Beiträge von Antharia

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    loewe


    Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster, aber ich würde sagen, dass die wenigsten Frauen sich freuen ihre Menstruation jeden Monat zu haben. Was ihr Männer leider immer wieder vergesst, dass es sich hierbei nicht um eine Bagatelle handelt. Es ist eine Wunde und zwar eine riesige Wunde die entsteht (breitet man das Gewebe der Gebärmutter mit Eierstöcken komplett aus, hat man fast die Fläche eines Fußballfeldes erreicht), blutet und Schmerzen bereitet. Der Blutverlust ist ein enormer Kraftakt für unseren Körper, mal ganz zu schweig von der ganzen Hormonumstellung die sich Monat für Monat bis hin zu den Wechseljahren (und hier hauts uns dann noch mal die Füße so richtig weg) vollführt und uns das Leben nicht grade leicht macht. Und glaub mir, die Stimmungsschwankungen, die ihr Männer mitbekommt sind nur die Spitze des Eisberges.
    Und so ganz nebenbei, der Männerschnupfen ist nen Sch..ß dagegen ;-)

    Viel problematischer sehe ich die gesamte Entwicklung zur Orientierung.
    Ohne wirklich gesundes Vorbild auf der Ebene Mann/Frau bzw. als Rollenbild auf der anderen Seite haben es die Kinder echt schwer. Da sich viele oft dann selbst hinterfragen, wie und wer bin ich als Mann / Frau. Wie soll ich mich verhalten, wo ist der Rahmen zum ausprobieren. Sprich die Kinder suchen sich automatisch Bilder denen sie gerecht werden wollen, um sich irgendwie zu orientieren. Diese können auch rein fiktiv sein - Medien etc. Das Problem das ich sehe ist, das diese Bilder mit Realität unheimlich wenig zu tun haben und oft zu nicht zu erreichenden Bildern im faktischen echten Leben führen. Wenn es da kein gesundes Bild gibt, im Umfeld, kann man den Kindern beibringen sich selbst zu definieren und darin zu stärken. Was ich für den besseren Teil halte, als "Ersatz" zu liefern. Kommt dann auch dem sinnigen Wort "Emanzipation" nahe, entwickel dich selbst aus deiner Rolle und definiere sie selbst. Sollte man also die Kinder fördern und sich selbst auch immer wieder in diesem Denken, denn das ist einer der Schritte für ein wirklich erfülltes Leben meiner Meinung nach. Und im Grunde durch einen nicht vorhandenen Elternteil noch sinniger das anzugehen. Die ganzen anderen praktsiche "Probleme" lösen sich damit auch, da selbst entschieden und definiert wird in vielen Belangen.

    Ich denke in aller erster Linie muss man unterscheiden zwischen "Alleinerziehend mit Kontakt zum anderen Elternteil" und "Alleinerziehend ohne Kontakt zum anderen Elternteil", denn es macht schon noch eine großen Unterschied (zu mindest für mich) aus - vorallem wenn der Kontakt auch noch regelmäßig ist.
    Von daher schließe ich mich Halvars Meinung an. Natürlich könnte man jetzt argumentieren, was einer nicht kennt vermisst er nicht und in einigen Fällen stimmt es auch (Bsp.: das Spielen mit Steinen und Stöcken und der Phantasie vs dem teuren Puppenhaus und dem Ferngesteuerten Auto), aber hier kommt jedes Kind zwangsläufig mit der Elternthematik in Berührung.
    Wie habt bzw wollt ihr Euren Kindern erklären, dass die Mutter / der Vater nichts mit ihm zu tun haben will?
    Ich selber bin als Scheidungskind allein bei meiner Mutter aufgewachsen und wenn ich über mein Lebensverlauf so nachdenke, dann denke ich schon, dass mir der ungezwungene Umgang mit einer männlichen Person bzw meinem Vater gefehlt hat. Ich hatte zwar regelmäßigen Kontakt zu meinem Vater, aber er war bis zum Teenialter nicht unparteiisch (und ich wage mich mal vor, dass er in den wenigsten Scheidungsfällen ist).


    Mein Fazit:
    Ich denke den fehlenden Elternteil kann man nicht ersetzen und es wäre fatal zu glauben, dass es ohne Spuren am Kind vorbei geht. Es muss sich nicht sofort äußern, aber es wird für immer prägend sein. Das Einzige, was man versuchen kann, einen Ausgleich zu schaffen, im idealen Falle natürlich in Form eines/einer neuen Lebenabschnittsgefährten/Lebensabschnittsgefährtin, die das vorhandene Kind akzeptiert und annimmt, sowie das er/sie vom Kind akzeptiert und angenommen wird.

    Zum Sekt schmeiß ich mal ne Box Knabberzeug, Möhrensticks und Frühlingsquark dazu.


    Ich fühle mich einfach nur einsam (auch wenn mein kleiner Schatz neben mir in seinem Bett scharcht). Fang leider schon an Frustessen zu machen, zwar noch mit Möhren und Quark, aber...nun ja...

    Ich habe kaum noch männliche Verwandte in näherer Umgebung. Mit Autos spielen und Fußball spielen hab ich früher auch gemacht, da seh ich gar kein Problem :D. Eher was halt "Männergespräche" anbelangt sehe ich da meine Grenzen...was das im Stehen pinkeln...hm... :hae: muss ich noch überlegen.

    Hallo ihr Lieben,


    ich hab mal eine Frage, die sich hauptsächlich an die Mütter (vllt gibts ja Väter auf die es zutrifft) richtet, die von der Geburt an oder noch vor dem erste Geburtsjahr, alleinerziehend sind bzw alleinerzeihend geworden sind.
    Wie handhabt ihr Situationen, in denen normalerweise der Rat bzw die Herangehensweise des fehlenden Geschlechts benötigt werden würde?


    Bsp.:
    Eine Mutter ist mit ihrem Sohn (5-7 Jahre) unterwegs und er muss zur Toilette. Auf welche geht er? Mit der Mutter gemeinsam auf die Damentoilette oder allein auf die Herrentoilette?



    Ich frage, da mein Sohn seinen KV bis jetzt nicht kennen lernen durfte und ich auch keinen männlichen Partner habe. Dennoch bemerke ich, dass er (mit einem Jahr) sich Männern, hier sind es die Lebenspartner meiner Freundinnen, anders gegenüber verhält, als z.B. meinen Freundinnen gegenüber. Er diffenenziert schon sehr klar bei Erwachsenen ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt und auch sein Spiel ist dann durchaus anders, aber auch nur bei Erwachsenen.
    Wie sind da eure Erfahrungen?

    Der Schmerz ist immer noch da, weil ihr vor der Trennung doch innig verbunden wart, warum solltet ihr euch sonst für einen (teilweise) gemeinsamen Weg, für Kinder, für ein Haus entschieden haben? Diese Verbundenheit lässt sich nicht von heute auf Morgen löschen und je länger man sie gemeinsam verspürte, desto länger klingt sie nach, selbst wenn man versucht sie zu verleugnen.
    Hier hilft doch nur Zeit zur Verarbeitung, doch keines Falls Verdrängung, denn dann hallt das Echo um so länger nach. Versuch nicht den alten Zeiten zu sehr nach zu hängen, sondern akzeptiere es und nutze es für den Neustart (auch wenn es hart klingt, aber er macht es dir vor mit seiner neuen Liebe).


    Kopf hoch, sei stolz auf das, was du bis jetzt geschaft hast und erfreue dich an den kleinen Dingen, denn davon gibt es ganz viele :-)


    Ich würd erstmal langsam machen....noch ein Kind, nur weil andere eins bekommen? Denke da spricht eher der Wunsch dahinter bzw "Neid" nach einer "perfekten" Partnerschaft/Beziehung/Ehe. Akzeptiere erstmal deine Situation und das eine Kind bevor du weiter gehst, dann kommt der Rest von allein.

    Der Wunsch nach zwei oder vllt auch mehr Kindern ist bei mir von Anfang an gewesen, auch schon zu einem etwas früheren Zeitpunkt als jetzt (und auch mein Sohn war nicht geplant, dafür aber um so mehr gewollt). Was die Beziehung angeht, perfekt gibt es für mich nicht, aber passend. Nur ständig einen Korb zu bekommen nagt auf die Dauer schon am Selbstwertgefühl. ("...bist nen echt guter Kumpeltyp...", gibt es auch bei Frauen).

    Hallo,


    vllt könnt ihr mir helfen die Situation zu verstehen bzw zu meistern.
    Ich bin seit der Schwangerschaft vor einem Jahr alleinerziehend (hab ich im Vorstellungthreat geschrieben). Ich würde sehr gerne eine neue Beziehung führen und vorallem gerne ein zweites Kind (diesmal mit Vater) haben wollen.
    Ich treffe mich regelmäßig mit drei Müttern, deren Kinder im gleichen Alter sind wie mein Sohn, allerdings bin ich die einzige AE unter ihnen. Jetzt haben alle nacheinander die schöne Nachricht bekommen, dass sie erneut schwanger sind. Versteht mich nicht falsch, ich freue mich sehr für sie, aber es wirft mich so aus der Bahn zur Zeit. Ich weiss nicht wie ich reagieren soll bei unserem nächsten Treffen, denn instinktiv möchte ich mich am liebsten zurück ziehen, da ich doch auch neidisch bin. Zumal es mit der Partnersuche nicht grad rosig läuft.


    Sanny

    Mein Neffe (damals 3 Jahre alt), kam zu mir an und erzählte, dass sie im Kindergarten darüber gesprochen haben, dass man keine Tiere quälen darf (ein paar Jungs hatten einer Fliege dir Flügel gestützt, weil sie im Fernsehen in einer Zoosendung gesehen hatten, wie es bei den Vögeln gemacht wurde). Ca eine Stunde später am Tisch fragte er uns (seine Eltern und mich), ob wir wissen wie ein Mann heisst, der Schafe ganz doll verhaut? Wir schüttelten den Kopf, er fing an zu prusten und sagte "Mähdrescher" :ohnmacht: :lgh

    Hallo Henning,


    ersteinmal möchte ich Dir viel Kraft für Deinen Weg wünschen.


    Es gibt zwar viele Vorddrucke im Internet, was Vorsorgevollmachten anbelangt, dennoch würde ich Dir raten einen Notar, der sich mit dieser Marterie auskennt aufzusuchen. Der Vorteil liegt darin, dass ihr dann diese Vorsorgevollmacht wirklich individuell auf Eure Bedürfnisse zuschneiden könnt und durch die notarielle Beglaubigung bekommt die Vollmacht noch eine erhöhte Wirksamkeit. Sprecht in der Familie bzw mit Bekannten/Verwandten genau ab wie was ihr wollt und vorallem, ob sich wirklich alle auch im Klaren sind, was es für die Zukunft bedeutet.


    Liebe Grüße
    Sanny

    Hallo phinemuc,


    mein Sohn ist zwar für so was noch zu klein und ob es überhaupt zu einer Begegnung ist fraglich, aber da ich selber ein Scheidungskind bin und bei meiner Mutter aufgewachsen bin würde ich doch zu einer vorsichtigen Anfrage deinerseits tendieren. Vllt wird es ja auch gar nicht negativ vom Vater aufgefasst, sondern sogar positiv. Ich kann mir vorstellen, dass es doch auch anstrengend für die neue Beziehung sein muss, wenn das eigene Kind im Elternbett von Anfang an mitschläft (Alptraumkuscheln oder Unterbettmonsterkuscheln ausgenommen). Im Idealfall könnt ihr evtl sogar gemeinsam mit eurer Tochter eine Lösung finden.


    Liebe Grüße
    Sanny

    Der Anwalt ist tatsächlich so schlecht, der erste Brief (in dem die Schwangerschaft angezweifelt wurde) ist ähnlich schlecht formuliert. Ich warte einfach mal die Reaktion des JA ab.


    Nach dem erneuten Durchlesen des Briefes, hab ich nun Bauchschmerzen vor Lachen. Ach ja...mein Kryogeniglabor verstecke ich im Übrigen in meinem Keller, damit ich den geraubten Mannessaft fachgerecht aufbewahren kann :radab :hae: :lgh

    Danke dir :)


    Was ich mir so zusammenreimen könnte ist, dass man versuchen will mich einzuschüchtern. Denn wenn ich jetzt z.B. schreiben würde, dass ich mit den Forderungen einverstanden Wäre (sei es nur um meine Ruhe zu haben), so würde ich - wenn auch ungewollt - eine Schuldanerkenntnis begehen. Dieses wiederum würde den Weg frei machen für einen zivilrechtlichen Prozess gegen meine Person und er könnte auf Regressansprüche klagen.


    Was mich aber so :angry macht, ist die Dreistigkeit von seiner Seite aus so was auch nur in Erwägung zu ziehen (nebenbei hat er aus seiner nun geschiedenen Ehe noch einen Sohn) und die erneute Verunglimpfung meiner Person.

    Hallo,


    ich bräuchte mal Eure Meinung bzw Erfahrung mit ähnlichem Erlebnis (falls vorhanden).


    Kurzform der Vorgeschichte:
    Ich habe mich vom KV knapp einen Monat bevor ich wusste, dass ich schwanger war getrennt (durch starken Stress u.a. mit ihm und einer verschleppten Erkältung sind sämtliche Schwangerschaftssymptome einfach untergegangen). Nachdem die Schwangerschaft nun offiziel vom FA bestätigt war bekam er dann auch bescheid. Unsere Kommunikation war da aber schon durch einige Vorfälle so stark gestört, dass sie gen Null lief. Ich bin dann noch während der Schwangerschaft erstmal zu meiner Mutter gezogen, damit ich nicht ganz allein da stehe. Zwischenzeitlich kam mal ein Brief vom Anwalt des KV, in dem er die Schwangerschaft anzweifelte, danach keine Reaktion mehr, was bis nach der Geburt (2014) so blieb. Die Reaktion erfolgte auch nur, da ich mich mit dem JA Zwecks Beistandstschaft, Elterngeld, Unterhaltsvorschuss und Kindergeld in Verbindung setzte. Kurz um, es ging vor Gericht zur Vaterschaftsanerkennung, die dort dann doch von ihm erfolgte (05/2015).
    Jetzt (10/2015) erhalte ich plötzlich einen Brief seines Anwaltes mit folgendem Text (den Namen des KV gebe ich mit "Kindsvater" bzw entsprechender grammatikalischer Form aus datenschutzrechtlichen Gründen an).


    ZITAT:


    "...hiermit zeigen wir an, dass uns Herr "Kindsvater", [...], beauftragt hat, an Sie zu schreiben. [...]
    Grund unserer Beauftragung ist das "gemeinsame" Kind (Name meines Sohnes), geboren am (Geburtdatum). Insoweit hat unser Mandant vom Amtsgericht (zuständiges Amtsgericht) am 19.05.2015 die Vaterschaft anerkannt, obwohl er an dem Zeugungsakt erhebliche Zweifel hat. Dieses deshalb, da das gemeinsame Kind bei einem natürlichen Zeugungsakt etwa zwei bis drei Monate vor dem (Geburtsdatum) zur Welt hätte kommen müssen, so dass unser Mandant erhebliche Zweifel daran hat, dass das Kind (Name meines Sohnes) durch einen gewöhnlichen Geschlechtsakt gezeugt zu haben.


    Dieses vorausgeschickt geht unser Mandant davon aus, dass Sie unseren Mandanten sozusagen des "Samens beraubt" haben. Wir haben Sie daher namens und in Vollmacht unsere Mandanten aufzufordern, zeitnah, spätestens aber bis zum (Datum) schriftlich zu unseren Händen zu erklären, dass Sie wegen des Kindes (Name meines Sohnes) an unseren Mandanten in keiner Weise herantreten werden. Unser Mandant möchte mit dem Kind schlicht und ergreifend gesetzlich nichts zu tun haben, also weder das gesetzliche Sorgerecht ausüben oder finanzielle Leistungen in Form von Unterhaltszahlungen tätigen.


    [...]..."


    ZITATENDE


    Anmerkung: Mein Sohn ist zwar 10 Tage vor ET gesund und munter zur Welt gekommen, aber die Parameter des Zeugungszeitraumes sind korrekt. Auch hat das JA bestimmte Parameter bei der Angabe des Zeugungs- und Geburtstages bzw alle Individualitäten berücksichtigt und selbst da ist der Zeitraum korrekt und kann mit den Angaben des Anwaltes bzw KV nicht übereinstimmen. Ich habe das alleinige Sorgerecht für meinen Sohn.


    Ich weiss echt nicht, ob ich grade :flenn oder in :lgh ausbrechen soll. Auf jeden Fall werde ich mich gleich am Montag mit meiner Sachbearbeiterin vom JA in Verbindung setzen.



    Bin auf Eure Meinungen echt mal gespannt


    Grüße Sanny und ihr größter Schatz

    Hallo,


    ich bin Sanny und Mitte dreißig. Seit einem Jahr stolze Mutter eines wundervollen Sohnes. Bereits seit der der Schwangerschaft bin ich alleine, da ich mich einen Monat vor Bekanntwerden der Schwangerschaft vom KV getrennt hatte. Freue mich auf einen netten Austausch von Erfahrungen unter gleichgesinnten.


    Liebe Grüße
    Sanny