Beiträge von leslie_w

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    Die Rumpelwichtin hat meine Bluetooth-Tastatur annektiert und sagt, dass sei jetzt ihr „Tojuta“ (=Computer). Und damit nicht genug: Sie hackt auf den Tasten rum und sagt, sie suche Lieder. Wenn ich dann frage, ob sie was findet, sagt sie „Ja, kommt gleich“ und fängt aus vollem Halse an, das gesuchte Kinderlied zu singen. Ich kann nicht mehr :lgh:lgh:lgh

    Und als Nachtrag zum eigentlichen Thema: Ich sitz hier bei toller Sonnenuntergangskulisse im Büro und arbeite :ohnmacht:Dabei würde ich die Babysitterin viel lieber in Anspruch nehmen, um mit irgendeinem attraktiven Herrn in den Mai zu tanzen... der darf ruhig schwul sein, ein netter Abend und mal wieder Rumba/Salsa/... tanzen würd mir schon reichen :tuedelue

    Also - wenn es Dich nicht nervt - lass´ doch andere ruhig denken, was sie wollen...

    Das war ohnehin mein Plan! Meine Schwiegereltern finden es ja schon befremdlich, dass ich nicht nach 6 Monaten abgestillt habe, ich hab also Übung im „nicht um die Meinung anderer respektive Stillen kümmern“. Ich fragte mich lediglich, wie so eure Erfahrungen waren und ob es auch Mütter gibt, die im Rückblick sagen würden, dass langes Stillen bei ihnen doch nicht so gut war.

    Ach so, falls sich jetzt jemand wundert wegen der zwei Wochen Bettruhe: Ich bin klein und schmal, da musste sich für die Geburt sehr viel umformen und hinterher wieder zurück formen. Ich hätte natürlich schon längst wieder laufen können, aber meine Hebamme meinte, sie würde sehr mit mir schimpfen, wenn ich nicht wenigstens zwei Wochen liegen bleibe, um meinem Körper Zeit für eine entspannte und fehlerfreie Rückbildung der nötigsten Bereiche zu geben. Und wer will sich schon über zwei Wochen Frühstück im Bett und Lesen beschweren?!

    Hallo zusammen,


    hier nun auch mal die Schilderung zur Geburt der Rumpelwichtin vor knapp zwei Jahren:


    Ich war damals noch mit dem KV verheiratet und wir hatten schon Mitte der Schwangerschaft festgestellt, dass gewisse „Aktivitäten“ (;)) bei mir verlässlich Übungswehen auslösten. Zwei Wochen vor Termin führte das dazu, dass mein Muttermund sich schon 2cm öffnete - wir waren also in Alarmbereitschaft versetzt und rechneten jederzeit damit, dass es nun los gehen könnte. Zwei Tage nach dem errechneten Termin ging es dann los. Leichte, aber unregelmäßige Wehen ab 16 Uhr. Ich rief meine Hebamme im Geburtshaus an und fragte, ob wir schon kommen sollten. Die pragmatische Antwort: „Wenn du mich das noch fragen musst, dann nicht!“ Wo sie Recht hat,... Ich habe mich also mit Schwangerschaftstee und Kuschelkissen in meinen Lieblingssessel verkrümelt, diverse Staffeln „Friends“ geschaut und abgewartet, während KV noch mal los ist zu einem Termin. Um ca. 21:30 bin ich dann aufgestanden, um mir in der Küche noch eine Kanne Tee zu machen. In dem Moment ging es schlagartig los - jetzt musste ich wirklich Wehen weg atmen und mich dabei irgendwo abstützen. Also

    KV angerufen, dass er fix kommen soll, Taxi gerufen (wir hatten kein Auto) und im Geburtshaus Bescheid gesagt, dass wir nun kommen. „Alles klar! Ich bin schon mit einer anderen Geburt beschäftigt, aber XY ist ja auch da und kümmert sich um euch!“ war die Antwort.


    KV kam 10 Minuten nach meinem Anruf angesprintet, hat sich unsere Tasche geschnappt und schon war auch das Taxi da. Vorm Taxi schnell noch eine Wehe veratmet - der junge Fahrer kriegte riesige Augen und ganz offensichtlich Sorge, dass er gleich irgendwo auf der Straße Geburtshelfer spielen müsse. „Schnell?“, fragte er in gebrochenem Deutsch und wir nickten eifrig - im Auto sitzen war zu diesem Zeitpunkt keine bequeme Sache mehr. Er hat seine Aufgabe auch sehr ernst genommen und ist mit einem Affenzahn durch die Stadt und über diverse rote Ampeln gerast (was kein Problem war, da unsere „Stadt“ ab 21 Uhr wie ausgestorben ist). 3 Minuten nach Fahrtbeginn waren wir schon da und haben so auf die Sekunde genau die Pause zwischen zwei Wehen für die Fahrt genutzt. Also aus dem Auto raus, schnell noch die Wehe veratmet und dann ab ins Geburtshaus, wo die zweite Hebamme der Nachtschicht uns schon im gemütlichen Geburtszimmer erwartete. Kurz hat sie mich an den Wehenschreiber gehängt und die Öffnung des Muttermundes kontrolliert (7cm), dann saß/lag ich ab 22 Uhr bei Kerzenschein in der Badewanne und veratmete meine Wehen weiter, während KV und die Hebamme mich mit Wasser, Tee, Unterhaltung und ruhigen Anweisungen versorgten. Die Wehen waren in der Wanne prima auszuhalten, wurden aber allmählich stärker. Um Mitternacht etwa platzte dann die Fruchtblase und die Wehen gingen in heftige Presswehen über. 2-3 musste ich noch aushalten, bis mein Muttermund weit genug geöffnet war - das war der schwierige und unangenehme Teil. Dann durfte ich aber zum Glück dem Pressdrang nachgeben und ab da ging alles ganz schnell. Es floss viel Blut in die Wanne und ein kleines dunkelhaariges Köpfchen kam in unser Blickfeld. Beim dritten Pressen konnte ich spüren, wie meine Tochter ihre Schulter drehte, um ihren Oberkörper aus dem Geburtskanal heraus zu bekommen - ein wirklich skurriles, aber nicht direkt schmerzhaftes Gefühl. Dann noch 2 Wehen und dann schwamm um 00:35 unsere perfekte kleine Tochter mit kohlrabenschwarzen Haaren vor mir in der Wanne und sah sich um. Die Hebamme holte sie heraus, legte sie mir in den Arm und ließ uns frisch gebackene Eltern erst einmal eine kleine Weile allein. Unsere Tochter lag einfach nur ganz ruhig da, machte ihre ersten Atemzüge und guckte mich an. Auf mich wirkte sie völlig entspannt und interessiert an ihrer neuen Umgebung. Das änderte sich auch nicht, als die Hebamme wieder kam, der frisch gebackene Papa die Nabelschnur durchschnitt und unsere Tochter dann gemeinsam mit der Hebamme wusch, wog und in Decken wickelte. Sie blieb weiterhin ganz ruhig und schaute nur aufmerksam zu, was da geschah. Ich war inzwischen sehr müde, also haben mich KV und Hebamme aus der

    Wanne gefischt und dann durften wir uns zu dritt in das große Familienbett im Raum legen. Unsere Tochter hat kurz an meiner Brust genuckelt und dann konnten wir alle erst einmal ein Ründchen schlafen. Nach einer Weile kam dann noch die Nachgeburt, unsere Tochter trank noch einmal, ich wurde noch mal untersucht und versorgt (einen kleinen Einriss der oberen

    Hautschichten hatte ich mir doch zugezogen, aber zum Glück keinen Dammriss o.ä.) und dann ging es mit dem Taxi wieder heim.


    Auf Anraten meiner Hebamme bin ich artig zwei Wochen lang im Bett geblieben, während KV sich rührend um mich und unsere Tochter gekümmert hat und unsere Verwandten uns brav in Ruhe ließen. Die Hebamme kam täglich vorbei, um zu sehen, wie es uns geht und um mal für 10 Minuten in unserer entspannten Atmosphäre Luft zu holen und einen Kaffee zu trinken, bevor sie wieder weiter musste. Dass sie sich bei uns so wohl fühlte, hat uns immens gefreut. Ansonsten haben wir viel gelesen, geschlafen oder einfach nur dagelegen und unserem winzigen Wesen beim zufriedenen Schnarchen auf unseren Bäuchen, im Bett zwischen uns und in unseren Armen zugesehen. Ich glaube, das war für uns alle drei von vorn bis hinten eine ziemlich schöne, entspannte Geburt und eine sehr interessante und bereichernde Erfahrung.


    Rückblickend kann ich allen, die wie ich keine großen Fans von Krankenhaus-Atmosphäre sind, nur wärmstens empfehlen, sich mit dem Thema Geburtshaus auseinander zu setzen. Basierend auf meiner Familien-Geschichte war zu erwarten, dass mein Körper mit Schwangerschaft und Geburt prima klar kommen würde und tatsächlich war das auch der Fall (ich hatte nicht mal morgendliche Übelkeit und hätte im Prinzip bis zum Termin prima arbeiten können, habe jedoch eine Woche vorher aufgehört, um ein wenig zu entspannen). Es bestand also kein Grund, zu erwarten, dass wir die Hightech-Ausrüstung des Uni-Klinikums oder deren Säuglings-Intensivstation brauchen würden. Davon abgesehen sprachen die Zahlen, die wir bei den Besichtigungen erfuhren, für sich: Das Geburtshaus hatte zwei Geburtsräume mit Wannen und diversen Geburtsmöbeln, das Klinikum drei Kreißsäle, jedoch nur einer davon mit Wanne. Im Klinikum waren schon beim Besichtigungstermin ganze Heerscharen von Paaren da (ungelogen!), die Geburtenrate und damit der Raumbedarf um ein Vielfaches höher als im Geburtshaus. Die Betreuung lief im Klinikum in Schichten, immer eine erfahrene Hebamme mit mehreren Schülerinnen, Wechsel alle paar Stunden. Im Geburtshaus gab es zwei Schichten: Tag und Nacht. Es waren immer mindestens zwei Hebammen vor Ort, dazu maximal eine Schülerin. Das Klinikum war für Notfälle nur 6 Minuten entfernt - es gab außer möglichen persönlichen Vorlieben schlichtweg keinen Grund, der bei einer natürlichen Geburt für das Klinikum hätte sprechen können. Demzufolge war das Geburtshaus für mich und für KV in jeder Hinsicht die richtige Entscheidung und wir sind uns immer noch einig, dass wir beide jederzeit wieder dort hin gehen würden, sollte einer von uns noch mal Nachwuchs bekommen.

    Hallo ihr Lieben,


    ich habe eine Frage an alle Mütter, die ihre Kinder gestillt haben: Wann und warum habt ihr abgestillt und musstet ihr eure Kleinen systematisch entwöhnen oder haben die von ganz allein irgendwann das Interesse am Stillen verloren?


    Hintergrund meiner Frage: Meine Kleine ist jetzt zwei, geht schon seit 1,5 Jahren zur Tagespflege, schläft mittlerweile auch mal bei Papa oder Babysitterin und kann also prima auch mal länger ohne Mama. Wenn ich aber zur Stelle bin, möchte sie immer noch sehr gern sehr viel gestillt werden. Prinzipiell stört mich das nicht, aus den üblichen Gründen: Prima Kuschel-Einheit im hektischen Alltag, praktischer Snack für unterwegs, gut für ihr Immunsystem, senkt mein Brustkrebs-Risiko ein bisschen,... Aber so langsam frag ich mich doch, ob sie wohl irgendwann von alleine aufhören wird oder ob ich sie aktiv entwöhnen muss, wenn ich keine milch-vernarrte Abiturientin haben möchte :lach

    Ach, und wo wir gerade dabei sind, folgender Dialog zwischen Rumpelwichtin und ihrem gleichaltrigen Kita-Freund - wir nennen ihn mal Martin - am Samstag auf der Rückbank des Autos auf dem Weg zum Mittelaltermarkt:


    Martin öffnet zwecks Beschäftigung die Klettverschlüsse seiner Schuhe. Rumpelwichtin: „Martin, Schuhe anlassen!“ Martin mit stoischer Ruhe: „Nein.“


    Wir Muttis vorn haben uns weg gehauen, die zwei sind eh immer schon drauf wie so ein altes Ehepaar :lach

    Die zweijährige Rumpelwichtin und ich haben heute eine Straße überquert, neben uns zwei große Kerle mit einem Basketball. Der eine dribbelt beim Überqueren der Straße fröhlich vor sich hin. Rumpelwichtin sieht das und bellt sofort im besten Militär-Kommando-Ton: "Nich Ball spielen! Autos! Straße!" :lgh:lgh:lgh


    (Übrigens hat sich der Missetäter sofort entschuldigt und für den Rest der Strecke artig seinen Ball fest gehalten. Mission accomplished :daumen)

    Kita-Tage verkürzen :lgh Wenn ich um 16:30 in der Kita stehe und frage: „Maus, wollen wir mal gehen?“ krieg ich jedes Mal die gleiche Antwort: „NEIN!“ Die würde mir einen Vogel zeigen, wenn ich da nach dem Mittagsschlaf aufkreuze :lgh

    Ich verstehe ja, dass das für die Kommunen eine organisatorische Großaufgabe ist, aber mal ehrlich: Kinder gibt es nicht erst seit gestern und berufstätige Eltern auch nicht. Trotzdem hat die Mehrheit der Kindergärten hier vorwiegend Halbtags-Plätze oder solche bis 14:30, manche haben überhaupt keine Ganztagsplätze (übrigens sind das fast ausschließlich kirchliche KiGas). Und die Koordinierung seitens der Stadt lässt wohl auch einiges zu wünschen übrig: Wie gesagt, die Älteste meines Kollegen wurde bei der Vergabe einfach vergessen, der durfte dann selbst sämtliche KiGas durchtelefonieren (hatte aber Glück, noch einen Nachrückplatz zu kriegen). Eine unserer Dozentinnen am FB wurde für ihre Kids mit Halbtagsplätzen abgespeist. Sie ist die Chefin der Didaktik bei uns und außerdem aktive Lehrerin im Gymnasium - toll, da nur Halbtagsplätze zu bekommen. Und meine Ärztin durfte ihre Kids nach dem Umzug hierher noch 2 Jahre lang in die Nachbarstadt fahren, weil die Sachbearbeiter hier trotz reichlich Kommunikation nicht kapiert haben, dass der Umzug bei Anmeldung schon bevor stand und nicht erst für in 3 Jahren geplant war.


    Ja, das sind nur drei Beispiele, aber wenn ihr bedenkt, dass ich bisher nur mit ca. 10 Eltern-Teilen mit KiGa-Kindern aus unserer Stadt über das Thema gesprochen hab, sind das immer noch 30% und dann versteht ihr meine Sorge vielleicht etwas besser.



    Hatte denn irgendjemand hier Probleme, einen Ganztagsplatz zu bekommen? Und wenn ja, wie habt ihr das gelöst?

    Der Rechtsanspruch besteht meines Wissens doch nur auf einen Halbtagsplatz. Da hält sich die Planungssicherheit also in Grenzen, wenn ich nicht weiß, ob ich ab nächsten März noch Vollzeit arbeiten kann. Die Tagesmütter und Babysitter hier, die langfristig und verlässlich verfügbar sind, sind nämlich ebenfalls hart umkämpft.

    Die kirchlichen Kindergärten hier sind durch die Bank weg sehr christlich eingestellt, das hab ich mittlerweile mitbekommen. Und da will ich mich tunlichst raus halten, wenn es irgendwie geht. Das wäre die absolut letzte Notlösung.


    Volleybap, die Friedrichstraße kannst du knicken. Was sowohl meine Kollegen als auch ich dort schon erlebt haben, bestätigt alle schlechten Vorurteile gegenüber Verwaltungsmitarbeitern... fast könnte man meinen, die haben was gegen wiss. Mitarbeiter. Von dort kommt ja auch die Aussage, dass wir im August Bescheid bekommen - lange, nachdem alle privaten Träger ihre Plätze vergeben haben.


    Ja, ich brauche den Platz theoretisch erst ab nächsten März, bis dahin kann die Maus ganztags in die Kita. Aber wir müssen *jetzt* die Projekte für die nächsten Jahre planen, nicht erst, wenn die behäbige Friedrichstraße endlich den Hintern hoch bekommt (und meine Tochter dann womöglich einfach vergisst, wie sie es bei der ältesten meines Kollegen geschafft haben).


    Ich hab jetzt vom Familienservice der Uni noch einen Gebeimtipp bekommen. Den werde ich mal weiter verfolgen.

    Hallo zusammen,


    ich hatte es in einem anderen Thread schon kurz erwähnt: Bei mir steht gerade das große Zittern um einen Ganztagsplatz im Kindergarten an - die Kurze wird im nächsten März drei, wäre aber auch vorher schon fit für den Wechsel. Die aktuelle Lage: Ich arbeite Vollzeit. Eine Reduzierung der Arbeitszeit wäre ein echtes Problem und könnte das Ende meiner beruflichen Laufbahn bedeuten, ich komme so schon kaum hinterher. Wir brauchen also ab dem kommenden KiGa-Jahr einen Ganztagsplatz. In unserer Stadt gibt es zwei private Waldkindergärten, ein paar von einem Eltern-Kind-Verein organisierte Gruppen, dann noch eine Reihe kirchliche und ein paar städtische Kindergärten.


    KV und ich möchten unser Kind religionsfrei erziehen, damit kommen kirchliche Träger nicht in Frage. Die Waldkindergärten haben uns abgesagt, der Eltern-Kind-Verein hat keinen Ganztagsplatz, bleiben nur die städtischen. Dort sind wir angemeldet, einziges Feedback bisher „Spätestens nach den Sommerferien melden wir uns“.


    Viele von euch kennen die Situation bestimmt nur zu gut. Habt ihr einen Rat für mich, was ich konstruktives tun könnte?

    Da muss man schon oft drei Wochen auf einen Kaffeeklatschtermin warten, der dann aus Gründen wie "Muss noch meine Fenster putzen" abgesagt wird. Klar, kommt mal vor, summiert sich aber in letzter Zeit wirklich. Oder auch so etwas wie: meine Schwester wollte meinen Sohn am Zukunftstag in ihre Firma mitnehmen. Nun erfahre ich gestern Abend, per Zufall, dass sie gar nicht in der Stadt ist. Rufe sie gestern an, es geht niemand ran. Heute um 12 Uhr dann eine Whatsapp, sie hätte es ganz vergessen. Der Zukunftstag ist morgen. Da könnte ich schreiend im Tag laufen.

    Oh, das würde mich auch zur Weißglut bringen! Da hilft wirklich nur noch aktives Suchen nach neuen Bekanntschaften, die entsprechend schwer zu finden sind in deiner/meiner Situation. Vielleicht findest du übers Internet nette Leute in deiner Nähe? Oder Kinder-kompatible Sport- &Freizeit-Vereine mit Wochenend-Angebot?


    Um mich auch mal kurz auszuheulen in Sachen Einsamkeit: Ich würde mir mal wieder ein wenig Aufmerksamkeit von irgendwem mit einem Y-Chromosom wünschen. Und wenn‘s nur ein interessierter Blick ist - für mein Selbstwertgefühl würde das schon reichen. Der/die ein oder andere(r) kennt das sicher: Mit kleinem Kind im Schlepp ist man plötzlich nur noch das asexuelle Wesen „Mama/Papa von [...]“, die interessierten Blicke kommen überwiegend von Frauen jenseits der 60 oder glücklich Händchen haltenden Paaren und richten sich nicht auf einen selbst, sondern in den Kinderwagen. Versteht mich nicht falsch, ich wollte immer gern Superhelden-Kräfte haben und Unsichtbarkeit ist sogar ziemlich weit oben auf der Liste, aber ich hätte dazu ganz gern auch mal einen Ausschalter.


    Wie geht ihr damit um, wenn ihr so was erlebt (habt)?