Beiträge von Tini

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    Das die Eltern den Zustand so wie er jetzt ist gewünscht haben, habe ich auch nicht gesagt.

    Meiner Meinung nach liegt das Problem darin, dass von vielen Eltern versucht wurde die UN-Menschenrechtskonvention irgendwie durchzudrücken und den Weg zur Regelschule freizumachen, ohne das die Voraussetzungen dafür gegeben waren. In der Folge hat dann auch die Politik nicht mitgezogen und einfach nur versucht Geld zu sparen, indem Förderschulen geschlossen und zusammengefasst wurden, aber keine guten Alternativen an Regelschulen geschaffen wurden.

    Für kranke Kinder gibt es die Möglichkeit zu Hause unterrichtet zu werden.


    Die Digitalisierung hängt sehr weit hinterher. Da wird aktuell aber auch sehr dran gearbeitet, dass sich dies ändert.


    Was den Präsenzzwang angeht, kann ich nur für NRW sprechen. Hier gibt es zwar weiterhin die Schulpflicht, aber Schüler*innen, die besonders gefährdet sind, dürfen bis zu 6 Wochen ohne ärztliches Attest zuhause bleiben. Bei Schüler*innen mit gefährdeten Angehörigen im gleichen Haushalt wird individuell entschieden.


    Die Inklusion um jeden Preis wurde vor allem von Eltern mit dem Hintergrund der UN-Menschenrechtskonvention vorangetrieben.

    In NRW ist es so, dass hier die Eltern das letzte Wort haben, ob das Kind an einer Förder- oder Regelschule unterrichtet wird. Da kann nur in sehr begründeten Ausnahmefällen gegen entschieden werden.


    In welchen Bundesländern steht das JA vor der Tür, wenn ein Kind 3 Tage nicht zur Schule geht? Ich kenne sowas nur von Schulverweigerern. Aber auch da gibt es dann erst einmal Elterngespräche, wenn ein Kind auffallend häufig oder langanhaltend nicht zur Schule kommt. Dann würde zunächst einmal eine Attestpflicht folgen, ggf. auch eine amtsärztliche Untersuchung, wenn hier begründete Zweifel bestehen. Wenn dann weiterhin unentschuldigt gefehlt wird, wird darüber informiert, dass ein Bußgeldverfahren eingeleitet wird, wenn weiterhin gefehlt wird und dann erst würde das Ordnungsamt vor der Tür stehen und den Schüler/ die Schülerin zur Schule begleiten.

    Parallel dazu gibt es dann noch spezielle Angebote für Schulverweigerer. Aber das führt hier zu weit, denn das war ja gar nicht das Thema.


    Bei Bildungspflicht vers. Schulpflicht bevorzuge ich die Schulpflicht, da mir nicht klar ist, wie man in der Praxis gewährleisten will, dass der Bildungspflicht nachgekommen wird. Zudem stelle ich mir die Frage, wie man es in der Praxis umsetzen soll, nicht oder nur mangelhaft erreichte Ziele dann doch zum Erreichen zu bringen.

    Außerdem finde ich die sozialen Kompetenzen, die im Rahmen einer großen Gruppe wie einer Klassen- und Schulgemeinschaft gelernt werden können sehr wichtig.

    Ich würde eine Abschaffung der Schulpflicht als großen Rückschritt ansehen. Eine allgemeine Bildungspflicht würde mir zu sehr die Gefahr bergen, dass Kinder und Jugendliche viele grundlegende Dinge nicht, oder, im schlimmsten Fall, falsche Dinge lernen, oder sich nur sehr einseitig nach ihren Interessen oder den Interessen und Fähigkeiten der Eltern bilden.


    Wenn man mit dem, was in der Schule gelehrt wird, unzufrieden ist, kann man ja darüber hinaus seinem Kind die nach eigener Ansicht fehlenden oder wichtigeren Inhalte vermitteln.


    In welchen Bundesländern besteht aktuell Präsenzzwang für den Schulunterricht? Ich habe eher den Eindruck, dass es einfacher ist, sein Kind für einen gewissen Zeitraum zuhause zu lassen, auch ohne ärztliches Attest.

    So, die erste Mutter schickt ihr Kind ohne Maske zur Schule- es sei eine Zumutung (seelischer und physischer Schaden). Und die Mutter ist Hebamme!


    Himmel hilf!

    Wenn in der Schule Maskenpflicht besteht, darf das Kind vom Unterricht ausgeschlossen werden.

    Wenn die Mutter sich unwohl dabei fühlt ihr Kind zur Schule zu schicken, darf sie es für eine bestimmte Zeit auch zuhause lassen. Man müsste dann mit der Schule absprechen, wie das Kind den Unterrichtsstoff nachholen kann.

    Franziska, Tini

    Ihr seid beide AE, und für euch wäre es genug zu wissen, dass euer anderer ET so viel über eine Veränderung am Körper eures Kinds verstandenden hat, dass diese nichts Bedrohliches darstellt. Dass diese Veränderung vielleicht auch von alleine verschwinden wird. Da würdet ihr beide nicht den anderen ET fragen, "Hast du nicht gefragt, woher das kommt, was diese Veränderung ausgelöst haben könnte, sollen wir vielleicht die Ernährung umstellen, mehr Kalziumhaltiges, Milchprodukte, o. ä. ?"

    Das kommt auf die Art und Weise der Veränderung an. Eine Verfärbung an den Zähnen würde mich nicht dazu veranlassen, direkt zum Zahnarzt zu fahren und über eine Stunde im Wartezimmer zu verbringen, um diese Frage zu lösen. Vor allem dann nicht, wenn in 4 Wochen der nächste Kontrolltermin ansteht.


    Auf mich wirkt das Ganze wie ein Machtspielchen. Die KM war beim Zahnarzt und nun musst du zeigen, dass es da doch noch etwas gibt, das die KM falsch gemacht/ vergessen hat und das du es besser kannst/ weißt.

    Warum bist du nochmal zum Zahnarzt gefahren, nachdem die KM dir geschrieben hat, dass es nichts Schlimmes ist?

    Diese ganze Geschichte wirkt auf mich so, als wäre da überhaupt kein Vertrauen. Für die Kinder ist das wahrscheinlich eine Katastrophe, wenn Eltern sich so wenig verstehen.

    Gibt es nicht die Möglichkeit daran zu arbeiten, dass die Elternbasis sich stabilisiert?

    Mir ist noch nicht klar, wann die Kinder bei wem übernachten und wann sie sich bei welchem ET aufhalten.

    Ich glaube nicht, dass es in der Rechtssprechung eine unterschiedliche Gewichtung von bringen und abholen gibt.


    Grundsätzlich ist es ja schon eine gute Basis, wenn ihr beide das WM durchführen wollt und sich dies auch positiv auf die Kinder auswirkt.


    Warum beteiligt sich der KV nicht an den Kosten?

    Habt ihr schonmal eine Mediation versucht, um Lösungen für die Streitpunkte zu finden?

    Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Du musst versuchen, dich irgendwie unabhängig von ihm zu machen.


    Gibt es Familie, Freunde, Nachbarn, die ggf. die Kinder aufpassen können?

    Gibt es in deiner Stadt besondere Hilfsangebote für Familien? -In meinem Nachbarort bietet bspw. die Caritas eine Unterstützung mit ehrenamtlichen Helfern an.


    Du schreibst, dass es schon mal begleiten Umgang gegeben hat. Also ist das JA schon mit im Boot. Haben die vielleicht Unterstützungsangebote für dich?

    Grundsätzlich finde ich die Dauer von 3 Monaten zu kurz, um festzustellen, ob eine Umgangsregelung funktioniert, da es meist etwas Zeit braucht, bis Kinder sich an eine neue Situation gewöhnt haben.

    Aber bei einer Entfernung von 130km halte ich das Wechselmodell generell für nicht umsetzbar und eine Zumutung für ein Kind.

    Da du weggezogen bist und der Vater einem Mitzug des Kindes nicht zustimmt, wird es wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass du wieder zurück ziehen musst.

    Die Begründung, dass du, da du von zuhause aus arbeiten kannst, dass Kind dann komplett zuhause betreuen kannst und nicht in den Kindergarten geben musst, halte ich auch für etwas unüberlegt, da konzentriertes Arbeiten/ Homeoffice erfahrungsgemäß schwer umsetzbar ist mit Kleinkind zuhause.

    Insgesamt scheint deine Ausgangslage nicht sehr vorteilhaft zu sein. Ich würde dazu raten, eine Beratung bei einem Anwalt in Anspruch zu nehmen.

    Mir erschließt sich nicht, warum du heute unbedingt zum Kindergarten fahren musstest, wenn doch eh am Montag ein Zahnarzttermin angesetzt ist.

    Wenn die Kinder im Kindergarten gewesen wären, hätte das doch bestimmt für viel Unruhe gesorgt


    Warum ist es ein Problem wenn die Kinder bei einem Freund übernachten und dann einmal nicht in den Kindergarten gehen?

    Mir fiel auch spontan der Gang zum Osteopathen ein.

    Meine Kinder waren gerne im Tragetuch. Mein 3. Kind, das auch sehr viel geschrien hat, habe ich oft sehr eng gepuckt. Er brauchte immer sehr viel Begrenzung.


    Lassen sich Lebensmittelunverträglichkeiten als Grund für das Schreien ausschließen?

    Mein Sohn würde freiwillig nichts machen und ich finde die Ferienzeit aktuell auch so schon anstrengend genug, ohne das ich mit meinem Sohn um Schularbeiten "kämpfen" muss und da wäre dann der Lerneffekt ohnehin nicht nennenswert. Vielleicht wäre es entspannter, wenn ich nur 1 Kind hätte, aber mit Vieren, von denen jeder gerade so seine "Baustellen" hat, versuche ich an vielen Stellen Druck herauszunehmen, statt neuen Druck aufzubauen.

    Mein Sohn lernt aber auf anderen Wegen viel Neues. Er hilft mir hier und da beim Kochen, oder möchte selber auch Sachen zubereiten. Er fährt viel mit dem Fahrrad herum und erkundet die Natur. Er bastelt, hilft etwas im Garten. Bei der Oma hat er alte Comics auf dem Dachboden entdeckt, die er gerne lesen möchte und in dem Umfang, in dem er dies nach seinem ersten Schuljahr schon kann, auch tut.


    Grundsätzlich sind diese Aufgaben für zuhause meiner Meinung nach eine Fortführung der Förderung der Ungleichheit, die auch schon beim Homeschooling sehr deutlich wurde.

    Hier wird auch nichts gemacht. Eins meiner Kinder hat von der Lehrerin ein Übungsheftchen bekommen, aber das ist freiwillig und mein Sohn möchte es nicht bearbeiten. Ich muss sagen, dass ich dieses Heftchen nach 3 Monaten Homeschooling auch ziemlich frech fand und das habe ich auch so rückgemeldet.

    Danke für die Antworten.

    Ich verstehe es so, dass auch bei Vorliegen aller Formulare der Scheidungstermin nicht unbedingt zeitnah erfolgen wird. Schade.

    Dann werde ich mal weiter warten, was in den nächsten Wochen und Monaten so passiert....

    Hallo Tini,


    ich denke, es kommt auf das Gericht darauf an, wann der Scheidungstermin ist letztendlich. Der Anwalt kann ja auch nur nachfragen bei Gericht....
    Oder es ist wegen Corona, dass es so lange dauert derzeit? :/

    Die Unterlagen vom Ex liegen erst seit Ende Juni diesen Jahres bei der Rentenkasse.

    Bis dahin hat er jedes geforderte Formular erst dann eingereicht, nachdem er vom Gericht unter Androhung von Konsequenzen, gesondert aufgefordert wurde. Dadurch hat sich alles sehr in die Länge gezogen.

    Hallo!

    Nach langem Hin und Her liegen nun auch alle Unterlagen für die Rentenberechnung beim Rentenversicherer des Ex.

    (Meine Berechnung ist seit Monaten schon abgeschlossen.)

    Wie lange dauert es nun noch ungefähr bis zum Scheidungstermin? Oder kann man das pauschal gar nicht beantworten?


    Ich habe die Scheidung im April '19 eingereicht. Größere Streitpunkte (Umgang, Vermögensaufteilung u. ä.) hängen dem Antrag aktuell nicht an.

    Bei den zusätzlichen Terminen, die in die Betreuungszeit des Vaters fallen, würde ich mich gar nicht groß einmischen. Informiere ihn über den zusätzlichen Termin und dann ist es seine Sache, ob er mit seinem Sohn dahin gehen möchte, oder nicht.


    Wenn du in den Urlaub fahren möchtest in deiner Ferienzeit mit dem Kind, dann tu das. Es ist deine Betreuungszeit und deine Entscheidung, was du in dieser Zeit machst. Wenn er ein Problem damit hat, muss er schauen, wie er damit klar kommt.

    Ich bin nicht selbstständig.

    Das Problem ist, dass ich viel mehr verdient habe und durch meine Verbeamtung auch viel höhere Pensionsansprüche erwirtschaftet habe.

    Ich bin aber davon ausgegangen, dass sein Vater ihm das Haus, in dem wir gewohnt haben, überschrieben hat. So dass er zumindest hier ein gewisses Vermögen in Form der Immobilie besitzt. Das war aber gelogen. Es gab zwar einen Notartermin, das Haus wurde aber nie überschrieben und somit gibt es hier auch keinen Zugewinn für mich durch die durch mich getragene Renovierung des Hauses. Und ich zahle in Form des Versorgungsausgleiches und der Schulden für den Umbau, die ich zum Großteil alleine tragen musste, ordentlich drauf.

    Er wohnt übrigens weiter mietfrei in dem Haus und zahlt auch keinen Unterhalt.