Grundsatzthema.....wieso verändert der andere so den Kontakt zu seinen Kindern?

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  • Es gibt auch Männer, die assoziieren die Kinder mit der Frau. Wurde mir übrigens von einem Mann erklärt. In ihren Augen gehören die Kinder zu der Frau.
    Das heißt solange sie ihre Partnerin lieben, und mit ihr zusammen sind, lieben sie auch ihre Kinder. Egal ob es dann eigene oder fremde sind. Sie lieben sie, weil sie zur Frau gehören.
    Geht die Beziehung in die Brüche, lassen sie die Kinder bei der Frau, wo sie in ihren Augen auch hingehören. Sowohl körperlich als auch emotional. Und widmen sich dann mit dem gleichen Eifer den Kindern neuer Partnerin, die sie dann lieben. Nicht weil sie dann diese Kinder über alles lieben, sondern weil sie zur Frau gehören die sie lieben.


  • Hallo Florian,


    Vielen Dank für diese klaren Worte. Auf so einen bin ich wohl rein gefallen. :batsch


    Zitat

    Nein ich mache nichts mehr in diese Richtung. Ich habe es oft probiert und bin gegen eine Wand gerannt und das ganze wurde mir negativ ausgelegt "du bestimmst nicht über meine Freizeit" :kopf


    Hallo Linda,


    Du bist nicht allein. :wink Ich habe ganz ähnliche Probleme. Stecke zu tief drin. Bin ganz verheult und habe keine Lust mehr alles durchzukauen und auf zu schreibe.
    Nur soviel:
    Meine Tochter ist 18 Monate jung. Seit Oktober getrennt lebend, Ganze Dezember und Januar null Kontakt. Dann auf mein dringendes Bitten hin wieder Kontakt. Sogar im April bis vor 16 Tagen fast täglich da ich wieder arbeiten gehe. Und jetzt ist er seit 16 Tagen nicht mehr erreichbar.


    Keine Ahnung was er damit bezwecken will. :radab DAS IST MIR AUCH MITTLERWEILE EGAL. Das Jungamt ist jetzt für moderierte Gespräche dran. Ich rede mit im kein Wort mehr ohne eine 3. Person die NEUTRAL ist. Mir wird alles negativ angelastet. Egal wie meine ursprünglichen Absichten waren. :wand
    Ich bin die Verlassene und deshalb bin ich auch die die überreagiert! :kopf


    Grüße,
    Friederike

  • Uiii, was sind das wilde Theorien... sicherlich gibt es Menschen mit Bindungsproblemen, aber das sollte man nach einer längeren Partnerschaft doch zumindest irgendwie bemerkt haben, sonst müsste man sich selbst ja auch irgendwie in Frage stellen :frag .
    Und wenn man für sich eine Antwort auf das "warum" konservieren möchte, sollte man sich vorher gut überlegen, ob es da nicht eine günstigere Interpretation gäbe, willkürlich ist sie so oder so, denn man kann dem Gegenüber nicht hinter die Stirn gucken ;) .


    ich habe jetzt auch nicht das gefühl, dass er seine kinder nicht liebt oder sie ungern holt. seine freude wirkt durchaus echt.


    Dieses Gefühl würde ich konservieren und ausbauen.
    Dann könnte man sich möglicherweise überlegen, wie man sich selbst verhalten würde, wenn man in einer ähnlichen Situation wäre. Ich kann da nur für mich sprechen, würde die Tatsache eintreten, dass ich nicht mehr mit meinen Kindern zusammen Leben könnte, gäbe es für mich zwei Möglichkeiten:


    1. Ich würde in ein tiefes Schwarzes Loch fallen und wäre sozial vollkommen inkompatibel (denkbar schlecht für die Kinder :scared )
    2. Ich würde versuchen zu vergessen und mein Leben so gestalten, dass ich möglichst wenig schmerzhafte Berühungspunkte mit der alten schönen Welt hätte (auch denkbar schlecht für die Kinder).


    Fazit ein guter Umgangselternteil zu sein, ist eine riesen Herausforderung, die ich selbst nicht leisten könnte. Ich denke vielen hier ist diese Mammutaufgabe, die ein UET bewältigen muss gar nicht bewusst?!


    Wenn man jetzt dahin geht und sagt, der andere habe ein Bindungsproblem und sei sowieso der A... der Nation, macht man sich die Sache meiner Meinung nach zu einfach und noch viel schlimmer: die Art der Interpretation nützt weder den Kindern noch einem selbst ;) .

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Es gibt auch Männer, die assoziieren die Kinder mit der Frau. Wurde mir übrigens von einem Mann erklärt. In ihren Augen gehören die Kinder zu der Frau.
    Das heißt solange sie ihre Partnerin lieben, und mit ihr zusammen sind, lieben sie auch ihre Kinder. Egal ob es dann eigene oder fremde sind. Sie lieben sie, weil sie zur Frau gehören.
    Geht die Beziehung in die Brüche, lassen sie die Kinder bei der Frau, wo sie in ihren Augen auch hingehören. Sowohl körperlich als auch emotional. Und widmen sich dann mit dem gleichen Eifer den Kindern neuer Partnerin, die sie dann lieben. Nicht weil sie dann diese Kinder über alles lieben, sondern weil sie zur Frau gehören die sie lieben.

    :Hm Ja, könnte auch sein. Kann sogar sehr gut sein.

  • Es gibt auch Männer, die assoziieren die Kinder mit der Frau. Wurde mir übrigens von einem Mann erklärt. In ihren Augen gehören die Kinder zu der Frau.
    Das heißt solange sie ihre Partnerin lieben, und mit ihr zusammen sind, lieben sie auch ihre Kinder. Egal ob es dann eigene oder fremde sind. Sie lieben sie, weil sie zur Frau gehören.
    Geht die Beziehung in die Brüche, lassen sie die Kinder bei der Frau, wo sie in ihren Augen auch hingehören. Sowohl körperlich als auch emotional. Und widmen sich dann mit dem gleichen Eifer den Kindern neuer Partnerin, die sie dann lieben. Nicht weil sie dann diese Kinder über alles lieben, sondern weil sie zur Frau gehören die sie lieben.

    Das könnte passen. Er hat auch unseren sonst engsten Freunden eine Nachricht geschickt, von der ich dachte ich les nicht recht, völlig unverschämt und unverhältnismäßig. weiterhin will er nie wieder was mti meinen eltern zu tun haben und grüßt hier im stadtteil keinen mehr vom Kindergarten.
    Für mich ist das totales Kindergartenverhalten muss ich sagen.
    Aber da könnte was dran sein. es ist zwar für mich emotional nicht zu verstehen, aber sachlich.

  • Oder wird man wirklich irgendwann egoistisch, neues Leben, neues Spiel?

    Ja, ich erlebe das aktuell so beim KV. Das neue Leben spielt sich weit weg ab (Spanien) und hier wird bestenfalls mal noch Stress gemacht. Ich schätze, viele Männer (und bestimmt auch manche Mütter) handeln so.


    Es gibt auch Männer, die assoziieren die Kinder mit der Frau. Wurde mir übrigens von einem Mann erklärt. In ihren Augen gehören die Kinder zu der Frau.
    Das heißt solange sie ihre Partnerin lieben, und mit ihr zusammen sind, lieben sie auch ihre Kinder. Egal ob es dann eigene oder fremde sind. Sie lieben sie, weil sie zur Frau gehören.
    Geht die Beziehung in die Brüche, lassen sie die Kinder bei der Frau, wo sie in ihren Augen auch hingehören. Sowohl körperlich als auch emotional. Und widmen sich dann mit dem gleichen Eifer den Kindern neuer Partnerin, die sie dann lieben. Nicht weil sie dann diese Kinder über alles lieben, sondern weil sie zur Frau gehören die sie lieben.

    Das ist auch eine interessante Theorie. Und dann kommt es natürlich auch noch darauf an, wie leicht/stark sich derjenige von der neuen Partnerin beeinflussen lässt, wenn diese z. B. die "alten" Kinder nicht in ihrem Umfeld haben mag...eifersüchtig ist...whatever.


    Liebe Grüße vom Einhorn :wink

    For one human being to love another, that is perhaps the most difficult of our tasks, the ultimate test and proof, the task for wich all other tasks are nothing but preparation. ~ Rainer Maria Rilke ~

  • Guten Abend,
    interessante Diskussion. Ich kann mich leider nur ein mal bedanken, aber ich finde, campusmami hat hier die, wie ich finde, richtigen Denkanstöße gegeben.


    LG