Beiträge von Lou

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!

    Wenn dabei aber nicht mal der Mindestlohn rum kommt, sieht selbst das Finanzamt dies als Liebhaberei.

    ich habe nirgendwo gelesen, was Wolfi verdient hat. Wenn ich mich recht erinnere dann hat er ein paar Angaben im Allgemeinen gemacht, die nicht ganz verständlich bzw. zumindest für mich unklar waren. Seine finanzielle Situation ging daraus nicht eindeutig hervor, Daraus jetzt die Behauptung "er bekommt nichtmal Mindestlohn" zu machen, finde ich nicht richtig.

    Letztendlich kann man hier nur mit den Angaben eines TS spekulieren. Andere Informationen hat man ja nicht.

    Ich glaube, Wolfi täte gut daran auch einfach mal zu akzeptieren, dass die Mutter ihre Tochter auch liebt.

    Ich finde diese Unterstellungen, dass die Mutter das Kind als Geldanlage und nur aus finanziellen Gründen das Kind haben möchte einfach unfair.

    Da hast du schon recht......

    aber Wolfi hat nun mal die Befürchtung, dass er langsamen Schrittes entsorgt werden könnte. Es gilt ja nur, dieses zu verhindern. So wie er es beschrieben hat, hätte ich an seiner Stelle auch Bedenken. (natürlich kennen wir hier nur Wolfis Sichtweise)

    Erstmal einem Umzug der Tochter zu widersprechen bis man sich über alles Mögliche im Klaren ist, finde ich vernünftig.

    Für meinen Geschmack geht das gerade alles zu schnell.


    wolfi

    wann hat deine Frau die Trennung denn ausgesprochen? Wie lange seit ihr jetzt in diesem Schwebezustand?

    Zum rechtlichen Vorgehen auch mit JA usw kann ich dir nicht verbindlich raten. Dazu kenne ich mich nicht so gut aus wie manche hier. Aber...

    Für mich wirkt es so, als sei dir deine Frau immer einen Schritt voraus und du ziehst nur nach.

    Du hast bisher noch nicht geschrieben, ob du deiner Frau explizit mitgeteilt hast, dass du einem Auszug der Tochter nicht zustimmst.

    Dies würde ich auf alle Fälle machen.

    Sag deiner Frau, dass du dir ihre Vorschläge gerne durch den Kopf gehen lässt, aber das nicht so prompt entscheiden willst. Sie kann gerne ausziehen und solange du dir Gedanken machst, bleibt die Tochter in ihrem gewohnten Zuhause und du würdest einem Umzug der Tochter und damit einer Ummeldung nicht zustimmen.

    Dann wirst du schon sehen, wie sie reagiert. Und dann kann man dies auch noch per Brief oder Mail schicken oder beim Anwalt kundtun und der schickt einen Brief oder irgendwie sowas. Dazu kamen ja schon einige Vorschläge.


    Aber ich würde nicht weiter in der Warteposition verharren. dreh den Spieß um und werd du aktiver. Du musst ihr die Vorschläge machen wie es laufen könnte, nicht umgekehrt (von deiner Warte aus)

    Das ist natürlich leichter gesagt als getan, wenn man mitten in der Situation steckt, aber meine Erfahrung ist: der Aktivere hat in aller Regel die Vorteile bei sich.

    Bei uns war's auch so. Das Schlafzimmer unserer Eltern war ein Heiligtum. Aber abgeschlossen war es nicht. Wobei wir uns wahrscheinlich darüber tagsüber gar nicht gewundert hätten. Kuscheln mit Mama und Papa nur auf der Couch. Ich habe aber auch mit meiner Schwester lange Zeit ein Zimmer geteilt trotz Haus. Das hat über schlechte Träume hinweggeholfen.

    Wir durften aber bei Kranksein auch auf der Couch im Wohnzimmer sein tagsüber. Das war schön, denn so war man nicht ausgeschlossen vom täglichen Geschehen.


    Mit meinen Kindern habe ich es eigentlich so gemacht wie du Maumau. Was ich beibehalten habe , war ein Schlafzimmerverbot, wenn ich mal meine Ruhe brauchte und die Benutzung der Couch bei Krankheit

    Auf die Frage mit der Berechnung der Anteile kann ich dir nicht antworten. Da habe ich zu wenig Ahnung.

    Euer ausgetüfteltes Modell würde ich mir allerdings nochmal durch den Kopf gehen lassen. Ich finde das viel zu verwirrend. Und zwar nicht nur wegen des Fahrens sondern gerade für die Kinder. Halte ich nicht für gut. Vielleicht findet ihr eine bessere Lösung, die auch WM genannt werden kann?

    Wir haben zwar nie das WM praktiziert, aber 130km Entfernung halte ich auch für zu viel.

    Wenn WM, dann nur im gleichen Ort.


    Jetzt weiss ich natürlich nicht wie es aussieht weil sie bei ihm gemeldet ist und dort den Kita Platz hat. Ich als Mutter fühle mich elendig das er sich nicht bereit erklärt und nicht im Interessen der kleinen handelt sondern nach seinen..

    handelst du denn im Interesse der Kleinen, wenn du verlangst, dass die Kleine zu dir kommen soll/muss? Was du von ihm verlangst, kann er mit gleichem Recht von dir erwarten. Warum kann sie nicht beim Papa bleiben? Was spricht dagegen?


    So wie Elin schreibt, deine Karten stehen wahrscheinlich schlecht. War es denn so unerträglich dort, dass du gar nicht mehr zurückziehen kannst?

    Ich kann Vollbio schon verstehen. Er mischt sich doch nicht in die Nahrungsaufnahme per se ein. Und wenn die Mutter nicht da ist und er für eine Mahlzeit da ist, dann darf er sich da schon Gedanken machen. Ich hätte auch keine Lust, ein quengelndes Kind zu versorgen, weil es noch nicht satt ist.


    Ich würde eine der beiden Optionen, die campusmami nannte, bevorzugen und nicht mit Milchersatznahrung beginnen.

    d'accord bis auf die Coronaschüler. Corona ist Ausnahme.

    Ich gebe dir allerdings recht, wenn es um die Bemerkungen geht. Man sollte sehr wohl eine Bemerkung über die Leistungsbereitschaft und Mitwirkung in das Zeugnis schreiben dürfen. Ich finde sogar, das sollte unbedingt drinstehen.

    Kaj

    vorweg, ich unterrichte Erwachsene, die aus Ausbildungsberufen kommen als auch Studenten an der Hochschule.

    In beiden Gruppierungen gibt es immer weniger Motivation, sich Dinge selbst zu erarbeiten. Je jünger desto mehr. Wenn die Lösung nicht sofort ersichtlich ist, dann möchte man sie vorgesetzt bekommen. Diese Art Leistungsbereitshaft nimmt meiner Meinung nach ab. Dies fällt speziell bei den Studenten auf. Auch befreundete Profs bestätigen dies. (Ich mein, warum gibt es immer mehr Mathe-Vorbereitungskurse an den Unis. Eigentlich sollten diese Dinge aus der Schule bekannt sein und wenn nicht, dann setzt man sich als Student gefälligst hin und versucht sich das beizubringen. Nur dann scheitern echt viele. Vielleicht sollte man das aber auch zulassen. Und das bringt mich wiederum auf den nächsten Gedanken. Die Schulabschlüsse werden gefühlt immer leichter bzw. besser benotet......??


    Sehr großes Defizit sind auch das Textverständnis und das Formulieren von Zusammenhängen. Dies betrifft nun eher die andere Gruppe. Die Kompetenz dazu wird immer geringer. Ich bin zunehmend erstaunt, was ich da so zu lesen bekomme.


    Generell steigt die (sicher unbewusste) Anspruchshaltung, sich alles vorkauen zu lassen. Das soll kein Vorwurf sein. Ich glaube, dass man da hineingeschlittert ist.


    Mir fällt noch mehr ein, aber das wäre zu viel auf einmal

    Das ist schon auch richtig.

    Um welche Jgst. handelt es sich denn bei dir?


    Das bringt mich gerade auf andere Überlegungen:

    In meinem Gefühl stabilisiert sich diese Eigenverantwortung auch erst ab da und kann durch dieses Homeschooling auch nach hinten geschoben werden. Bei Jungs sogar eher später. Da würde ich für die 8. Jgst. nicht unterschreiben.

    Und gibt es da Unterschiede zwischen den Schularten?

    Wie ist deine Erfahrung?

    Das interessiert mich sehr, denn ich habe in der Erwachsenenbildung zu tun und stelle oft so viele Defizite jeglicher Art fest, dass ich mir viele Gedanken zu unserem Bildungssystem mache.

    Grundsätzlich stimme ich dir bei. Aber es gibt auch noch einen anderen Aspekt in diesem Zusammenhang zu beachten.

    Beim Homeschooling hängt die "gesehene" Leistungsbereitschaft sicher auch stark davon ab, ob und wie stark die Eltern sich eingesetzt haben.

    Eltern, die teils zu Hause sind, können da viel mehr hinterher sein, während ELtern, die den ganzen Tag außer Haus arbeiten, davon vielfach überfordert sind.

    Und dann gibt es auch die Eltern, die sich grundsätzlich nicht darum kümmern. Und aus meiner Erfahrung brauchen viele Kinder oft eine Heranführung an die Leistungsbereitschaft bei unliebsamen Themen. Oder anders ausgedrückt, Kinder müssen auch lernen, dass nicht alles nach dem Spaß-Prinzip läuft. Auch Schule nicht. Dazu brauchen sie die Unterstützung der Erwachsenen.

    Ich nehm dich gedanklich in den Arm und drück dich ganz fest.

    Ich bin ohne Worte....

    Viel Kraft dir und deiner Familie!

    Oh je

    das klingt zwar nicht aufbauend, aber ich fürchte, da kann man erstmal wenig helfen.

    Vielleicht kannst du mit deinem Vater mal alleine etwas machen, ohne deine Mutter? Damit er mal rauskommt?

    Und so schwer das ist, du und auch dein Vater braucht dringend Abgrenzung von ihren Launen. Und auf gar keinen Fall mehr nach ihrer Pfeife tanzen (wenn das immer noch so ist)

    gibt es bei euch in der Ecke Anlaufstellen fürAngehörige von Depressiven bzw. psychisch Erkrankten? Vielleicht wäre das etwas für euch/dich?