Beiträge von Tini

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    Naja, mein Ex hat immer seine eigenen Pläne verfolgt und ist dabei auch nicht vor Betrug zurückgeschreckt, so dass die Scheidung mich finanziell echt was kosten wird, bzw. schon gekostet hat.

    Aber warum weigert sich denn die Mutter das zu bezahlen, wenn sie es doch eh von der KK zurück bekommt?

    Muss man denn zwingend in Vorkasse gehen, oder kommt vielleicht die Erstattung von der KK so schnell, dass es noch im Rahmen der Zahlungsfrist liegt?

    Vielleicht lässt sich aber auch mit der Arztpraxis reden, dass man das Geld erst dann bezahlt, wenn man es von der KK bekommen hat.

    Ich bin privat versichert und gehe nur selten in Vorkasse, sondern zahle immer erst dann, wenn das Geld von Beihilfe und KK da ist. In der Regel ist das immer innerhalb der Zahlungsfrist. Und sollte es doch mal länger dauern, lassen die Praxen/ Abrechnungsstellen eigentlich immer mit sich reden.

    Das kommt mir alles sehr bekannt vor.

    Meine damalige Anwältin sagte mal zu mir:"Bei der Trennung lernt man seinen Ehepartner erst richtig kennen." -Da steckt viel Wahrheit drin.


    Besonders schmerzlich ist so etwas besonderes für die Kinder. Ich werde nie verstehen können, wie man als Elternteil die eigenen Kinder plötzlich dermaßen ablehnen kann.

    Es ist nur sooooo anstrengend, dauernd Knüppel zwischen die Beine geworfen zu bekommen !🤢


    Bis zu meiner Trennung war ich immer der Meinung, dass fast ausschließlich Männer versuchen sich der Unterhaltspflicht zu entziehen....bin eines Besseren im negativen Sinne belehrt worden 😆


    Das wird besser. Auch wenn weiterhin Knüppel kommen, lernt man, das nicht mehr an sich ranzulassen.

    Mit haben Gespräche bei einer Familienberatung sehr geholfen.

    Grundsätzlich finde ich auch gemeinsame Gespräche bei einem Mediator total sinnvoll, aber dazu müssen auch beide Seiten bereit sein.


    Zum Thema Geld: Ich glaube, dass ist geschlechtsunabhängig, dass es, wenn es ums Geld geht, weder Freund noch Feind gibt.

    Ich denke, dass viele Unterhaltspflichtige das Gefühl haben, dass sie dem Ex Geld schenken müssen und das es nicht wirklich bei den Kindern ankommt.

    Das wäre ja ok....also vor Änderung der Steuerklasse entsprechend mehr TU und weniger KU und ab Januar dann umgekehrt- weil sich ja die Einkommen entsprechend nach unten bzw. nach oben verändert haben !

    KU geht vor TU. Wenn das Kind bei dir lebt, wird errechnet, wie hoch die Kosten sind, die du für das Kind trägst und dieser Wert wird dann mit eingerechnet. Vor allem wenn man mehrere Kinder hat ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man keinen TU zahlen muss, da dann der KU, den man selber leistest, schon sehr hoch ist.

    Liebe Juni,


    herzlich willkommen hier.


    Im Prinzip bist du doch jetzt schon "alleine". Mal davon abgesehen, dass du euren Lebensunterhalt alleine bestreitest, geht er dir fremd und verprügelt dich. Das ist nicht zu verzeihen.

    Du wirst es alleine mit deinem Kind schaffen. So einen Mann brauchst du nicht (braucht niemand)

    Was bringt dir das perfekte Bild, wenn du daran zerbrichst? Jeder sollte glücklich sein in einer Beziehung und das bist du überhaupt nicht, ganz im Gegenteil.

    Das hat auch mit Liebe nichts zu tun. Vielleicht suchst du dir eine Psychologin, mit der du alles aufarbeiten kannst und erarbeiten kannst, was Liebe ist.


    Der Kindesvater mag noch so abscheulich sein. Und die Historie des Umgangs noch so tragisch. Aber dieser Mann IST und BLEIBT der leibliche Vater eures Kindes. Und das Kind hat ein Anrecht darauf, mit diesem Vater Umgang zu pflegen. Ohne wenn und aber. Auch wenn ich schon nachvollziehen kann wie problematisch das für dich ist, aber als Kindesmutter kannst du nicht einfach eigenmächtig Bedingungen an den Umgang knüpfen oder die Entscheidung treffen, dass es "reicht".

    So ist nun mal die Rechtslage.

    Und was ist mit dem Wohlbefinden des Kindes? Hier wird immer ganz viel von Rechten des Nichtbetreuenden Elternteils und des Kindes gesprochen. Aber wie sieht es mit der emotionalen Ebene aus?

    Was macht es mit einem Kind, wenn ein Vater sich 3 Jahre lang nicht meldet? Welche Gedanken macht sich ein Kind? Hat es Schuldgefühle, Angst, Wut, Trauer? Wer hilft ihm, dies zu verarbeiten?

    Und was macht es mit dem Kind, wenn dann nach 3 Jahren der Vater wieder plötzlich vor der Tür steht?

    Was spricht dagegen, den Kontakt erst einmal vorsichtig (bspw. auch durch eine Postkarte) anzubahnen um zu schauen, wie das Kind reagiert und dem Kind die Chance zu geben, sich zu überlegen, ob es einen Kontakt überhaupt noch möchte?

    Warum bei solchen Fällen nicht einfach mal vom Kind ausgehen? Warum sollen seine Rechte und sein Wohlbefinden hinter denen des nicht-betreuenden Elternteils zurückstehen?

    Auch wenn es rechtlich (leider) so festgelegt ist, aber moralisch und emotional wird man nicht automatisch Vater (oder Mutter) weil man ein Kind gezeugt hat. Da gehört schon mehr dazu. Und wenn man nicht bereit ist, dieses "mehr" zu leisten, dann sollte ein Kind auch das Recht erhalten einen Kontakt abzulehnen.

    Ich hoffe, dass zumindest die Scheidung noch 20 stattfinden kann, Antrag ist seit April rechtshängig....im Verbund ist bisher nur eine Ankündigung wegen Zugewinn gekommen, alles andere läuft bisher außerhalb - abwarten und Tee trinken 🙃

    Die Gerichte arbeiten sehr langsam. Zudem ist das Tempo der Scheidung auch davon abhängig, wie schnell die beiden Parteien ihre Unterlagen einreichen.

    Ich habe im April 2019 die Scheidung eingereicht und ein Scheidungstermin ist immer noch nicht in Sicht, da der Ex seine Unterlagen nicht beibringt und immer erst dann reagiert, wenn das Gericht Sanktionen androht...

    So eine Scheidung kann sich also hinziehen.

    Wenn dann noch die typischen Streitthemen wie Umgang, Sorgerecht, Zugewinnausgleich usw. dazukommen, macht das die Sache natürlich auch nicht einfacher.

    Da ihr Vater ja nie mehr bei Euch wohnen wird, welche Rolle spielt dann Dein Nachname für ihre Wahrnehmung? Oder anders gefragt: welchen Einfluss hätte denn eine Änderung Deines Namens auf die Bindung zwischen Deiner Tochter und Dir?

    Meine Kinder tragen den Nachnamen ihres Vaters, daher ist dein Nachnahme natürlich allgegenwärtig und gehört ja auch zu den Kindern. Wenn ich nun meinen angeheirateten Namen ablege, lege ich ja auch ihren Namen ab und das kann, meiner Meinung nach, durchaus belastend für die Kinder sein, wenn ich nicht mehr den gleichen Namen wie sie tragen möchte.

    Was würde das denn in Dir auslösen, anders zu heißen als Deine Kinder? Wie würde sich das für Dich anfühlen, was wäre das für Dich mehr als nur unterschiedliche Nachnamen? Hast Du Menschen in Deinem Umfeld, mit denen Du darüber sprechen kannst und die Dich gut kennen? Wir können zwar hier im Forum unsere Meinungen dazu austauschen, aber da es - wie cappucino15 schrieb - eine Einzelfallentscheidung ist, ist das vielleicht auch nur begrenzt hilfreich für Deinen zu treffenden Entschluss.

    Ja, ich habe Menschen in meinem Umfeld, mit denen ich über das Thema sprechen kann und werde.

    Hier im Forum wollte ich die Meinungen zum Thema erfahren, da ich in meinem Umfeld niemanden habe, der seinen Namen geändert hat.

    Es fühlt sich ein wenig wie eine Differenzierung von meinen Kindern an, wenn ich mich aktiv darum bemühe, einen anderen Namen anzunehmen als sie.

    Momentan tendiere ich also eher dazu es nicht zu machen, zumal meine Tochter kürzlich sagte, dass wir eh keine richtige Familie mehr sind, da ihr Vater nicht mehr bei uns wohnt.

    Vielen Dank für die vielen konstruktiven Rückmeldungen.

    Die Idee, meinen Geburtsnamen wieder anzunehmen resultiert daraus, dass ich alle möglichen "Bande" zum Ex und dessen Familie kappen möchte. Zum anderen ist im März mein Vater verstorben und ich habe das Gefühl, ihm wieder näher zu sein, wenn ich seinen Namen wieder trage.

    Auf der anderen Seite stehen meine Kinder, die sehr unter der Situation leiden, da ihr Vater sich nicht vernünftig um sie kümmert. Und ich habe die Sorge, dass eine Änderung meines Namens ein Schlag ins Gesicht für sie sein könnte. Aber dazu sollte ich vielleicht mit den Kindern über das Thema sprechen.

    Und ich weiß auch gar nicht, ob ich anders heißen möchte als meine Kinder.

    Hallo!

    Hat hier jemand seinen Geburtsnamen nach der Scheidung wieder angenommen? Unter welchen Voraussetzungen ist das möglich? Was macht eine Namensänderung mit der Psyche der Kinder?

    Ich würde eigentlich gerne meinen Geburtsnamen nach der Scheidung wieder annehmen, aber da die Kinder ja den Namen ihres Vaters behalten werden, bin ich mir nicht sicher, was das mit den Kindern macht, wenn ich, als ihre Mutter, einen anderen Namen annehme als sie.

    Ich habe die Befürchtung, dass eine Namensänderung für die Kinder als eine Art Zurückweisung empfunden werden könnte, zumal das Verhältnis von mir zum Vater sehr schlecht ist und auch die Kinder ihn nicht besonders positiv sehen.


    Wie seht ihr das? Mache ich mir zu viele Gedanken?

    In NRW wurden zur Benotung auf dem Abschlusszeugnis auch die Leistungen vor und nach der Schulschließung hinzugezogen. Da konnte es dann durchaus passieren, dass sich Noten verändert haben.

    Was nicht erlaubt war, war auf Grund der Leistungen während des Distanzlernens die Note herabzusetzen.

    Ich würde einen Text entwerfen, den KV darüber informieren, dass Du gerne etwas Schriftliches haben möchtest und dass Du planst, dieses Schriftstück beim JA zu u nterschreiben, sozusagen unter Zeugen.


    "Wir, KM und KV, Eltern des gemeinsamen Kindes K, sind uns darüber einig, dass unser Kind bei KM im Hauptwohsitz gemeldet ist und dort auch - wie schon seit (Monat, Jahr) im Alltag lebt.".


    Ist der Umgang des Kindes zwischen Euch geregelt? Wäre es sinnvoll, auch dies in diesem Schriftstück festzuhalten? Es soll ja nur den aktuellen Status dokumentieren, mehr nicht ...

    Kann man natürlich machen, aber so ein Schriftstück hat vor Gericht keinerlei Relevanz. Dann müsste es schon notariell beglaubigt sein.


    Ich würde einfach erst mal gar nichts machen. Sollte der KV irgendwann an der aktuellen Situation was ändern wollen, dann kann man immer noch zum Anwalt gehen.

    Warum jetzt aus dem Nichts heraus einen Streit provozieren, wenn doch alles gut läuft?