.


    Darf ich nachfragen: warum sehen die Kinder ihren Vater nicht besonders positiv?


    Voraussetzung dafür, den ursprünglichen Nachnamen wieder anzunehmen, ist eine rechtskräftige Scheidung. Guck mal dort, da ist das ganz gut zusammengestellt: https://www.scheidung.org/namensaenderung/

    Ich mag gerne Musik aus der Romantik. Eine neuere Entdeckung (wenn es um Klaviermusik geht), sind die Werke des russischen Komponisten Anton Arensky, gerne mag ich auch Werke von Joseph Rheinberger. Bekannteres sind vielleicht von Schumann die Zyklen Album für die Jugend und Kinderszenen.


    Ich gebe zu, dass ich ein Fan von sinfonischen Dichtungen bin. Oben wurde ja schon die Moldau erwähnt aus dem Zyklus "Mein Vaterland", und wenn es mal ordentlich Wumms sein soll, dann sind "Die Planeten" von Gustav Holst auch mal wieder schön.

    Ich finde diesen Artikel auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums ganz hilfreich: https://www.bundesgesundheitsm…/patientenverfuegung.html


    Auch das Thema Vorsorgevollmacht scheint mir in diesem Zusammenhang relevant zu sein: https://www.familienratgeber.d…hte/vorsorgevollmacht.php


    Interessant im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist die Frage, welche Auswirkungen es hat, wenn Ärzte anhand nicht ausreichend vorrätiger Intensivbetten Entscheidungen über Leben und Tod treffen müssen. Dazu gibt es nach mehreren Berichten in den Medien ein Papier von sieben medizinischen Fachgesellschaften, nach demdie medizinische Diagnose und der Patientenwille für die Weiterbehandlung entscheidend sind. Eine Intensivtherapie sei dann nicht angezeigt

    • wenn der Sterbeprozess unaufhaltsam begonnen habe,
    • wenn die Therapie aussichtslos sei oder
    • wenn das Überleben nur bei dauerhaftem Aufenthalt auf der Intensivstation gesichert werden könne.

    Schließlich muss es erlaubt sein, zu fragen, ob Todkranken tatsächlich Therapien zugemutet werden sollten, die ihnen wenig nutzen, weil sie ihre Überlebenschance unter menschenwürdigen Bedingungen nicht wesentlich verbessern.

    Und da Angehörige ggf. wichtige Entscheidungen treffen müssen, werden sie natürlich über Risiken und Chancen informiert. Letzten Endes müssen alle Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft werden, solange keine Patientenverfügung diesbezüglich einschränkt.

    Das ist mir schon klar, so ganz im Allgemeinen. Mir ist nur nicht klar, was sich hinter der Aussage "hoffen von Stunde zu Stunde" verbirgt. Meine Vorstellung, was die Aufklärung der Angehörigen angeht, ist eine andere als das "Prinzip Hoffnung".


    Ich hoffe und wünsche der TS auf jeden Fall, dass sie die Unterstützung - auch im echten Leben - findet, welche ihr guttut, um wieder zuversichtlich nach vorne blicken zu können.