Beiträge von Emma21

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!

    Die Dame vom Jugendamt kennt den Grund, sie weiß was alles vorgefallen ist. Deshalb ist es ja für mich so schwierig, weil sie scheinbar dennoch eine Einigung erwirken will.

    Hast du die Dame vom JA mal direkt darauf angesprochen, wie es zu ihrem Sinneswandel kommt? Warum sie nun plötzlich eine Einigung erzwingen möchte, wenn sie doch vorher davon abgeraten hat das Thema anzusprechen und die Ablehnung des Kontakts unterstützt hat.

    das was du sagst, da hab ich genau das Gefühl nur umgekehrt. Das er dann entgültige weg ist. Wegen Druck.

    Nach dem was du beschreibst, ist es kein großer Verlust, wenn der Vater nicht mehr auftaucht.


    Er hat dich ja ganz gut im Griff. Trotz das ihr getrennt seid, tanzt du nach seiner Pfeife. Warum eigentlich? Weil dann der ohnehin schlechte Kontakt und die nicht vorhandene Bindung zum Kind dann ganz weg sind, wenn er nicht mehr kommt?

    Vorweg: ich fänd es sehr schade und schlimm, wenn die KM einer notwendigen Therapie nicht zustimmt.


    Ich glaube, dass es grundsätzlich schon problematisch ist, dass die Tochter überhaupt davon weiß, dass es da Unstimmigkeiten gibt und ein Therapieplatz in Aussicht ist, der durch die KM vereitelt werden kann.

    Ich würde dem Kind auf keinen Fall die Wahrheit sagen, sondern erzählen, dass die Therapeutin nun doch keinen Platz frei hatte.


    Ich kenne mich mit der Thematik nicht gut aus, da ich noch nicht in der Situation war. Wenn ein Elternteil eine Therapie ablehnt, wie schnell kann man die Unterschrift durchs Gericht erzwingen lassen?

    Was sagt denn die Beratungsstelle dazu? Mit welcher Begründung lehnt die KM die Therapie ab?

    Besteht vielleicht die Möglichkeit die Umgänge unter der Woche stattfinden zu lassen? Da die Treffen ja eh nur wenige Stunden dauern, wäre es ja vielleicht auch werktags möglich sich zu treffen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Öffis da besser aufgestellt sind und der KV dann selber den Weg (oder zumindest einen Teil des Weges) zurücklegen kann.

    Es wäre so viel schöner. Die Maus hätte ein Spielkameraden. Such später wenn ich alt und dement bin hat sie mich nicht allein an der Backe.

    Klar stressig, auch finanziell.

    Für mich sind das eigentlich keine Gründe ein zweites Kind zu bekommen. Es ist nicht gesagt, dass die Kinder Spielkameraden werden. Vielleicht verstehen sie sich nicht so gut oder haben völlig unterschiedliche Interessen.

    Auch sind Kinder nicht dazu da, um später ihre Eltern zu pflegen. Natürlich ist es schön wenn sie es tun, aber ich finde nicht, dass man das voraussetzen kann.


    Du schreibst ja selber, dass es finanziell so gar nicht passt. Das ist für mich schon eine denkbar schlechte Ausgangslage. Ich würde eine Schwangerschaft nur dann planen, wenn ich finanziell abgesicherte wäre/ sicher dastehe. Natürlich kann immer mal was passieren und eine finanzielle Notlage eintreten, aber wenn dies schon vor Beginn der Schwangerschaft der Fall ist, würde ich kein Kind planen.

    Kannte es vorher nicht. Hab es gegoogelt und die Homepage überflogen. Auf den ersten Blick geht es um ein Programm das an Schulen u.ä. Einrichtungen angeboten wird, um Kinder gegen Mobbing stark zu machen. Also erst mal etwas Positives, würde ich sagen.

    Nach einer Bewegung sieht mir das erst mal nicht aus. Solche Programme für Schulen gibt es ja viele.

    Ex ruft ja nicht an! Er schreibt eine SMS und fertig. Konkret hieß das zuletzt - SMS "Hi, kannst dich schon mal auf den weg machen", das war 30 Minuten vor Ende.

    Ich glaube, auf so eine SMS hätte ich gar nicht reagiert. Wenn es einen ernsthaften Notfall gegeben hätte, hätte er ja anrufen können.


    Das Thema mit dem Bringen und Abholen ist schwierig. Zum einen weil der KV, wenn ich das richtig verstanden habe, psychische Probleme hat und zum anderen weil ja offensichtlich der Weg mit Öffis sehr schwer zurückzulegen ist. Grundsätzlich wäre das für mich durchaus ein Grund, die Fahrten zu übernehmen.

    Andererseits stelle ich mir die Frage, in wie fern der KV hier in die Pflicht genommen werden kann. Ob er vielleicht eine Lebensgefährtin hat, die ihn unterstützen kann, oder ob es Personen gibt, die ihm ein Auto leihen können.


    Letztlich musst du für dich klar haben, was du möchtest. Entweder ist es ok, dass du dein Kind zum KV bringst, dann würde ich aber auch sämtliche Diskussionen dazu beenden. Oder aber es ist nicht ok, dann musst du das dem KV mitteilen, dass er sich kümmern muss und wenn er das nicht hinkriegt, dann finden eben keine Umgänge mehr statt.

    Solange du dir aber nicht klar bist, was du willst, wird sich dieses Rumgeärgere nicht ändern.

    Wenn der Vater das mitbekommt und das keiner das Kind schützt - wäre das die Vorlage das Kind zu sich zu holen,

    zumindest würde ich als Elternteil so reagieren....

    Und das mit gutem Recht. Eine Mutter (oder generell ein ET) welches das eigene Kind bewusst nicht vor Missbrauch schützt sollte möglichst wenig Umgang haben.

    Ich frage mich gerade, was der KV wohl angestellt haben muss, damit du ihm möglichst wenig Umgang zugestehen möchtest, wenn der Mißbrauch deines Vaters an deinem Kind dich derart wenig berührt.

    Mir fällt es nach wie vor ganz schwer das zu verstehen. Es ist ok für dich, wenn dein Kind weiterhin Kontakt zu dem Menschen hat der es missbraucht hat, während du vor Gericht gegen den Vater des Kindes vorgehst, weil der mehr Umgang haben möchte.

    Ich frage mich, was deine Beweggründe sind und an welcher Stelle bei deinen Überlegungen dein Kind, bzw. das Wohl deines Kindes steht.

    Grundsätzlich besteht ja die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, dass dein Kind, trotz Erfüllung der 10 Jahre Schulpflicht, weiter auf der Schule bleibt.

    Wenn dein Kind aber nicht mehr weiter auf diese Schule gehen möchte, würde ich mit den Lehrern das Gespräch suchen.

    Es gibt ja Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um bestimmte Abschlüsse zu bekommen.

    Was sich hier allerdings etwas schwierig gestaltet, ist, dass auf dem Gymnasium ja ein anderer Lernstand besteht, als auf der Haupt- oder auch Realschule, so dass das Zeugnis der 9. Klasse des Gymnasiums ja nicht einfach 1 zu 1 mit dem Zeugnis der 9. Klasse der Hauptschule gleichzusetzen ist.

    Ich würde das Gespräch mit den Klassenlehrern oder Abteilungsleitung des Gymnasiums suchen.

    Jetzt hat mein Vater es wirklich zugegeben. Und jetzt? Ich kann ihm doch nicht den Enkel nehmen. Er meint es ja nicht böse. Scheiße

    Du möchtest also, dass Dein Kind weiterhin Kontakt mit dem Mann hat, der es missbraucht hat?

    Ich finde das wirklich schräg.

    Viele Pädophile sind der Meinung, dass das, was sie tun nicht böse ist, sondern halten es für eine Form der Liebe. Das Problem ist halt, dass es für die Opfer höchst traumatisierend ist.

    Indem du weiter mit dem Mann, der dein Kind missbraucht hast, verkehrst, gibst du auch deinem Kind gegenüber ein Statement ab. Deinem Kind wurde massive Gewalt angetan und du zeigst ihm, dass es ok ist, sich weiter mit dem Täter zu treffen. Auch wenn dein Kind noch klein ist, glaube ich nicht, dass so etwas ohne Folgen bleibt.


    Hast du schon mit Fachleuten gesprochen? Hast du dir Hilfe für dein Kind und auch für dich geholt?

    Hat dein Vater noch weitere Kinder missbraucht? Kannst du andere Kinder vor ihm schützen, indem du tätig wirst?

    Nächstes Wochenende wird T ein halbes Jahr alt. Ich hätte ihr bzw. den Eltern gern einen Kuchen gebacken. Statt Eier und Mehl in die Schüssel zu hauen Frage ich jetzt aber lieber erst mal, passt das, oder ist das dann schon wieder zu viel?

    Da deine Tochter geschrieben hat, dass sie sich bzgl. des nächsten Treffens meldet, würde ich keinen Kuchen backen.

    Du kannst ihr ja an dem Tag kurz schreiben, um zu zeigen, dass du an sie und ihren Sohn denkst, aber ansonsten denke ich, dass hier Zurückhaltung die Devise sein sollte.

    Es braucht für Eltern etwas Zeit anzunehmen, dass das eigene Kind eine Behinderung hat.

    Ich habe es damals während der Schwangerschaft schon erfahren, dass mein erstes Kind behindert sein wird und konnte mich schon etwas darauf vorbereiten. Diese Möglichkeit hatte deine Tochter nicht. Sie muss nun vieles auf einmal verarbeiten. Die Ängste, die sie um das Baby ausstehen mußte und nun die Gewissheit, dass es bleibende Schäden gibt.

    Sie kann sich nun nicht so sorglos wie andere Eltern der ersten Zeit widmen, sondern muss täglich die Physioübungen machen und wird sicherlich auch mehr Arzttermine haben, als gesunde Kinder.

    Die Wünsche oder Vorstellungen, die man sich gemacht hat, passen nun nicht mehr. Das ist ganz schön viel, was da auf deine Tochter herein gebrochen ist und was sie zu verarbeiten hat.


    Ich wünsche deiner Tochter, dass sie die Hilfe und Unterstützung findet, die sie braucht und erkennen wird, dass auch ein Leben mit Behinderung lebenswert ist und das man nicht zwangsläufig überall ausgegrenzt wird, nur weil man behindert ist.


    Und zu Dir, Vollbio: Es ist doch schön, dass Ihr euch wiedersehen konntet und auch offen und ehrlich miteinander reden konntet. Ich denke, bei dem Päckchen das deine Tochter zu tragen hat, war dieses Treffen insbesondere für sie eine große Herausforderung.

    Lass ihr Zeit. Halte dich zurück. Biete ruhig Hilfe an, bleibe dabei aber zurückhaltend und akzeptiere, wenn sie die Hilfe nicht möchte.

    Wenn ein Elternteil privat versichert ist, muss das Kind es auch sein

    Das ist nicht richtig.

    Als meine Kinder geboren wurden, konnten wir entscheiden, ob die Kinder privat mit dem privat versicherten ET oder gesetzlich mit dem anderen ET versichert werden.


    Bei privat versicherten Kindern ist es dann ungünstig, wenn der gesetzlich versicherte ET einen Kinderkrankenschein nehmen möchte, da dass dann nicht von der Versicherung übernommen wird. (-Aber das ist OT und hat ja nichts mit der Frage der TE zu tun.)

    Er hat dir heute Mittag geschrieben, ob du heute das Kind zu ihm bringen würdest? -das wirkt ja ein wenig so, als wäre der Umgang von ihm nicht gewollt, denn sonst hätte er sich doch schon früher gemeldet, oder angerufen.


    Grundsätzlich ist das Angebot, dass er dir Geld fürs Bringen gibt, ok. Letztlich liegt es an dir, ob du das möchtest, oder nicht.

    Hattest du nicht kürzlich mal geschrieben, dass das Kind bereit gewesen wäre, mit ins Haus zu gehen, wenn du draußen im Auto wartest?

    Der Junior hat Förderschwerpunkt Sprache, d.h. er muss schon das Gleiche können. Deutsch ist für ihn das schwierigste Fach wegen der Verarbeitung der Texte. Förderplan gibt es, Nachteilsausgleich in dem Sinne nicht, aber definierte Maßnahmen, wie reduzierter Umfang bei gleichem Schwierigkeitsgrad. Seit dem Home Schooling wird nur nicht mehr darauf geachtet, gleicher Plan für alle.

    Ich finde halt, es ist für die Kinder eh so hart und der Lehrer tut nichts für die Motivation.

    Gibt es keinen Sonderpädagogen, der Ansprechpartner ist?

    Bei einem bestehenden Förderbedarf sind die Lehrer angehalten das Unterrichtsmaterial entsprechend anzupassen. Auch wenn der Schüler zielgleich unterrichtet wird.