Beiträge von kaiservonchina

    Meine Tochter ist wegen Enuresis seit 2 Jahren in kiju-psychotherapeutischer Behandlung. Ich war damals "nach" Corona heilfroh, einen freien Platz für sie, wenn auch in der Ausbildungs-Ambulanz einer Therapeutenschule gefunden zu haben. Nachdem die angehende Therapeutin ihren Abschluss in der Tasche hatte, wurde vom Instititut die Therapie dort beendet, für die Reststunden/Fortsetzung sollten wir Eltern eine andere Therapeutin suchen.

    Ich war dann wieder glücklich, bei einer älteren Therapeutin einen Platz für sie gefunden zu haben. Allerdings gibt es und gab es von Anfang an Unterschiede zwischen ihrer und meiner Auffassung, was "normal", "richtig", oder erstrebenswert sei.

    - ob Kinder nicht besser zur Mama gehören,

    - ob Strafen richtig sind, auch wenn sie nichts mit dem Fehlverhalten zu tun haben,

    - ob es von Natur aus nur 2 Geschlechter gibt und alles andere Moden sind

    Heute habe ich ein drittes Elterngespräch innerhalb weniger Wochen und ich möchte ihr gegenüber offen aussprechen, dass ich mit vielen ihrer Aussagen nicht übereinstimme, dass ich trotzdem die Tochter jetzt hier nicht rausreißen will, aber dass wir festlegen, welche Ideen sie in der Therapie meiner Tochter gegenüber näherbringt, und was sie für sich behalten soll.