Beiträge von Sophina

    Ja, ich wurde da auch falsch informiert. Ich hatte mich beim Lohnsteuerhilfeverein erkundigt und die hatten mir mitgeteilt, dass man immer nur zum Januar eine neue Steuerklasse bekommen kann. Also habe ich ein Dreivierteljahr weiter in der IV verbracht, obwohl ich schon längstens Anspruch auf die II gehabt hätte.


    Ist Schnee von gestern, fand ich aber sehr ärgerlich, als ich es bemerkt hatte.

    Auch Team Ölsardine. Hatte im März mal wieder kurz gedated und zum mehrfachsten Mal festgestellt, dass „die guten“ vom Markt sind. Männer in meiner Generation sind zu einem so geringen Prozentsatz brauchbar, da bekommt man einfach keinen ab, den man dann auch haben möchte.

    Ich bin ein pragmatischer Mensch, der gerne tätig ist. Mir macht es nichts aus, aktiv zu sein, zu arbeiten, mich zu kümmern, etc. Ich brauche so oder so immer etwas, das ich gerade tun kann, einfach nur sitzen und einen Film schauen kann ich eh nicht. Und ich bin sehr-sehr froh, alleinerziehend zu sein, Also, da ist wirklich nichts an meiner "Grundeinstellung" zu kritteln.

    Trotzdem - meistens läuft mein Leben ganz flüssig, aber manchmal heule ich auch, weil ich unendlich kaputt bin und nicht mehr weiß, wo ich bei der to-do-Liste noch anfangen soll, vor allem, wenn dann noch ein winziges Detail schief geht.


    Alles, was ich heute tue, habe ich auch während meiner Ehe getan, der einzige Unterschied ist tatsächlich, dass ich jetzt keine 2/3-Stelle mehr habe, sondern eine volle.


    Mein persönliches Fazit ist also: zu wenig Geld oder zu wenig "Luft". Aktuell habe ich mich für zu wenig "Luft" entschieden, aber ich will auch nicht behaupten, dass das in Stein gemeißelt ist für alle Ewigkeit.

    Danke schön fürs Teilen. Es tut gut, das mal in greifbaren Zahlen zu sehen.

    Ich fühle mich damit wenigstens von einer Studie validiert hinsichtlich meiner Gefühle: überlastet, zugleich alleingelassen (vom KV) und generell einsam. Finanzielle Sorgen sind hier zum Glück nicht so groß, wobei ich gerne meine Arbeitszeit und damit die Überlastung reduzieren würde, wenn der KV denn mehr als das Minimum zahlen würde.


    Ach ja, als Ergänzung: Vom Jugendamt wurde mit geraten, mir doch eine Elterngruppe zu suchen, um Austausch zu haben. Dann kann man besprechen, wie man der Überlastung begegnen kann und ist gleichzeitig unter Leuten.

    Als ob's damit getan wäre.

    Wenn die Kinder bei dir wohnen und gemeldet sind, würde ich zuerst das Kindergeld ummelden und selber beziehen.

    Muss man sowieso früher oder später, ich hatte neulich einen Brief der Familienkasse im Briefkasten, wo ich nach erfolgter Scheidung bestätigen sollte, dass meine Tochter bei mir wohnt.


    Mein Tipp: Such dir eine Anwältin, mit denen habe ich bessere Erfahrungen gemacht als mit Männern.

    Ja, kann ich nur zustimmen.

    So ungefähr lasen sich die Emails meines Ex auch immer. Oberflächlich sachlich, aber irgendwie immer drohend und einschüchternd. Anwälte sind wirklich teuer, aber wenn ich dieses Geschwurbele lese, wird mir schwindelig.


    Schlage ihm doch mal probeweise vor, dass du gerne einen Anwalt / eine Anwältin beauftragen möchtest, er sich bei dir "draufhängen" kann und ihr dann die Kosten hinterher teilt. Falls er darauf nicht eingehen möchte, würdest Du lieber mit zwei Anwälten:innen zur Scheidung gehen. Wenn er ein reines Gewissen hätte und wirklich nur Geld sparen wollen würde, könnte er ja darauf eingehen. :D

    Du wirst sehen, das wird nicht passieren und dann kannst Du ihm (und auch Deinem Gewissen) immer sagen, dass Du eine für Dich gangbare Möglichkeit aufgezeigt hast, um eine "streitige Ehescheidung" zu vermeinden...


    Man kann übrigens vor der eigentlichen Scheidung eine Scheidungsvereinbarung bei einem Notar machen, die kann die materiellen Werte und auch die Umgangsvereinbarung beinhalten. Man kann auch versuchen, Rentenausgleich auszuschließen, aber das prüft das Gericht immer noch mal nach. Dann geht man auf alle Fälle mit dem Bewusstsein vor Gericht, dass dort nicht mehr gestritten wird und das, was man vorher mit dem Notar vereinbart hat, auch so durch geht. Aber auch dazu braucht man entweder Anwälte um beim Notar auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen oder aber selber genug Fachwissen...

    Schaut euch mal ein paar Videos von "juckiha" auf Instagram an, wenn ihr grad gefrustet seid.

    Ich finde ihn wirklich toll! Wie er einerseits seinem elterlichen Frust auf extrem lustige Weise Luft macht und andererseits trotzdem die Interessen seiner Kinder im Blick hat.


    Hier ist es aktuell eher ruhig an der Pubifront, wenn man vom ewigen Unwillen in die Schule zu gehen absieht. Sie hinterlässt die Küche einigermaßen ordentlich, macht ihre Wäsche selber und hilft im Garten und bei den Katzen mit. Kann mich aktuell wenig beschwerden. (Ich weiß... Auch das positive ist nur eine Phase. :D)

    Nasendusche kann ich auch nur empfehlen, zum Schlafen mache ich mir auch Nasentropfen rein, die Dosierung für Kinder reicht meistens, dann entsteht nicht so schnell eine Abhängigkeit der Nasenschleimhäute.

    Gegen Husten hilft mir oft Salbeibonbons lutschen. Ich werde damit diesen trockenen Hustenreiz los, der sowieso zu nichts führt.

    Lüften und Luft befeuchten wurde ja schon genannt. Vitamindoping auch. Manchen Menschen hilft auch eine heiße Badewanne.

    Danke für die Info. Ich habe aktuell eine Lücke von viereinhalb Jahren in meiner Rentenberechnung, weil ich die Kindererziehungszeiten nicht nachgewiesen habe. War mir nicht klar, dass ich das zusätzlich zur Beantragung von Kindergeld und Elterngeld auch noch machen muss.


    Die Formulare zum Nachweis der Erziehungszeiten habe ich angefordert und bin gleich wieder grandios gescheitert. Erstens, weil Formulare sowieso Panik in mir auslösen, wenn ich mehr als meinen Namen, Adresse, etc. angeben muss.

    Zweitens, weil ich wohl zwei Formulare brauche, für jeden Kindsvater eins, denn drittens muss jeder Vater auch noch unterschreiben, dass wirklich ICH die Kindererziehungszeiten in Anspruch genommen habe. Liest sich irgendwie wie ein Widerspruch zu dem, was du geschrieben hast, Bap.

    Ich werde im Laufe des Jahre noch mal tief Luft holen, neue Formulare anfordern und mich an unseren Betriebsrat wenden. Dort gibt es zum Glück einen Spezialisten für Rentensachen.

    Zum Abnehmen braucht man ausschließlich eine negative Energiebilanz. Ob man die jetzt durch mehr Bewegung oder bewussteres Essen schafft, ist egal. Es ist sogar eine Kombination aus mehr bewegen und bewusster essen möglich. :D


    Wobei der Punkt bewusster essen schwer einzuschätzen ist, wenn man nicht ganz genau Kalorien trackt. Man vertut sich da schnell mal mit Menge und Energiedichte eines Lebensmittels.

    Meine Kinder tragen die Nachnamen des jeweiligen Vaters, ich hatte bis vor einem Jahr einen Doppelnamen aus den Nachnamen der jeweiligen Väter. Mittlerweile bin ich zu meinem Geburtsnamen zurückgekehrt.

    Könnten meine Kinder jetzt auch meinen Nachnamen annehmen? (Also, wollen sie wahrscheinlich nicht, aber theoretisch?)

    Große Tochter ist volljährig und lebt alleine, kleine Tochter ist minderjährig und lebt bei mir.

    Bei der kleinen Tochter müsste der Vater zustimmen, das ist schon mal klar.

    Soviel ich weiß, muss man noch ein Jahr warten, nachdem die Behandlung abgeschlossen wurde, um die anteilige Rückzahlung der Krankenkasse bei dieser zu beantragen und zurück zu bekommen.

    Oh, das war bei mir nicht der Fall, ich konnte sofort, nachdem der Wisch vom KO da war, einreichen. Vielleicht von KK zu KK verschieden? Oder abhängig vom Bundesland?

    Kiefergelenksuntersuchung haben meine Töchter nicht gemacht. Bei der großen gab es einen allgemeinen orthopädischen Test vor der Spange, bei der kleinen nicht mal das. Die große ist ohne Probleme durch die Behandlung durch gekommen und hatte die Spange auch nur eine relativ kurze Zeit.

    Bei der kleinen Tochter gab es zusätzlich zu schiefen Zähnen auch einen Fehlbiss, sie hatte "Hasenzähne". Also wurde ziemlich viel an den Kiefergelenken rumgezogen, mit Aufbissen gearbeitet, etc. Leider weiß man ja oft vorher nicht, was das bedeutet, aber ihr hat es jahrelange Kieferschmerzen eingebracht, teilweise konnte sie den Mund nicht richtig weit aufmachen, weil die Kiefergelenke verklemmt waren, etc. Sie hatte Krankengymnastik für den Kiefer - es gibt mittlerweile sogar spezialisierte Praxen dafür und es war eine lange, fiese Quälerei. Ich bin stolz, dass sie das trotzdem durchgehalten hat.


    Ich würde also sowohl die 100 Euro investieren, wenn ich heute noch mal in der Situation wäre, als auch genau mit dem Kieferorthopäden besprechen, was gemacht werden muss. Wenn man "nur" schiefe Zähne hat, wird es wohl schon seinen Gang gehen, aber sobald irgendwas mit Kiefer verschieben geplant ist, wäre ich die ganze Zeit über sehr sensibel und hellhörig. Und nicht zu Obrigkeitsgläubig. Ja, Zahnspangen tun weh, wenn sie nachgestellt wurden oder ein neuer Bogen eingezogen wurde, aber wenn es nach zwei-drei Tagen nicht besser ist und das Kind die ganze Zeit weiterklagt, kann man auch beim Kieferorthopäden eine Bremse reinhauen.

    Wir haben zum Beispiel bei der kleinen Tochter aufs letzte Quäntchen Perfektion verzichtet, weil das einfach an Zeit und an Schmerzen ein zu großes Opfer gewesen wäre.


    Das übliche, dessen man sich bewusst sein muss: Man wird anteilig zur Kasse gebeten und bekommt den Betrag von der Krankenkasse zurück, wenn die Behandlung erfolgreich beendet wurde.

    Oh, danke schön ihr Lieben, ich hatte letzte Woche Urlaub, da bin ich meistens nicht so unterwegs im Forum, deshalb gerade erst entdeckt!


    Ich hatte einen tollen Tag mit Familie und Freunden, leckerem Essen und guten Gesprächen - hat sich voll und ganz gelohnt, dafür wieder ein Jahr älter zu werden!

    Danke schön für Deinen ausführlichen und emotionalen Bericht. Ich kann nachvollziehen, was Du meinst, auch wenn ich selber keine Reiterin bin. :D

    Ich wünsche Dir weiterhin ganz viele Glücksgefühle und Freiheit!