Beiträge von Daria123

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    Hahaha. Wenn Du wüssest ... aber ich schließe auch Dich in meine Gebete ein - mögest Du die Kraft finden, dich im Leben mehr zu trauen und nicht nur in Internet Foren 14.066 Beiträge zu posten, statt im Reallife zu leben. Wieso sprichst Du von "wir"? Bist Du hier die Vorsprecherin? Ich hab sehr wohl das Gefühl, dass insbesondere Du großes Interesse hast - vielleicht weil es jemand anders hält als Du. Alles Liebe!

    Von mir aus - dann will ICH ES eben. Ist das verwerflich? Ich hab auch ein Leben und mein Kind kommt dabei definitiv nicht zu kurz - der KV ist übrigens auch kein Baum - was hindert ihn, dass er nicht umzieht und uns nachzieht? Wir sollen aber für den KV auf ALLES verzichten oder wie? Gut, dass ihr nicht die Richter seid. Habt ihr eigentlich auch ein eigenes Leben und falls ja, tragt ihr dabei einen Heiligenschein? Man kann es im Leben nicht JEDEM recht machen und natürlich mache ich es mir lieber selbst recht, als wem anders und versuche dennoch das Beste für mein Kind dabei rauszuholen. Die Perspektiven sind nicht so schlecht .... Entweder ich bleib auf der Strecke oder der KV. Wenn das Kind beim Vater wäre, würde der Umgang zu mir ja einschlafen und da sollte ich dann wohl bei zuschauen oder wie? Alternativ würde sich dann noch anbieten, dass ich auf meinen Mann verzichte, mit dem Kind in der verhassten Großstadt in unserer 2 Zimmer Wohnung bleibe und wenn ich dann mal 50 Jahre alt bin und meinen Dienst verrichtet habe, kann ich dann gucken was bleibt.

    Kind ist mir wichtiger als Mann aber ich will auf BEIDES nicht verzichten und ja, ich bin nicht heilig und gebe zu auch ein Leben haben zu wollen - ich bin nicht ausschließlich Mutter, ich bin auch noch ICH und Frau. Wenn ihr Euch alle so sehr in den Hintergrund bringt und "Verzicht" bei Euch Lebensprogramm ist, dann ist das eure Entscheidung. Irgendwann wird meine Tochter auch hier nicht mehr zum KV wollen, weil sie vielleicht lieber mit ihrem Freund zusammen sein möchte, soll ich sie dann von der Polizei abführen lassen oder wie stellt ihr Euch das vor?


    Irgendwie seid ihr hier eine seltsame Truppe. Wenn ich mir hier anschaue, wie viele Beiträge ihr hier verfasst, dann scheint das ja bei manchen hier Lebensinhalt zu sein. Da möchte ich ehrlich gesagt nicht hinkommen. Ich lese kein bisschen Mitgefühl - das klingt teilweise alles sehr verbittert: Die böse Frau will ein neues Leben und dem Kind den Vater nehmen ... so ein Quatsch. Ich fahre diese Strecke zu meinem Partner seit 3 Jahren und arbeite dabei sogar noch im ICE, wieso sollte das eine 13 jährige nicht schaffen können. Aber ich bin auch keinem Rechenschaft hier schuldig (Gott sei Dank).


    Ich dachte, es sei irgendwie hilfreich sich hier anzumelden, war mir aber nicht bewußt, welch Wind hier weht. Wünsche Euch noch ein schönes und total selbstloses Dasein.

    Vielen Dank. Ich finde das Vorhaben auch nicht ganz optimal aber es gibt auch keine wirklich optimale Lösung. Ich würde gerne mit dem KV nett reden und einen gemeinsamen Weg mit ihm finden - aus der Vergangenheit weiß ich aber, dass das nicht so einfach ist - deshalb habe ich mich mitunter auch getrennt.


    Selbstverständlich würde ich die Fahrtkosten tragen und am Anfang würde ich meine Tochter auch noch in der Bahn begleiten, bis sie signalisiert, dass sie es selbst alleine schafft. Ich würde mich bemühen den Umgang auszuweiten in den Ferienzeiten.

    Meine Tochter hat ein paar Klassenkameradinnen, die aber auch alle recht weit von uns entfernt wohnen, weshalb sie sich privat nicht treffen. Familie, Großeltern etc. pp haben wir hier nicht. Der KV auch nicht. In bin nur in dieser Stadt, da mich das ABR hierzu gezwungen hat und jetzt auch wegen dem Job aber ich zähle die Tage, bis das Kind sein Abi gemacht hat, was aber noch so an die 5 Jahre dauern wird, was eine SEHR lange, steinige und einsame Zeit ist.

    Wenn meine Tochter irgendwann mal sagt, dass sie nicht zum KV will, dann werde ich mit Sicherheit nicht sagen "ja, dann lass es halt". In den vergangenen Jahren hat sie das auch schon mal geäußert und bisher war sie immer da und wenn dann die super Party steigt. müsste sie ihren Vater halt anrufen und fragen.


    Wenn das Kind am Ende sagen würde, ich will zu Papa, dann müsste ich es wohl irgendwie akzeptieren aber selbstverständlich wäre es mir lieber, es geht mit uns und ich hab ein gutes Gefühl.

    DU liest vielleicht keinen Vorteil und vielleicht klingt mein Beitrag auch einfach ein bisschen zu schön für manchen hier. Glücklicherweise kann ich mir schon ausmalen, dass mir hier gerade eher die Herren antworten - vielleicht Väter deren Kinder bei den Mütter leben - man weiß es nicht. Ich hatte bereits vorher geschrieben, dass die Tochter entscheiden soll - ich frag mich, weshalb sowas überlesen wird. Ich wollte außerdem auch nicht euren moralischen Beistand, sondern Erfahrungswerte wie man konstruktiv mit dem anderen Elternteil ins Gespräch geht.

    Wenn ich mich nicht mit dem KV einige, geht es vor Gericht und das Gericht wird nicht gegen den Kindeswillen entscheiden, wenn das Kind bereits 5 Jahre bei der Mutter lebt und dort weiterhin bleiben möchte. Falls doch, dann kann der KV mit der Konsequenz leben und trägt die Verantwortung seinen Erziehungspflichten nachzukommen - denn 13 Jährige zu erziehen ist mehr, als Wochenendausflüge. Darüber muss er sich vorher bewußt werden. Ich glaub ich mach mich mal locker und lese hier nicht nur die Beiträge der Väterlobby sondern vertraue der Büchse der Pandora ...

    Wir haben KEIN Wechselmodell. Mein Partner hat ein Wechselmodell mit seinen Kindern. Mein Partner hat ein Haus mit viel Platz, zwei jüngere Kinder und einen Chefarztposten an seinem Wohnort - ich habe eine zwei Zimmer-Wohnung - das wäre für ihn also schwieriger als für mich. Meine Tochter ist 13 und hat "nur einen erweiterten Umgang" - es ist auch nicht die Rede davon, dass sie ihren Vater nicht mehr sehen soll - oben schrieb ich, dass ich mich um Kompensation bemühen möchte, so gut es eben geht. Bitte erst lesen, bevor man irgendwas antwortet - gilt auch für die beiden Herren, die Ihren Kommentar geliked haben. Am Ende wird das Kind wo leben und im Streitfall wird es wohl mit mir umziehen. Meine Tochter lebt seit 5 Jahren bei mir und ist in der Schule erfolgreich - der neue Partner ist langjährig und ich sehe eine ganz geringe Gefahr, dass irgendein Gericht der Welt, bestimmen würde, dass sie beim KV leben soll, wenn sie es nicht selbst auch will. Sollte es soweit kommen, ist sie 13 Jahre alt und es ist ihr Vater - dann kann ich es nicht ändern. Du kannst mich also nicht einschüchtern mit solchen Bemerkungen.

    Vielen Dank lieber Bap,


    nein, der KV hat einen erweiterten Umgang. Alle 14 Tage von Donnerstag nach der Schule bis Montag morgen bis zur Schule. Das würde dann in Zukunft nicht mehr gehen, was ich jedoch versuchen würden, für den KV zu kompensieren ... aber erst mal müsste ich wohl ganz generell mit ihm ins Gespräch kommen - vielleicht sollte man auch über einen Anwalt gehen aber eigentlich würde ich das gerne vermeiden ... soll ja nicht wieder im Krieg ausarten!


    Liebe Grüße,


    Daria

    Hallo ihr Lieben,


    ich bin Daria, 42 Jahre alt und habe mich 2016 vom KV getrennt und lebe seither in einer Großstadt mit meiner 13 jährigen Tochter, welche die 7. Klasse eines Gymnasiums besucht. Bei meiner Trennung habe ich mich mit dem KV auf ein ABR für das Bundesland geeinigt, indem wir leben.


    Ich habe nun seit 3 Jahren einen neuen Partner (ich würde sagen, meine große Liebe - auch wenn das vielleicht kitschig klingt) und er lebt mit seinen 9 jährigen Zwillingen in einem anderen Bundesland (Wechselmodell). Nach langer Zeit des Kennenlernens sind wir sicher, dass wir zusammen leben und bleiben möchten. Er wünscht sich, dass ich mit meiner Tochter zu ihm und den Kindern ziehe.


    Er ist Arzt und beruflich eingespannt, ich bin leitende Angestellte in einem Großkonzern - wir wollen uns gegenseitig entlasten, auch was die Kinder anbelangt.

    Da ich in seinem Bundesland nicht wieder solch einen Posten bekommen würde, müsste ich pendeln - mein AG hat sich bereit erklärt, dass es ausreicht, wenn ich an 2-3 Tagen die Woche im Unternehmen Präsenz zeige und sonst von daheim arbeite. Ich habe mit dem Schulamt gesprochen und es wäre kein Problem meine Tochter auf einem Gymnasium im neuen Bundesland umzumelden, welches nur 5 Minuten vom Haus meines Partners entfernt liegt.


    Mit meiner Tochter habe ich natürlich auch gesprochen und vorgefühlt, wie sie darüber denkt. Sie mag meinen neuen Partner und der Gedanke, dass da demnächst noch Kinder sein könnten, findet sie auch nicht störend (trotz Pubertät und so ...). Sie würde einem Wohnortwechsel zustimmen, insofern sie weiterhin ihren Vater sehen könnte, was ich in jedem Fall sicherstellen würde, allerdings weiß ich auch, dass der KV seine Tochter nicht einfach so ziehen lassen wird.


    Seit der Trennung sieht meine Tochter den KV immer von Donnerstags nach der Schule bis Montags zum Schulbeginn, was dann nicht mehr gehen wird, da der Weg mit der Bahn knapp 2.5 Stunden entfernt liegt (ohne Umsteigen).

    Ich überlege, wie ich nun vorgehen soll - ich möchte versuchen mich mit dem KV Außergerichtlich zu einigen, hab jedoch wahnsinnige Angst, dass er meine Tochter beeinflussen könnte (hat er 2016 schon mit Bestechung versucht: Papa schenkt Dir ein neues Fahrrad, wenn Du sagst, dass Du lieber bei mir sein wirst).


    Wenn es so käme, wäre es sehr schlimm für mich und ich glaube auch nicht gut für die Entwicklung meiner Tochter, da sie sowohl mich dann, als auch ihr soziales Umfeld verlieren würde - würde sie beim Vater bleiben, müsste sie nämlich auch die Schule wechseln. Im Augenblick gibt es beim Papa immer Ausflüge und bei Mama immer Latein- und Englischvokabeln - die Gefahr besteht also, auch wenn sie sagt, dass sie weiterhin bei mir leben möchte.


    Ich würde dem KV anbieten, die Kosten für die Bahnfahrten selbstverständlich zu tragen und die reduzierten Umgang (Freitags bis Sonntags alle 14 Tage statt Donnerstags bis Montags alle 14 Tage) so gut wie möglich zu kompensieren (Ferienaufenthalt verlängern, Brückentage ... ).

    Aus meiner Sicht hat der Umzug für meine Tochter Vorteile, da sie dann als Teeny weg wäre aus der Großstadt und sich dort freier bewegen kann, mein Partner hat das große Latinum und kann meine Tochter im Lateinunterricht unterstützen, sie hat auch Umgang mit den Kindern meines Partners hat, was bedeutet, dass der Fokus nicht immer auf ihr liegt (plötzlich schreibt auch mal jemand anders eine 4) und die Mama nicht mehr alleiniger Ansprechpartner ist (mein Partner ist bei vielem viel entspannter und auch diplomatischer).

    Der KV ist leider nicht sehr kooperativ. Ich schätze jedoch, dass der Wille einer 13 jährigen vor Gericht ohnehin entscheidend ist, weshalb am Ende eh das Kind entscheidet.


    Mir macht das alles wahnsinnige Angst, aber ich will auch nicht kampflos auf meine Liebe und Zukunft verzichten, auf mein Kind aber auch nicht ....


    Habt ihr Erfahrungswerte oder Ratschläge für mich? Ich weiß gerade nicht so recht, was der nächste Schritt ist. Damals war mir nicht klar, als ich das ABR beantragt habe, dass ich die Büchse der Pandora geöffnet habe, weshalb ich dann auch kleinlaut zugestimmt habe, als der KV mir zur Einigung das ABR für das Bundesland angeboten hat. Diesmal möchte ich schlauer sein und mich aus meinem Gefängnis hier in der Großstadt befreien.


    Herzliche Grüße,


    Daria