Beiträge von Aquintus

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    Und damals konnte das Gericht noch auferlegen, dass man als AE Vater seine Arbeitszeit nicht vermindern durfte für die Kinderbetreuung, sondern zur Sicherstellung des Familienunterhalts voll durcharbeiten müsste oder halt das Sorgerecht auf die Mutter übertragen müsse

    Echt? Vollzeitzwangsarbeit per Gesetz?


    Oder hätten nicht vielleicht "damals" sagar schon 30 Stunden in der Woche gereicht wenn Deine 3 Kinder steuerlich genauso, oder vielleicht sogar besser honoriert worden wären als die Egal-ob-überhaupt-Kinder-aber-Hauptsache-verheiratet-Ehe ?

    Es ist leider wirklich immer noch günstiger, die Ehefrau von der Steuer abzusetzen, als Kinder oder eine mitarbeitende Ehefrau.


    Erzähl.

    Konkretes Beispiel:


    Bei uns in der Firma haben 3 Leute auf gleicher Ebene exakt das gleiche Bruttogehalt.


    Nr.1: verheiratet, 2 Kinder außer Haus und unabhängig, die Ehefrau zu Hause, könnte Einkommen erwirtschaften, tut es aber nicht.

    Nr.2: verheiratet, keine Kinder, die Ehefrau zu Hause, könnte Einkommen erwirtschaften, tut es aber nicht.

    Nr.3 (ich): ledig, 3 Kinder, alle noch in der Schule und damit auf mein NETTO-Einkommen angewiesen.


    Rate mal wer (mit Abstand!) die meisten Steuern zahlt und damit (mit Abstand) das geringste Netto hat.

    Grüß Dich!

    Das gemeinsame Sorgerecht „hast Du“ schon, sonfern die Kinder geboren wurden als Ihr schon verheiratet wart. Vielleicht meinst Du aber auch etwas anderes.

    Jedenfalls bist Du für solche Probleme hier ganz genau richtig, hier gibt es absolute Experten. Die werden Dir bestimmt helfen können.

    Vermische Deinen Hals auf Deine Ex nicht mit dem berechtigten Interesse Deiner Kinder an beiden Eltern dann bist Du schon auf dem richtigen Weg.

    Das hat doch alles nichts gebracht, alles wurde ohne Sinn und Verstand gemacht; ohne Plan einfach irgendwas gemacht. Der Kontakt von 08/2020 bis 02/21, der bestand, der war alles andere als tragfähig. Kind interessiert sich nicht die Bohne für den KV. Dieser hat eher den Stellenwert eines Kaktuses am Nacktbadestrand.

    Es ist sicher schwer der Situation etwas gutes abzugewinnen, aber ich glaube trotzdem dass ein eher mäßig begabter Vater immer noch besser ist als keiner.


    Natürlich ist es besonders tragisch wenn der Vater (oder die Mutter) nicht mehr lebt, aber hier kann das andere Elternteil (oder auch dritte) schöne Dinge berichten, was sicherlich tröstlich für das Kind ist.


    Aber zu wissen es gibt da ein Elternteil dass sich gar nicht für mich interessiert ist bestimmt schwerer zu ertragen als zu wissen er/sie ist ne Luftpumpe. Da gibt ja leider viele Beispiele hier im Forum.

    Hallo Daria,


    Du wirst es nicht lesen wollen, aber Dein Post strotzt vor rosaroter Brille für Deinen neuen Partner bzw. die Vorteile die Du Dir von einem Umzug zu ihm erhoffst.

    Echte Vorteile für Euere Tochter (Deine UND die ihres Vaters) durch den Umzug sind da nicht wirklich zu lesen.


    Und wenn Du 2-3 in der Woche vom neuen Wohnsitz zum alten Arbeitsplatz pendeln kannst, dann kannst Du das ja auch sicher vom alten Wohnsitz zum Freund. Während der Zeit scheint die Tochter prima bei ihrem Vater aufgehoben zu sein.


    Mein Ratschlag: lass' es mit dem Umzug oder lasse zumindest die Tochter wirklich frei entscheiden was sie möchte.

    Tatsächlich haben Alleinerziehende bei mehreren berechtigten Kindern Anspruch auf 130 Kinderkranktage, Quelle.

    Mit ein paar eigenen Kranktagen und Urlaub bleibt da faktisch nichts mehr an Arbeitszeit übrig. Ist das wirklich zu Ende gedacht?



    Spannend finde ich aber die Aussicht auf eine echte Nagelprobe.


    Nach aktueller Sonntagsfrage haben wir ja demnächst mit Annalena Baerbock eine Bundeskanzlerin die genau dieses Thema phantastisch "gesellschaftsfähig" machen könnte. Sie hat zwei Kinder im kinderkrank-fähigen Alter, der Vater der Kinder ist ebenfalls berufstätig und im Wahlprogrammentwurf der Grünen wird, natürlich, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Ziel gesetzt.


    Das wäre doch ein Ding: "Die Bundeskanzlerin nimmt heute nicht an der Bund-Länder-Konferenz teil, sie muss ihre Tochter betreuen."

    Bei uns würde dann ein Gespräch geführt werden, was brauchst du? Was kannst du abgeben? Was kannst nicht geschoben werden? Was kannst du streichen? Brauchst du Hilfe beim Priorisieren?


    Dann gibt man beispielsweise an, so lang die Kita zu ist brauche ich zwei Tage die Woche frei. Und x, y, z, kann ich nicht erledigen. Dann kann die Chefin schauen, wen sie mit Mehrarbeit (selbstverständlich bezahlte Mehrarbeit) beglücken kann. Oder sich überlegen, ob es einfach ersatzlos gestrichen wird. Sie sagt: wir können nicht so arbeiten als gäbe es keine Pandemie und das ist auch in Ordnung

    Optimal!


    Und ich glaube, dass bei uns die kindkrank Tage nicht höher sind als dort, wo Leute sich nicht trauen die zu nehmen. Allerdings mit einem anderen Feeling.

    Feeling hin oder her, "anderswo" werden die Kinderkranktage also ganz genauso genommen wie in Eurem Vorzeige-Betrieb.


    Läuft doch. Wir müssen also nur noch das schlechte Gewissen abstellen.

    Volleybap

    Deine Denkansätze in ehren.

    Funktioniert ja auch, wie oben schon geschrieben, bei Betrieben die es sich leisten können, wollen oder müssen.


    Die Praxis sieht halt jenseits dieser Betriebe anders aus.

    Bestes Beispiel war doch in einem anderen Thread die Freundin einer Userin die Ihren neuen Job mangels Betreuung verloren hat.

    Du fragst nach ob die Kinderkranktage schon aufgebraucht sind. Antwort: deswegen in der Probezeit rausgeflogen.

    Völlig falsch interpretiert.

    Zumindest ich habe lediglich den Ist-Zustand aus meiner Sicht dargestellt.


    Die Idee hinter der Erweiterung der "Kinderkrank-Tage" wird hier wohl kaum jemand in frage stellen.


    Wie so oft, gut gedacht schlecht gemacht.


    Alleine die Namensgebung ist doch völlig daneben. Klar werden die Fehltage von den Krankenkassen so abgerechnet. Aber das interessiert doch erst mal niemanden, aber jeder weiß dass die Kinder in der Regel ja gar nicht krank sind. Man hätte schon ganz deutlich darauf hinweisen sollen dass es sich um Notfälle handelt wo kleine(re) Kinder sonst alleine zu hause sitzen. Und dass es sich um eine pandemie-bedingte und zeitlich begrenzte Ausnahmesituation handelt. Und dass dieser Joker nur im äußersten Notfall zu ziehen ist.


    Du selbst hast es genauso formuliert wie es bei der nichtbetroffenen Bevölkerung auch ankommt. Hier weiß jeder was gemeint ist, aber das hätte man politisch deutlich geschickter machen können.

    Die Bundesregierung hat heute beschlossen, dass es künftig Anspruch auf 60 statt der bisher 40 Kinderkrankengeldtage für Alleinerziehende (bzw. 30 Tage je Elternteil) je Kind geben wird.

    Die Regelung ist toll für alle im öffentlichen Dienst und bei großen Arbeitgebern die das puffern können UND wollen.


    Alle anderen werden die Nachteile zu spüren bekommen.

    Ohne langfristige Konsequenzen zu fürchten wird in einem Handwerksbetrieb kaum jemand 60 Tage Kinderkrank nehmen.


    Und zusätzlich, genau wie Siri und JayCee es schon dargestellt haben, startet man bei der nächsten Bewerbung als Alleinerziehender beim Abwägen der Vor- und Nachteile schon mit Minuspunkten. Jaaaa, das darf der Arbeitgeber gar nicht, ich weiß....

    Nee, die Ehe bleibt uns schon heilig.

    Beim Steuern sparen zählt der Ehepartner natürlich mit. Bei der Bemessung ob man in der Lage ist die Pflege seiner Eltern finanziell mitzutragen natürlich nicht.

    Kinder müssen bei einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro zahlen... Ohne zu heiraten, werde ich da im Leben nicht mehr hinkommen :D.

    Ich weiß, Dein Post ist schon älter, habe ihn aber gerade erst gelesen.


    Egal ob Du heiratest oder nicht, BRUTTO ist gemeint. Heißt Klartext: auch mit 10.000 im Monat, 2 Kindern (egal ob Unterhaltsempfänger oder Zahler), einem Elternteil in Pflege UND zur Belohnung Steuerklasse 1 oder 2 bist Du finanziell in jedem Fall platt.


    Lohnt sich also mal in die Wahlversprechen für September zu gucken.

    Mamas Haus Mamas Regeln, Papas Haus Papas Regeln. Ist bei uns auch so und völlig normal.


    Dass Eltern trotzdem an einem Strang ziehen und nicht statt dessen an den Kindern herum zerren ist schon eine andere Hausnummer. Dazu bedarf es in erster Linie WOLLEN mit der Konsequenz das andere Elternteil als ebenbürtig zu respektieren.


    Jede Woche eine neue Baustelle aufzumachen ist genau die richtige Methode das nicht hinzubekommen. Die Folgen: siehe oben.

    Da bekommt das Stiefmutterdilemma aus den Märchen eine ganz eigene Tragweite...ohne die Liebe, die man zu den eigenen Kindern hat, ist es manchmal die reine Willenskraft, welche mich davon abhält, ihr ungefiltert alles an den Kopf zu aaqqknallen...sie wird 17, da muss doch der Hormonmist aufhören....

    Sie wird 17... aus meiner Erfahrung ist da noch nicht mal der Peak erreicht. Auch wenn Du das nicht lesen möchtest.


    Super finde ich übrigens dass Du auf dem Schirm hast dass Dein Hals wohl auch daran liegt dass es nicht Deine leibliche Tochter ist.

    Halte durch, Du bist nicht alleine, auch wenn's hier die eigene Brut ist.