Beiträge von Tini

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    Miteinander SPRECHEN ... den ersten Schritt gehen ... den Konflikt DEESKALIEREN ... nicht lamentieren, was der andere falsch macht, sondern sich SELBST fragen, was man falsch gemacht hat und immer noch falsch macht ... Das ist der Weg zur Verständigung.

    Das gelingt dir aber auch nicht wirklich gut. Zumindest hier im Forum nicht...


    Bei Geld hört ja bei vielen Menschen die Freundschaft auf. Das sieht man doch schon daran, dass es bei sehr vielen getrennten Elternpaaren Streit und Uneinigkeit beim Thema Unterhalt gibt. Diejenigen die zahlen müssen, fühlen sich schnell ausgenommen und haben vielleicht die Befürchtung, dass der BET mit dem Geld (etwas überspitzt dargestellt ) ein Luxusleben führen kann, während der BET eher der Meinung ist, dass der Unterhaltspflichtige ET zu wenig zahlt.

    Hier Einigung und Verständnis für beide Seiten aufzubringen ist oft schwer und manchmal hilft nur Hilfe von außen (bspw. Mediatoren) oder auch nur das Gericht.

    Wichtiger wäre es, diese Punkte voneinander zu trennen, um unabhängig von dem, was das Gericht für den Unterhalt beschließt, eine Basis zu finden, auf der man vernünftig kommunizieren kann.

    Ja, kurz. Meine Frau mein, wenn sie das ABR bekommt hat sie keine weiteren Koste in der Krankenkasse.

    Wenn ich sie nehme müsse sie zusätzlich privat versichert werden, wei ich das auch bin. Dann kann es sein, daß sie die Kosten zur Hälfte mit tragen muß.


    LG Jens

    Das stimmt nicht. Ich bin auch privat versichert, meine Kinder sind über mich versichert und leben bei mir und die Kosten dafür trage ich alleine. Das hier hälftig der Vater was zur PKV dazu zahlen muss, war nie Thema.

    Soweit ich weiß muss das Kind aber auch nicht zwingend über die Person versichert sein, bei der es lebt.

    Setzt aber eine gewisse Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit und -willigkeit von beiden Seiten voraus. Deshalb verstehe ich diesen Rat jetzt nicht so, bis dahin gar nichts zu tun und erst dann initiativ zu werden, wenn dieses Gespräch stattgefunden hat. Vielleicht ist mit Gespräch ja auch nur ein Monolog, eine Mitteilung an den TS gemeint? Das kann er aber weitaus besser beurteilen als ich.

    Da hab ich mich blöd ausgedrückt. Ich meinte damit nicht, dass der TE die Hände in den Schoß legen und abwarten soll.

    Da er ja auch schon einige Ideen hat, sollen diese natürlich auch in dem Gespräch mit der Ex auf den Tisch kommen.

    Der TE hat ja geschrieben, dass die Ex ein Gespräch möchte. Wenn dieses Gespräch dann nicht gut laufen sollte, kann man ja immer noch andere Wege bestreiten.

    Ich habe meine Tochter gefragt bei wem sie bleiben möchte. Wenn sie sagt, sie möchte zur Mutter, dann würde ich diesen Aufwandt nicht betreiben sonder sehen, daß ich sie so oftwie möglich bekomme.


    LG Jens

    Die meisten Kinder würde dem ET das fragt, wo es bleiben will, antworten, dass es bei dem Fragesteller bleiben möchte; allein schon deshalb, weil kaum ein Kind in den fragestellenden ET so vor den Kopf stoßen möchte.

    Ich finde es ziemlich unglücklich, das Kind mit der Trennung und gleichzeitig mit der Frage, wo es leben möchte, konfrontieren.

    Das klingt für mich nach einer großen Überforderung, vor allem, wenn das Kind, wie du schreibst, eher viel Zeit braucht, um sich auf etwas Neues einzustellen.

    Ich denke, dass du mit dem Vorgehen weder dir und vor allem dem Kind keinen Gefallen getan hast.


    Was willst du denn? Du kannst die zukünftige Planung nicht auf die Antwort eines Kindes auf eine Frage in einer absoluten Überforderungssituation aufbauen.

    Vielleicht wartest du das Gespräch mit deiner Frau ab und schaust erst einmal, was sie für Vorschläge hat und in wie fern sich ihre Ideen mit deinen Ideen kombinieren lassen.

    Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an -auch ich finde es völlig legitim sich Hilfe zu holen. Das machen doch auch Mütter mit einem Partner an der Seite.

    Das du dich bewusst dazu entschieden hast allein erziehend zu sein, schließt doch nicht aus, dass du keine Hilfe brauchst, oder dir keine Hilfe holen darfst.

    Du könntest zusätzlich über das Jugendamt einen gemeinsamen Termin anberaumen, in dem ein Mitarbeiter vom Jugendamt als Mediator fungiert und du und deine Ex versuchen könnt, eine Basis zu finden, auf der eine halbwegs gute Kommunikation wieder möglich wird.

    Hier bei uns hat das Jugendamt diesen Bereich an einen anderen Träger weitergegeben. Unterm Strich kommt aber das Gleiche bei rum.

    Manchmal kann es hilfreich sein, wenn eine neutrale Person anwesend ist und vermittelt.

    Hallo und herzlich willkommen hier!


    Wenn ihr gemeinsames Sorgerecht habt, dann darf deine Frau nicht einfach mit dem Kind wegziehen, wenn du da nicht zustimmst.

    Wenn die Situation jetzt schon so ist, dass ihr keine Einigung findet, würde ich einen Mediator einschalten und auch ggf. das Jugendamt mit ins Boot holen. Denn auf Dauer ist es für alle Beteiligten, vor allem für das gemeinsame Kind, nicht gut, wenn man keine Einigung findet. Idealerweise findet man einen Weg, wie man vernünftig miteinander umgehen, Einigungen erzielen und Kompromisse eingehen kann.


    Das alleinige Sorgerecht wird nur in Ausnahmefällen zugesprochen, oder wenn ein Elternteil freiwillig auf sein Sorgerecht verzichtet.


    Ich würde zusätzlich auch einen Anwalt zu Rate ziehen.

    Ich hatte ja davon gesprochen, dass ich es nicht nachvollziehen kann den Zugang komplett zu verbieten.

    Wenn bestimmte Regeln gelten, wie, dass die Kinder nicht alleine ins Schlafzimmer sollen etc., finde ich das völlig legitim.

    Ich habe auch nirgends etwas geschrieben, dass man schlechte Eltern ist, oder die Bindung kaputt macht, wenn man den Kindern das Betreten des Schlafzimmers komplett verbietet.

    Ich persönlich finde es befremdlich meinen Kindern den Zugang zu bestimmten Räumen des gemeinsam bewohnten Hauses (oder Wohnung) zu verbieten.

    Es spricht für mich nichts dagegen, zu erwarten, dass bspw. das Elternschlafzimmer nicht ständig betreten und dort gespielt wird, sondern dass man dort nur nach Nachfragen oder Nachts, wenn man schlecht geträumt hat, hinkommen darf. Aber grundsätzlich den Zutritt zu verbieten wäre für mich keine Option. Aber ich lebe auch alleine mit meinen Kindern, habe keinen Partner und somit auch keine "Bonus kinder".

    Meine Kinder sind noch klein (zwischen 4 und 9 Jahren) und die beiden Jüngsten (4 und 6 Jahre) kommen manchmal noch nachts zu mir oder morgens wenn sie wach sind. Da wäre es für mich nicht vorstellbar ihnen den Zutritt zu verbieten.


    Ich frage mich, ob es nicht auch möglich ist, die Konflikte der Erwachsenen auf der Erwachsenenebene zu belassen und die Kinder dort rauszuhalten.

    Tini du hast schon recht, "Es ist ja nichts Verwerfliches sich Ziele zu setzen und diese als Motivation zu visualisieren. Das ist ja eher etwas Positives."

    Ich glaube, dass das auch etwas mit ihrem Selbstwertgefühl zu tun hat. Schlimm wäre es für sie, wenn sie sich ein hohes Ziel steckte, und wenn sie nach gewisser Zeit erkennt, dass es zu hoch, oder der Preis, den sie dafür zahlen muss zu hoch sind, und es aufgibt, und wenn die KM dann auf FB oder in anderen Medien sich lächerlich über meine Frau machte.

    Den Aspekt, dass wir dann Kinder 1. und 2. Klasse im Haus hätten, wäre mir unerträglich, und sicher nicht nur mir allein.

    Ehrlich gesagt ist mir die Argumentation, dass verhindert werden soll, dass die Ex sich bei Fb über deine Frau lustig machen könnte, nicht nachvollziehbar. Schließlich zwingt euch ja niemand mit der Ex auf fb befreundet zu sein. Zudem bin ich auch hier der Meinung, dass man auch bei fb darüber stehen sollte, wenn sich jemand lustig macht.

    Auch die Tatsache, in welches Licht du deine Tochter stellst ist nicht schön. Ich hoffe, dass das nicht deine generelle Haltung zu deiner Tochter widerspiegelt.


    Es scheinen da ganz viele offene, ungelöste Konflikte zu geben, die ihr lösen solltet. Vor allem der Kinder wegen. Es ist für sie nicht gut in so einem Klima voller Mißtrauen, Vorbehalten und Konflikten aufzuwachsen. Natürlich kannst du die Ex nicht ändern, aber du und deine Frau können euren Umgang mit der Situation dahingehend ändern, dass ihr aus Konflikten aussteigt und eine offene und vertrauensvolle Basis mit den Kindern schafft.

    Ich würde auch vorschlagen, dass es besser wäre, das Zimmer nicht abzuschließen und eine andere Möglichkeit der Visualisierung der Ziele zu suchen, oder einfach drüber zu stehen, wenn Vollbios Tochter es ihrer Mutter erzählt. Es ist ja nichts Verwerfliches sich Ziele zu setzen und diese als Motivation zu visualisieren. Das ist ja eher etwas Positives.

    Für Vollbios Kinder aus voriger Beziehung ist es bestimmt schwierig, wenn sie aus dem Schlafzimmer ausgesperrt werden, während das gemeinsame Kind mit der aktuellen Frau mit ins Schlafzimmer darf (da es ja noch ein Stillkind ist, gehe ich mal davon aus, dass es noch mit im Elternzimmer schläft). Hier sehe ich die Gefahr, dass die Kinder sich zurückgesetzt fühlen.

    Meine Tochter (9) hört meist ein Hörspiel oder liest noch etwas.

    Meine Söhne (7, 6 und 4) teilen sich noch ein Zimmer. Der 7 jährige schaut sich meist noch Bücher an, der 4-jährige kann gut ohne Begleitung einschlafen, er legt sich einfach in sein Bett und schläft dann irgendwann ein. Der 6 jährige hat ADHS und ist abends manchmal sehr unruhig. Entweder setze ich mich zu ihm ans Bett, oder, wenn er noch zu unruhig ist, nehme ich ihn mit ins Wohnzimmer auf die Couch. Es läuft dann kein Fernseher. Es ist nur eine kleine Lampe an und ich bin einfach nur da, unterhalte mich aber nicht mehr mit ihm, da er einfach nur Ruhe braucht und ihn alles andere nur wieder hochfährt.


    Manchmal machen wir abends eine Abendrunde. Da sprechen wir über den Tag, singen was, lesen was und sagen schöne Dinge über "das Kind des Tages". Manchmal setzen wir uns einfach vor den Fernseher und gucken Kika bis "Logo", bzw. KIKA live kommen.


    Es gibt auch Tage, wo der 4 jährige lieber bei mir schläft. Dann legt er sich in mein Bett, schaut sich noch ein Buch an und schläft dann ein.

    Meine Anwältin vertritt mich aktuell bei der Scheidung. Danach wird das Thema Umgang und Sorgerecht angegangen. Also kann ich erst mal keine Beistandschaft beantragen, wenn ich das richtig verstehe.

    Für dich wäre es - soweit von außen zu sehen - gut, eine Beistandschaft einzurichten. Die arbeitet kostenlos für dich und würde den Vater regelmäßig auf das Einkommen überprüfen. Der Anwalt kostet jedesmal.

    Danke für den Tipp.

    Was genau ist eine Beistandschaft und wie richte ich eine solche ein? Kann das jeder beantragen, oder ist das an bestimmte Bedingungen geknüpft?

    Da es 4 Kinder sind, ist schon der Mindestunterhalt, trotz mietfreiem Wohnen im Eigenheim, für ihn kaum leistbar. Daher hatte meine Anwältin damals abgeraten einen Titel zu erwirken.

    Ein Titel besteht nicht, da zum Zeitpunkt der Trennung davon auszugehen war, dass der Vater den vollen Mindestunterhalt nicht würde leisten können und da dann die Kosten-Nutzen-Rechnung gegen die Erwirkung eines Titels gesprochen hat.

    Ich weiß nicht, ob sich mittlerweile was geändert hat. Möglicherweise ist seine Lebensgefährtin seit geraumer Zeit schon eingezogen, was ja sein Leistungsvermögen steigern würde. Aber das wird er dem JA wohl kaum freiwillig mitteilen und mir erst recht nicht.

    Moin


    Wenn du Unterhaltsvorschuss beziehst, dann sind die Zahlungen zwischen Vater und Jugendamt tatsächlich nicht dein Bier. Nur wenn du eine Beistandschaft hast, darfst du Einsicht verlangen.


    Solange du UHV beziehst, erhältst du staatliche Leistungen und das Jugendamt versucht sie sich vom eigentlichen UHpflichtigen zurück zu holen, ob und wie es das tut, liegt aber im Verantwortungsbereich des Jugendamtes. Sollte der Vater Geld an das Jugendamt zahlen, ist es kein laufender Unterhalt, sondern die Rückzahlung der Schulden, die er verursacht hat, weil du UHV beziehen musst.

    Vielen Dank für die Erläuterung. So macht es natürlich Sinn.

    Auch wenn es mir weiterhin schwer fällt das zu akzeptieren, da ich der Meinung bin, auch wenn es sich dann um Schulden beim JA handelt, es letztlich ja auch der Unterhalt ist, der da abgezahlt wird und da finde ich es nicht unerheblich zu wissen, ob der Vater denn hier seiner Verantwortung nachkommt oder nicht. Immerhin hat er ja schon einmal durch seine Anwältin seine Zahlungsunfähigkeit nachweisen lassen, obwohl er durchaus zahlungsfähig ist.

    Meine Befürchtung ist, dass er weiterhin Schlupflöcher findet und den Staat dann weiterhin für seine Kinder zahlen lässt.