Beiträge von Tini

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    Wovor genau hast du Angst, was der KV dem Kind antun könnte?


    Du kannst die Mutter des KV nicht ändern und auch den KV kannst du nicht ändern. Du kannst nur an deiner Einstellung arbeiten und dich aus der Opferrolle herausholen.

    Wenn der KV so schlimm ist und eine Gefahr für mindestens eins der Kinder darstellt, solltest du dich trennen.

    Wenn du befürchtest, dass er dann dir oder den Kindern etwas antut, hole dir Hilfe.

    Warte aber nicht passiv ab, was er oder seine Mutter alles tun könnten, sondern werde selbst aktiv. Je mehr du dich einschüchtern lässt, desto mehr Macht haben sie über dich.

    Mach dich nicht von anderen abhängig.

    Wie ist denn eigentlich der Ablauf, wenn man eine Beistandschaft beantragt?

    Das man den Antrag ausfüllen und abschicken muss, ist klar. Aber wie geht es dann weiter? Meldet sich dann irgendwann das Jugendamt oder direkt der beauftragte Anwalt beim Antragsteller, oder wendet sich der Anwalt direkt an den ET, der Unterhalt leisten muss?

    Ich denke, dass die wichtigste Errungenschaft dieser Verhandlung darin besteht, dass die KM einer Mediation zugestimmt hat.

    Nach dem was du alles über dein Verhältnis zur KM schreibst, scheint da ja einiges in Argen zu liegen (auf beiden Seiten) und dies erst einmal zu klären und auf eine vernünftige Basis zu bringen, ist das A und O damit es den Kindern besser geht.

    Denn egal welches Model ihr letztlich haben werdet, für die Kinder wird es nur dann kein Leidensweg sein, wenn ihr Eltern endlich mal normal miteinander umgehen könnt.


    Ich finde es erschreckend, dass es schon so weit gekommen ist, dass die Richterin die Herausnahme der Kinder aus beiden Familien androht. Das zeigt doch schon sehr deutlich das bei euch beiden einiges nicht rund läuft und sollte ein Weckruf sein, nun endlich einmal das Kriegsbeil zu begraben und sich wie normale Erwachsene zu verhalten.

    Aus eigener Erfahrung:


    Die Arbeitszeiten sind absolut familientauglich. Man hat Anspruch darauf, dass sich Familie und Beruf verbinden lassen, ggf. wird dein Stundenplan entsprechend gebaut.

    Einen Anspruch auf einen familientauglichen Stundenplan hat man nicht. Bei mir war es an meiner alten Schule sogar so, dass ich zu einem Dienstgespräch geladen wurde, als ich darum gebeten habe, erst ab der 2. Stunde eingesetzt zu werden, da ich bei ca. 50 Minuten Fahrtzeit und als allein erziehende von 4 Kindern (3 davon noch im Kindergarten) ziemlich ins Schwimmen gekommen bin, um pünktlich zur ersten Stunde da sein zu können....

    Letztlich hängt das Entgegenkommen und die Familietauglichkeit des Stundenplans von der Schulleitung ab. Aber ich denke, dass man beim aktuellen Lehrermangel ganz gute Chancen hat, sich eine Schule zu suchen, die bei der Stundenplanung auf die Lebenssituationen des Kollegiums eingeht.

    Der große Vorteil am Lehrerberuf ist, dass deine Arbeitszeiten in der Schule in der Regel mit den Betreuungszeiten von Kindergarten und Übermittagsbetreuung kompatibel sind und du auch in den Ferienzeiten zuhause bist.

    Nachteil ist, dass du auch von Zuhause wirst arbeiten müssen und da eben schauen musst, ob und wie sich das umsetzen lässt.

    Als Lehrer lässt es sich aber auch mit Teilzeit noch ganz gut leben, so dass du natürlich auch durch eine Stundenreduzierung mehr Freiraum für dich schaffen kannst.

    Meiner Meinung nach sprechen viele Punkte für den Lehrerberuf.

    Danke für die ausführliche Antwort, Volleybap.

    Ich hatte es bisher so verstanden, dass das JA selber prüft, ob der KV zahlungsfähig ist. Daher war ich mir nicht sicher, ob es sinnvoll ist, dann zusätzlich noch eine Beistandschaft einzuschalten.

    Offensichtlich lag ich da wohl falsch.

    Guten Morgen!


    Meine Frage steht ja im Prinzip schon im Titel.

    Welche Argumente gibt es für oder gegen die Einrichtung einer Beistandschaft, wenn der Unterhalt vom JA gezahlt wird (in wie fern der KV sich hier beteiligt, ist nicht bekannt).

    Was mir auch noch dazu eingefallen ist:


    Die KM war so nett und ist Vollbios Bitte, ihn als Klassenpflegschaftsvorsitzenden vorzuschlagen, nachgekommen. Das finde ich, nach den von Vollbio immer wieder geschilderten Differenzen und Konflikte, nicht ganz selbstverständlich.

    Als Reaktion von Vollbio bekommt sie dann so eine Nachricht im Übergabeheft. Das ist echt unterirdisch.

    Meiner Meinung nach begann der Konflikt mit der Nachricht ins Übergabeheft. Ihr habt euch da beide ziemlich kindisch verhalten.

    Das die KM in der Klassengruppe anspricht, dass sie es nicht ok findet, wenn man sich hinter ihrem Rücken über ihre Gegenstimmen lustig macht, finde ich nicht schlimm. Hätte ich an ihrer Stelle wahrscheinlich nicht gemacht, aber ok.


    Kann man es vielleicht dann einfach dabei belassen, statt hier die nächste Baustelle aufzureißen?

    Du bist mit großer Mehrheit gewählt worden, sie hat gegen dich gestimmt (was wohl auch niemanden wundert) und gut is.


    Warum solltest du jetzt nichts mehr in der Klassengruppe schreiben können?

    In der Regel sind doch solche Gruppen da, um Infos weiterzugeben. Da wird es doch wohl möglich sein, sich auf die Infos zu konzentrieren und alle Nebenschauplätze raus zu lassen.

    Miteinander SPRECHEN ... den ersten Schritt gehen ... den Konflikt DEESKALIEREN ... nicht lamentieren, was der andere falsch macht, sondern sich SELBST fragen, was man falsch gemacht hat und immer noch falsch macht ... Das ist der Weg zur Verständigung.

    Das gelingt dir aber auch nicht wirklich gut. Zumindest hier im Forum nicht...


    Bei Geld hört ja bei vielen Menschen die Freundschaft auf. Das sieht man doch schon daran, dass es bei sehr vielen getrennten Elternpaaren Streit und Uneinigkeit beim Thema Unterhalt gibt. Diejenigen die zahlen müssen, fühlen sich schnell ausgenommen und haben vielleicht die Befürchtung, dass der BET mit dem Geld (etwas überspitzt dargestellt ) ein Luxusleben führen kann, während der BET eher der Meinung ist, dass der Unterhaltspflichtige ET zu wenig zahlt.

    Hier Einigung und Verständnis für beide Seiten aufzubringen ist oft schwer und manchmal hilft nur Hilfe von außen (bspw. Mediatoren) oder auch nur das Gericht.

    Wichtiger wäre es, diese Punkte voneinander zu trennen, um unabhängig von dem, was das Gericht für den Unterhalt beschließt, eine Basis zu finden, auf der man vernünftig kommunizieren kann.

    Ja, kurz. Meine Frau mein, wenn sie das ABR bekommt hat sie keine weiteren Koste in der Krankenkasse.

    Wenn ich sie nehme müsse sie zusätzlich privat versichert werden, wei ich das auch bin. Dann kann es sein, daß sie die Kosten zur Hälfte mit tragen muß.


    LG Jens

    Das stimmt nicht. Ich bin auch privat versichert, meine Kinder sind über mich versichert und leben bei mir und die Kosten dafür trage ich alleine. Das hier hälftig der Vater was zur PKV dazu zahlen muss, war nie Thema.

    Soweit ich weiß muss das Kind aber auch nicht zwingend über die Person versichert sein, bei der es lebt.

    Setzt aber eine gewisse Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit und -willigkeit von beiden Seiten voraus. Deshalb verstehe ich diesen Rat jetzt nicht so, bis dahin gar nichts zu tun und erst dann initiativ zu werden, wenn dieses Gespräch stattgefunden hat. Vielleicht ist mit Gespräch ja auch nur ein Monolog, eine Mitteilung an den TS gemeint? Das kann er aber weitaus besser beurteilen als ich.

    Da hab ich mich blöd ausgedrückt. Ich meinte damit nicht, dass der TE die Hände in den Schoß legen und abwarten soll.

    Da er ja auch schon einige Ideen hat, sollen diese natürlich auch in dem Gespräch mit der Ex auf den Tisch kommen.

    Der TE hat ja geschrieben, dass die Ex ein Gespräch möchte. Wenn dieses Gespräch dann nicht gut laufen sollte, kann man ja immer noch andere Wege bestreiten.

    Ich habe meine Tochter gefragt bei wem sie bleiben möchte. Wenn sie sagt, sie möchte zur Mutter, dann würde ich diesen Aufwandt nicht betreiben sonder sehen, daß ich sie so oftwie möglich bekomme.


    LG Jens

    Die meisten Kinder würde dem ET das fragt, wo es bleiben will, antworten, dass es bei dem Fragesteller bleiben möchte; allein schon deshalb, weil kaum ein Kind in den fragestellenden ET so vor den Kopf stoßen möchte.

    Ich finde es ziemlich unglücklich, das Kind mit der Trennung und gleichzeitig mit der Frage, wo es leben möchte, konfrontieren.

    Das klingt für mich nach einer großen Überforderung, vor allem, wenn das Kind, wie du schreibst, eher viel Zeit braucht, um sich auf etwas Neues einzustellen.

    Ich denke, dass du mit dem Vorgehen weder dir und vor allem dem Kind keinen Gefallen getan hast.


    Was willst du denn? Du kannst die zukünftige Planung nicht auf die Antwort eines Kindes auf eine Frage in einer absoluten Überforderungssituation aufbauen.

    Vielleicht wartest du das Gespräch mit deiner Frau ab und schaust erst einmal, was sie für Vorschläge hat und in wie fern sich ihre Ideen mit deinen Ideen kombinieren lassen.

    Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an -auch ich finde es völlig legitim sich Hilfe zu holen. Das machen doch auch Mütter mit einem Partner an der Seite.

    Das du dich bewusst dazu entschieden hast allein erziehend zu sein, schließt doch nicht aus, dass du keine Hilfe brauchst, oder dir keine Hilfe holen darfst.

    Du könntest zusätzlich über das Jugendamt einen gemeinsamen Termin anberaumen, in dem ein Mitarbeiter vom Jugendamt als Mediator fungiert und du und deine Ex versuchen könnt, eine Basis zu finden, auf der eine halbwegs gute Kommunikation wieder möglich wird.

    Hier bei uns hat das Jugendamt diesen Bereich an einen anderen Träger weitergegeben. Unterm Strich kommt aber das Gleiche bei rum.

    Manchmal kann es hilfreich sein, wenn eine neutrale Person anwesend ist und vermittelt.

    Hallo und herzlich willkommen hier!


    Wenn ihr gemeinsames Sorgerecht habt, dann darf deine Frau nicht einfach mit dem Kind wegziehen, wenn du da nicht zustimmst.

    Wenn die Situation jetzt schon so ist, dass ihr keine Einigung findet, würde ich einen Mediator einschalten und auch ggf. das Jugendamt mit ins Boot holen. Denn auf Dauer ist es für alle Beteiligten, vor allem für das gemeinsame Kind, nicht gut, wenn man keine Einigung findet. Idealerweise findet man einen Weg, wie man vernünftig miteinander umgehen, Einigungen erzielen und Kompromisse eingehen kann.


    Das alleinige Sorgerecht wird nur in Ausnahmefällen zugesprochen, oder wenn ein Elternteil freiwillig auf sein Sorgerecht verzichtet.


    Ich würde zusätzlich auch einen Anwalt zu Rate ziehen.

    Ich hatte ja davon gesprochen, dass ich es nicht nachvollziehen kann den Zugang komplett zu verbieten.

    Wenn bestimmte Regeln gelten, wie, dass die Kinder nicht alleine ins Schlafzimmer sollen etc., finde ich das völlig legitim.

    Ich habe auch nirgends etwas geschrieben, dass man schlechte Eltern ist, oder die Bindung kaputt macht, wenn man den Kindern das Betreten des Schlafzimmers komplett verbietet.

    Ich persönlich finde es befremdlich meinen Kindern den Zugang zu bestimmten Räumen des gemeinsam bewohnten Hauses (oder Wohnung) zu verbieten.

    Es spricht für mich nichts dagegen, zu erwarten, dass bspw. das Elternschlafzimmer nicht ständig betreten und dort gespielt wird, sondern dass man dort nur nach Nachfragen oder Nachts, wenn man schlecht geträumt hat, hinkommen darf. Aber grundsätzlich den Zutritt zu verbieten wäre für mich keine Option. Aber ich lebe auch alleine mit meinen Kindern, habe keinen Partner und somit auch keine "Bonus kinder".

    Meine Kinder sind noch klein (zwischen 4 und 9 Jahren) und die beiden Jüngsten (4 und 6 Jahre) kommen manchmal noch nachts zu mir oder morgens wenn sie wach sind. Da wäre es für mich nicht vorstellbar ihnen den Zutritt zu verbieten.


    Ich frage mich, ob es nicht auch möglich ist, die Konflikte der Erwachsenen auf der Erwachsenenebene zu belassen und die Kinder dort rauszuhalten.