Beiträge von Aquintus

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    rainbowfish : Dann kannst Du ja hier schon mal mitlesen wie es anschließend weitergeht. Viel Erfolg bei dem was Du Deinem Kind mitgeben möchtest.


    Die Tochter wird wohl ein eigenes Zimmer haben, da hätte man ja nicht das Wochenende aufeinander hocken müssen.


    Und ich muss definitiv nicht jeden merken lassen dass er mir unsympathisch ist. Erst recht nicht wenn es der Freund/die Freundin meines Kindes ist.

    Sympathisch fand ich ihn nie. Da habe ich auch kein Geheimnis draus gemacht. Ich bin nur ein Mensch. Ne, ich würde nichts anders machen.

    Was hast Du Deiner Tochter denn damit suggeriert? Meines Erachtens dass das erst mal Deine Wohnung ist, sie zwar auch da wohnt, aber Du bestimmst wer wann aufschlagen darf, der Unsympath nur noch 14-tägig. Dafür hast Du hier ja auch breite Zustimmung gefunden.


    Dann würde ich mich aber über die Entwicklung des letzten halben Jahres nicht wundern. Denn Deine Tochter und ihr Freund sind eben auch nur Menschen.


    Mein Flegel ist kaum älter als Deine Tochter. Aber ich achte schon seit Jahren darauf dass wir auf Augenhöhe sind, Ansagen gibt es nur wenn wirklich nötig. Dann allerdings zieht er sich den Schuh auch an. Mit seiner Freundin und seinen Freunden geht er ein und aus wann er will, es ist unsere Bude.

    Und wieviel Unterhalt bekommt der bald Volljährige im 4. Rang dann?

    Das wird er Dir wahrscheinlich nicht verraten.


    Du kannst es Dir sicher nicht vorstellen, aber im Normalfall braucht es dazu keine Paragraphen, Ränge und Oberlandesgerichte. Die aktuell 860,- Euro als groben Anhalt sind nun wirklich überall nachzulesen.


    Die Aufteilung haben wir (mangels Deinem juristischem Halbwissen) einfach so gemacht: ich habe einen Vorschlag gemacht wir hoch mein Anteil ist und was damit passiert. Mutter und Bald-18jähriger fanden das gut und so machen wir es jetzt.


    :/Ich könnte bei Junior noch damit glänzen dass er zwar eigenlich nur die "Kostenstelle WestL im 4. Rang" ist, ich ihn aber immer noch sehr mag.

    Und damals konnte das Gericht noch auferlegen, dass man als AE Vater seine Arbeitszeit nicht vermindern durfte für die Kinderbetreuung, sondern zur Sicherstellung des Familienunterhalts voll durcharbeiten müsste oder halt das Sorgerecht auf die Mutter übertragen müsse

    Echt? Vollzeitzwangsarbeit per Gesetz?


    Oder hätten nicht vielleicht "damals" sagar schon 30 Stunden in der Woche gereicht wenn Deine 3 Kinder steuerlich genauso, oder vielleicht sogar besser honoriert worden wären als die Egal-ob-überhaupt-Kinder-aber-Hauptsache-verheiratet-Ehe ?

    Es ist leider wirklich immer noch günstiger, die Ehefrau von der Steuer abzusetzen, als Kinder oder eine mitarbeitende Ehefrau.


    Erzähl.

    Konkretes Beispiel:


    Bei uns in der Firma haben 3 Leute auf gleicher Ebene exakt das gleiche Bruttogehalt.


    Nr.1: verheiratet, 2 Kinder außer Haus und unabhängig, die Ehefrau zu Hause, könnte Einkommen erwirtschaften, tut es aber nicht.

    Nr.2: verheiratet, keine Kinder, die Ehefrau zu Hause, könnte Einkommen erwirtschaften, tut es aber nicht.

    Nr.3 (ich): ledig, 3 Kinder, alle noch in der Schule und damit auf mein NETTO-Einkommen angewiesen.


    Rate mal wer (mit Abstand!) die meisten Steuern zahlt und damit (mit Abstand) das geringste Netto hat.

    Grüß Dich!

    Das gemeinsame Sorgerecht „hast Du“ schon, sonfern die Kinder geboren wurden als Ihr schon verheiratet wart. Vielleicht meinst Du aber auch etwas anderes.

    Jedenfalls bist Du für solche Probleme hier ganz genau richtig, hier gibt es absolute Experten. Die werden Dir bestimmt helfen können.

    Vermische Deinen Hals auf Deine Ex nicht mit dem berechtigten Interesse Deiner Kinder an beiden Eltern dann bist Du schon auf dem richtigen Weg.

    Das hat doch alles nichts gebracht, alles wurde ohne Sinn und Verstand gemacht; ohne Plan einfach irgendwas gemacht. Der Kontakt von 08/2020 bis 02/21, der bestand, der war alles andere als tragfähig. Kind interessiert sich nicht die Bohne für den KV. Dieser hat eher den Stellenwert eines Kaktuses am Nacktbadestrand.

    Es ist sicher schwer der Situation etwas gutes abzugewinnen, aber ich glaube trotzdem dass ein eher mäßig begabter Vater immer noch besser ist als keiner.


    Natürlich ist es besonders tragisch wenn der Vater (oder die Mutter) nicht mehr lebt, aber hier kann das andere Elternteil (oder auch dritte) schöne Dinge berichten, was sicherlich tröstlich für das Kind ist.


    Aber zu wissen es gibt da ein Elternteil dass sich gar nicht für mich interessiert ist bestimmt schwerer zu ertragen als zu wissen er/sie ist ne Luftpumpe. Da gibt ja leider viele Beispiele hier im Forum.

    Hallo Daria,


    Du wirst es nicht lesen wollen, aber Dein Post strotzt vor rosaroter Brille für Deinen neuen Partner bzw. die Vorteile die Du Dir von einem Umzug zu ihm erhoffst.

    Echte Vorteile für Euere Tochter (Deine UND die ihres Vaters) durch den Umzug sind da nicht wirklich zu lesen.


    Und wenn Du 2-3 in der Woche vom neuen Wohnsitz zum alten Arbeitsplatz pendeln kannst, dann kannst Du das ja auch sicher vom alten Wohnsitz zum Freund. Während der Zeit scheint die Tochter prima bei ihrem Vater aufgehoben zu sein.


    Mein Ratschlag: lass' es mit dem Umzug oder lasse zumindest die Tochter wirklich frei entscheiden was sie möchte.

    Tatsächlich haben Alleinerziehende bei mehreren berechtigten Kindern Anspruch auf 130 Kinderkranktage, Quelle.

    Mit ein paar eigenen Kranktagen und Urlaub bleibt da faktisch nichts mehr an Arbeitszeit übrig. Ist das wirklich zu Ende gedacht?



    Spannend finde ich aber die Aussicht auf eine echte Nagelprobe.


    Nach aktueller Sonntagsfrage haben wir ja demnächst mit Annalena Baerbock eine Bundeskanzlerin die genau dieses Thema phantastisch "gesellschaftsfähig" machen könnte. Sie hat zwei Kinder im kinderkrank-fähigen Alter, der Vater der Kinder ist ebenfalls berufstätig und im Wahlprogrammentwurf der Grünen wird, natürlich, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Ziel gesetzt.


    Das wäre doch ein Ding: "Die Bundeskanzlerin nimmt heute nicht an der Bund-Länder-Konferenz teil, sie muss ihre Tochter betreuen."

    Bei uns würde dann ein Gespräch geführt werden, was brauchst du? Was kannst du abgeben? Was kannst nicht geschoben werden? Was kannst du streichen? Brauchst du Hilfe beim Priorisieren?


    Dann gibt man beispielsweise an, so lang die Kita zu ist brauche ich zwei Tage die Woche frei. Und x, y, z, kann ich nicht erledigen. Dann kann die Chefin schauen, wen sie mit Mehrarbeit (selbstverständlich bezahlte Mehrarbeit) beglücken kann. Oder sich überlegen, ob es einfach ersatzlos gestrichen wird. Sie sagt: wir können nicht so arbeiten als gäbe es keine Pandemie und das ist auch in Ordnung

    Optimal!


    Und ich glaube, dass bei uns die kindkrank Tage nicht höher sind als dort, wo Leute sich nicht trauen die zu nehmen. Allerdings mit einem anderen Feeling.

    Feeling hin oder her, "anderswo" werden die Kinderkranktage also ganz genauso genommen wie in Eurem Vorzeige-Betrieb.


    Läuft doch. Wir müssen also nur noch das schlechte Gewissen abstellen.

    Volleybap

    Deine Denkansätze in ehren.

    Funktioniert ja auch, wie oben schon geschrieben, bei Betrieben die es sich leisten können, wollen oder müssen.


    Die Praxis sieht halt jenseits dieser Betriebe anders aus.

    Bestes Beispiel war doch in einem anderen Thread die Freundin einer Userin die Ihren neuen Job mangels Betreuung verloren hat.

    Du fragst nach ob die Kinderkranktage schon aufgebraucht sind. Antwort: deswegen in der Probezeit rausgeflogen.

    Völlig falsch interpretiert.

    Zumindest ich habe lediglich den Ist-Zustand aus meiner Sicht dargestellt.


    Die Idee hinter der Erweiterung der "Kinderkrank-Tage" wird hier wohl kaum jemand in frage stellen.


    Wie so oft, gut gedacht schlecht gemacht.


    Alleine die Namensgebung ist doch völlig daneben. Klar werden die Fehltage von den Krankenkassen so abgerechnet. Aber das interessiert doch erst mal niemanden, aber jeder weiß dass die Kinder in der Regel ja gar nicht krank sind. Man hätte schon ganz deutlich darauf hinweisen sollen dass es sich um Notfälle handelt wo kleine(re) Kinder sonst alleine zu hause sitzen. Und dass es sich um eine pandemie-bedingte und zeitlich begrenzte Ausnahmesituation handelt. Und dass dieser Joker nur im äußersten Notfall zu ziehen ist.


    Du selbst hast es genauso formuliert wie es bei der nichtbetroffenen Bevölkerung auch ankommt. Hier weiß jeder was gemeint ist, aber das hätte man politisch deutlich geschickter machen können.

    Die Bundesregierung hat heute beschlossen, dass es künftig Anspruch auf 60 statt der bisher 40 Kinderkrankengeldtage für Alleinerziehende (bzw. 30 Tage je Elternteil) je Kind geben wird.

    Die Regelung ist toll für alle im öffentlichen Dienst und bei großen Arbeitgebern die das puffern können UND wollen.


    Alle anderen werden die Nachteile zu spüren bekommen.

    Ohne langfristige Konsequenzen zu fürchten wird in einem Handwerksbetrieb kaum jemand 60 Tage Kinderkrank nehmen.


    Und zusätzlich, genau wie Siri und JayCee es schon dargestellt haben, startet man bei der nächsten Bewerbung als Alleinerziehender beim Abwägen der Vor- und Nachteile schon mit Minuspunkten. Jaaaa, das darf der Arbeitgeber gar nicht, ich weiß....

    Nee, die Ehe bleibt uns schon heilig.

    Beim Steuern sparen zählt der Ehepartner natürlich mit. Bei der Bemessung ob man in der Lage ist die Pflege seiner Eltern finanziell mitzutragen natürlich nicht.